Extrem fettige Haut, fettiges Haar

Themenstarter
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Hallo zusammen,

dieses Problem trage ich seit Beginn meiner Pubertät herum.
Auf meiner Gesichtshaut breitet sich bereits wenige Stunden nach der letzten Wäsche ein öliger Film aus.
Genauso sieht es mit meinem Haar aus.
Das ist relativ kurz, und ist bereits nach einem Tag fehlender Wäsche richtig fettig. Wenn ich mich dann mit dem Haar an eine Scheibe lehne, hat diese danach einen unschönen Abdruck..
Ich komme mir dann vor als wäre ich schmutzig und hätte eine Maske auf meinem Gesicht.
Wenn ich gestresst bin, dann fühle ich mich subjektiv noch fettiger und öliger.
Grundsätzlich bin ich total gegen übertriebene Hygiene, mache z.B.: Gartenarbeit ohne Handschuhe und habe keine Probleme mit Schmutz oder Streicheln von Tieren oder so was, bin ja auch - zum Glück - in einer ländlichen Umgebung mit Misthaufen etc. aufgewachsen :p)
Vom zu vielen Waschen kommt das auch sicherlich nicht.

Zu meiner Person. Ich bin ziemlich schlank, sehr sportlich und für mein Alter relativ fit, doch dieses unangenehme Problem belastet mich sehr.

Ärzte oder HPs bedienen sich unterschiedlicher Aussagen:
- Viele Menschen haben dieses Problem, das ist halt so.
- Wenn ihre psychischen Probleme weg sind, dann wird ihre Haut auch nicht mehr so fettig sein.
- Wenn sie kein Metall mehr im Mund haben, dann wird das auch besser.
- Es liegt an der gestörten Gallenfunktion.

Persönlich glaube ich daß es mit den letzten drei Dingen etwas zu tun haben könnte. Mache ja seit etwa einem Jahr unterschiedliche Ausleitungsmethoden, aber das Problem ist im Moment wieder etwas verstärkt aufgetreten.

Für Tipps und gute Ratschläge würde ich mich sehr freuen.
Vielleicht ist jemand selbst betroffen oder kennt jemand jemanden die/der sich damit auskennt.

Danke
 
wundermittel
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01.06.10
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Hallo Naturkind,

ich würde damit anfangen:

Es liegt an der gestörten Gallenfunktion.

Das las ich schon öfter und kenne es früher auch von mir. Nicht so schlimm im Gesicht, aber bei den Haaren ganz deutlich.
Allerdings ist die Glle alleine selten der Übeltäter. Es hat GRünde, warum sie zu so viel Galleproduktion angeregt wird ?
 
Themenstarter
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Es liegt an der gestörten Gallenfunktion.
Hallo Kullerkugel,

danke für die Einschätzung.
Könnte sein, ich weiss es nicht.
Die Gründe dafür sind möglicherweise bekannt, siehe oben.
Im Moment bleibt mir nur die Behandlung des Symptoms.
Wie hast Du Deine Galle wieder auf Vordermann gebracht?
Bzw.: Wie hast Du herausgefunden dass es an der Galle lag?
Welche anderen Gründe könnten Ursache sein?
 
regulat-pro-immune
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01.06.10
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Bei mir war es eine Dauerbelastung der Verdauung inklusive Galle wegen zu vielen Milchprodukten . Wusste ja nicht, das ich sie nicht vertrug....andere Unverträglichkeiten kamen hinzu.

Das es die Galle war, die dann irgendwann gemuckt hatte, sagte meine Ärztin, die mich gleich in die Rettungsstelle überwies zum Abgeben der Galle.
Später im Ultraschall sah man es auch.

PS: ich habe meine Galle nicht abgegeben. Ich glaube daran, das wir alles brauchen, was uns die Natur mitgibt.....

Nahrungsumstellung und Nährstoffe und meine Haut ist sofort besser geworden.

