Glutamat/GABA Polymorphismen - Diagnostik und Therapie

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26.02.12
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Hallo,

zum Thema Schlaf:

Habe ich hier schon mal auf den RS-Thread hingewiesen? (Falls ja bitte einfach löschen lassen)

http://www.symptome.ch/vbboard/ernaehrung/119348-resistente-staerke-praebiotika-probiotika.html

im PR gibt es einige, die mit resistenter Stärke ihren Schlaf verbessern konnten. Konkret geht es um spezielle unverdauliche Stärke, die die Mikroorganismen im Darm als Futter brauchen, um sich zu vermehren, und um kurzkettige Fettsäuren für Energie und Darmgesundheit zu produzieren. Möglicherweise ernährst Du Dich low carb, dann hungerst du zwar deine pathogene Flora aus, aber auch deine wichtigen Darmbakterien. In diesem Fall kannst du mit resistenter Stärke deine Darmflora und Deinen Schlaf und Energie verbessern.

Als resistente Stärke kannst du Kartoffelstärke verwenden, die du in jedem Geschäft bekommst. Aber auch hier muss man langsam hochdosieren.
aus #1 (an anini gerichtet ;-))

- Der Schlaf ist tief und fest, und ich träume jede Nacht, es gibt fast niemanden, der mir nicht die letzte Woche im Schlaf untergekommen ist
aus #154 von evalesen

Nach Dr. Yasko kommt vor der Methylierungsotimierung ja neben dem GABA/Glutamat-Haushalt auch die Darmsanierung noch vorher.

Anini, hast Du ergänzend mit RS nun bereits einen Versuch gestartet? Vielleicht würde Dir das momentan ein wenig weiter helfen.

LG

hitti
 
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27.06.08
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Nach Dr. Yasko kommt vor der Methylierungsotimierung ja neben dem GABA/Glutamat-Haushalt auch die Darmsanierung noch vorher.

Anini, hast Du ergänzend mit RS nun bereits einen Versuch gestartet?
Hallo hitti,

lieben Dank für den Hinweis. Ich konnte diesen Thread nicht vollständig verfolgen, weil ich mich gerade mehr mit Yasko befasse und meine Hirnleistung sehr begrenzt ist.

Ich habe mit der Methylierung noch lange nicht begonnen.

Das Thema Darm ist allerdings sehr wohl ein Thema. Ich habe jetzt mit RMS tropfen angefangen und bin gespannt, wohin es mich bringt.

Ich muß allerdings sehr darauf achten, nicht zuviel auf einmal zu wollen. Das mag mein Körper gar nicht!

Ich achte sehr auf meine Ernährung, schon viele Jahre! Glutamat konnte ich nicht nie vertragen. Ich hatte zwei Besuche beim Chinesen in meinem Leben und beide Male blieben die dort gegessenen Speisen auch dort auf der Toilette. ;-)
Danach hatte ich es verstanden!

LG

anini
 

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20.02.14
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Liebe anini,

das mit der Resistenten Stärke ist sehr einfach und auch preisgünstig. Bei mir und einigen anderen hat sie auch die Schlafqulität verbessert (neben der DArmflora).

Einen Versuch ist es wert!

LG
Libero
 
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27.06.08
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Hallo Libero,

ja, es steht auf meiner Liste der Dinge, die ich unbedingt probieren möchte, aber ich muß es sehr langsam angehen, weil es mir extrem schlecht geht und ich nicht komplett bettlägerig werden möchte.

Natürlich würde ich gern alles auf einmal probieren, aber ich habe immer wieder festgestellt, dass mein Körper nur in sehr sehr kleinen Schritten mitmacht!

Also eins nach dem anderen!

LG

anini
 
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Nimmst Du das Pulver pur in den Mund???
Ich nehme es übrigens pur in den Mund (das Pulver) und spüle es mit reichlich Wasser hinunter.

Das es trocken auf die Zunge kommt und sofort hinuntergespült wird, hat es weniger Kontakt mit den Schleimhäuten, als im aufgelösten Zustand, bilde ich mir ein (rein persönliche Erfahrung). Das kribeln an der Zunge hält sich daher in Grenzen.
 
