Fatigue geheilt

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Der Düsseldorfer Arzt war sicher sehr teuer.

Düsseldorfer Arzt? Ich habe nichts von einem düsseldorfer Arzt geschrieben, ich war noch nicht mal in Düsseldorf.

Ist aber auch egal, ich gönne jedem , dass er es schafft. Ich schaffe ja noch nicht mal die Diagnostik. Weil zu teuer, kein Arzt in Sicht. Ohne ausreichende Diagnostik natürlich auch keine Mittel, wie du sie nehmen kannst. Heilpraktiker kann ich mir auchnicht erlauben.

Anstelle immer aufs Forum hier zu schimpfen könntest Du ja Tips von hier mitnehmen. Da sind Dinge dabei, die umsonst sind oder fast nichts kosten. Das von mir genommene cAMP D30 ist wirklich nicht teuer und vielleicht hilft es. Im schlimmsten Fall ist es wirkungslos, es verschlechtert den Zustand bei ME nicht.

Ich kann mir gar nichts erlauben.

Doch. Jeder kann sich was erlauben, solange es nicht gegen das Gesetz und gegen die üblichen Benimmregeln verstößt. Auch ohne Geld.

Krankenversichert bist Du in jedem Fall, oder? Also frage einfach mal nach, ob jemand einen Mediziner in Deiner Gegend kennt, der mit ME was anfangen kann. Und weil's ein Forum ist, heißt keine Antwort nicht, daß man Dich ignoriert, sondern nur, daß man keine Antwort parat hat. Stelle Dir vor, Du schaust hier rein und es ist eine Antwort auf Deine Frage nach einem Mediziner da. Voller Hoffnung klickst Du drauf, nur um dann sowas zu lesen: Nein, in dieser Gegend kenne ich keinen passenden Arzt oder Heilpraktiker. Bumm. So'n Mist. Hoffnung im Eimer. Siehst Du? Manchmal ist keine Antwort sogar besser.

Ich hege ob Deiner Texte den leisen Verdacht, daß Dich ME sehr depressiv gemacht hat. Du siehst das ganze Forum und die Leute hier sehr negativ. Durch ME ausgelöste Fälle von Depression sind zahlenmäßig im gleichen Bereich wie Depressionsfälle aufgrund anderer schwerer chronischer Erkrankungen.

Ich schau hier täglich rein, vielleicht gibt es ja was neues. Tja, die Hoffnung stibt halt zuletzt. Das wirst du mir aber doch sicherlich nicht vorwerfen.

Warum sollte ich? Die Mitglieder hier haben zum Teil sehr schweres ME. Und da kann man nicht jeden Tag am PC sitzen und ins Forum schauen. Selbst wenn das geht, ist man nicht immer in der Lage, Texte zu formulieren (und zu verarbeiten, was zuerst erfolgen muß). Oder die Energie für den Tag ist wegen den täglichen Aufgaben bereits aufgebraucht. Deswegen kann es mit den Antworten schon mal dauern, besonders dann, wenn ein Mitglied hier direkt angesprochen wurde. Es ist also keine Bösartigkeit oder kein Unwillen, wenn hier wenig oder einige Tage gar nichts los ist.

Jetzt lasse Dich erst mal virtuell umarmen, wir haben hier alle ME und sind alle gleich beschissen dran. Viel Geld kann ME auch nicht heilen. Wie heißt es so schön? Ein Gesunder hat viele Wünsche. Ein Kranker nur einen. Und stelle Fragen, wenn Du welche hast. Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. Die kann man ignorieren. Und wenn's mal keine Antwort gibt, rufe Dir diesen Beitrag ins Gedächtnis, warum das mit den fehlenden Antworten so ist.

Meine Batterien sind für heute erst mal platt. Jetzt schaue ich mir noch irgendwelchen Mist in der Glotze an und lasse dabei das Gehirn abgeschaltet :D
 
wundermittel

ahaffmann

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Düsseldorfer Arzt? Ich habe nichts von einem düsseldorfer Arzt geschrieben, ich war noch nicht mal in Düsseldorf.

Anstelle immer aufs Forum hier zu schimpfen könntest Du ja Tips von hier mitnehmen. Da sind Dinge dabei, die umsonst sind oder fast nichts kosten. Das von mir genommene cAMP D30 ist wirklich nicht teuer und vielleicht hilft es. Im schlimmsten Fall ist es wirkungslos, es verschlechtert den Zustand bei ME nicht.

sowas mach ich nicht. Problem 1. woher Medikament bekommen. Problem 2 ich vertrage fast alles nicht. Ich hab schon relativ viel gekauft was ich nicht vertragen hab, gemessen an dem mir zur Verfügung stehenden Geld.

Es gibt hier keine Ärzte, die mit cfs was anfangen können. Hab ich schon gefragt. Ich suche ja schon länger. Der Dr. E will halt teure Tests machen, der hat zwar Ahnung, aber seine Tests kann ich nicht bezahlen.

Keine Antwort zu bekommen, ist Mist. Wenn ich merke, da braucht jemand Hilfe und ich kann aber nicht helfen, schreib ich trotzdem was, damit derjenige merkt er ist nicht alleine.

Ich kann aiuch nicht ellenlange threads durchlesen! So wurde es aber hier von mir erwartet!
Ich hab auch schon Fragen gestellt. Immer wieder es kamen aber keine Antworten. Ja und das macht depressiv. Das ist keine Schuldzuweisung. Nur, ich hab auf sowas keine Lust mehr.

Ich habe beobachtet wie es mit stern80 war, die habt ihr auch ignoriert. Die hat ganz viele Fragen gestellt. Jetzt ist sie weg. Das muss wohl so sein. Leute die keine Hilfe kriegen, kommen unter die Räder. Wobei Hilfe durchaus auch "nur" ein freundliches Wort sein kann. Da schriebt ihr lieber ellenlang in methylierungszyklus oder sonst irgendwelche komplizierten Texte, die kein Mensch versteht. Anstatt mit der einfachsten Hilffe anzufangen, nämlich auf die Fragen der Betroffenen einzugehen.
 
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Wuhu,
Du findest dazu
sowas mach ich nicht. Problem 1. woher Medikament bekommen. Problem 2 ich vertrage fast alles nicht. Ich hab schon relativ viel gekauft was ich nicht vertragen hab, gemessen an dem mir zur Verfügung stehenden Geld.
hier einen Überblick: https://www.symptome.ch/vbboard/cfids-cfs-me/93030-camp-d-30-subkutan-oral.html - Bezugsquellen inklusive (soweit ich mich erinnern kann). Es ist homöopathisch, wird also entweder eine positive Wirkung - wie bei Harry - auf Dich haben, oder eben leider nicht, andere spüren damit leider keine Besserung.

Es gibt hier keine Ärzte, die mit cfs was anfangen können. Hab ich schon gefragt. Ich suche ja schon länger. Der Dr. E will halt teure Tests machen, der hat zwar Ahnung, aber seine Tests kann ich nicht bezahlen.
Du bist damit nicht allein! Viele können sich keine privaten Mediziner, Heilpraktiker oder deren Therapievorschläge leisten - und müssen deshalb viel selbst lesen um Dinge auszuprobieren, die ihnen vielleicht (Garantie gibt es leider nirgends, auch nicht bei privaten Ärzten oder HPs!) helfen...


Keine Antwort zu bekommen, ist Mist. Wenn ich merke, da braucht jemand Hilfe und ich kann aber nicht helfen, schreib ich trotzdem was, damit derjenige merkt er ist nicht alleine.
Natürlich ist es nicht schön, wenn man gar keine Antwort bekommt. Aber so ist das nun mal in einem Forum zur Selbsthilfe - man sollte nicht nur abwarten, bis jemand zu einem kommt, sondern muss auch selbst bereits bestehende Informationen suchen und finden. Grade in dieser Rubrik wenden die meisten User ihre (letzten) Kräfte auf, auf neue Infos zu reagieren bzw neue Wege zu hinterfragen bzw mit ihren Erfahrungen zu schmücken. Jedenfalls darf man sich nicht immer beschweren, dass das Forum so *PIEPS*e wäre oder die Leute darin - dann gibts auch schon mal Strafpunkte, wie Du bereits selbst erlebt hast. ;)


Ich kann aiuch nicht ellenlange threads durchlesen! So wurde es aber hier von mir erwartet!
Ich hab auch schon Fragen gestellt. Immer wieder es kamen aber keine Antworten. Ja und das macht depressiv. Das ist keine Schuldzuweisung. Nur, ich hab auf sowas keine Lust mehr.
Es ist gut, dass Du das zumindest nun so akzeptieren hast können - und nochmals: Es geht vielen Leuten so wie Dir! Nur beschweren die sich nicht andauernd über diesen "Leider-So-Zustand"...

Ich habe beobachtet wie es mit stern80 war, die habt ihr auch ignoriert. Die hat ganz viele Fragen gestellt. Jetzt ist sie weg. Das muss wohl so sein. Leute die keine Hilfe kriegen, kommen unter die Räder. Wobei Hilfe durchaus auch "nur" ein freundliches Wort sein kann. Da schriebt ihr lieber ellenlang in methylierungszyklus oder sonst irgendwelche komplizierten Texte, die kein Mensch versteht. Anstatt mit der einfachsten Hilffe anzufangen, nämlich auf die Fragen der Betroffenen einzugehen.
Bitte versuche, gerechter zu urteilen - stern80 war nie so drauf wie Du! Und, sie hat Antworten bekommen, zuletzt schrieb sie vor wenigen Tagen, nur leider war es ihr keine direkte Hilfe.

Und sei beruhigt, nur die wenigsten "verstehen" die "komplizierten" Texte hier bzw den Methylierungszyklus. Nur genau das ist aber ein Beispiel, was man bei (wenigen) privaten Medizinern so/ähnlich bekommen würde - also die Hilfe ist da, mann muss sie "nur" selbst (wir sind ein Selbst-Hilfe-Forum ;)) aufgreifen.

Im übrigen kann ich Usern wie Dir auch immer nur den Tipp geben, die Suchfunktion zu benutzen, wenn man mal das eine oder andere in einem Thread aufschnappt - meist gibt es im Forum dazu bereits einen oder sogar mehr Threads. Aber natürlich, man muss die dann auch lesen, das bleibt einem in einem SH-Forum aber nicht erspart...

Ps: wir haben etliche Rubriken, wo man "nur freundliche Worte" bekommt, doch in einer Rubrik, wo man "schwere" Infos sammelt, wird auf soetwas oft verzichtet, weil eben in der (wissenschaftlichen) Materie genug Kraft und Energie steckt. Aber ein liebes "Hallo" und ein nettes "Danke" ist bei allen drin. Das genügt auch - wer "mehr" braucht, könnte in andere Rubriken dafür gehen - grade wenn es um seelische bzw psychische Probleme geht. Als Tipp gebe ich dazu: Seelisch-geistige Faktoren bzw Umgang mit Stress - Psyche und Gesundheit - Stärkung für Psyche, Geist und Seele - Gefühlswelt

Diesen Thread schließe ich nun, denn zum ursprünglichen Thema selbst ist bereits alles gesagt, ein OT soll nicht weitergeführt werden.
 
