Heilende Klänge

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Aus dem Buch "Manebua - Schamanische Psychokinesiologie" von Monika Oberndorfer:

Sie beschreibt, daß schamanisches Heilen mit Gesang, Trommeln, Rasseln, Sprechgesängen vor sich gehen kann.

Was mir besonders gut gefällt:
Am meisten freuten sich einige Patienten ... darüber, daß ich ihnen ein Lied vorsang, z.B. folgendes aus den "Songs for the Inner Child" (www.shainanoll.com/index.htm
How could anyone ever tell you
you were anything less than beautiful.
How could anyone ever tell you
you were less than whole.
How could anyone fail to notice
that your loving is a miracle.
How deeply you're connected to my soul"

Übersetzung:

"Wie konnte dir jemals jemand sagen
Du seist etwas anderes als schön.
Wie konnte dir jemals jemand sagen
Du seist etwas anderes als vollständig.
Wie konnte jemand nicht bemerken
daß deine Art zu lieben ein Wunder ist.
Wie tief du mit meiner Seele verbunden bist."
Gruss,
Uta
 
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hi uta!

ich finde das sind wirklich sehr schöne verse! :) :kiss:

wikinger
 

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In der Tat sehr schöne Verse!
Aber ist es in den schamanischen Heilmethoden, bzw. den Denkweisen nicht so, dass die Heilung über die Trance erreicht wird, die Zugang zu psychosomatischen Befindlichkeiten ("Erkrankungen") schafft?
Musik ist m. E. einer von mehreren Wegen, diesen Zustand zu erreichen.

Aber davon mal völlig abgesehen: Die Erfolge der Musiktherapie zeigen gute Beispiele für die Heilkraft von Klängen.
 
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Ich glaube, in dem Fall geht es erst in zweiter Linie um die Klänge. In erster Linie geht es um das Gefühl, das dieses Lied vermittelt: Geborgenheit, Angenommensein, Verständnis.

Es gibt in den USA den Dr. John Diamond, der sich sehr viel mit Musik und Therapie befaßt hat (er kommt aus der Psychiatrie). Die Therapeuten, die bei ihm ausgebildet wurden, haben u.a. z.B. Behandlungen nach Gerda Boysen, die ja sowieso schon sehr wohltuend sind, mit Liedern kombiniert: ein einmaliges Erlebnis!

http://www.diamondcenter.net/institute.html
 
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Ich verwende manchmal auch Musik in meinen Begleitungen, weil sie die Herzen der Menschen berührt...
Z.B. von Nana Mouskouri: Die Rose..., Gib einem Kind Deine Hand..., Recuerdos... etc oder von Vicki Leandros: Abschied... oder Das kann nicht das Leben sein... oder von Peter Maffay: niemand ist allein..., Mein Kind... etc.
Den Text des Liedes "Die Rose" möchte ich auch hier wiedergeben, denn es zeigt so schön die vermeintliche Gegensätzlichkeit des Lebens auf bzw. die Vereinigung der Gegensätze:

Liebe ist wie wildes Wasser, das sich durch Felsen zwängt,
Liebe ist so wie ein Messer, das Dir im Herzen brennt,
sie ist süss, sie ist bitter, ein Sturmwind und ein Hauch,
für mich ist sie eine Rose, für Dich ein Dornenstrauch.

Wer nie weint und niemals trauert, der weiss auch nichts vom Glück,
wer nur sucht, was Ewig dauert, versäumt den Augenblick.
Wer nie nimmt, kann auch nicht geben, und wer sein Leben lang
immer Angst hat vor dem Sterben, fängt nie zu leben an.

Wenn Du denkst, Du bist verlassen und kein Weg führt aus der Nacht
Fängst Du an die Welt zu hassen, die doch Andere glücklich macht.
Doch vergiss nicht, an dem Zweig dort, der im Schnee beinah erfror,
blüht im Frühjahr eine Rose, so schön wie nie zuvor….

:schaukel: :) :) :)
 
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Musik wäre in der Therapie in Krankenhäusern ein schöner Weg, finde ich:

Ebenso universell und weltweit verständlich wie Humor ist die Musik. Sie kann entspannend wirken oder aktivieren, kann Ängste abbauen und die zwischenmenschliche Atmosphäre verbessern. Dabei hat nicht jede Art von Musik den gleichen Effekt.

Die dänischen Forscher Per Thorgaard, Niels und Inge Eje untersuchten den Einsatz von Musik in der Intensivmedizin über fünf Jahre lang an etwa 2.000 Patienten. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass sich die besten Wirkungen durch klassische, instrumentale Musik, angereichert mit Naturgeräuschen (Vogelgezwitscher, plätscherndes Wasser etc.) erzielen ließen.