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16.08.14
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Ich hole hier einen älteren Thread wieder hoch.

Ich habe GABA in Pulverform schon monatelang hier liegen, bisher nur nicht benötigt. Mir steht jetzt jedoch eine schwierige Situation bevor, die mich extrem stresst, innerlich sehr beunruhigt und beschäftigt (genau das, was Hashi-Patienten unbedingt brauchen ;) ). Nicht daran zu denken, um mich nicht hinein zu steigern hilft einigermaßen. Das homöopathische Neurexan beruhigt mich ein wenig, doch nicht ausreichend in für mich Extrem-Gefühlen, wie ich feststelle. Ich habe frühkindliche Traumata, die mich in bestimmten Situationen emotional panisch reagieren lassen, obwohl ich es rational betrachtet nicht oder kaum sein müsste - zumindest längst nicht in diesem Maße. Leider lässt diese innere Aufregung erfahrungsgemäß auch nicht nach, wenn ich mich in der entsprechenden Situation befinde. Im Gegenteil. Sie steigert sich derart, dass mir das Blut in den Adern gefriert, auch das Denken / Sprechen fällt schwer etc. Ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, in dem ich voll da sein möchte / sollte. Es ist mir dann kaum möglich, ich selbst zu sein , stattdessen sitzt dann da das verletzte Kind von damals....fehlt nur noch der Schnuller *grumpf*. Es ärgert mich , dass ich meine Reaktion, welche ich auch körperlich sehr stark wahrnehme als ginge es um Leben und Tod (!), nicht steuern kann. Dieses Ärgern ist kontraproduktiv, also versuche ich auch das so gut es geht zu lassen *mirmühegeb*. Mein inneres Kind verstört es nur noch zusätzlich, das arme Ding ;). Lange Rede, kurzer Sinn:

Meine Frage an diejenigen, die GABA einnehmen: Habt Ihr Erfahrungen gemacht, dass es Euch bei und vor zu erwartender starker Aufregung hilft? Wenn ja, wieviel nehmt Ihr?

In diesem Buchauszug wird es beschrieben:

https://books.google.de/books?id=S5...CEgQ6AEwBA#v=onepage&q=gaba aufregung&f=false

Ich möchte heute abend vor dem Schlafengehen eine Messespitze im Wasserglas ausprobieren. Dass es nicht bei jedem wirkt, also testen muss, ist mir bewusst.

P.S. Verschiedene Methoden wie Klopf-Technik u.ä. helfen bei mir leider nicht. NLP, Psychotherapie etc. habe ich schon vor langer Zeit "durch". Das Traumata zeigt sich leider unglaublich "resistent" gegen Behandlungen.
 
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16.06.13
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Howdy Highlightt,

ich nehme in solchen Situationen zwei Gramm GABA, direkt auf die Zunge, ohne Wasser. Aber sollte man mehrfach versuchen vorher, da es schon zu sehr deutlichen Atembeschwerden führen kann.

Ich kenne Asthma zum Glück nicht, aber das fühlt sich dann schon an wie ein Asthmaanfall, ist ziemlich heftig manchmal.

LG de bear
 
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16.06.13
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P.S. Verschiedene Methoden wie Klopf-Technik u.ä. helfen bei mir leider nicht. NLP, Psychotherapie etc. habe ich schon vor langer Zeit "durch". Das Traumata zeigt sich leider unglaublich "resistent" gegen Behandlungen.
Mir hat EFT (Klopfen) früher auch nicht geholfen. Heute ist die richtige Art und Weise zu Klopfen perfekt für mich.

Ich denke die meisten Anleitungen sind für starke Trauma ungeeignet, da wissen die Leute zu wenig was zu tun ist.