:wave:
 
Themenstarter
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10.03.13
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Schön, daß Du es herausfinden und abstellen konntest.

Ich bin irgendwie am Ende, der momentane Darmaufbau zeigt diesbezüglich auch keine Verbesserung.
Den Gang zum Hausarzt hilft mir leider auch nichts ...
Meine Heilpraktikerin testete Unverträglichkeiten auf Milchprodukte und Gluten aber einerseits kann ich das nicht nachvollziehen, da ich verdauungsmäßig keinerlei Probleme verspüre, und andererseits schaffe ich es nicht mich ohne diese Produkte zu ernähren.
Habe es ja schon probiert, aber ohne Erfolg.
Ich bräuchte da wirklich mal eine Hilfe von außen.
 
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Es ist nicht einfach, ich habe fast fünfzig Jahre nicht gemerkt, das es an der vielen Milch / Milchprodukte lag.
 
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Auf Deine Antwort und Anregung hin habe gerade eben eine Email mit der Bitte für einen Termin an das Zentrum für Naturheilkunde an der Uniklinik Freiburg geschickt.
Hier wird anscheinend auch Ernährungsberatung gemacht, und auf gesetzlicher Basis abgerechnet.
Vielleicht klappt's ...
 
Themenstarter
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:) Es ist lange nichts mehr geschrieben worden in diesem Beitrag.
Das Problem besteht leider immer noch, wobei es im Laufe der Zeit etwas weniger wurde aber immer noch sehr störend ist.

Im Moment probiere ich gerade "Zimt" aus.
Die :idee:dazu stammt aus diesem echt interessanten Artikel:

wieso-wir-fettige-haare-bekommen.html

Ich stimme dem Artikel nicht vollständig zu, aber der Teil zu Nahrungsmitteln und Abhilfe findet sich auch auf anderen Stellen im Web wieder.

naturkind-albums-naturkind-picture2300-fettiges-haar-1.png


naturkind-albums-naturkind-picture2301-fettiges-haar.png


Werde mal beobachten wie das Zimt wirkt, Rosmarin wächst zudem noch im Garten.
Vielleicht ist es für die/den ein- oder andere ebenfalls interessant.

:p):);)
 
regulat-pro-immune
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12.05.13
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Hallo Naturkind,

grundsätzlich würde ich Ernährung und Stress auch an erster Stelle für diese Problematik sehen.

Darf ich mal fragen wie Du Dich genau ernährst?

Du weißt schon was ich meine, was gibts zum Frühstück, Zwischendurch, Mittags, Zwischendurch, Abends und was und wieviel von was trinkst Du am Tag?

Hast Du Dich eigentlich auch schon mal bei den Schüsslersalzen umgeschaut?

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Schüßler-Salze helfen gegen fettige Haut und fettige Haare

Liebe Grüße Tarajal :)
 
Themenstarter
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10.03.13
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Hi Tarajal,

:) vielen Dank für die Infos und die Zeit ...
Darf ich mal fragen wie Du Dich genau ernährst?
Schwierig,
da ich eigentlich fast alles esse.
Grundsätzlich versuche ich mich relativ gesund zu ernähren.
Gebe dafür auch gerne etwas mehr Geld aus.
Wir kochen meistens selbst, nach Möglichkeit Frisches.
Tiefkühl, Konserven oder Fertiggerichte nur ganz selten.
Ich esse gerne italienisch, Tomaten und Pasta, Salate sowieso.
Aber auch klassisch badisch oder thailändisch, chinesisch, japanisch usw.
Fisch nur ganz selten.
Fleisch/Wurst/Käse, aber auch gerne vegetarisch oder vegan in allen Variationen, möglichst aus artgerechter Haltung, bevorzugt Bio.
Huhn, Pute absolut tabu, nur als Ausnahme wenn ich weiß wo's herkommt.
Milchprodukte eher weniger.
Süßigkeiten oder Kuchen, gerne aber in Maßen.
Brot in allen Variationen, wenn möglich naturnah.