Dabei profitierten nicht nur die Patienten, z.B. durch schnellere Heilung, verkürzten Krankenhausaufenthalt oder geringere postoperative Komplikationen. Auch die Arbeit der Mitarbeiter wurde bereichert: "Die Motivation besserte sich und auch die Stimmung im Team", so der Psychologe Kronberger.

'Richtige' Musik ist Musik, die positive Assoziationen auslöst. Bilder, die das Leben lebenswert machen: Erinnerungen an Lebensgefährten, Freunde oder besondere Momente. "Das ist natürlich sehr individuell", meint Univ. Prof. Dr. Rolf Verres, Facharzt für psychotherapeutische Medizin.

Die 'richtige' Musik findet jeder Patient meist selbst. Psychologe Kronberger rät:
"Versuchen Sie herauszufinden, was Ihnen gut tut. Welche Musik beeinflusst ihre Stimmung positiv?" Melancholische Musik stimmt dabei nicht zwingend melancholisch. In manchen Situationen kann sie aggressiv machen. Depressive Patienten wollen durch Musik aktiviert werden, gestresste Menschen verlangen nach Deaktivierung und Ruhe.

Im Zweifelsfall hilft ein Musiktherapeut bei der Wahl der richtigen Klänge. Wichtig sei es in jedem Fall, so Verres, in sich selbst hinein zu hören und sich ganz bewusst die Frage zu stellen: Was tut mir gut? Welche Farben, welche Gerüche, welche Tätigkeiten steigern mein Wohlbefinden? "Sorgen Sie so oft wie möglich dafür, dass es Ihnen gut geht.
in:fusion - Kongress in Salzburg
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Heilende Musik - neue Lebensenergie durch klassische Musik
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www.naturel.biz/tiki-browse_image.php?galleryId=33&imageId=180
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Uta
 
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24.10.05
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Zusammen mit meiner Frau singe ich seit langer Zeit in der hiesigen Kantorei mit etwa 80 Mitgliedern. Jedes Jahr haben wir zwei bis drei Aufführungen mit Stücken aus der Barockzeit bis zur Moderne. Das Besondere an der musikalischen Arbeit ist die Kooperation mit dem Hochschulchor einer nahegelegenen Musikhochschule.

Nach dem, was ich dort in den letzten Jahren erleben durfte, vermag ich wirklich zu sagen, daß diese wöchentliche Probenarbeit, die in den Wochen vor der Aufführung bzw. den Aufführungen mit Probenwochenenden deutlich verdichtet wird, etlichen Chormitgliedern geholfen hat, schwerste Schicksalsschläge gut zu überwinden.

Darüber hinaus weiß ich, daß das Mitsingen in der Kantorei für verschiedene Chormitglieder, die in der Industrie oder in der Wirtschaft an führender Stelle tagtäglich voll gefordert sind, praktisch die einzige Freizeitbeschäftigung darstellt, die sie sich erlauben.

Alles Gute!
Gerold
 
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02.05.06
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hi leon,

in schamanische trance kommt man mit hilfe trommel oder rassel.
es gibt bestimmte ritalen,rufen der geister,anfangslieder usw.
in trance nimmt der schamane kontakt auf mit ihre hilfgeister und möglich ihre krafttiere,
met denen ihre hilfe könnte man entdecken was mit ein person loss ist.

so etwa ungefähr für deine information.

liebe grüss brigit
 
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22.02.07
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Hallo zusammen,

der Schamanismus geht im Falle einer Erkrankung davon aus, dass eine Disharmonie zwischen Mensch, Natur und Kosmos besteht. Der Schamane versucht durch das Reisen in die Nichtalltägliche Welt die sich grob in 3 Bereiche unterteilt, für die erkrankte Seele die Harmonie wieder zu erlangen. Allen Welten unterscheiden sich: die untere Welt ähnelt der unseren und dort trifft der Schamane seine Helfertiere u. sein Krafttier. Sie beschützen die Seelenenergie. Die mittlere Welt ist die Parallelwelt zur alltäglichen Wirklichkeit. Dort gibt es Feen, Elfe, Gnome - sie bietet dem Schamanen die Möglichkeit mit der Erde, den Pflanzen u. Lebewesen zu kommunizieren, Kraftorte ausfindig zu machen oder aber um Pflanzen zur Heilung nachzufragen.
Die obere Welt ist die feinstoffliche Welt - man kann sie nicht fassen, sie hell, durchscheinend. Hier trifft der Schamane seinen geistigen Führer, seine Ahnen und Verbündete. Hier wird dem Schamanen ein umfassendes Wissen zuteil u. er wird liebevoll geleitet. Auch können Heilungen erfolgen, die jedoch oftmals nichts mit dem herkömmlich faßbaren zu tun haben (es kann also sein, dass dich dein geistiger Führer komplett auseinander baut, auf die Wäscheleine aufhängt und dann wieder zusammen setzt oder bei einem Rückenproblem springt ein Verbündeter mit Schwung auf deinen geschundenen Rücken... tatsächlich sind die Schmerzen danach dann verschwunden....
Allen Welten gemein ist, dass Zeit und Raum aufgehoben ist und dass nichts verwundern sollte.