Hier ist perfekt beschrieben was man bei starken Traumata und Situationen wie Du beschreibst machen muss:

Du gehst in die Situation (wo Du dich fühlst wie der Hase vor der Schlange) und holst dich wieder raus. Du gehst in die Situation, gerade so an die Kante, und wieder raus. Du gehst in die Situation, und holst dich wieder raus. etc. etc. Und irgendwann bist Du so gut im dich rausholen, dass es ganz von alleine geht. Es ist also tägliche Arbeit, nicht etwas das "passiert". In dem Video nennt er es "going in the hall" (of horrors).

Wenn Du mal begriffen hast um was es geht kannst Du es auch mental machen. Wieso Tapping aber toll hilft dabei beschreibt z. B. Nick Ortner (it calms the amygdala). Robert Smith hat dutzende Videos zum Thema "Why tapping does not work for me". Das ist bei starken Traumata ganz normal dass "nichts hilft". Bis man lernt genau damit umzugehen. Und ich gebe zu das ist am Anfang ziemlich schwierig. Aber Übung macht bekanntlich den Meister...

Alles Liebe!
LG de bear
 
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16.06.13
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Wichtiger Nachsatz zu oben:

Du gehst emotional in die Situation (wo Du dich fühlst wie der Hase vor der Schlange) und holst dich wieder raus. Du musst so richtig die aufkeimende Panik spüren. Und dann holst Du dich raus. Und nochmals, und nochmals, und nochmals. Das sind ganz physische Vorgänge, und die kann man lernen.

Ich denke es ist ganz wichtig das als physischen Vorgang zu sehen. Die Amygdala spürt eine Situation (Emotion), sieht eine Parallelität, und macht Terror. Und jetzt geht es darum diesen "Fehlalarm" umzuprogrammieren.

LG de bear
 
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16.08.14
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Danke für Deine ausführliche Antwort, de baer!:)

Gestern Abend habe ich ca 400 g auf die Zunge gegeben zum Testen. Beruhigende Wirkung konnte ich nicht feststellen, aber auch keine Atemnot. Vor Letzterem habe ich schon etwas Angst, denn es gehört ausgerechnet auch zu meinen emotionalen Stress-Symptomen..... kenne das starke Nach-Luft-Schnappen zusätzlich durch mein Hashimoto.....und war in der letzten Zeit froh, dass es fast gar nicht mehr aufgetreten ist. Ich taste mich trotzdem mit GABA vorsichtig vor und steigere heute Abend nochmal etwas die Menge. Vielleicht würde es ja gehen, wenn ich innerhalb von einer halben Std. 2 x 1 Gramm auf die Zunge gebe und nicht sofort 2 Gramm? Wie lange dauerte es bei Dir / Euch, bis die Atemnot wieder verschwunden ist?

Dass die Klopfmethode nach dem von Dir empfohlenen System funktioniert, klingt vielversprechend und freut mich auch für Dich! :).
Meine Englischkenntnisse sind im Laufe der Jahre leider auf ein Minimum zurück gegangen :-(. Kennst Du eine deutsche Erklärung/ Video / Buch dazu? Die Videos schaue ich mir trotzdem noch an, evt. genügt ja auch die visuelle Anleitung.( Ich muss nur warten, bis mein PC Videos wieder abspielen kann, er weigert sich einfach.)
 
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16.08.14
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So, ich habe mich vorhin nun doch getraut und ca. 2 g ( ein gestr. Teel..) direkt auf die Zunge gegeben und eine Weile im Mund gelassen. Ich bekam zum Glück keine Atemnot, aber meine Unruhe verstärkte sich und meine Haut kribbelte. Morgen versuche ich nochmal eine geringere Dosis
 
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12.11.12
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Ich erlaube mir mal diesen Thread auszugraben.

