HPU untypischer Verlauf

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26.05.09
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Vor einigen Jahren habe ich aufgrund verschiedener Beschwerden wie Erschöpfung, Depression, Angstzustände einen Test zur Abklärung einer Kryptopyrrolurie durchgeführt. Das Ergebnis war Posivtiv, ich hatte einen Wert von 118. Ich habe dann die empfohlenen Vitamin B6, Zink und Mangan eingenommen. Das Ergebnis war hervorragend, und das sofort. Nach einiger Zeit ließ die Wirkung wieder nach, ja ich stellte fest, dass eine Vitamin B6-Gabe (40 mg, P-5-P) meinen Zustand verschlechterte, und zwar über Tage. Ich bin dann auf winzige Dosen ausgewicht,ca. 4 mg habe ich mir aus den Tabletten geschnitzt. Und nun das erstaunliche: Diese geringen Dosen wirkten innerhalb von einer viertel Stunde wie ein Valium. Entspannung, dadurch Energie, psychisch wesentlich zentrierter, gutes Körpergefühl, ich habe das als Erlösung empfunden. Diese günstige Situation hielt dann jeweils ca. 90 Minuten an. Dann war wieder eine Winzdosis fällig. Damit hätte ich ja leben können, nur hielt sich diese Wirkweise nicht. Nach einer Weile vertrug ich nicht mal mehr diese fast schon homöopathische Dosis, die Symphomatik verschlechterte sich enorm. Dann habe ich das Buch von Dr. Kamsteeg gelesen, welcher bei Unverträglichkeit von Vit. B 6 die Einnahme von Nebennierenextrakten empfahl. Dies führte sehr rasch zu einem
ansteigen meines Energielevels . Für ca. 2 Wochen, dann wirkte auch dieses Mittel nicht mehr. Ich habe dann ganz aufgehört irgendwelche Mittel einzunehmen. Nach einigen Monaten machte ich dann erneut einen KPU Test. Ergebnis: negativ, alles im Normbereich und das, nachdem ich monatelang kein B6 Zink oder Mangan eingenommen hatte. Ich rief Dr. Kamsteeg an („Ich kann Ihnen leider nicht helfen“) sprach mit Dr. Kapuste („So etwas habe ich noch nicht gehört“). Schließlich habe ich ein Aminosäurenscreening durchführen lassen und die darauf hin notwendig erscheinenden Aminosäuren zu mir genommen, ohne jeden Effekt. Es folgte eine Diagnose auf zu viel Histamin (138 ng/ml). Ich ernährte mich histaminarm, und nahm die empfohlenen Mittel ein. Monatelang, ohne Erfolg, die Symptomatik bestand weiterhin. Dann bin ich auf Dr. Kuklinski gestoßen, welcher KPU auf zu hohen Stickstoffanteil im Körper zurückführt. Ich habe bin einfach mal seinen Empfehlungen gefolgt, ohne durch weitere Laboruntersuchungen einen Befund in dieser Richtung zu haben. Ich ließ Vitamin B 12 injizieren, und folgte monatelang seinen weiteren Empfehlungen, ohne jede Verbesserung zu spüren. Als weiteres ist vielleicht zu erwähnen, das mich Vitamin B1 zwar meine extremen Schlafstörungen lindert, mich aber auch tagsüber sehr schwächt. Außerdem habe ich Heißhunger auf Süßigkeiten. Alkohol vertrage ich überhaupt nicht mehr, obwohl ich in dieser Hinsicht in früheren Jahren nicht gerade zurückhaltend war. Esse ich eine Praline mit Alkohol, so bin ich den ganzen Tag über schwummrig. Ebenso fühle ich mich,Mein Körper scheint
Alkohol kaum abbauen zu können. Wenn ich früher mal, ganz selten, ein Valium
eingenommen habe, so reichte ein achtel, um mich stundenlang zu sedieren.
Laut Neurostressprofil habe ich zu wenig Adrenalin und zuviel Cortisol.
Wer weiss Rat? Was könnte der „Missing Link“ sein?
 
wundermittel
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07.05.04
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Hallo Bastel,

daß KPU-Medikamente am Anfang prima helfen und dann die Wirkung leider wieder nachläßt, ist leider gar nicht so selten. Bei mir ließ z.B. die Traumerinnerung wieder langsam nach und ich kann mich mittlerweile kaum noch an Träume erinnern. Auch die "aufputschende" Wirkung des VitaminB6/P5P hat mit der Zeit deutlich nachgelassen und ist nicht mehr zu spüren.
Setze ich die KPU-Medikamente (Depyrrol-Plus oder P5P + Kupferfreies Multivitamin) komplett ab, geht es mir nach ein paar Wochen so schlecht, daß ich wieder damit beginnen muß.

Den größten gesundheitlichen Effekt hatte ich aber durch eine Quecksilberausleitung mit Chlorella, Bärlauch und Koriander. Das erste Jahr dieser Ausleitung brachte mir mehr als die anschließende KPU-Medikamentierung. Nebennierenextrakte brachten mir gar nichts.
Der Versuch einer Bleiausleitung am Anfang dieses Jahres mit DMSA brachte bei mir einen heftigen Rückschlag. Offensichtlich sind die guten Metalle so knapp bei mir, daß der Metallchelator DMSA hier kräftig Schaden gemacht hat.

Ich habe auch ohne DMSA heftige Mängel an Zink, Vanadium, Magnesium, Molybdän, Bor, Selen und Mangan und muß das alles substituieren.

Der Heißhunger auf Süßes verschwindet bei mir und meiner Frau durch ausreichende Substitution mit Vanadium.
Liebe Grüße

Günter
 
regulat-pro-immune
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04.11.06
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654
Hey Bastel.
Das scheint ja ein wenig komplex bei dir zu sein.

Ob bei HPU,Histadelie oder sonst irgendwelchen mängeln sollte man alles parallel im Verbund behandeln.
Dein Histamin könnte durch zuviel eiweißreiches(Histidin->Histamin) Essen zu hoch sein.B6 wird dabei für die Umwandelung benötigt.Ebenso verursacht Alkoholkonsum einen B6 Verbrauch.

Ich würde HPU erstmal minimalistisch weiterbehandeln und Histamin senken(Gramm Dosen Vitamin C & Methionin).
B6 Umwandelverwertungsprobleme kommen durch Magnesiummangel. (mg=>b6 = p5p) (Magnesiumcitrat!)
Ich würde dir eine Haarmineralanalyse empfehlen.Aus der könnte man noch deutlich mehr Schlüsse ziehen!

Grüße

Asiate
 
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