Fragen und Antworten bei ADS, ADSN, ADSH

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25.07.05
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Hallo,
habe einen 18jährigen Sohn mit ADS. Habe viel erlebt und viele Erfahrungen gesammelt. Wenn jemand Hilfe braucht will ich versuchen euch gerne eure Fragen zu beantworten.
Möchte euch ermutigen nicht aufzugeben, wenn ihr selbst ADS habt oder ihr mit einem Kind mit ADS lebt.
Gruß Klaudia!
 
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12.09.05
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Hallo Klaudia
Kannst Du sagen, welche Therapien (medikamentöse) oder z.B. Ernähungsumstellung angewendet wurden? Hast Du Erfahrungen mit Ritalin gemacht oder mit einer strikten Ernährungsumstellung?
 

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10.01.04
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Mein Ältester, inzwischen längst erwachsen, galt in der Grundschule als hyperaktiv, und ich hatte zum Teil massive Probleme mit anderen Müttern, die meinten, ich solle ihn aus der Klasse herausnehmen und doch evtl. auf eine Sonderschule geben. Das ist lange her, und damals gab es weder Ritalin noch die Erkenntnis, daß es Kindern in der Schule zum Teil stinklangweilig war, wenn sie schon so gut wie alles kannten, was da gelehrt wurde.

Heute würde ich meinen Sohn in eine Hochbegabten-Schule bringen; da wäre er gut aufgehoben gewesen.
Außerdem würde ich gleich auf die Idee kommen, daß er allergisch auf alle möglichen Zusatzstoffe ist, auch auf manche Lebensmittel. Das hat sich auch erst wesentlich später herausgestellt. Er liebte damals die hübschen bunten Smarties, und genau die vertrug er wegen der Farben nicht ...

Gruss,
Uta
 
Themenstarter
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25.07.05
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Hallo BAschwanden

Also so einfach ist das kurz nicht zu erklären. Es passt auch nicht bei jedem Kind, weil jedes Kind genetisch anders ist.

Bei meinem Sohn war es so, das er nicht hyperaktiv war, sonder genau das gegenteil, er war sehr ruhig und wirkte eher immer desinteressiert und war schlecht zu motivieren.

Er hatte einmal Ritalin bekommen, welches ja bei Hyperaktivität gerne und meiner Meinung nach, viel zu oft verschrieben wird. Das hat er zwei Wochen genommen und dann hab ich es wieder abgesetzt. Er war nur noch lustlos und desinteressiert. Er selbst beschrieb das so, es nimmt ihm den Spaß.

Die erste Nahrungsumstellung geschah in meiner Familie gar nicht aus Grund des ADS sondern dies war eher eine zufällige tolle Erkenntnis die bei uns halt zutraf. Mit der Nahrungsumstellung auf überwiegend Vollwertiger Kost mit überwiegenden Obst und Gemüseanteilen am Tag, veränderte sich bei meinem Sohn die Aktivität an sich. Er wurde aufmerksamer und hatte mehr Lust am Tag etwas zu unternehmen. Er war aufmerksamer in der Schule geworden. Damit waren aber nicht alle seine Probleme verschwunden.

Ich las damals schon im Net das bei ADS der Stoffwechsel anders arbeitet und B Vitamine und Zink eine Rolle spielten. Es gab auch Studien darüber.
Ich wusste das er undbedingt B Vitamine und Zink braucht.Wir hatten ausprobiert wieviel er selbst braucht. Weil wir keinen Arzt fanden der uns dabei unterstützte. Er ist mit 20mg B6 und einem VitaminB Komplex und 10 mg Zink angefangen. Er bemerkte schon nach 2 Wochen das er in der Konzentration und im Planen von Handlungen mehr Erfolge hatte und war nicht mehr so resigniert.
Habe das auch irgendwo gelesen, kann es aber grad nicht finden. Ich suche es aber und wenn ichs hab komme ich nochmal wieder.

LG Klaudi
 
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25.07.05
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Hallo nochmal
hab gerade eine seite gefunden die auch viel erklärt

www.nahrungsergaenzung-mineralstoffe-vitamine.de/upload/adsstudiebroschuere

LG Klaudi
 
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05.02.06
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Hallo Ihr
Ich lese immer nur hier bei euch die Kinder.Was ist mit euch selber oder schämmt Ihr euch.Schade gibt sonst ein tolles Buch dazu von Gordula Neuhaus was heisst Erwachsene und ADS.Ein sehr trauriges Buch darüber ist Hochrisiko ADS.
Gruss Gerda selber von ADHS betroffen
 
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14.01.04
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Hallo Zusammen

Wie Klaudie schon sagte, es gibt nicht die ADS Therapie die allen hilft, so wie es ja auch nicht das ADS gibt. Die Differenzen sind da noch grösser als nur mit oder ohne H.
Grundsätzlich helfen praktisch immer einer oder meist mehrere der folgenden Therapieen:
1. Darmsanierung /Antipilzbehandlung mit oder ohne Low Carb bzw Zuckerdiät
2. Diäten: Basisdiät bzw gfcf Diät, Farbstoff/Zusatzstoffdiät und/oder oligene Diät. Eventuell auch Diät nach IgG Nahrungtsmitteltest
3. Vitalstoffe, meist B-Vitamine (vor allem B6), Zink, (KPU?),EPA des Omega3 und/oder spezielle Aminosäuren wie Acetyl-Carnitin oder Carnosin
4. Schwermetallausleitung (hg und/oder Blei)
Kombinationen je nach Betroffenheiten führen meines Erachtens und erfahrungen dazu, dass kein Medikamenteeneinsatz mehr erforderlich ist!
 
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