Nach dem Durchprobieren diverser Nootropika bin ich bei Memantin fündig geworden. Memantin ist ein NMDA Antagonist. Nachdem ist das verschwinden der Symptome bei höherer Dosierung (30-40mg) erfahren habe, habe ich mehr zum Thema Exzitotoxizität recherchiert. Leider bin ich aber noch nicht auf die Hauptursache gekommen, da alle Faktoren der Glutamat Exzitotoxizität bei mir zutreffen:

-HWS Probleme, da Zangengeburt
-Craniomandibuläre Dysfunktion am Kiefer bzw. Kreuzbiss
-Impfschaden (Keuchhustenimpfung) bzw. ähnliche Umweltgifte

Die CMD habe ich mit einer Aufbissschiene in den Griff bekommen, obwohl diese mehr schlecht als recht funktioniert. Das Silikon Testregistrat hat komischerweise besser funktioniert, da es mehr Druck auf den Oberkiefer ausübte.

Leider kann ich mir Memantin in so einer hohen Dosierung nicht leisten. Aber abgesehen davon, ist damit ja das Problem auch nicht gelöst.

Ich spiele wirklich schwer mit dem Gedanken, mir Ketamin zu besorgen, da es auf dem selben Mechanismus (NMDA) beruht und sogar bis zu 3 Tage am Stück Linderung verschaffen soll.

Wenn irgend jemand eine Idee hat, dann raus damit. Mein Leben ist ein Albtraum. Mir geht das alles so derbe auf den Sack.

Bei Unklarheiten findet ihr in meinem letzten Thread weitere Informationen.
 
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26.02.12
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Ich erlaube mir mal diesen Thread auszugraben.
Aber gerne doch :)

Nach dem Durchprobieren diverser Nootropika bin ich bei Memantin fündig geworden. Memantin ist ein NMDA Antagonist. Nachdem ist das verschwinden der Symptome bei höherer Dosierung (30-40mg) erfahren habe, habe ich mehr zum Thema Exzitotoxizität recherchiert.
...
Leider kann ich mir Memantin in so einer hohen Dosierung nicht leisten. Aber abgesehen davon, ist damit ja das Problem auch nicht gelöst.

Ich spiele wirklich schwer mit dem Gedanken, mir Ketamin zu besorgen, da es auf dem selben Mechanismus (NMDA) beruht und sogar bis zu 3 Tage am Stück Linderung verschaffen soll.
Hallo hypo88,

mir sagen die Begriffe und Stoffe leider alle nichts.

Wenn irgend jemand eine Idee hat, dann raus damit.
Hast Du denn einfaches GABA schon mal probiert?

Gute Besserung und viele Grüße

hitti
 
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12.11.12
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GABA durchquert nicht die Blut Hirnschranke, höchstens minimal in höheren Dosierungen. Alles was direkt auf GABA wirkt, sei es mit einer Niacinverbindung, also Phenibut, oder als Benzo, macht abhängig und reguliert GABA weiter runter.
 
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22.04.14
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Sehr interessant, dieser Thread!
Danke Gini für deine Recherchen :)

Mich wundert auch, dass GABA hier als Supplement so hoch gelobt wird, da es eben die Blut-Hirn-Schranke nicht passieren kann. Allerdings habe ich gelesen, dass bei Menschen, deren Blut-Hirn-Schranke (aus welchen Gründen auch immer) durchlässig geworden ist, auch GABA passieren kann. Das könnte eine Erklärung sein, dass es bei manchen wirkt und bei anderen nicht. Bei mir hat GABA jedenfalls rein gar nichts bewirkt.

Zum Thema GABA und Glutamat habe ich noch Fragen:
Hat jemand von euch schon mal irgendwo darüber gelesen, was denn ein zu viel an Glutamat und zu wenig GABA sonst noch so auslösen kann?
Ich kann mir gut vorstellen, dass dies auch andere Neurotransmitter oder Hormone beeinflusst.
Hier steht z.B. etwas in dieser Richtung: https://www.quora.com/Is-it-true-th...crease-cortisol-while-GABA-receptors-block-it

Ebenso habe ich gelesen, dass erhöhtes Glutamat bei Frauen während des Zyklus auch Auswirkungen haben kann. Leider habe ich mir diesen Link nicht gespeichert.