Es ist schwierig für mich zu erkennen was eventuell der Auslöser sein könnte, denn ich sehr vielfältig esse, und habe eigentlich ein gutes Verhältnis zum Essen, wenn es naturnaher Erzeugung kommt.

Kann aber zu einer guten Currywurst, Hamburger oder einem guten Döner nicht nein sagen.
Gehört aber nicht zur Standardernährung.

Du weißt schon was ich meine, was gibts zum Frühstück, Zwischendurch, Mittags, Zwischendurch, Abends und was und wieviel von was trinkst Du am Tag?
Morgens fast nur noch Obst, dazu Körner, Samen, Haferflocken, Früchtemüsli.
Klassisch kontinental fast kaum noch.
Dazu und einen herrlichen italienischen Cappuchino.
Die Kombination Obst/Joghurt/Quark versuche ich zu vermeiden.

Mittags dann "normale" Mahlzeiten mit Gemüse, Kohlenhydraten manchmal Fleisch.

Abends eher klassische Brotmahlzeiten.

Trinken:
Kaffee nur noch morgens, dann nur Tee oder Wasser.
Säfte oder zuckerhaltige Getränke fast nie.
Von diesem recht viel, seit dem Wasseraktivator sowieso.
Selten mal ein Bierchen oder Radler ...
Werde ich mit auf jeden Fall mal ansehen.

P.S.: Das Zimt scheint wirklich zu wirken!
Ob nur Placebo oder Einbildung, das wird sich zeigen.

;):):eek:)
 
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21.05.11
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Tippe auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Gluten....wäre mein erster Auslasser. Sollte sich niemand antun meiner Meinung nach und diese habe ich mir so knallhart durch jahrelanges Recherchieren gebildet.
Leute wie Bündchen, Brady , Affleck nehmen so was gar nicht mehr in den Mund. Ich nehme an die haben gute Berater und bei denen gehts um die Wurst.

Schönen Abend.
Claudia.
 
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12.05.13
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Hallo Naturkind,

jau, wenn ich all das essen würde was Du isst hätte ich ganz ehrlich auch mindestens fettige Haare und fettige Haut bekommen, grins... ;)

Ich vermute bei Dir im Gegensatz zu bestnews nicht so sehr eine Glutenproblematik, sondern eher eine Leberüberlastung vom vielen guten Essen. ;)

Das muss noch nicht mal unbedingt in den Blutwerten messbar sein.
Du kannst ja ansonsten trotzdem durchaus eine Bombenkondition ohne zusätzliche Gesundheitsmacken haben. :)

Der Organismus versucht mit dem erhöhten Fettausstoß über Haut und Haare eine zusätzliche Entgiftung zu erzielen um überflüssiges los zu werden.

Eine Fastenkur, Saftfasten oder auch die Schlagsahnediät von Creamdoc würden Dir da sicher deutliche Verbesserungen bringen.

Zumindest aber eine stärkere Orientierung in eine basischere Ernährung.

Generell würde ich schon schauen, dass Du sehr sehr wenig Fette - und da ist es egal ob pflanzliche oder tierische Fette zu Dir nimmst, dasselbe gilt natürlich für Zucker und Alkohol.

Eiweiß muss selbstverständlich auch alles von der Leber umgearbeit werden und je weniger Du Deinen Organismus mit vielen verschiedenen Sachen belastest, desto leichter kann er seine Aufgaben auf normale Weise wahrnehmen und muss nicht zusätzlich Haut und Haare zur verstärkten Entgiftung heran ziehen.