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Fatigue geheilt (Follow-Up-Thread)

Hallo Leute,

eigentlich wollte ich mich nochmals in den alten Thread "Fatigue geheilt" einklinken und ein paar Dinge meinerseits richtig stellen - nur leider wurde der Thread geschlossen.

Mein Thread hat scheinbar sehr polarisiert, einige Verteidigten meine Ansichten, andere haben mich (zurecht) kritisiert.

Sorry dafür, da habe ich schlichtweg zu schnell geschrieben, das stimmt nicht, auch nicht bei mir:
"Leidenschaftliche Menschen bekommen kein CFS". Auch bei mir war es, dass ich mich übernommen habe, zu viel Leidenschaft, zu viel Gas, zu wenig Ruhe und Entspannung. Nach langer Zeit mit chronischer Erschöpfung vergeht einem aber dann die Leidenschaft am Leben - weil es einen ankotzt, dass man am normalen Leben nicht mehr teilhaben kann. Man recherchiert und liest sehr viel, dies und jenes ist nicht gesund, Umweltgifte hier, Schadstoffe da, Chemtrails usw. … je mehr man liest, desto mehr Wahrheit, desto mehr vergeht einem (womöglich) die Leidenschaft. Die Spirale dreht sich immer weiter nach unten. Das meinte ich damit.

Ich bemühe mich nun um einen 2. Versuch.

Wir sitzen denke ich alle auf derselben Seite; wenn ich mich im Folgenden missverständlich oder unsachlich ausdrücken sollte, so weist mich bitte auf eine humane, kollegiale Art und Weise darauf hin.

Als allererstes würde ich gerne auf einer Meta-Ebene diskutieren; damit meine ich, wir werfen Erschöpfungszustände aller Art in einen Korb und diskutieren in verallgemeinerter Form darüber. Ob ich an ME, an Fatigue oder Burnout erkrankt bin, diese Diskussion möchte ich uns gerne ersparen, denn aus meiner Sicht sind diese Konstrukte alle nicht weit voneinander entfernt, wenngleich es da und dort feine Unterschiede gibt. Auch bei ME gibt es Leute, die bettlägrig sind. Dann gibt es nach der Skala von Bell Leute, die dem Job noch einigermaßen nachgehen können, wie es bei mir der Fall war. Aber lassen wir das nun.

Der Erreger

Bakterien und Keime aller Art (Pilze, Parasiten, Viren, …) umgeben uns alle, 24/7/365 und das schon seit Jahrmillionen.

Exemplarisch erklären möchte ich dies so:
Die Durchseuchungsquote von bspw. EBV ist sehr hoch, es gibt Stimmen die sprechen von 90% und mehr. Das heißt, Gesunde wie Kranke tragen den EBV mit sich umher. Bei Gesunden würde ich behaupten, dass das Milieu (Immunsystem, Stoffwechsel, …) den Erreger beherrscht. Beim Kranken würde ich behaupten, dass der Erreger das Milieu beherrscht. Die Frage ist nun, was ist passiert, dass sich dies gedreht hat? Weiters gehe ich davon aus, dass jede Art von Erreger intelligent ist - damit würde ich als Erreger den Wirt nicht zu Tode ringen - denn dann habe ich ja keinen Wirt mehr um weiterleben zu können. Also keine Angst vorm sterben, wir überleben das, nur keine Angst, denn die macht noch mehr Probleme. Vertrauen, dass alles gut wird :)

Alle von uns, wie wir hier sitzen, oder sagen wir 9 von 10 Usern, haben den EBV in sich. Ebenso ist einer der Candida-Stämme höchstwahrscheinlich bei einem Großteil von uns im Darm angesiedelt. Was unterscheidet uns nun alle, die Gesunden von den Kranken? Ich nenne es das 'Milieu'.

Was ich illustrieren möchte, ist die Normalität, dass wir umgeben und durchdrungen von Bakterien und Keimen aller Art sind. Alle die gesund sind, ebenso wie alle kranken.

Wie kommt es nun, dass aus einem Gesunden ein Kranker wird?

Am Beispiel 'dauerhafte Erschöpfung' skizziere ich wiefolgt:
Stress belastet die Nebennieren, Stresshormone werden ausgeschüttet, das Immunsystem ist (nach meinem Wissen) während dieser Zeit NICHT aktiv. Jemand der einen ausgewogenen Lebenszustand von Stress und Entspannung hat (Yin/Yang-Gleichgewicht), wird, so mutmaße ich, keine 'dauerhafter Erschöpfungskandidat' sein.
Jemand der diesen Mechanismus lange und stark überstrapaziert, wird eher an 'dauerhafter Erschöpfung' erkranken, sei es CFS, Fatigue, Burnout, …
Ich hege die These, dass durch die dauerhafte Unterdrückung des Immunsystems durch Stress, den Erregern (die ohnehin da sind) Tür und Tor geöffnet werden, sodass diese sich entsprechend im Körper, den Organen, und Nerven breit machen. Der Darm wird mit Candida übersiedelt, ggf. auch Organe. Müller-Burzler spricht bei CFS z.B. von befallenen Nervensträngen (z.B. Nervus Vagus) mit EBV, Borrelien und dergleichen.

Weiters wäre da z.B. Adrenal Fatigue, die Erschöpfung der Nebennieren. Ich bin 25 Jahre alt, und habe DHEA-Werte wie ein alter Mann. (Zufall oder Zusammenhang mit chronischem Stress bzw. Überlastung der Nebennieren?)

Weiters gibt es Stimmen, die sagen, dass Organe durch Erreger-Befall in Ihrer Funktion dauerhaft eingeschränkt sein können, Leber, Niere, ...
Müdigkeit, so heißt es, ist der Schmerz der Leber. Und wir sprechen bei CFS, Fatigue und ggf. Burnout von Erschöpfung. Für mich ist klar, dass die Leber zentrale Dreh- und Wendepunkt bei derartigen Erschöpfungszuständen ist.

Interessieren würden mich die Zungenbilder von Menschen mit chronischer Erschöpfung. Meine Zunge und die meiner Freundin (beide Fatigue) sind an den Rändern tief rot, an der Spitze teilweise rote Tupfen, meine in den Bereichen der Leber (siehe TCM) meist geschwollen, rot und ohne Belag.
Bei anderen Leuten mit dauerhafter Erschöpfung (CFS, Fatigue, Burnout, …) würde ich ebenfalls auf Zungenbilder mit tiefroten Rändern, roter Spitze, roten Tupfen, auffälligen Leberbereichen und weißem, tief sitzendem Belag v.a. an der Zungenwurzel tippen. Vielleicht irre ich, aber dazu bräuchte ich euer Feedback.

--- Zusammenfassung Erreger ---
Diese beispielhaften Anschauungen lassen sich lange fortführen - mir geht es hier nur darum, den 'Erreger' zu betrachten. Es ist 'normal' dass er da ist, bei allen von uns. Probleme entstehen dann, wenn der Sheriff (das Immunsystem) nicht aktiv ist. Die Sicht auf die Erreger, isolierten Krankheitsbilder sind meiner Meinung nach aber nicht ausreichend, um aus einer chronischen Erschöpfung herauszukommen. Chronisch erschöpft ist womöglich in vielen Fällen chronisch überstrapaziert, überfordert, …


Das Milieu:

Als Gegenspieler zu allgegenwärtigen Erregern sehe ich das Milieu. Das Milieu in allen Dimensionen, die Darmflora, der Mineralhaushalt, das energetische Milieu, das Umfeld in all seinen Dimensionen.

Somit würde ich chronische Erschöpfung zusammenkürzen auf ein Milieu, dass nicht den Erreger kontrolliert, sondern das vom Erreger kontrolliert wird. Das heißt, der Gesunde macht Sport, bleibt fit, starkes Immunsystem, sodass der Erreger kontrolliert bleibt. Bei CFS u.ä. ist es umgekehrt, der Erreger macht mich müde, sodass ich keinen Sport machen kann.

Es gibt also 2 Ansätze:

Ansatz 1: Bekämpfe den Erreger
Ansatz 2: Heile das Milieu

Ansatz 1 vs. Ansatz 2 sehe ich als Tauziehen, es gewinnt der stärkere.

Ansatz 1 habe ich lange Zeit versucht, es wirkt, allerdings reichte das bei mir nicht aus.

Ansatz 2 ist weitaus umfassender und aufwändiger (Intuitive Ernährung, Entgiftung, Entsäuerung, Meditation, Energiearbeit, …) - aber ich erhoffe mir hier wieder vollständig gesund und normal belastbar zu werden. Die chronische Müdigkeit ist jedenfalls kaum mehr da im Vergleich zu den Extremzeiten, an denen ich jeden Tag nur alleine zu Hause rumgelegen bin, keine Freunde treffen wollte, nur meine Ruhe wollte und zu Tode betrübt war.

Warum nicht Ansatz 1 mit Ansatz 2 kombinieren? Für das Milieu und gegen den Erreger, klingt für mich vielversprechend. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das nicht nur bei mir gut funktioniert, sondern auch bei ähnlichen Kandidaten.

Zu den Chakren:
Ich möchte hier die Diskussion über die Chakren vermeiden - diejenigen, die daran zweifeln, mögen es bitte als Hilfsgerüst sehen, um auf 'psychische' Art und Weise an Problemen arbeiten zu können.
Beispiel Halschakra: steht für Kommunikation, sprechen, Ausdruck, Extrovertiertheit, …
Es wird jedem hier einleuchten, dass jemand, der nie sagt was er denkt und fühlt, und Emotionen ständig unterdrückt und runterschluckt, anstatt sie auszusprechen, starke unheilsame Kräfte erfahren wird als derjenige, der auf direkte Art und Weise immer sofort sagt was er sagen möchte. Analog lässt sich dieses Beispiel auch auf die anderen Chakren übertragen.

Verzeihen:
In Hawaii nennt man es ho'oponopono - die Kunst des Vergebens und Verzeihens. Ich kann jedem nur dringends anraten, sich darin zu üben, zu verzeihen und zu vergeben wo immer es möglich ist. Der Welt verzeihen, der Familie, dem Partner, … und vor allem - sich selbst zu verzeihen !
Ihr werdet staunen, wie erleichtert ihr sein werdet, wenn euch das gelingt. Die heilsamen Kräfte aus dem Verzeihen waren bei mir unglaublich stark. Mit jedem Steinchen bekommt man wieder mehr Kraft, es war bei mir wie das Zusammenbauen eines großen Puzzles, jeder Stück ein bisschen mehr Kraft.