Der Schamane vollzieht vor jeder Reise gewisse Schutzrituale, da die Reisen in die Nichtalltägliche Welt auch gewisse Gefahren birgt. Er singt oftmals auch im Vorfeld sehr naturverbundene Lieder um die Geister und Krafttiere zu erfreuen. Um in Trance zu kommen werden verschiedene Techniken genutzt: zunächst der Schlag der Trommel, welche den Herzschlag der Erde symbolisiert, dann aber auch durch die Rassel, durch monotone Gesänge, gleichmäßige Naturgeräusche oder Atemtechniken. So betritt der Schamane die Nichtalltägliche Welt zwar in Trance, jedoch bei vollem geistigen Bewußtsein.
Der Schamanismus geht von verschiedenen Möglichkeiten aus, warum jemand erkrankt. So könnte es sich um einen energetischen Eindringling handeln, den der Schamane auf seiner Reise lokalisiert und diesen dann herauszieht oder saugt. Ein weiterer Grund warum ein Mensch krank wird, liegt im Seelenverlust. Durch traumatische Ereignisse kann es zu einer Abspaltung von Seelenanteilen kommen, die dann zu einer Erkrankung führen. Der Schamane reist in die Seelenkammern um eine Vervollkommnung der Seele wieder zu erreichen. Ich persönlich denke, dies ist eine der effektivsten Methoden im Schamanismus.

Das liest sich jetzt alles vielleicht etwas skurril, jedoch kann ich versichern, es ist wirklich sehr effektiv. Und letztendlich kann ich jedem Skeptiker nur empfehlen sich einmal auf die Reise zu begeben - dafür bedarf es keiner besonderen Begabung, man muß sich einfach nur darauf einlassen. Denn in jedem von uns steckt alles Wissen über das was war und was sein wird.

Vielleicht habe ich hier ein wenig zur Erläuterung beitragen können

Liebe Grüße

Chiara
 
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04.08.07
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Hoi zsäme!

Vielleicht darf ich das mit den Klängen noch etwas weiter ausführen.
Sogenanntes schamanisches Trommeln findet bei praktisch allen schamanisch Arbeitenden auf der ganzen Welt im Bereich von 210-240 Schlägen pro Minute statt.
Diese Frequenz (ca. 4 Schläge pro Sekunde) hat einen interessanten Effekt auf unsere Gehirnströme. Im Normalfall "schwingen" linke und rechte Gehirnhälfte immer unterschiedlich. Dieser spezielle Rhytmus allerdings gleicht diese Diskrepanz an und ein "Wechseln" von der linken zur rechten Hälfte wird eher möglich. Das ist die Technik, die im Schamanismus für das sog. Reisen verwendet wird. Eine Trance.
Natürlich sind da noch andere Techniken, aber es geht ja hier um die Klänge.

*smile*
Wanderer
 
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27.10.07
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Halllo zusammen,

ich fände Musik im Krankenhaus auch eine sehr gute Idee. :)
In München, an der U-Bahnstation "Odeonsplatz" läuft ständig klassische Musik, Tag und Nacht, über Lautsprecher. Diese Musik bewirkt eine wirklich angenehme Atmosphäre, man kann auch sagen es wirkt entspannend.