Eine weitere Frage, die mir durch den Kopf geht...
Wenn jemand Glutamat nicht verträgt oder zu viel im Hirn hat und sich mit Ernährung darauf einstellt: Wie lange dauert es, bis sich Erfolge zeigen? (leider hat hier im Thread niemand von Erfolgen oder Misserfolgen berichtet).
Ich stelle es mir wohl zu einfach vor. Glutamat weglassen und sofort geht es einem besser. Aber wie verhält es sich bei Leuten, die schon sehr lange zu viel Glutamat im Hirn haben? Müssen sich da erst die Rezeptoren von Glutamat zurückbilden und den Rezeptoren für GABA Platz machen? Oder wie funktioniert das genau?

Zu den Symptomen: Vielerorts wird berichtet, dass Symptome nach dem Essen auftreten. Aber wie zeitverzögert können sich Symptome überhaupt äussern? 5-10 Minuten danach oder Stunden danach?
Ich frage mich das auch, weil die ganze Hirnchemie so komplex ist, dass vielleicht ein Genuss von Glutamatreichen Lebensmitteln ja vielleicht noch nicht ausreichen, um gleiche eine Reaktion zu erhalten.
Als Beispiel: Wenn jemand z.B. total relaxed bin und Glutamat esse, könnte es sein, dass der Körper damit umgehen kann (weil vielleicht durch die vorangehende Entspannung mehr GABA vorhanden war).
Wenn jemand aber in einer hektischen Situation ist (Cortisol wird ausgeschüttet, Sympathikus aktiviert etc.), dann könnte dies vielleicht auch das Glutamat erhöhen.
Und es wäre ev. auch möglich, dass Glutamat nach dem Essen gar keine Reaktion gibt, aber 4 Stunden später, wenn Stress dazukommt, plötzlich schon.
Denkt ihr, das wäre möglich?

Wäre cool, wenn jemand was wüsste.

Gruss, Daenerys
 
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26.02.12
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Hallo Daenerys,

ich kann Deine Fragen nicht mit wissenschaftlicher Sicherheit beantworten, habe aber einige eigene Erfahrungen mit Glutamat und GABA.

Seit meiner Kindergartenzeit hatte ich schon immer irgendwie mit dem Kopf mal mehr oder weniger Probleme und Symptome. Ich habe intuitiv einige Nahrungsmittel weggelassen, weil ich davon sehr schnell Kopfschmerzen bekomme. Ob das mit Glutamat zu tun hat, weiß ich nicht sicher.

Mit ca. 12 Jahren bekam ich dann auch eine Art epileptische Anfälle, auch zyklusabhängig, aber nicht nur und vor allem eher unregelmäßig bzw. phasenweise.

Viele Jahre später hatte ich viel Stress, plötzlich wurden die Anfälle heftiger und einmal war es ganz klar: Ich aß ausnahmsweise ein Fertigmenü mit Glutamat (als Geschmacksverstärker), wie ich es in meiner Kindheit öfter mal gegessen habe. Ich hatte einfach Lust drauf, aber schon nach einem Bissen bekam ich einen bisher kaum gehabten epileptischen Anfall. Ich bin mir daher ziemlich sicher, dass ich damals gar kein Glutamat mehr vertragen habe.

Es wurde dann die kommende Zeit auch immer noch schlimmer mit der Unruhe und den allgemeinen Kopfproblemen und erstmals auch Schlafprobleme. Und erst als ich einige Jahre später den Tipp zur GABA-Einnahme bekam und dieses auch regelmäßig eingenommen habe, konnte ich erleben, dass das alles wieder besser wurde. Ich weiß nicht, ob bei mir das GABA durch die Blut-Hirn-Schranke geht, aber bei mir hat es definitiv viele große Probleme gelöst und ich habe es auch wirklich eine zeitlang zum Auffüllen benötigt. Nun nehme ich es schon lange nicht mehr, wurde also auch nicht abhängig davon. Wenn ich merke, dass ich wieder GABA brauche, dann nehme ich es ganz selten auch noch kurzfristig.

Und über die Zeit konnte ich auch merken, dass ich wieder mehr essen konnte und ich durch Nahrung nicht mehr so heftige Kopfprobleme bekomme.