Negative Emotionen machen nachweislich krank - da bin ich nicht der erste, der das propagiert. David Servan Schreiber zeigte, dass Herzmeditation (für mich kein Unterschied zu Herzchakra-Meditation) die Population von Killerzellen stark erhöht und DHEA-Werte nach längerer Praxis sich normalisieren. Es ist wissenschaftlich belegt, dass negative Emotionen (Stress, Todsünden, Wut, Angst, Ärger, …) somit unser Immunsystem schwächen, bei krassen Fällen das Immunsystem total einbricht.

Ist es da verwunderlich, dass bspw. EBV, Candida und Co. 'wuchern' und wir einfach nicht mehr aus dieser Schei*situation rauskommen?

Was ich sagen will ist, dass was wir mit den Emotionen nicht hinbekommen, werden wir auch mit der Ernährung nicht hinbekommen. Wenn ich mit CFS habe und schon seit Jahren einen Erbstreit führe, da wundert es micht nicht, dass keine Medizin, keine Therapie und kein Mittel der Welt hilft.

--- Zusammenfassung Milieu ---
All dies zähle ich zum Milieu. Das Milieu ist für mich also nicht nur stofflicher (Entgiftung, Entsäuerung) Natur, sondern auch von emotionaler und energetischer Natur … und alle weiteren, heilsamen Dimensionen die euch so Einfallen - also eine ganzheitliche Betrachtung !

Es gab ja Zeiten, da ward ihr noch gesund, nicht? Wo liegt der Unterschied zwischen damals und heute? Was habt ihr am Milieu verändert? Gab es krasse Vorfälle, habt ihr etwas überstrapaziert? Wie sieht es aus mit Ruhe, Emotionen, dem sozialen Umfeld? Finanzielle Sicherheit?
Wenn ihr heute Probleme mit dem EBV habt, und meint, er ist der Schlüssel zu all dem Leid … da würde ich nein sagen ... den EBV hattet ihr mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit auch bevor ihr CFS bekommen habt, nur war da das Milieu 'noch gesund'.

Ich freue mich auf die Diskussion,

Gruß
Markus
 
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Fatigue geheilt (Follow-Up-Thread)

Mag ja sein, dass es bei dir zutrifft, was du dir da zusammen gebastelt hast, aber schließe nicht von dir auf andere!

Mein Kind z. B. war kerngesund, sehr sportlich, ein sehr guter Schüler und allseits beliebt. Tja - sowas gibt es! Ferner hatte es keinerlei Vorerkrankungen, und hatte auch keine "Leichen im Keller"... und zu verzeihen hatte es auch niemandem was. Es war ein ganz normales, fröhliches und gesundes Kind.

So lange, bis es an Epstein Barr erkrankte... dann war es ein immer noch ganz normales, vielleicht nicht mehr so ganz fröhliches, schwer krankes Kind, und das ist es noch bis heute (immerhin 6 Jahre später!). Die frische EBV Infektion wurde damals nachgewiesen und ist definitiv Auslöser.

Also - wem soll mein Kind nun verzeihen, deiner Meinung nach, damit es wieder gesund wird? Dem EBV vielleicht, der sein Immunsystem total ruiniert hat? Oder dem HSV1, der persistiert..., den Autoantikörpern, die seine Gefäße angreifen oder vll. seinen Immunglobulinen, die ihn im Stich lassen?
 
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Fatigue geheilt (Follow-Up-Thread)

Hallo Markus,

Mein Thread hat scheinbar sehr polarisiert, einige Verteidigten meine Ansichten, andere haben mich (zurecht) kritisiert.

Sorry dafür, da habe ich schlichtweg zu schnell geschrieben, das stimmt nicht, auch nicht bei mir:
"Leidenschaftliche Menschen bekommen kein CFS". Auch bei mir war es, dass ich mich übernommen habe, zu viel Leidenschaft, zu viel Gas, zu wenig Ruhe und Entspannung. Nach langer Zeit mit chronischer Erschöpfung vergeht einem aber dann die Leidenschaft am Leben - weil es einen ankotzt, dass man am normalen Leben nicht mehr teilhaben kann. Man recherchiert und liest sehr viel, dies und jenes ist nicht gesund, Umweltgifte hier, Schadstoffe da, Chemtrails usw. … je mehr man liest, desto mehr Wahrheit, desto mehr vergeht einem (womöglich) die Leidenschaft. Die Spirale dreht sich immer weiter nach unten. Das meinte ich damit.

Schön, dass du einsiehst, dass auch leidenschaftliche Menschen an CFS bzw.
ME erkranken können. ;)

Als allererstes würde ich gerne auf einer Meta-Ebene diskutieren; damit meine ich, wir werfen Erschöpfungszustände aller Art in einen Korb und diskutieren in verallgemeinerter Form darüber. Ob ich an ME, an Fatigue oder Burnout erkrankt bin, diese Diskussion möchte ich uns gerne ersparen, denn aus meiner Sicht sind diese Konstrukte alle nicht weit voneinander entfernt, wenngleich es da und dort feine Unterschiede gibt. Auch bei ME gibt es Leute, die bettlägrig sind. Dann gibt es nach der Skala von Bell Leute, die dem Job noch einigermaßen nachgehen können, wie es bei mir der Fall war. Aber lassen wir das nun.

Ich halte es für falsch ME, Fatique und Burnout in einen Topf zu werfen.

Wenn wir noch eine Ebene höher gehen wollen, dann sind wir bei eigentlich allen Erkrankungen, die es gibt. Welche Erkrankung hat denn nichts mit Erschöpfung zu tun?

Liebe Grüße
Rauke
 
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Fatigue geheilt (Follow-Up-Thread)

Wuhu Markus,
zunächst einmal würde es nun
Hallo Leute,
eigentlich wollte ich mich nochmals in den alten Thread "Fatigue geheilt" einklinken und ein paar Dinge meinerseits richtig stellen - nur leider wurde der Thread geschlossen.

Mein Thread hat scheinbar sehr polarisiert, einige Verteidigten meine Ansichten, andere haben mich (zurecht) kritisiert.

...

Ob ich an ME, an Fatigue oder Burnout erkrankt bin, diese Diskussion möchte ich uns gerne ersparen, denn aus meiner Sicht sind diese Konstrukte alle nicht weit voneinander entfernt, wenngleich es da und dort feine Unterschiede gibt.
...
Strafpunkt/e geben, da man einen geschlossenen Thread nicht erneut öffnen darf.

Da es aber nun eine Rubrik für Burn-Out-Syndrom gibt und Dein Thread nun hier besser aufgehoben ist, sehe ich davon ab.

@all: Respektvolles Diskutieren ist aber auch hier Pflicht ;)
 

ahaffmann

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Fatigue geheilt (Follow-Up-Thread)

Es gab ja Zeiten, da ward ihr noch gesund, nicht? Wo liegt der Unterschied zwischen damals und heute? Was habt ihr am Milieu verändert? Gab es krasse Vorfälle, habt ihr etwas überstrapaziert? Wie sieht es aus mit Ruhe, Emotionen, dem sozialen Umfeld? Finanzielle Sicherheit?
Wenn ihr heute Probleme mit dem EBV habt, und meint, er ist der Schlüssel zu all dem Leid … da würde ich nein sagen ... den EBV hattet ihr mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit auch bevor ihr CFS bekommen habt, nur war da das Milieu 'noch gesund'.

Ich freue mich auf die Diskussion,

Gruß
Markus

Das ist nicht so einfach, linear und durchsichtig, wie du es hier auflistest.

Zum Milieu gehört außerdem das große Thema "Vergftung", was du gar nicht erwähnst. CFS/Me gilt als Umweltkrankheit.

Man kann natürlich so weit gehen und sagen, Vergiftungen jedweder Art sind auch unter "Stress" einzuordnen... das wird aber der möglichen "Heilung" / Stablilisierung nicht gerecht.

Bei mir - ich kann ja nur von mir reden - gibt es ein multiples Geschehen, faktisch seit meiner Kindheit, und jetzt bin ich 52 Jahre alt. Wie soll man da irgendwas auseinander bröseln? Geht nicht. Krankheiten wie CFS/ME sind oft die Folge von jahrelangem/jahrzehntelangem Vorgeschehen/Milieuschädigung/Stress in allen Ausprägungen wie Infektionen, Vergiftungen, psychischem Stress.

Ja und irgendwann mal kann man dann nicht mehr.
Wie das dann im Endeffekt beim Einzelnen aussieht, ist eben individuell, je nach Veranlagung. Der eine hat eher die Symptome, der andere eher andere.
Gemeinsam ist die Fatigue. Die haben wir aber auch bei anderen Krankheiten.

Du wirst keinen gemeinsamen Nenner deshalb finden, wie aus dieser Fatigue heraus zu kommen ist. Fatigue äußert sich ja nicht immer nur als Mitochondropathie und/oder Nebennierenschwäche. Wenn dem so wäre, wäre ja relativ "leicht" Abhilfe möglich.
Das scheint es aber nicht alleine zu sein.
Man muss auch nach den Ursachen für beides suchen und diese abstellen.
Vergiftung von außen (essen, Luft, E-smog, Chemikalien) kann man oft nicht einfach so abstellen.
Vergiftung von innen (Traumata): dasselbe, ist aber eher möglich mit guten Therapeuten.
Nebennierenschwäche ist wohl heilbar, ich habe da mal ein schlaues dickes Buch zu gelesen, mit superguten Tipps wie: früh ins Bett, lange Schlafen, viel Salz, richtige Ernährung und so weiter... nur, wer kann das durchhalten? Normale Menschen nicht. Die müssen arbeiten und erschöpfen sich noch mehr, bis nichts mehr geht (Zusammenbruch) oder eine andere chronische Krankheit zur Arbeitsunfähigkeit führt. So krank ist unser "Gesundheitssystem". Menschen werden halt ausgebeutet bis zum letzten Blutstropfen. Da gönnt man keinem chronisch Erschöpften ein Jahr Pause, damit derjenige wieder in Ruhe auf die Reihe kommen kann. Das darf nicht sein in unserem System. -

Meine Erschöpfung dauert seit 2009 an, d.h da fiel sie mir zum ersten Mal auf, es fiel mir auf, dass ich nicht mehr 4 bis 6 Stunden jeden Tag arbeiten kann und dass ich nach Sport sehr stark erschöpft bin.
Man wechselt dann so die Ärzte, weil kein Arzt mit Erschöpfung was anfangen kann, und so bin ich dann immer weiter gereicht worden, bzw. auch selbst weiter gegangen. Diagnose 2012: Fibromyalgie, war eine Erleichterung für mich, endlich hatte das Kind einen Namen. Rentenantrag eingereicht, aber für Fibro gibts ja nichts. Ergo umgeschwenkt auf chronische Depression, mittelgradig, scheint jetzt Erfolg zu haben, ich hatte im Okt. einen Gutachtertermin, der besagt, dass ich keine 3 Stunden mehr täglich arbeiten kann und dass eine Reha bei mir wohl aussichtslos ist.
Macht mich das gesund? Nein, ich habe im Laufe der Jahre halt durchhalten MÜSSEN und jetzt spür ich deutlich, dass bald gar nix mehr geht.
Ich hatte 2010 mal das Glück, 5 Monate pausieren zu dürfen, d..h keinen Zwang zu körperlicher Arbeit, und während dieser 5 Monate ohne Arbeit merkte ich langsam, über Monate, dass mein Bedinden besser wurde. Auch psychisch, denn ich leide sehr unter meiner Erschöpfung, bin ein Typ der am liebsten immer aktiv wäre. Geht aber nicht mehr. Nun ja, damals, 2010, erholte ich mich langsam wieder. Hat aber sehr lange gedauert.
Die Tatsache, dass ich mich damals doch, wenn auch langsam, erholt habe, lässt mich jetzt hoffen, dass ich evt. doch kein CFS/ME habe. Obwohl der DR.E. Anfang Januar dieses Jahres CFS/ME und MCS bei mir diagnostiziert hat.
Der Arzt ist aber eh zu teuer. Bringt mich nicht weiter.