Zu Schamanismus kann ich euch das Buch von Sandra Ingerman, "Auf der Suche nach der verlorenen Seele", empfehlen.
Darin wird auch einiges zu "Schamanismus" erklärt, wie auch zu den Trommeln. Die Schamanen "reisen" durch den Pulsschlag monotoner Geräusche, wie Trommeln, Rasseln u. a.. Sie begeben sich in einen "veränderten Bewußtwseinszustand", in dem sie Realitäten außerhalb der normalen Wahrnehmung erfahren. Manche Kulturen benutzen Trommeln, andere Rasseln, wieder andere Klanghölzer.
Man hat diesen Zustand sogar schon untersucht. Scheinbar hat es mit Theta-Wellen zu tun. Beim Beginn der "Geräusche", Trommeln usw., schießen diese Theta-Wellen in die Höhe, besonders in der rechten Gehirnhälfte bis in den oberen Bereich der Mind-Mirror-Skala. Dabei ist es interessant, daß die elektromagnetische Resonanzfrequenz der Erde äquivalent ist zu den Gehirnwellen im hohen Thetawellen. Viele Ureinwohner bezeichnen das Trommeln als den "Herzschlag der Erde".
Aus schamanischer Sicht führen traumatische Erlebnisse, wie Mißbrauch oder Trennungsschmerz u. a., zum Verlust von Teilen der Seele. Sandra Ingerman schildert in ihrem Buch beeindruckend wie sie mit der Seele des Patienten kommuniziert und sie bewegt, zurückzukehren.
Mich hat dieses Buch schwer bewegt.

Ein Gedicht aus "Auf der Suche nach der verlorenen Seele" von Ailo Gaup:

In einem Kreis von Freunden

Der Kreis singt
Die Trommeln schlagen
Die Schamanin reist
Die Schamanin steigt auf.

Sie brachte meine Seele
zurück von weit her
mit Energie für mich
mit Wissen für mich.

Ein Seelendieb ist demaskiert.

Kreis ich singe für dich.
Sonne, ich tanze für dich.
Seele, ich lache und rufe
um dich zu Hause willkommen zu heißen.


Viele Grüße Petra
 

Malve

Zu den heilenden Klängen gehört das Obertonsingen, das auch die Schamanen als Teil ihrer Therapie ansehen

Oberton-/Kehlgesang/Didgeridoo
Die Obertöne sind heilsame Schwingungen, mit denen die Energie wieder ins Fließen gebracht und eine große Entspannung erreicht werden kann.
Praxis Stefan Nathan Lange – Schwitzhüttenzeremonie

Der eigentliche Ursprung des Obertonsingens wird in Asien vermutet, jedoch gibt es auch andere alte Kulturen, die diesen Gesang ausübten

Gerne wird heute als Ursprung des Obertongesangs der Khöömej aus Zentralasien, dem Gebiet der Turkvölker rund um den Altai, Tuva, Republik Altai und die Mongolei genannt. Das liegt wohl daran, dass der Khöömej etwa zur gleichen Zeit bekannt wurde, als der Obertongesang der neuen Musik an Popularität gewann. Wegen der zeitlichen Überschneidung wird dabei übersehen, dass sich die Obertonmusik in der okzidentalen Avantgarde parallel zum Bekanntwerden der Kehlgesänge Asiens in einer ganz eigenen Tradition entwickelte.
Neben asiatischem Kehlgesang gibt es auch Obertongesang in anderen alten Kulturen, wie in Afrika und Papua Neuguinea. Wären diese ethnischen Gesänge bei uns so bekannt geworden wie die asiatischen, dann würde man womöglich die Ursprünge dort sehen. Über das Alter der verschiedenen ethnischen Obertongesangstraditionen ist nur wenig bekannt.
Ursprünge des Obertongesangs

Auch in Europa wurde das Obertonsingen im Laufe der vergangenen Jahre mehr und mehr bekannt.

Seit Anfang 1990 findet eine stete Entwicklung des Obertonsinges und der Bekanntheit dieser Musik in der westlichen Welt statt. Vor allem junge Musikensembles aus der Mongolei und Tuva verbreiten seit 1990 in gut besuchten Konzerten die faszinierende Kunst des Khöömij, der zentralasiatischen Form des Obertongesangs. In Europa entstehen begeisterte Singkreise und Obertonchöre.
Ursprünge des Obertongesangs

Obertonsingen lässt sich erlernen und hat eine heilende Wirkung auf das Energiesystem des Menschen.

Menschen, die mit den Obertönen ihrer Stimme spielen, erleben dabei einen beruhigenden Effekt, allein schon durch die Verlangsamung des Singens. Alsbald lassen sich die angenehmen Wirkungen im verbesserten Wohlklang der eigenen Stimme genießen. Später breitet sich die Harmonisierung auf den gesamten Körper und das Energiesystem aus, so dass der Energiefluss und die Präsenz des Geistes erhöht werden. Die Wirkungen des obertonreichen Gesangs gehen übrigens weit über den physischen Körper hinaus in die feinstofflichen Energiekörper hinein, was sich durch die extrem hohen Frequenzen erklären läßt, die beim Singen von Obertönen erreicht werden können. Das kann starke transformierende Auswirkungen auf alle Lebensbereiche haben.
www.stimmlabor.de/content/Obertonsingen_Obertongesang_Unterricht_in_Berlin.html

uma
 
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Hallo Uta,

danke für den Link. Hast du die Musik schon einmal gehört. Klingt sie auch schön, passend zum Text.
Würde mir sonst vielleicht eine CD kaufen?