Ich mache zwar noch einige andere Dinge, um meine Gesundheit aufzubessern, aber die Wirkung von GABA war bei mir sehr, sehr deutlich. Es war quasi eine Erlösung und somit auch eine Entspannung im wahrsten Sinne des Wortes. Die Speicher waren einfach leer und ich wurde immer sensibler.

Ich habe mal gelesen, dass GABA-Pulver ins Gehirn gelangen kann, wenn die Konzentration hoch genug ist. Sprich: Wenn man es abends nüchtern mit Wasser kurz vor dem Schlafen einnimmt, ist die Konzentration an GABA am Gehirn (?) so hoch, dass es aufgrund des Konzentrationsgefälles in das Gehirn gelangt.

Bei mir war es aber auch zumindest zeitweise so, dass die BHS offen war.

Egal wie, mir hat GABA u.a. auch bei meinen Kopfroblemen sehr gut geholfen, vielmehr aber sicher auch gegen die innere Unruhe und die folgenden Schlafprobleme, die nicht wirkunsgvoll und nachhaltig mit anderen Mitteln zu steuern waren (es sei denn ruhig stellende Antidepressiva samt der Nebenwirkungen). Da ist mir GABA doch wesentlich lieber, zumal ich keine Nebenwirkungen davon bekommen habe. Das Kribbeln ist für mich ein Zeichen, dass es im Körper wirkt, ansonsten war es zu wenig.

Es gibt einen Neurotransmitter-Fragebogen von Klinghardt. An den Antworten kannst Du bestenfalls ablesen, was bei Dir unterversorgt ist und was Du auffüllen könntest, um die Symptome zu beheben, die dadurch ausgelöst werden.

Soweit von mir zu GABA :)

hitti
 
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22.04.14
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Hallo Hitti

Danke für deine Antwort.

Ich habe in den letzten Tagen ziemlich viel recherchiert zum Thema Glutamat und GABA. Das mit der Bluthirnschranke habe ich auch recherchiert. Dass sie offen ist, kommt aus verschiedenen Gründen bei sehr vielen Menschen vor.

Hast du denn mal versucht, die Regenerierung der BHS zu fördern? Das wäre doch in deinem Fall fast das wichtigste, damit das Glutamat nicht mehr in dein Hirn rein kann.

Freut mich jedenfalls, dass dir GABA so geholfen hat. Ist wirklich besser als Psychopharmaka oder sonstige Medis. Bei meinen Recherchen habe ich nicht so viele Alternativen gelesen bei zu hohem Glutamat. Aber etwas, was ich ausprobiert habe und was sofort funktioniert hat, war Oxalessigsäure (was z.B. erhöht in Kakaopulver oder Rhabarbar drin ist). Habe also die letzten Abende 30 Minuten vor dem Schlafengehen Kakaopulver mit etwas Wasser vermischt (Milch darf man nicht wegen dem Kalzium) und getrunken. Und hey, ich schlafe wie ein Bär im Winterschlaf.

Das mache ich jetzt aber nicht regelmässig bzw. auf Dauer, da Oxalessigsäure auch zu Nierensteinen führen kann, wenn der Körper längere Zeit zu viel davon aufnimmt. Aber bis ich geklärt habe, warum mein Glutamat im Hirn erhöht ist (vermutlich wegen Entzündungen) werde ich mich mit Kakaopulver behandeln. Es gibt wirklich schlimmere Medikamente :D
 
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26.02.12
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Das mache ich jetzt aber nicht regelmässig bzw. auf Dauer, da Oxalessigsäure auch zu Nierensteinen führen kann, wenn der Körper längere Zeit zu viel davon aufnimmt. Aber bis ich geklärt habe, warum mein Glutamat im Hirn erhöht ist (vermutlich wegen Entzündungen) werde ich mich mit Kakaopulver behandeln. Es gibt wirklich schlimmere Medikamente
Das ist ja sehr interessant, denn damals habe ich auch angefangen recht regelmäßig Bitterschokolade zu essen und tue es immer noch, jetzt nur noch 99% ige. (Das mit den Nierensteinen hat mich nun etwas erschreckt...)