Was mich weiter bringt ist, wenn meine Rente durch ist, wobei dann der Stress auch nicht aufhört, ich muss auch aufgrund kleinem Einkommens, umziehen, bloß wie? Ich kann ja nichts mehr machen und Geld hab ich auch nicht. Das ist auch wieder Stress, Psychostress. Ich versuche, die Dinge gelassen zu sehen, bis jetzt hat ja auch immer alles geklappt, wenn es auch gedauert hat.

Fatigue zu heilen, halte ich bei multifaktoriellem Geschehen wie bei mir (MCS, Allergien, viele Infektionen, hashimoto, Fibromyalgie, CFS, Elektrosensibilität) unmöglich. Möglich ist eine Stabilisierung auf lebbarem Niiveau, dazu kommt natürlich bei mir mein Alter. Wenn man gerade 20 ist oder so, mag Heilung möglich sein. Da reagiert der Körper ja ganz anders. Ich lebe schon zu lange in der Krankheit, aus der mir keiner raus geholfen hat.
 
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Fatigue geheilt (Follow-Up-Thread)

bevor ich weiter schreibe möchte ich sagen, dass es mir Leid für dich tut, dass du lange Zeit deines Lebens unter der chronischen Müdigkeit verbringen musstest.

Ich schwöre dir, ich kann jeden dieser Lebenstage mit dir mitfühlen, wenn man aus dem Fenster sieht und einfach alles keinen Sinn macht, einfach unfair zu sein scheint. Man wünscht sich nicht die großen Millionen, keine Ferraris, diese Wünsche sind längst in den Hintergrund gerückt, zu sehr weiß man, was wirklich wichtig im Leben ist - die Gesundheit - leider merken wir das erst dann, wenn wir es nicht mehr haben … wie schön wäre es, dass man doch 'nur' wieder die Kraft hätte, die man sich wünschen würde, um an einem 'normalen' Leben teilhaben zu können.

Zum Milieu gehört außerdem das große Thema "Vergiftung", was du gar nicht erwähnst. CFS/Me gilt als Umweltkrankheit.

Habe ich vergessen, natürlich gehört das dazu.

Du sprichst von ME; hast du denn neben der Müdigkeit auch permanente Schmerzen? Oder wo siehst du die Abgrenzung zwischen ME und Fatigue?

Ich glaube, Nebennierenschwäche kann man (kaum/nicht) mit 'Heilmitteln' heilen. Hormondrüsen sind für mich zu sehr am psychischen Appart beteiligt, dauerhafter Stress, bzw. permanenter Mikro-Stress, lassen die Nebennieren doch andauernd anspannen. Wenn diese erst mal ermüdet sind, wüsste ich da nur die (Herz)Meditation um AKTIVE und tiefenentspannende Ruhe zu finden - ein restliches Leben lang. Nur so kann ich mir Vorstellen regenerieren sich Nebennieren bzw. die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse. Die westliche Wissenschaft ist ja schon sehr nah dran, die haben es geschnallt, dass bei der Meditation etwas für 'Atomisten' und Hardcore-Mediziner unvorstellbar heilsames passieren muss.

Vergiftung von außen (essen, Luft, E-smog, Chemikalien) kann man oft nicht einfach so abstellen.
Vergiftung von innen (Traumata): dasselbe, ist aber eher möglich mit guten Therapeuten.

Ich lasse das mal so stehen - aber: was wenn die die dauerhafte Entgiftung auf ein Level bringen, sodass eine positive Netto-Entgiftungskapazität überbleibt? Damit meine ich, ja, wir sind von allen Seiten von unheilbaren Kräften umgeben (von Giften aller Art bis Strahlen usw.) - aber wenn ich es schaffe den eigenen Stoffwechsel auf ein Niveau zu befördern, dass die Ausscheidung stärker ist als die Aufnahme, dann müsste das doch erfolgreich sein?

Körpereigene, interne Vergiftung:
Nehmen wir als Beispiel - nur als Beispiel - die HPU-Problematik. Laut Theorie entstehen im Körper soviele Pyrrole (hochtoxische Stoffe / Gifte), dass diese über den Verdauungstrakt nicht mehr ausgeschieden werden können. Der Körper nimmt die Nieren als Ausscheidungsorgan dazu - dazu werden Pyrrole mit Vit.B6, Zink und Mangan gebunden, sodass die Pyrrole 'nierengängig' sind. Was wenn (1) der Darm überlastet ist, (2) die Nieren auch noch überlastet sind? Wohin schiebt der Körper dann die Pyrrole? Ich weiß es nicht, aber es kann nicht gut sein. Zudem wird dabei Zink in womögilch enormen Mengen verbraucht, Hauptsache die Pyrrole kommen raus - der Teufelskreislauf beginnt - Zink als eines der immunrelevanten Metalle wird aufgebraucht, alle Reserven werden 'verheizt' - das Immunsystem ist faktisch tot.

Schulmedizinisch einen Zinkmangel diagnostizieren - nach meinem Wissen unmöglich. Dort wird nur die Menge im Blut gemessen und nicht die Menge an Reserven die wir noch im Körper haben. Als ich begann Zink zu nehmen - 4 Wochen lang bis zu 180 mg pro Tag (!!!) - sind meine Geschmackswarzen an der Zungenspitze wieder angewachsen, ich wusste vorher nicht, dass ich quasi keine Warzen mehr hatte, ich hatte honigähnliche Ausscheidungen an den Beinen (davon hab ich Fotos), ich war für einige Tage komplett symptomfrei, in mir hat es gearbeitet, dass kann sich niemand vorstellen.

Bei diesen Dingen hilft nur Try and Error, und keine Diagnosen. "Wenn Zink hilft, war es ein Zinkmangel." Ähnlich erging es mir mit Selen. Kritisch sind für mich vor allem die immunrelevanten Stoffe, wie etwa Zink und Selen. Fortführen lässt sich die Liste mit allen weiteren Mineralien … breitbandige Mineralienzufuhr ist dauerhafte, mineralienüberschüssige Ernährung ! Um ehrlich zu sein, ich würde ein Leben lang nur mehr Bananen essen, wenn ich weiß, dass ich dadurch gesund werde und gesund bleibe !

Was ich hier zeigen möchte, ist die Tatsache, dass wir im Körper (nur durch z.B. Stress) auch permanente Giftquellen haben, wie bspw. die Pyrrole bei HPU-Menschen. Selbiges gilt für Stoffwechselabfälle von bspw. Candida und anderen Bakterien … Ektotoxine (!) Das ist ein Beispiel von vielen, niemand weiß, wieviele dieser Prozess im Körper ablaufen, bei denen hochtoxische Stoffe überbleiben, wenn ein chemischer Prozess nicht sauber abgeschlossen werden kann, und die chemischen (hochtoxischen) Zwischenprodukte wie bspw. Pyrrole uns innerlich vergiften !

Eine weitere interne Giftquelle ist die Kombination von Candida + E-Smog. Klinghardt spricht von einem Versuch, bei dem Pilze (Candida) unter normaler E-Smog-Exposition ein hundertfaches an Ektotoxinen produzieren (!!!).

Wenn du erstmal erkrankt bist, gehe ich davon aus, dass bei chronischer Müdigkeit die internen Toxinmengen so groß sind, dass die Leber chronisch überlastet ist > Müdigkeit ist der Schmerz der Leber > wäre es da nicht plausibel, dass wir 'nur' an einer chronischen (internen) Vergiftung leiden? Ich halte an diesem Ansatz so lange fest, bis ich damit an mir selbst scheitere. Aus einem chronisch vergifteten enterohepatischen (Teufels)Kreislauf rauszukommen heißt meiner Erfahrung nach endlose Geduld, eiserne Disziplin, und den Glauben nie aufgeben !

Und da reden wir noch gar nicht erst von externen Giften ! Und, kranke Menschen gab es schon vor der großen Umweltvergiftung - zwar in der Anzahl bestimmt weniger, aber auch damals gab es Krebs, und bestimmt auch chronische Erschöpfung.

Fatigue zu heilen, halte ich bei multifaktoriellem Geschehen wie bei mir (MCS, Allergien, viele Infektionen, hashimoto, Fibromyalgie, CFS, Elektrosensibilität) unmöglich. Möglich ist eine Stabilisierung auf lebbarem Niiveau, dazu kommt natürlich bei mir mein Alter. Wenn man gerade 20 ist oder so, mag Heilung möglich sein. Da reagiert der Körper ja ganz anders. Ich lebe schon zu lange in der Krankheit, aus der mir keiner raus geholfen hat.

Was ist das für eine Vision, daran zu glauben, dass Fatigue nicht heilbar ist?
"Das was du heute denkst, wirst du Morgen sein" (Buddha)

Bei chronischer Fatigue ist es das A und O seinen Geist - so schwer es auch fällt - dorthin zu richten, wo man eines Tages wieder sein möchte. Glaubst du nicht daran, dann wirst du es nie schaffen. Was du heute denkst, wirst du Morgen sein. Ich bin ein großer Fan von Luise L. Hay - Affirmationen wirken hier wahre Wunder, um den psychisch / geistigen Anteil so zu gestalten, dass er heilsam und nicht umheilsam / blockierend wirkt.

Ich weiß, das klingt auf den ersten Moment schwierig:
"Ich werde die chronische Erschöpfung überwinden"
"Ich habe es verdient wieder gesund zu werden"
"Das Leben liebt mich und ich liebe das Leben"

Aber wie klingt im Gegensatz dazu dieses 'Gedankenmuster'?
"Ich glaube, dass ich die chronische Erschöpfung nicht überwinden kann."
"Ich bin zu alt, um noch gesund zu werden."

Du bist zwar schon etwas älter als ich. Dennoch bin ich ein geborener Optimist, und niemals - niemals im Leben würde ich am Glauben festhalten, dass du nicht doch wieder vollständig gesund wirst. Den Weg gibt es, da bin ich 100% überzeugt.

Ich selbst sitze hier, habe auch noch meine Wirbelblockaden, eiskalte Füße und rätsle jeden Tag herum, was ich noch anderst machen könne. Ich habe noch meinen toten Zahn im Kiefer. Dennoch geht es jeden Tag einen Zentimeter bergauf - und niemals - niemals werde ich aufgeben, bevor ich nicht vor dem Fenster stehe, und endlos viel Kraft habe um Bäume auszureißen.