Zimt senkt ja nicht nur den Blutzuckerspiegel, sondern er wirkt auch ebenfalls sehr stark auf die Leberbelastung und die sich ungünstig entwickelnden Cholesterinwerte ein.

https://https://www.zentrum-der-gesundheit.de/zimt.html

Liebe Grüße Tarajal :)
 
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02.01.05
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Hallo Naturkind,

hast Du evtl. auch Probleme mit der Leber?
Bei fettiger Haut weiß ich, dass Zink- und Vitamin A-Mangel eine Rolle spielen können.
Zinkmangel ist häufig bei Leberkrankheiten.
Mangel an Vitamin A ist eine Folge von Zinkmangel, weil der Körper Vitamin A besser aufnimmt, wenn genug Zink da ist.
Vitamin-A-Mangel kann man aber auch bekommen, wenn die Fettverdauung gestört ist. Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin, das der Körper bei gestörter Fettverdauung schlechter aufnimmt. Dann kann auch die Aufnahme von Vitamin D, E und K gestört sein, weil das auch fettlösliche Vitamine sind.
Eine gestörte Fettverdauung hängt auch oft mit der Leber zusammen oder dem Pankreas.

lg
margie
 
regulat-pro-immune
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10.03.13
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:mad: Leider funktionieren die "Rückgängig" und "Wiederherstellen" Funktionen des Editors nur unbefriedigend.
:mad: Deshalb musste ich die ganzen Antworten nochmal schreiben, weil alles weg war.

Aber vielen Dank für die Antworten.

Dass die Leber damit zu tun hat, denke ich auch.
Einige Leberwerte die zum Fettstoffwechsel gehören sind immer wieder leicht erhöht.
Als ich vor ein paar Monaten im Leberzentrum zur Klärung war, stellte man referenzdiagostisch, so der Wortlaut einen Verdacht auf Morbus Meulengracht fest.
(Wusste ich bereits.)
Das hätten viele Menschen und da kann man nichts machen war das Resumé mit meinen Worten zusammengefasst.
Der Leber Ultraschall war unauffällig.

Ich persönlich vermute daß die Ursache der erhöhten Leberwerte an einer Schwermetallbelastung liegt.
Tippe auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Gluten....wäre mein erster Auslasser
Hallo Bestnews,

könnte durchaus sein aber das kann nur durch einen kompletten Verzicht auf Gluten wirklich überprüft werden.

jau, wenn ich all das essen würde was Du isst hätte ich ganz ehrlich auch mindestens fettige Haare und fettige Haut bekommen, grins... ;)
Hallo Tarajal,

:D Das hilft mir sehr weiter
Ich vermute bei Dir im Gegensatz zu bestnews nicht so sehr eine Glutenproblematik, sondern eher eine Leberüberlastung vom vielen guten Essen. ;)
Wenn, dann vom wenigen guten Essen ;)
Eine Fastenkur, Saftfasten oder auch die Schlagsahnediät von Creamdoc würden Dir da sicher deutliche Verbesserungen bringen.
Nun, aber was ist nach der Diät? Die ursächliche Problematik wird dadurch nicht gelöst.
Zumindest aber eine stärkere Orientierung in eine basischere Ernährung.
Generell würde ich schon schauen, dass Du sehr sehr wenig Fette - und da ist es egal ob pflanzliche oder tierische Fette zu Dir nimmst, dasselbe gilt natürlich für Zucker und Alkohol.
Ja, gute Tipps und mein Trend geht schon dahin, aber ich tue mich da sehr schwer damit.
Möglicherweise werde ich mich mal an die Vorschläge der zu vermeidenden Produkte halten.
hast Du evtl. auch Probleme mit der Leber?
Hallo Margie,

