Eure Äußerungen bestätigen für mich, dass das allgemein nicht so einfach ist:
Die Unterscheidung zwischen SPÜREN, Schmerz, "unerträglicher" Schmerz. Oder heißt er erst so, wenn er "unerträglich" ist und vorher heißt es SPÜREN? Das ist sicher alles sehr individuell
Nein, damit meinte ich: Die Dehnung spüren, dh. POSITIV
Bei Schmerz: Sofort aufhören, NEGATIV
Also, solange ich die Dehnung spüre, halte ich sie, sobald Schmerz aufkommt, höre ich auf zu dehnen.
Also, ich meinte damit den Unterschied von: Dehnung spüren, solange KEIN Schmerz aufkommt, und
Schmerz spüren - dann SOFORT aufhören.
Ich hoffe, ich hab es jetzt verständlich rübergebracht.
"Unter 10" - wie L sich immer ausdrückt, heißt aber für MICH persönlich: schon weit über den Schmerz hinaus dehnen......
"Die Dehnung spüren" heißt für mich, bei ca. 5-6 auf der Scala, alles was darüber ist, ist für mich mit Schmerz verbunden und da hört es für mich auf.
Was mich bei LuB sehr stört, ist die hohe Intensität beim Dehnen, und dass er nicht locker lässt, die Leute zu animieren - ohne Rücksicht auf evtl. Schwächen oder Vorerkrankungen. Er selber kann das ja - und hält die Menschen für Maschinen......und das stört mich ganz gewaltig, seine fordernde Art.
Was mir dagegen sehr hilft sind Videos von den Physiotherapeuten Marvin Seidel und Steffen Barth, diese gehen sehr sensitiv auf die Leute ein und machen die Übungen sehr langsam und vorsichtig vor, um den Leuten auch das Gefühl zu geben, individuell mitgenommen und aufgefangen zu werden. Auch die Übungen selber sind so konzipiert, dass sie tatsächlich machbar sind.
Die Übungen von LuB sind dagegen für mich allesamt NICHT durchführbar.
Was mich bei LuB auch sehr stört, ist, dass er gegen jegliches Krafttraining ist. Dabei ist dies gerade bei Arthrose so wichtig, die umliegenden Muskelgruppen zu trainieren, um das Gelenk zu stabilisieren.