Die Regenerationskraft unseres Körper übertrifft das, was wir uns vorstellen können bei Weitem !

Was hast du für Diagnosen, und was hast du schon alles versucht?

Beim Großteil der Leute mit chron. Fatigue, halte ich die Hand ins Feuer, trifft das mehr oder weniger zu:
- Immunsupression (v.a. Zinkmangel, Selenmangel, kranke Darmflora, Dünndarm und Dickdarm (!), … )
- Emotionaler Tiefgang (Angst, Wut, Ärger, Stress, Traumata …)
- Unterdrückung von Emotionen und der inneren Stimme (kostet immens viel Kraft)
- Candida (!)
- Aufschieben von Problemen / Konflikten aller Art
- Mineralienmangel im Allgemeinen (Entmineralisierung bzw. Übersäuerung)
- chronische Leberüberlastung (indirekt durch Rückvergiftung aus dem Darm, direkt durch Erreger an der Leber, direkt durch Stress, direkt durch Umweltgifte, indirekt durch Blockade der Nieren, …)
- multiple Infektionen, ermöglicht durch die chronische Immunsupression (Candida, EBV, Borrelien, Chlamydien, Babesien, Parasiten usw.)
- chronische Überlastung der Ausscheidungsorgane Leber, Niere, Darm
- Fehlernährung
- zu viel krasser Stress und/oder permanenter Mikro-Stress
- Vitamin D-Mangel (Sonnenarmut)
- Umweltgifte (nicht unbedingt)
- sonstige externe (unheilsame) Einflussgrößen, die obige Punkte verstärken

Wenn du nicht mehr an dich glaubst, ich glaube an dich.

Alles Gute
Markus
 
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Du sprichst von ME; hast du denn neben der Müdigkeit auch permanente Schmerzen? Oder wo siehst du die Abgrenzung zwischen ME und Fatigue?

Die Schmerzen kommen von... weiß ich nicht.
Mein Hauptproblem war immer die Diagnostik. Ohne anständige Diagnostik keine Behandlung und keine Gesundung.
Angeblich kommen die Schmeren von der Fibromyalgie. Ich habe aber auch Gelenkschmerzen, das ist nicht Fibro. Ich habe überall Schmerzen und bei zu starker Belastung Krämpfe. Auch in den Sehnen. Das macht richtig Aua. Kriegst du auch nicht mehr weg.

Ich habs nicht mit den Begrifflichkeiten. Deshalb würde ich auch nie darauf bestehen, dass etwas unbedingt cfs/me heißen müsste.
Fatigue ist klar, das ist Müdigkeit, die über einen normalen Zustand hinausgeht, die nicht durch ein bisschen Ferien wieder verschwindet.

Ich glaube, Nebennierenschwäche kann man (kaum/nicht) mit 'Heilmitteln' heilen. Hormondrüsen sind für mich zu sehr am psychischen Appart beteiligt, dauerhafter Stress, bzw. permanenter Mikro-Stress, lassen die Nebennieren doch andauernd anspannen. Wenn diese erst mal ermüdet sind, wüsste ich da nur die (Herz)Meditation um AKTIVE und tiefenentspannende Ruhe zu finden - ein restliches Leben lang.

na siehst du. Ich habe das. Aber ich musste immer arbeiten bzw. hatte viele Jahre - und jetzt auch noch - Existenzangst. Das macht dann dauerhaft kaputt. Da hilft auch keine Psychotherapie.

was wenn die die dauerhafte Entgiftung auf ein Level bringen, sodass eine positive Netto-Entgiftungskapazität überbleibt? Damit meine ich, ja, wir sind von allen Seiten von unheilbaren Kräften umgeben (von Giften aller Art bis Strahlen usw.) - aber wenn ich es schaffe den eigenen Stoffwechsel auf ein Niveau zu befördern, dass die Ausscheidung stärker ist als die Aufnahme, dann müsste das doch erfolgreich sein?

Hört sich gut an, ja, müsste theoretisch funktionieren.

HPU hab ich auch. Ich vertrag aber kein Zink.
Kuklinski sagt, diese Unverträglichkeiten seien ein Notprogramm des Körpers. Mag wohl stimmen. Aber: Hilft mir das weiter? Nein.

Eine weitere interne Giftquelle ist die Kombination von Candida + E-Smog. Klinghardt spricht von einem Versuch, bei dem Pilze (Candida) unter normaler E-Smog-Exposition ein hundertfaches an Ektotoxinen produzieren (!!!).

klingt abenteuerlich, kann aber so sein. Hab ich mich noch nicht mit beschäftigt. Ist mir auch, ehrlich gesagt, oft zuviel. Es gibt ja keine Lösung für all die Probleme. Warum dann weiter lesen?

Wenn du erstmal erkrankt bist, gehe ich davon aus, dass bei chronischer Müdigkeit die internen Toxinmengen so groß sind, dass die Leber chronisch überlastet ist > Müdigkeit ist der Schmerz der Leber > wäre es da nicht plausibel, dass wir 'nur' an einer chronischen (internen) Vergiftung leiden?

würde ich so zustimen. Alle Umweltkrankheiten sind chronische Vergiftungen. Siehe dazu : Symptome – große Vielfalt ist meist toxisch | Dr. Tino Merz

Bei chronischer Fatigue ist es das A und O seinen Geist - so schwer es auch fällt - dorthin zu richten, wo man eines Tages wieder sein möchte.

falsch. Die Krankheit / Erschöpfung sagt dir, was noch geht. Nicht du oder dein Geist sagt das. Was du willst, ist egal, die Krankheit gibt vor, was geht.

Luise Hay mag ich überhaupt nicht. Wenn der KÖrper kaputt ist, hilft auch nicht solch ein Kram. Sorry, das ist für mich Kram. Wenns nicht mehr geht, dann geht es nicht mehr.

Was hast du für Diagnosen, und was hast du schon alles versucht?

das würde hier den Rahmen sprengen. Laut dem Dr. E. in Liblar habe ich cfs, Fibromyalgie (auch von 2 anderen Ärzten bestätigt) und MCS. Dazu die üblichen Verdächtigen, Allergien, Unverträglichkeiten, Candida, ganz viele durchgemachte oder chronifizierte Infektionen. Die Gelenke zeigen langsam Verschleiß. Der neue Orthopäde meint, ich hätte "Pseudo-Gicht". Sicher war er sich aber nicht. :rolleyes:

Gemacht hab ich nicht viel weil ich keinen Arzt hab, der sich auskennt. Hier und da mal NEMS, Vit. D nehme ich allerdings immer.

Ansonsten halte ich viel von sauberem Wasser und rohem Essen, ohne Zusatzstoffe. Also weiter vergiften will ich mich nicht. Keine Tabletten. Natürlich kein Alk und kein Nikotin. Wenns geht, E-smog-frei. Geht aber nicht immer.

Beim Großteil der Leute mit chron. Fatigue, halte ich die Hand ins Feuer, trifft das mehr oder weniger zu:
- Immunsupression (v.a. Zinkmangel, Selenmangel, kranke Darmflora, Dünndarm und Dickdarm (!), … )
- Emotionaler Tiefgang (Angst, Wut, Ärger, Stress, Traumata …)
- Unterdrückung von Emotionen und der inneren Stimme (kostet immens viel Kraft)
- Candida (!)
- Aufschieben von Problemen / Konflikten aller Art
- Mineralienmangel im Allgemeinen (Entmineralisierung bzw. Übersäuerung)
- chronische Leberüberlastung (indirekt durch Rückvergiftung aus dem Darm, direkt durch Erreger an der Leber, direkt durch Stress, direkt durch Umweltgifte, indirekt durch Blockade der Nieren, …)
- multiple Infektionen, ermöglicht durch die chronische Immunsupression (Candida, EBV, Borrelien, Chlamydien, Babesien, Parasiten usw.)
- chronische Überlastung der Ausscheidungsorgane Leber, Niere, Darm
- Fehlernährung
- zu viel krasser Stress und/oder permanenter Mikro-Stress
- Vitamin D-Mangel (Sonnenarmut)
- Umweltgifte (nicht unbedingt)
- sonstige externe (unheilsame) Einflussgrößen, die obige Punkte verstärken

ja ja... bringt aber keinen weiter, das zu wissen. Passt auch nicht alles bei mir.
 
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Mein Hauptproblem war immer die Diagnostik. Ohne anständige Diagnostik keine Behandlung und keine Gesundung.

Ich glaube du erwartest dir da zu viel … Die 'moderne' Medizin hat es geschafft, dass es keine Gesunden mehr gibt. Für mich ist das ein Irrweg.

Angeblich kommen die Schmeren von der Fibromyalgie. Ich habe aber auch Gelenkschmerzen, das ist nicht Fibro. Ich habe überall Schmerzen und bei zu starker Belastung Krämpfe. Auch in den Sehnen. Das macht richtig Aua. Kriegst du auch nicht mehr weg.

"Kriegt man nicht mehr weg" ... daran glaube ich nicht. Knochen brechen leicht weil sie entkalziniert sind - remineralisieren steht auf dem Programm. Ebenso bei vielen anderen Dingen, von denen wir meinen, sie sind nicht reversibel.

na siehst du. Ich habe das. Aber ich musste immer arbeiten bzw. hatte viele Jahre - und jetzt auch noch - Existenzangst. Das macht dann dauerhaft kaputt. Da hilft auch keine Psychotherapie.

Dass Psychotherapie nicht hilft, das wundert mich nicht wirklich.

Was gibt dir denn im Leben Sicherheit? Wie sieht es mit Religiösität, Spiritualität, Urvertrauen aus? Angst ist ein massives Problem, dieser Mikro-Stress macht alles kaputt, alles.

Meditation (da gibt es die unterschiedlichsten Praktiken) hilft enorm (!), spirituelle Entwicklung hilft enorm, Zusammenarbeit mit einem Mensch dem du vertraust (Stütze für eine bestimmte Zeit) hilft, … Aus der Angst dauerhaft rauskommen … das ist für mich wie das Wiederaufbauen eines eingestürzten Hauses … heute nehme ich den 1. Stein, morgen den 2. Stein … mit jedem Stein kommt die Sicherheit.

So schlecht es mir ging, keinen Tag hatte ich das Vertrauen verloren, dass nicht eines Tages alles wieder gut wird.

HPU hab ich auch. Ich vertrag aber kein Zink.

Welche Symptome hast du?

Meine Ansicht / Annahme: Deine Zinkvorräte im Körper sind ausgelaugt - gibst du dem Körper plötzlich Zink, dann beginnt alles wie verrückt zu arbeiten. Der Stoffwechsel fährt an, sämtliche Zink-abhängigen enzymatischen Prozesse fahren an, das Immunsystem fährt an wie der Bär (!) … der Körper entgiftet in den ersten Tagen massivst. Je mehr du spürst, desto stärker der Mangel. Bei mir gab es Tage, da bin ich an der Kloschüssel gehangen, kurz vorm kotzen war ich, so stark war die Entgiftung.