siehe oben.
Bei fettiger Haut weiß ich, dass Zink- und Vitamin A-Mangel eine Rolle spielen können.
Zinkmangel ist häufig bei Leberkrankheiten.
Mangel an Vitamin A ist eine Folge von Zinkmangel, weil der Körper Vitamin A besser aufnimmt, wenn genug Zink da ist.
Vitamin-A-Mangel kann man aber auch bekommen, wenn die Fettverdauung gestört ist. Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin, das der Körper bei gestörter Fettverdauung schlechter aufnimmt. Dann kann auch die Aufnahme von Vitamin D, E und K gestört sein, weil das auch fettlösliche Vitamine sind.
Eine gestörte Fettverdauung hängt auch oft mit der Leber zusammen oder dem Pankreas
Sehr interessant.
Möglicherweise it dem so.
Im Moment substituiere ich gerade Zink aufgrund des vorangegangenen Hörsturzes, das passt ganz gut.
Wie könnte man so was nachweisen/belegen, eventuell über einen Test?

Vielen Dank Euch allen

:):p);)
 
Zuletzt bearbeitet:
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12.05.13
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Hallo Naturkind,

stimmt, ich hätte das "gute Essen" vielleicht besser in Anführungsstriche setzen sollen. ;)

Nach einer Reduktionsdiät - egal welcher - ist immer ein langsamer und vorsichtiger Nahrungsmittelaufbau erforderlich.

Normalerweise, bei leicht Betroffenen die doppelte Zeit der Reduktionsdiät, bei schweren chronischen Erkrankungen auch mal bis zu einem Jahr.

In der Naturheilkunde heißt eine Grundregel "Für sieben Jahre einer chronischen Erkrankung braucht der Körper ein Jahr der Heilung."

Traditionell chinesische Kräutermedizin kann dort ebenso erfolgreich eingesetzt werden wie Akupunktur und Homöopathie.

Schwermetalle können selbstverständlich genau so starke Einflüsse auf Deine Leber und Dein komplettes Immunsystem haben wie eine unbemerkt abgelaufene viröse Erkrankung (z. B. Eppstein Bar) Schimmelpilze, Candida, all die netten Umweltgifte und natürlich Glyphosat um nur einige zu nennen.

Aber dieser Auslöser ist auch nur ein Teil des Ganzen, der Rest wird auch sehr stark von Deiner Lebensweise und Deinem Immunsystem beeinflusst.

Also eine "etwas" gesündere Lebensweise schadet Dir ganz gewiss nicht. ;)

Liebe Grüße Tarajal :)
 
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21.05.11
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Hallo Naturkind es gibt viele die leben freiwillig glutenfrei....

Was heisst Leberwerte leicht erhöht? Über Referenz also`? Hört sich schlecht an: Hier findet man immer wieder die Aussage , die Leberwerte sollten im unteren Drittel sein , dann sind sie erst gut, da der Referenzwert nach merkwürdigen Kriteriren festgelegt wurde. Männer haben einen wesentlich höheren als Frauen weil sie nicht so auf ihre Gesundheit achten. Logisch gelle?
Das mit dem unteren Drittel fand ich auch bei einem Arzt der sich mit der Leber beschäftigte und ein Buch zum Thema schrieb. ER sagte auch, wenn ein Mann so gesund lebt wie eine Frau , sind die Leberwerte nahezu identisch.....also ist klar da passt auch aus der Richtung was mit den Referenzwerten nicht. Die sollen anhand der Durchschnittbevölkerung festgelegt worden seien und da trinkt man gern Alk und achtet eher weniger auf Schadstoffredukion und nicht jeder Leberkranke ist als solcher bekannt.

Mein Werte sind übrigens in den letzten Jahren trotz Schwermetallvergiftung durch Ausbohren von 18 Füllungen ohne Schutz nach Jahren der Selbstbehandlung meistens im unteren Drittel.

Alles Gute.
Claudia.
 
Beitritt
02.01.05
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Hallo Naturkind,

wenn Du Zink substituierst, bringt es nicht viel, Zink im Blut zu untersuchen.

Vitamin A kann man natürlich auch im Blut untersuchen. Der Wert könnte durch die Zinksubstitution dann etwas gebessert sein.