Grüsse von Juliette
 
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25.09.07
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Hi!

Also ich finde es super interessant, dass Musik von Mozart auf ALLE Menschen beruhigend wirkt. Das ist doch ein Hammer oder nicht.

Ich weiß leider nicht mehr wo ich diese Info her habe (finde die Gehirnzelle gerade nicht...), war aber auf jeden Fall seriös.

Mozart war und ist halt einfach genial!!!!!


LG

Heather
 
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27.10.07
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Hallo,

Ich muß wirklich sagen ich finde alle Infos hier faszinierend. :)
Zu den Beitrag von UMA habe ich diesen Link entdeckt, hier kann man auch Hörproben zum "Obertonsingen" anhören. Könnte mir Vorstellen, daß diese Gesänge zu altüberlieferten Massagen, wie Lomi-Lomi-Massage, tibetische Energiemassage oder Ayurveda-Massage passen würden. Dies sind ja auch Massagen, wobei die Energie wieder zum Fließen gebracht wird.
Hier der Link zu den Hörproben:

Stimmlabor FREIKLANG Berlin - Obertongesang und Stimmbildung mit Obertonsänger Miroslav Großer

Viele Grüße Petra
 
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Selbst singen ist wahrscheinlich noch wirksamer als das Anhören von z.B. Obertonsingen. Das lange Singen von Tönen und Vokalen gilt als innere Massage, also als Massage der inneren Organe.
Das klingt wunderschön, wenn man in einer Gruppe singt:
tiefe Töne auf den Buchstaben U,
etwas höhere Töne auf O,
noch etwas höher auf A,
dann E
und letztlich I (Vorsicht: nicht zu lange und zu hoch: das ist anstrengend.

Gruss,
Uta
 
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27.10.07
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Hallo Uta,

das kann ich mir auch vorstellen, daß es beim Selbstsingen noch intensiver ist.
Ich habe schon bischen gegoogelt und hier bei mir einen Chor gefunden.
Es wird ja schon in der Wissenschaft fleißig geforscht, wie Musik, bzw Gesänge auf den Körper sich auswirken, wie auf Blutdruck, Herzrhythmus usw.. Diesen Link habe dazu gefunden:

www.healingsongs.de/webseiten/gesangsforschung.htm

Viele Grüße Petra
 
Themenstarter
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Das ist wirklich ein spannendes Thema!

Mir fiel jetzt noch die Methode der "Psychofonie" ein, die zur Besserung führen soll bei Migräne, Magen- und Darmproblemen, Stress, Tinnitus:

Mitten im Gehirn findet ein mächtiger Informationsaustausch statt, der am ehesten mit einem grossen Orchester verglichen werden kann. Ein Abglanz seines Spiels – und seiner Misstöne, der Symptome – liefern die Hirnstromkurven. Durch das geschützte Psychofonie®-Verfahren wird das EEG in vierstimmige Klangfolgen umgeformt. In Rhythmus und Melodie entsprechen diese dem vegetativen Spiel. Die Psychofonie ist eine andere, wenn wir uns wohl- und schmerzfrei fühlen; sie ist von Mensch zu Mensch verschieden. Meine Psychofonie entfaltet ihre Heilkraft über das Ohr, wenn ich sie regelmässig abhöre. Bevor der Klang bemerkt wird, tut er schon seine Wirkung in den vegetativen Hirnzentren. Dort entstehen auch die in der Psychofonie benützen EEG-Wellen.

Psychofonie ist keine poppige, klassische oder subliminale Musik. Zu hören sind die Wellen eines Naturphänomens: Die einzigartige Hirnmusik meines eigenen Wohlfühlzustands. Diese Naturmusik kann durch keine Komposition ersetzt werden. Sie wirkt als ureigene Musik besser als jede musikalische Fremdbestimmung. Für sie gilt auf besondere Weise: Was die Medikation nicht vermag, kann – es erscheint wie eine Gnade der Natur – die Musik erreichen. (Oliver Sacks) Diese Aussage wurde in verschiedenen klinische Psychofonie-Studien für Kopfweh und Migräne bestätigt......
Psychofonie Methode

Gruss,
Uta
 
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