Was du nicht erwarten kannst ist, dass du Zink nimmst und nix spürst. Denn wenn du nichts spürst, hast du keinen Mangel, das ist so einfach.

Ab einem gewissen Tag begann ich jedes Nahrungsmittel und jedes Nahrungsergänzungsmittel zu erfühlen, denn mit 'Wissenschaft' stand ich an - spätestens dann wenn Autor A dies sagt und Autor B das glatte Gegenteil. Bis heute habe ich durch Gefühl und Intuition nur gewonnen.

Kuklinski sagt, diese Unverträglichkeiten seien ein Notprogramm des Körpers. Mag wohl stimmen. Aber: Hilft mir das weiter? Nein.

Also vergiss eine Quelle, deren Thesen nicht konstruktiv sind, ich bin kein Fan von Kuklinski. Was er rausfand ist spannend, aber wie du sagtest - es hilft nichts und niemandem weiter !

Mach folgendes: Sieh dir Portrait-Fotos von Kuklinski, Klinghardt, Golenhofen, Müller-Burzler, und anderen Ärzten und Heilpraktikern an. Siehst du denn nicht wer da gesund und wer nicht gesund aussieht? Das ist doch nicht zu übersehen! Ich würde mich nie an einen Autor halten, der nicht selbst kerngesund aussieht, denn ich nehme an, das was jemand propagiert, sollte er ja an sich praktizieren (!!!) Das klingt hart, aber es gibt so viele Alternativforscher, da musst du irgendwie eine Entscheidung treffen an wen du dich hälst und an wen nicht, wenn sich beide Widersprechen. Die Wahrheit liegt dort, wo das Bauchgefühl ja sagt.

Eine weitere interne Giftquelle ist die Kombination von Candida + E-Smog. Klinghardt spricht von einem Versuch, bei dem Pilze (Candida) unter normaler E-Smog-Exposition ein hundertfaches an Ektotoxinen produzieren (!!!).

klingt abenteuerlich, kann aber so sein. Hab ich mich noch nicht mit beschäftigt. Ist mir auch, ehrlich gesagt, oft zuviel. Es gibt ja keine Lösung für all die Probleme. Warum dann weiter lesen?

Lösung: Candida los werden, dann wirkt dieser Mechanismus nicht mehr, auch wenn E-Smog da ist - ist das nicht logisch?

falsch. Die Krankheit / Erschöpfung sagt dir, was noch geht. Nicht du oder dein Geist sagt das. Was du willst, ist egal, die Krankheit gibt vor, was geht.

Luise Hay mag ich überhaupt nicht. Wenn der KÖrper kaputt ist, hilft auch nicht solch ein Kram. Sorry, das ist für mich Kram. Wenns nicht mehr geht, dann geht es nicht mehr.

Der größte Feind der Heilung ist wenn du die Hoffnung verlierst. Ja - du musst die 'Krankheit' für heute akzeptieren. Für das nächste Jahr, die nächsten 3 Jahre, die nächsten 10 Jahre brauchst du eine Vision. Hast du keine, bist du verloren.

Dein Körper ist nicht 'kaputt' - solange du lebst ist er nicht kaputt. Vergiss eines nicht - du lebst - bist du kaputt, dann bist du tot. Bist du tot? Nein, bist du nicht.

Dein Körper lebt ja, siehst du das nicht? Dein Körper für sich ist in einem 'stabilen' Zustand. Dieser Zustand passt dir als Person nicht - deinem Körper ist es aber wurscht, er lebt ja, wie du siehst. Für mich ist also die Frage diesen 'stabilen' Zustand, geprägt von Müdigkeit und Schmerzen, in einen 'anderen' stabilen Zustand zu bringen, der nicht von Müdigkeit geprägt ist. Das heißt allerdings Arbeit - ich fürchte aber da gibt es keine Pille, keine Medizin und niemanden, der zu dir kommen wird und oh Wunder du bist wieder gesund.

Wenn du allerdings glaubst, er ist irreversibel kaputt, dann wird er das bleiben. "Someone who doesn't believe in Magic will never find it" sagt man.

Gemacht hab ich nicht viel weil ich keinen Arzt hab, der sich auskennt. Hier und da mal NEMS, Vit. D nehme ich allerdings immer.

"Wenn du etwas wissen willst, gehe zu einem Erfahrenen und zu keinem Gelehrten" (Fernöstliche Weisheit)

Ich wünsche dir alles Gute, mögen deine Wünsche in Erfüllung gehen.

Alles Liebe
Markus
 
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Vor allem dieser Satz hat mir gefallen:

Für mich ist also die Frage diesen 'stabilen' Zustand, geprägt von Müdigkeit und Schmerzen, in einen 'anderen' stabilen Zustand zu bringen, der nicht von Müdigkeit geprägt ist. Das heißt allerdings Arbeit - ich fürchte aber da gibt es keine Pille, keine Medizin und niemanden, der zu dir kommen wird und oh Wunder du bist wieder gesund.

Wenn du allerdings glaubst, er ist irreversibel kaputt, dann wird er das bleiben.
 
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Hallo, ihr Lieben!

Ich fände es gut, wenn dieser Thread NICHT geschlossen würde. Und ich fände es außerdem gut, wenn hier auf die "Nettikette" geachtet würde. Wie hier von Anfang an auf den Threadstarter eingedroschen wird, ist nicht feierlich. Konstruktive Kritik ist gut, aber das, was hier abging, vergrault jeden Leser, der von der Diskussion – wäre sie denn freundlich geführt – lernen möchte. Wohlgemerkt: lernen von BEIDEN SEITEN!!!

Keiner von uns hat die Weisheit gepachtet und alle, die nach ihrer persönlichen Lösung suchen, freuen sich über neue Anregungen und Warnungen aus den Reihen derer, die schon lange dabei sind. Nur so kann man abwägen, man braucht verschiedene Meinungen.

Dieser Thread hier hätte das Potenzial, sehr interessant und aufschlussreich zu werden.....

Das sehe ich auch so!
Ich fand das sehr interessiert, was der Threadeinsteller zu Chakren und zu Verzeihen gesagt hat, und auch alles andere und war dann echt schockiert, wie manche über ihn hergefallen sind.

Da gibt es die einen, die nur an die Schulmedizin glauben, mit ihren Werten und den chemischen patentierten Mitteln von der Pharmaindustrie, die die Werte regulieren und Symptome bekämpfen und dann gibt es die, die an Naturheilmittel und Nahrungsergänzung glauben, die aber auch eine genaue Diagnose samt Werten der Schulmedizin brauchen, auch um Werte zu regulieren.

Ich selber hatte auch gefühltes Burnout, chronische Müdigkeit, war aber bei keinem Arzt und hab keine Diagnose, mir fehlte die Kraft und auch das nötige Vertrauen zur Schulmedizin, ... war ich jetzt nicht krank und darf ich nicht mitreden?

Ich hab einen Lebensmitteltest (Prognos) gemacht, der hat mir unter anderem sehr geholfen, aber der wird ja von der Schulmedizin nicht anerkannt ... und ich hab auch verziehen, das hat geholfen, ich hab mein Leben umgekrempelt, das hat sehr geholfen und ich esse sehr viele Wildkräuter und hab mir Kochen zum Hobby gemacht, allerdings ohne Fertigprodukte mit Aromen, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und Konservierungsmitteln, ich gehe viel in die Natur und hab Spass am Leben.


Aber ich hab auch gelernt: Man kann Erfahrungen nicht oder kaum weitergeben, ausser jemand ist auf demselben Weg, ist er auf einem anderen, bleibt er vermutlich dort und sieht meinen Weg kritisch.
 
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Markus,ich sehe das genauso wie du.die seelischen Faktoren sind hier von größerer Bedeutung und ich denke dass nahezu alles psychische/emoitonale Ursachen hat,PTBS ist im Stande dazu,dass Immunsystem stark zu beinflussen.Rein theoretisch möglich dass auch so starke chronische Erschöpfung entsteht,kognitive Einschränkungen allerlei körperliche(psychosomatische Beschwerden) und das Toxine und Erreger es leichter haben,Schäden anzurichten..
 
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ahaffmann

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Ich glaube du erwartest dir da zu viel … Die 'moderne' Medizin hat es geschafft, dass es keine Gesunden mehr gibt. Für mich ist das ein Irrweg.

Ohne richtige Diagnostik gibt es keine Gesundung.
Zum Beispiel das hier:

"Die 103 Patienten mit Chronic Fatigue Immundysfunction Syndrome
(CFIDS) waren im Zeitraum 1988 bis 1991 erfaßt worden.
Neben klinischen Befunden gemäß den Kriterien von HOLMES
sowie weiteren Symptomen wurden serologische Tests auf virale
(HSV, VZV, EBV, CMV, HHV-6, Coxsackie-Viren u. a.) und andere
Erreger (Borrelien, Clamydien, Candida u. a.) ausgewertet.
Immunologische Untersuchungen schlossen Lymphozytendifferenzierung,
Lymphozytenstimulationstest sowie IgGSubklassenbestimmung
mit ein. Außerdem wurden Zytokine,
Immunkomplexe, Autoantikörper, Vitamine, Spurenelemente,
Hormone und weitere serumchemische und hämatologische
Parameter kontrolliert. Entsprechend den pathologischen Befunden
wurde ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept entwickelt (im
allgemeinen eine Kombination aus Immunmodulation,
Erregertherapie und adjuvanter Therapie), das bei optimaler
Durchführung bei über 95 % der Behandelten erfolgreich war
Z. Klin. Med. 1992; 47: 152-164"

Quelle: https://www.dvmb-forum.de/showthread.php?9013-CFS-chron-Ersch%F6pfungssyndrom&p=99455#post99455

Welche glücklichen Patienten das doch sein müssen! Sowas habe ich nie bekommen. Statt dessen bin ich von Arzt zu Arzt gerannt, keiner hat mir geglaubt, Behandlung gabs nicht. Das ca 5 Jahre.

Ist ja alles psychisch, heißt es dann, wenn man nichts findet. Aber das kennen wohl viele hier. Ja natürlich wird dann die psychische Komponente immer stärker, wenn man nirgendwo Gehör, Diagnostik oder gar Behandlung bekommt.

Mir geht es nämlich zufälligerweise *AchtungIronie* immer schlechter. Und das macht mir gar keine Freude. Ärzte können damit allerdings nichts anfangen. Außer die teuren Privatdocs. Die schwatzen dir direkt alles mögliche auf.

Kaputte Gelenke kriegt man nicht mehr ganz.

Was gibt dir denn im Leben Sicherheit? Wie sieht es mit Religiösität, Spiritualität, Urvertrauen aus? Angst ist ein massives Problem, dieser Mikro-Stress macht alles kaputt, alles.