M. Meulengracht macht nur erhöhtes Bilirubin. Die anderen Leberwerte (GPT und GOT) sind beim Meulengracht normal.
Wenn z. B. die GPT bei Dir erhöht sein sollte, hat das vermutlich andere Ursachen.
Wurde Meulengracht wenigstens durch Gentest gesichert?

Denn das erhöhte Bilirubin, das beim Meulengracht vorliegt, muss ja nicht unbedingt vom Meulengracht kommen. Falls noch andere Leberwerte erhöht sind, spräche das dann eher für eine andere Leberkrankheit.
Z. B. ist beim M. Wilson, meiner Leberkrankheit, das Bilirubin auch öfters erhöht, wenn eine -evtl. latente- Hämolyse vorliegt. M. Wilson wäre eine Schwermetallvergiftung mit Kupfer.
Aber ich will Dir diese Krankheit nicht aufschwatzen. Dafür habe ich keine wirklichen Anhaltspunkte.

Ich wollte damit nur verdeutlichen, dass die alleinige Erhöhung von Bilirubin nicht unbedingt ausreicht, um einen Meulengracht zu diagnostizieren. Den Gentest für Meulengracht würde ich allemal machen lassen, falls noch nicht geschehen.

Gruß
margie
 
Themenstarter
Beitritt
10.03.13
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Hallo zusammen,

ihr macht es mir nicht leicht mit Euren intensiven Beiträgen ;)

Wahrlich kommt dabei mehr raus als ich durch zahlreiche Arztbesuche jemals erfahren konnte.

Seit ein paar Tagen esse ich zu oder nach den Mahlzeiten eine Prise Zimt.
Die Wirkung ist erstaunlich, und ich werde es mal eine Zeitlang weiter ausprobieren.
Heute morgen war die Zunge seit langem wieder mal nicht weiß belegt ...
Ob's nur Einbildung ist ...

Bevor ich ins Detail gehe noch ein paar Infos zu den Leberwerten:
Ich nehme da das Laborblatt vom 2012, da diese relativ typisch sind.
Bilirubin: 1.5 (<1.0)
Cholesterin gesamt: 251 (<200)
HDL-Chol: 60 (>40)
LDL-Chol: 167 (<160)
Gamma-GT: 57 (<71)
GOT: 22 (<50)
GPT: 19 (<50)
Interessanterweise hat H. Krüger eine einfache Formel zur Erkennung eines gestörten Fettstoffwechsels durch eine ursächliche Schwermetallbelastung erstellt.
Die Formel würde in meinem Fall stimmen.
Formel" schrieb:
Wenn der Quotient der beiden Lipidwerte des Blutes CHOL ges. geteilt durch den HDL-Wert über 3 liegt und gleichzeitig der GOT erhöht ist, dann kann man davon ausgehen dass eine Intoxikation vorliegt.
Er bezieht sich dabei auf GOT-Werte nach den Grenzwerten von vor 2005, w=15, m=17.
Also in meinem Fall exemplarisch 251:60=4.18 (>3) und GOT ist erhöht (>17)
Margie schrieb:
wenn Du Zink substituierst, bringt es nicht viel, Zink im Blut zu untersuchen. Vitamin A kann man natürlich auch im Blut untersuchen. Der Wert könnte durch die Zinksubstitution dann etwas gebessert sein.

Wurde Meulengracht wenigstens durch Gentest gesichert?

M. Wilson wäre eine Schwermetallvergiftung mit Kupfer.
Hi Margie,

die Beobachtung zwecks Zn bringt im Moment sicherlich nichts, da stimme ich voll zu.
Aber ich werde den Zusammenhang Zn Vitamin A eventuell mal später kontrollieren lassen.
Würde eine Substitution von Vitamin A entweder durch Pille oder intensiven Möhrenkonsum eine mögliche Verbesserung bringen?