Ich hatte und habe auf jeden Fall Entzündungen im Gehirn, seit 2009 weiß ich allerdings, dass das u.a. mit der Borrelienaktivität zu tun hat. Immer, wenn die Borrelien und/oder ihre Freunde im Gehirn Party feiern, bekomme ich wieder Kopfsymptome. Kam nur 30 Jahre keiner drauf.

Ansonsten bin ich jetzt Gott sei Dank lange nicht mehr so empfindlich wie damals, das war sehr schlimm. Ein Kaubonbon von/mit den Kindern gegessen und mich hat es auf der Straße umgehauen. Hatte sicher nicht nur was mit Glutamat zu tun, auch wenn da keine Farbstoffe etc. drin waren.

Dass mit den Nierensteinen beschäftigt mich jetzt doch ganz schön...
 
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22.04.14
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Hallo Hitti

Schön, dass es dir stetig besser geht. Bleib dran, wenn du für dich die Lösung hast. Das mit der Borreliose ist natürlich eine knifflige Sache. Da spielt wahrscheinlich noch viel mehr mit als "nur" Glutamat. Es ist sicher gut, wenn du da entzündungsfördernde Mittel generell weglässt.
Hast du auch schon mal dein Lymphsystem unter die Lupe genommen? Man weiss ja seit 2015, dass es auch im Hirn ein Lymphsystem gibt, welches eine grosse Rolle bei Entzündungen im spielt. Wenn also die Körperlymphe "verstopft" ist oder zu wenig fliesst, kann sich das natürlich bis oben ins Hirn auswirken.
Weiter kommt mir noch in den Sinn, dass Curcumin sehr gut ist bei Entzündungen im Hirn. Es gibt ja vieles, was angeblich hilft. Aber zu Curcumin gibt es zahlreiche Studien.
 
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26.02.12
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Hast du auch schon mal dein Lymphsystem unter die Lupe genommen? Man weiss ja seit 2015, dass es auch im Hirn ein Lymphsystem gibt, welches eine grosse Rolle bei Entzündungen im spielt. Wenn also die Körperlymphe "verstopft" ist oder zu wenig fliesst, kann sich das natürlich bis oben ins Hirn auswirken.
Weiter kommt mir noch in den Sinn, dass Curcumin sehr gut ist bei Entzündungen im Hirn. Es gibt ja vieles, was angeblich hilft. Aber zu Curcumin gibt es zahlreiche Studien.
Hallo Daenerys,

ich bin seit Jahren auch in osteopathischer Begleitbehandlung und das hilft mir sehr bzw. wenn ich da nicht spätestens alle 2 Monate hin gehe, wird auch alles wieder schlimmer. Und wenn ich arge Kopfsymptome habe, muss ich mich zwar hinbringen lassen, aber wenn ich dann behandelt werde, ist es danach wesentlich besser. Das hat sicher u.a. auch mit dem Lymphsystem im Gehirn zu tun.

Curcumin (mit Peperin) habe ich auch schon genommen, ist jetzt aber schon lange beim Austesten kein relevantes Thema mehr. Ich koche aber ab und an mit Kurkuma und Curry.

Was mich nervt, ist dass ich zwar immer weiter komme und weiß, was ich wann machen und/oder nehmen oder lassen soll, wenn dies oder jenes auftritt. ABER ich möchte mal einen Zustand erreichen, der nicht so massiv von Terminen bei HP, Osteopathen und Einnahmen abhängig ist. Auf dies oder jenes achten, ein paar Sachen dauerhaft nehmen und dann die erprobten "Notfallsachen" ist ja okay, aber dieser extreme Rahmen, der gefällt mir so nicht, auch wenn ich natürlich sehr dankbar bin, dass ich die Möglichkeiten und Menschen hier vor Ort habe.

Liebe Grüße und selbst auch weiter viel Erfolg!

hitti
 

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