Ja und? ICH gebe mir Sicherheit. Ich alleine bin aber zuwenig gegen die Medizin-Pharma-und ARGE-Mafia.
Ich bin alleinstehend. Ich muss alles selbst machen. Das geht aber immer weniger. Merk ich jeden Tag. Der Vorgang dauert nun seit 2009 an, und es macht mir keine Freude, das zu beobachten.

So schlecht es mir ging, keinen Tag hatte ich das Vertrauen verloren, dass nicht eines Tages alles wieder gut wird.

Kommt drauf an, was man sich darunter vorstellt, was "gut" ist. Das ist doch alles relativ. Du polemisierst. Ich mag sowas nicht. Auf der Ebene mach ich nicht mehr weiter.

Meine Ansicht / Annahme: Deine Zinkvorräte im Körper sind ausgelaugt - gibst du dem Körper plötzlich Zink, dann beginnt alles wie verrückt zu arbeiten. Der Stoffwechsel fährt an, sämtliche Zink-abhängigen enzymatischen Prozesse fahren an, das Immunsystem fährt an wie der Bär (!) … der Körper entgiftet in den ersten Tagen massivst. Je mehr du spürst, desto stärker der Mangel. Bei mir gab es Tage, da bin ich an der Kloschüssel gehangen, kurz vorm kotzen war ich, so stark war die Entgiftung.

ja und? Hilft mir das jetzt weiter? Ich nehme kein Zink weil ich so etwas, was du da schreibst, gar nicht verkraften würde.

Ich bin froh wenn ich meinen Alltag geregelt bekomme, den ich schon habe sehr einschränken müssen, zusätzlich "Nahrungsmittel erfühlen", ist da nicht drin. In dauerhaft erschöpftem Zustand.
IWeißt du überhaupt, was Erschöpfung ist? Je mehr ich mit dir schreibe, desto weniger glaube ich das.

Ich würde mich nie an einen Autor halten, der nicht selbst kerngesund aussieht, denn ich nehme an, das was jemand propagiert, sollte er ja an sich praktizieren (!!!) Das klingt hart, aber es gibt so viele Alternativforscher, da musst du irgendwie eine Entscheidung treffen an wen du dich hälst und an wen nicht, wenn sich beide Widersprechen. Die Wahrheit liegt dort, wo das Bauchgefühl ja sagt.

Ich habe nie gesagt, dass ich mich an irgend jemanden "halte", wie kommst du darauf? Ich habe Kuklinski gelesen und was er zu HPU und Zinkmangel sagt, halte ich für zutreffend. Deshalb muss ich mich aber nicht an ihn "halten". Den Rest seiner These halte ich für ziemlich daneben, dass alles von der HWS kommen soll.

Der größte Feind der Heilung ist wenn du die Hoffnung verlierst. Ja - du musst die 'Krankheit' für heute akzeptieren. Für das nächste Jahr, die nächsten 3 Jahre, die nächsten 10 Jahre brauchst du eine Vision. Hast du keine, bist du verloren.

Na ich weiß nicht, in dieser "Gesellschaft" ist jeder Nichtkapitalist verloren. Natürlich hab ich Vorstellungen. Sehr bescheiden, halt, weil ich weiß, was noch gehen kann, und was nicht mehr.

Dein Körper ist nicht 'kaputt' - solange du lebst ist er nicht kaputt. Vergiss eines nicht - du lebst - bist du kaputt, dann bist du tot. Bist du tot? Nein, bist du nicht.

Ich bin nicht nur Körper. Wie kommst du darauf?
Körper pflegen mit dem Alter abzunutzen. Gelenke, Selbstheilungskräfte,Hormone, Stoffwechsel, all das verändert sich mit dem Alter. Wird langsamer,anfälliger, und so weiter. Mir scheint, du kannst das nicht akzeptieren.
Du kannst es dir noch nicht einmal vorstellen. Du bist ja noch jung. Das kommt noch bei dir.
Da wirst du einiges an dir zu arbeiten haben, wenn du älter wirst. Freu dich schon mal drauf.
Ich habe das schon hinter mir. :p)

Für mich ist also die Frage diesen 'stabilen' Zustand, geprägt von Müdigkeit und Schmerzen, in einen 'anderen' stabilen Zustand zu bringen, der nicht von Müdigkeit geprägt ist. Das heißt allerdings Arbeit - ich fürchte aber da gibt es keine Pille, keine Medizin und niemanden, der zu dir kommen wird und oh Wunder du bist wieder gesund.

Sehe ich anders. Ohne Diagnostik keine Behandlung keine Gesundung, außer dem, was man in bescheidenem Maße selbst machn kann. So einfach ist das.

vG ahaffmann
 

ahaffmann

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Markus,ich sehe das genauso wie du.die seelischen Faktoren sind hier von größerer Bedeutung und ich denke dass nahezu alles psychische/emoitonale Ursachen hat,PTBS ist im Stande dazu,dass Immunsystem stark zu beinflussen.Rein theoretisch möglich dass auch so starke chronische Erschöpfung entsteht,kognitive Einschränkungen allerlei körperliche(psychosomatische Beschwerden) und das Toxine und Erreger es leichter haben,Schäden anzurichten..
"

Nun mal langsam.

Ich denke nicht, dass "nahezu alles psychische /emotionale Ursachen hat".
Ich denke aber, bzw bin mir fast sicher, dass Psycho-Dauerstress egal welcher Art körperliche Auswirkungen hat, (Hormonbalance!), die dann weitergehend leichter chronische Krankheiten/Erschöpfung möglich machen.
Das macht die Psyche aber nicht zur alleinigen Ursache. Auch nicht der Dauerstress. Die Ursachen/Auslöser sind vielfältig. Psyche ist nur ein Teil davon. Gehört aber dazu.
 
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Ich hab keine Ahnung von Chakren-Arbeit. (#ahaffmann)

Musst du auch nicht.
Du hasst die Schulmedizin, du hasst die Welt, du hasst alle Materialisten, du hasst die Menschen in Ihrer Unvollständigkeit, du hast alles an dieser Welt.

Was ich dir sage ohne dich zu kennen, dein Wurzelchakra ist zu wie eine Handbremse, wenn du diese Haltung trägst! Genauso zu wie sie bei mir war! Das Wurzelchakra steht für rot, Feuer, Lebensfreude, Leidenschaft. Das ist exakt das, was ich eingangs beschrieben habe, mit dieser geistigen Haltung wirst du womöglich ewig im CFS bleiben.

Die Schulmedizin ist nicht gut oder schlecht, sie ist eben wie sie ist - durchschnittlich, wie wir Menschen. Auch materiell orientierte Menschen sind nich besser und nicht schlechter … sie sind eben anderst.

Dankbarkeit für das was wir haben, damit beginnt jede Heilung. Und die Bereitschaft zu verzeihen, der Schulmedizin, den materiellen Menschen, deinem Umfeld … und vor allem dir selbst und deiner Vergangenheit. Verzeihen heißt loslassen, als ich da draufkam hatte ich über 2 Monate so starke Entgiftungserscheinungen und benötige seitdem kein Protein mehr in der Nahrung. Vorher hatte ich massenhaft Protein gegessen, seit dem werde ich mit rohen Salaten und Nussfetten auch gut satt. Unser Essverhalten ist nichts anderes als die Kompensation auf unseren Geist / Stoffwechsel.

(von ahaffmann) Ich habe geschrieben, dass man als armer Kranker keine Chance hat. Als reicher hat man wenigstens eine Chance auf Heilung.

Jein, wenn nicht gar falsch. Heilung hat in erster Linie etwas mit Bereitschaft zu tun, nicht mit Geld. Und - bequem in der Opferrolle sitzen, das ist das leichteste auf der Welt. Ich bin ein armer Kranker … das geht nicht - das ist der Kardinalfehler schlecht hin: die Opferrolle ! Wie siehts denn aus mit Selbstliebe? Liebst du dich denn, auch ohne reich zu sein? Liebst du dich und dein Leben mit CFS? Bist du in irgend einer Form dankbar? Vergiss eines nicht, du 'darfst' immer noch dabei sein, auch mit CFS, aber du lebst und bist hier mit uns, hast Spaß mich zu kritisieren, und hier mit uns schreiben, 'the Universe loves grateful people' und nicht 'complaining people'.

Da gibt es die einen, die nur an die Schulmedizin glauben, mit ihren Werten und den chemischen patentierten Mitteln von der Pharmaindustrie, die die Werte regulieren und Symptome bekämpfen und dann gibt es die, die an Naturheilmittel und Nahrungsergänzung glauben, die aber auch eine genaue Diagnose samt Werten der Schulmedizin brauchen, auch um Werte zu regulieren.

Du westliche Schulmedizin ist durchschnittlich. Für mich ist sie eine Mischung aus:

(1) einem ganz natürlichen Reflex auf einen Typ Mensch (Kultur), der nicht eigenverantwortlich handelt (Typus: Gott schickt die Tumore, ich bin arm und kann nichts dafür)

(2) Unterdrückung von Wahrheit, ja, ganz klar

(3) Menschen (Ärzten), die selbst an nicht mehr glauben als an ein Atom - doch das Atom ist nicht das kleinste, das müssen wir checken, das ist Stand der Wissenschaft !

Akzeptiert die Schulmedizin, hasst sie nicht, es tut euch nicht gut. Sie gehört eben dazu zu diesem einen verrückten Leben, was wir alle zusammen nicht verstehen.

Alle, die sich mit CFS rumplagen, könnten, wenn sie ihre Scheuklappen ablegen, von dem, was Markus hier veröffentlicht hat, profitieren (ich weiß, dass nicht ALLE mit CFS Scheuklappen haben).

CFS beginnt und endet nicht (nur) mit Quecksilber, Aluminium und E-Smog. Wir alle unterliegen mehr oder weniger denselben Umwelteinflüssen. Warum haben nicht alle CFS? Warum sind nicht alle krank? Warum sind 'dumme' weniger krank und anfällig für Burnout, Fatigue, Nervenleiden als 'Intelligente'?

(Traumdenker) Markus,ich sehe das genauso wie du.die seelischen Faktoren sind hier von größerer Bedeutung und ich denke dass nahezu alles psychische/emoitonale Ursachen hat,PTBS ist im Stande dazu,dass Immunsystem stark zu beinflussen.Rein theoretisch möglich dass auch so starke chronische Erschöpfung entsteht,kognitive Einschränkungen allerlei körperliche(psychosomatische Beschwerden) und das Toxine und Erreger es leichter haben,Schäden anzurichten..

Schön, es freut mich, dass nach den Attacken nun auch ein paar Supporter sich hier tummeln. Alle die mich hier aufs Schärfste angehen .. bitte vergesst nicht, ich kann mit meiner Zeit auch andere Dinge machen, das mache ich deshalb, weil mir was am Mitmensch liegt, weil ich es satt habe krank zu sein, und weil mich nichts mehr freuen würde, wenn alle hier wieder so kerngesund werden, wie sie es sich für sich wünschen! Unser Leben soll uns Freude bereiten, wozu sind wir denn sonst hier?