Ja, Bilirubin ist immer etwas erhöht.
;) Drum ist meine Hautfarbe schon jetzt im Frühjahr bereits schön braun.

Man muss wohl "fordern" wenn man M. Meulengracht über einen Gentest diagnostizieren lassen will.
Bisher wurde das von der Ärzteschaft nicht als notwendig betrachtet, da es für mich wohl keine Relevanz hätte.
Oder was hätte ich davon?

Eine erhöhte Belastung mit Cu wurde per DMSA-Provokationstest nicht erkannt.
Die Cu Werte waren nicht auffällig.

Was ist denn eine Hämolyse?
Nach einer Reduktionsdiät - egal welcher - ist immer ein langsamer und vorsichtiger Nahrungsmittelaufbau erforderlich.

Normalerweise, bei leicht Betroffenen die doppelte Zeit der Reduktionsdiät, bei schweren chronischen Erkrankungen auch mal bis zu einem Jahr.

In der Naturheilkunde heißt eine Grundregel "Für sieben Jahre einer chronischen Erkrankung braucht der Körper ein Jahr der Heilung."

Traditionell chinesische Kräutermedizin kann dort ebenso erfolgreich eingesetzt werden wie Akupunktur und Homöopathie.

Schwermetalle können selbstverständlich genau so starke Einflüsse auf Deine Leber und Dein komplettes Immunsystem haben wie eine unbemerkt abgelaufene viröse Erkrankung (z. B. Eppstein Bar) Schimmelpilze, Candida, all die netten Umweltgifte und natürlich Glyphosat um nur einige zu nennen.

Aber dieser Auslöser ist auch nur ein Teil des Ganzen, der Rest wird auch sehr stark von Deiner Lebensweise und Deinem Immunsystem beeinflusst.

Also eine "etwas" gesündere Lebensweise schadet Dir ganz gewiss nicht. ;)
Hallo Tarajal,

sicherlich wäre eine derartige Vorgehensweise angebracht, da widerspreche ich auch in keinster Weise.
Aber dazu bräuchte ich einen Coach - in meiner Nähe - denn alleine schaffe ich das nicht.
Zudem fehlt mir etwas der "rote Faden" und der synergetische Bezug zu einer wie-auch-immer Kur.

;) Einen Ernährungsberater bekommt man ja nur wenn man doppelt so schwer ist wie ich es bin ...
Hallo Naturkind es gibt viele die leben freiwillig glutenfrei....

Was heisst Leberwerte leicht erhöht? Über Referenz also`? Hört sich schlecht an: Hier findet man immer wieder die Aussage , die Leberwerte sollten im unteren Drittel sein , dann sind sie erst gut, da der Referenzwert nach merkwürdigen Kriteriren festgelegt wurde. Männer haben einen wesentlich höheren als Frauen weil sie nicht so auf ihre Gesundheit achten. Logisch gelle?
Das mit dem unteren Drittel fand ich auch bei einem Arzt der sich mit der Leber beschäftigte und ein Buch zum Thema schrieb. ER sagte auch, wenn ein Mann so gesund lebt wie eine Frau , sind die Leberwerte nahezu identisch.....also ist klar da passt auch aus der Richtung was mit den Referenzwerten nicht. Die sollen anhand der Durchschnittbevölkerung festgelegt worden seien und da trinkt man gern Alk und achtet eher weniger auf Schadstoffredukion und nicht jeder Leberkranke ist als solcher bekannt.

Mein Werte sind übrigens in den letzten Jahren trotz Schwermetallvergiftung durch Ausbohren von 18 Füllungen ohne Schutz nach Jahren der Selbstbehandlung meistens im unteren Drittel.
Hallo Claudia,

;) mann hat's nicht leicht gegen die Programmierungen im limbischen System an zu gehen.

... und dazu passt ja auch dass die DGAKI 2005 mal gerade die Grenzwerte verdoppelt hat.
So werden bisher Kranke sofort wieder gesund, und man kann die Ursache für die Misere im Dunkeln liegen lassen.