@Traumdenker: "Die neue Medizin der Emotionen" von David Servan Schreiber. Da musst du reinschauen. Negative Emotionen verringern messbar die Killerzellen-Aktivität des Immunsystems (!!!). Herzmeditation erhöht sie messbar, ebenso auf Dauer die DHEA-Werte (Stress, Nebenniere (!!!)) Der Autor wurde wie viele andere 'Aufklärer' von den Lobbies gejagt und belächelt … ja - weil mit Meditation, Verzeihen und positiven Emotionen kein Geld verdient werden kann - so siehts aus.

(ahaffmann) bezüglich Zink: ja und? Hilft mir das jetzt weiter? Ich nehme kein Zink weil ich so etwas, was du da schreibst, gar nicht verkraften würde.

Ja - enorm. Egal womit du beginnst, du musst die Dosis so klein beginnen, dass du die Symptome aushälst. Leber / Niere unterstützen, viel Ruhen und Liegen - das ist bei Rohkost dasselbe wie bei Zink, Selen, der 7er Nährstoffkombination von Müller-Burzler.

Ich hatte keine Geduld mehr, habe von täglich 60 mg Zink für eine Periode von 4 Woche auf bis zu 240 mg Zink pro Tag hochgeschraubt. Laut Internet-Recherche und Schulmedizin müsste ich tot sein. Bin ich das?

Ich habe hier ein Buch liegen, über Zink und Zinkmangelkrankheiten … das ist von 1991 (!). Darin steht, man kann Zink nicht überdosieren ! Das habe ich dann provoziert, und was passiert ist, kann man sich nicht vorstellen. Meine Zähne haben begonnen zu schmerzen, alle zusammen, der ganze Kiefer, aber wie, als hätte ich eine Zahnspange bekommen. Honigartige Ausscheidungen an den Knien (davon habe ich Fotos). Das ist die Entgiftung - und nicht die Zink-Unverträglichkeit ! (Trotzdem würde ich hier zu Vorsicht raten, es einfach ausprobieren und schauen was passiert - man ist nicht gleich Tod, manchmal muss man auch was riskieren - lieber Tod als ein leben lang Fatigue !)

Wir (als Menschen) saufen soviel Alkohol, bis wir auf allen Vieren nicht mehr weiterkommen (Vergiftung) - haben aber Angst mit Zink zu experimentieren - sorry, aufwachen, wo ist hier die Relation ?

Na ich weiß nicht, in dieser "Gesellschaft" ist jeder Nichtkapitalist verloren. Natürlich hab ich Vorstellungen. Sehr bescheiden, halt, weil ich weiß, was noch gehen kann, und was nicht mehr.

Ja - wenn er nicht einen gesunden Bezug zum Kapitalismus für sich erlernt. Ich wiederhole mich, dein Wurzelchakra muss zu sein wie eine Handbremse, alles was dich umgibt 'tut in der Seele' weh, wohin du schaust, alles ist schlecht (wie lange war ich in dieser Welt gefangen), die Schulmedizin, der Kapitalismus, dass du nicht soviel Geld hast wie du gerne hättest, … Wenn du einen Neubeginn starten willst, kommst du über das Verzeihen nicht hinweg. Verzeihen ist schwieriger als das Schlucken einer Pille. Schaffst du denn überhaupt (leise zu Hause) auszusprechen:

Ich verzeihe alle jenen Menschen, die mich nicht verstehen.
Ich verzeihe den gierigen Kapitalisten.
Ich verzeihe es dem Leben und der Welt, dass mein Leben in dieser Minute so ist, wie es ist.

Du wirst es nicht über die Lippen bekommen, das weiß ich aus Erfahrung …
Aber eines Tages, an dem das geht, wird dein Leben mit jedem Tag ein anderes sein *lege meine Hand ins Feuer*

Ich bin nicht nur Körper. Wie kommst du darauf?
Körper pflegen mit dem Alter abzunutzen. Gelenke, Selbstheilungskräfte,Hormone, Stoffwechsel, all das verändert sich mit dem Alter. Wird langsamer,anfälliger, und so weiter. Mir scheint, du kannst das nicht akzeptieren.
Du kannst es dir noch nicht einmal vorstellen. Du bist ja noch jung. Das kommt noch bei dir.
Da wirst du einiges an dir zu arbeiten haben, wenn du älter wirst. Freu dich schon mal drauf.
Ich habe das schon hinter mir.

Sieh dir 80-jährige Veganer an, keine Falte, keine Auszehrung, sehen aus wie 50. Die Auszehrung kommt von der falschen Lebenshaltung; diese wird kompensiert mit viel schlechtem 'leeren' essen … irgendwann ist dein Körper ausgelaugt, die Gelenke degenerieren usw. Schau dir Peter Jentschura, den Mineralien-Papst an. Schau dir vegane Mönche an.

Die Bandscheiben, die Gelenke, alles das was du hier meinst … das geht kaputt weil der Körper ausgelaugt ist, das ist nichts anderes als Degeneration !

Kein wildes Tier hat Bandscheibenleiden, kein wildes Tier bekommt Herzinfarkt, kein wildes Tier braucht einen Rollator, eher stirbt es, bevor es einen Rollator braucht !

Sehe ich anders. Ohne Diagnostik keine Behandlung keine Gesundung, außer dem, was man in bescheidenem Maße selbst machn kann. So einfach ist das.

Diagnostik = bewusster Menschenverstand = menschliche Intelligenz
Gefühl = Intuition = Wahrheit = Zellintelligenz

Die Zellintelligenz ist intelligenter als die menschliche Logik

Abfragen kann ich Sie mit der Intuition, dem Gefühl. Das menschliche Bewusstsein denkt seriell, eines nach dem anderen, kann nichts parallel betrachten. So läuft auch die Schulmedizin - partiell, isoliert und atomistisch.

Die Intuition arbeitet parallel, kann komplexe Aufgaben zeitgleich lösen. Und unser Körper besteht aus 10.000 Regelkreisen und mehr. Wir meinen, wenn wir hier 1 Regelkreis betrachten und bspw. bei HPU Mangan geben, dann werden wir gesund? Sorry, dass ist für mich ein Irrwitz. Die Intuition, unser Gefühl, vor allem bei Nahrungsmitteln fragt die Gesamtheit aller Regelkreise ab und liefert mir das Gesamtoptimum.

Einfaches Beispiel:
Die Ernährungswissenschaft sagt: 0,7 bis 1g Eiweiß pro kg Körpergewicht pro Tag.

Ich würde sagen:
Eiweiß belastet z.b. die Nieren. (Nachteil)
Eiweiß, vor allem tierisches, ist stark säurehaltig. (Nachteil)
Eiweiß ist für den Zellstoffwechsel unverzichtbar. (Vorteil)
Eiweiß ist wichtig für das Immunsystem. (Vorteil)

Also, wo liegt das Gesamtoptimum? Autor A sagt dies, Autor B sagt jenes … Autor C widerspricht Autor A.

Wieviel essen? 0,7g? 1g? 2g? Ich habe alles probiert, von quasi 0g bis 80g pro Tag. Heute esse ich nur mehr die paar Gramm aus Bananen und rohem Salat. Ich nehme nicht ab, habe keinen Muskelschwund - warum lebe ich noch? Mein Leben lang war ich untergewichtig !

Gebe ich dem Körper bzw. der Zelle das (zurück) was er/sie braucht (Die Grundbausteine alles seins, v.a. die Mineralien), dann macht er das was richtig ist. Wir Menschen tendieren dazu (ich inklusive) durch zu viel bewusstes Denken und diagnostizieren den Wald vor lauter Bäume nicht mehr zu sehen.

Jeder Heiler weiß dass raffinierter Zucker alles kaputt macht. Youtube: Klinghardt referiert über Quecksilber und trinkt in aller Ruhe Kaffee mit 'raffiniertem Zucker'. Nicht wegen diesem 1 Mal ist es ein Problem - aber wenn jemand wie Klinghardt (und ich mag ihn an sich ja sehr) soviel Konsequenz in seinen eigenen Gewohnheiten hat, dann habe ich so meine Bedenken.
Fachlich ist er spitze, mit Sicherheit, aber ich kann nicht über Krebs referieren und während dessen Cola trinken.

Abschließen möchte ich damit:

Alle haben recht, niemand ist falsch (0%), niemand ist richtig (100%). Die Frage ist eine Frage der Relation, diese musst du an dir selbst messen (erfühlen, erspüren, …). Die Wahrheit liegt dort, wo die Schnittmenge alles Wissens am höchsten ist für dich und dein gesamtes Wesen (Seele, Geist, Psyche, Stoffwechsel, finanzielle Ausstattung, Affinität, Bauchgefühl, Sympathie …)

Grüße
Markus :hexe:
 
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Irgendwo hatte ich gelesen, wonach CFS und Depression unterschieden wird.
Das Kriterium war, dass Leute mit CFS ein starkes Bestreben haben sich daraus zu befreien, während Menschen mit Depression diese Bestreben nicht haben. Wie meinst du, sind jene Leute aus dem CFS rausgekommen, die heute gesund sind? Die waren auch dauererschöpft, konnte keinen Hobbies und keinen sozialen Kontakten mehr nachgehen. Bei mir war es nicht anderst. Und wenn es noch so schwer geht, wir haben keine andere Wahl als einfach das zu tun, was eben noch geht.

Selbst als ich teilweise nur mehr gelegen bin habe ich meditiert, und ein paar Kräfte geschöpft bzw. den Geist beruhigt. Ich habe jede Minute meine Meridiane geströmt, meine Handreflexzonen massiert, meine Nacken- und Kaumuskulatur vom Dauerstress täglich gelöst, Einläufe gemacht, teilweise 2x pro Tag, basische Fußbäder, usw. … Viele im Liegen - weil ich so K.O. war. Man muss etwas tun, das ist der springende Punkt. Und solange ich mit der Wimper zucken kann, werde ich etwas tun. Selbst ohne Hände und Füße kann ich noch meditieren, sprich etwas tun. Ganz so ist es nicht, wie du es siehst. Kniend in der Badewann einen Einlauf machen, das geht immer, so kaputt kann ich nicht sein. Und wenn das zu anstrengend ist, dann mach ich den Einlauf seitlich liegend. Aber ich mache den Einlauf. CFS / Fatigue heißt nicht querschnittsgelähmt.

Wenn du es gut mit der Welt meinst, meint sie es gut mir dir. Wenn ich überall nur das Schlechte sehen möchte, dann wird es so sein.

Nie wirst du von mir böse Worte hören.
Nie werde ich dir einen Spiegel bieten, der deine Angriffe erwidert.

Gruß
Markus
 
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Wuhu,
ich möchte darauf hinweisen, dass sich dieser Thread nun in der Rubrik "Burn-Out-Syndrom" befindet und nicht mehr in "CFidS/ME"!

Quereelen von vor dieser Änderung bitte ich deshalb nicht mehr zu kommentieren!

OTs gelöscht!
 
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