Bei mir sind die Werte durch die vielfältigen Dinge die ich bereits gemacht habe tendenziell verbessert ... aber es gibt noch Luft nach oben.

Vielen Dank zusammen

:):p);)
 
regulat-pro-immune
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02.01.05
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Bisher wurde das von der Ärzteschaft nicht als notwendig betrachtet, da es für mich wohl keine Relevanz hätte.
Oder was hätte ich davon?
Keine Relevanz, wenn Meulengracht eine Fehldiagnose wäre und Du statt dessen eine andere und behandelbare Krankheit hättest?
Ich habe oben doch schon angesprochen, dass erhöhtes Bilirubin auch von anderen Krankheiten kommen kann. Und manche sind auch behandelbar und behandlungspflichtig wie z. B. ein Morbus Wilson.

Ja, Bilirubin ist immer etwas erhöht.
Was ist "etwas"?
Bei Meulengracht ist Bilirubin deutlich erhöht. Über ca. 3,0 meistens.

Eine geringe Erhöhung, z. B. ein Wert von ca. 1,5 beim Bilirubin spricht eher gegen Meulengracht und für eine andere Krankheit.
Außerdem sind beim Meulengracht die übrigen Leberwerte normal, zumindest liest man das so, wenn man dazu nachliest.

Was ist denn eine Hämolyse?
Hämolyse bedeutet, dass die roten Blutkörperchen vorzeitig absterben. Wenn das nur latent geschieht, kann man damit leben - mit einigen Beschwerden zwar, aber es muss dann nicht lebensbedrohlich sein.
Wenn eine Hämolyse aber akut wird und das kann bei den davon Betroffenen immer wieder passieren, dann kann es lebensgefährlich werden. Denn wenn die roten Blutkörperchen zu wenig werden, ist das immer gefährlich.
Sie transportieren z. B. den Sauerstoff und ein Mensch braucht zum Leben Sauerstoff.
Hat man zu wenig rote Blutkörperchen, hat man also zu wenig Sauerstoff im Körper, was u. a. zu einer enormen Müdigkeit führt und zu weiteren Beschwerden.
Es gibt unter dem Stichwort: Hämolytische Schübe oder hämolytische Krise einiges im Internet dazu.

Es gibt z. B. auch hämolytische Anämien, bei denen Bilirubin auch erhöht sein kann und sicher auch noch andere Krankheiten (Hämatologen sollten diese kennen).
D. h. ein M. Wilson muss also nicht vorliegen bei erhöhtem Bilirubin.

Also einfach nur an Meulengracht zu glauben ohne konkreten Nachweis dafür, kann die wirkliche Diagnose verhindern, wenn kein Meulengracht vorliegt.

lg
margie
 
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Hallo Margie,

ich wünsche Dir auch :besserung

der Verdacht auf Morbus Meulengracht kommt ja nicht von mir.

Unabhängig vermuteten das eine Heilpraktikerin, die die selben "Werte" anhand einer Haarprobe ermittelte und der Hausarzt.

Wenn ich mich richtig erinnere sagte man mir auch, dass MM dazu führt dass Alkohol schlechter abgebaut werden kann, und sich diesbezüglich im Falle einer Verkehrskontrolle ungünstig auswirken könnte.

Aber das kommt für mich ja nur sowieso nicht in Frage ...

Nun, wenn das Leberzentrum mir nicht weiterhelfen kann, dann bin ich wohl selbst schuld, weil ich mich zu ungesund ernähre :lachen2:

Ich erinnere mich an eine Zeit als ich nahe dem Ende war und mein GOT über 50 war.
Es könnte in der Zeit gewesen sein als das Amalgam ausgebohrt wurde ...

Nein, Spaß und Ernst beiseite, ich denke Du hattest auch sehr lange "kämpfen" müssen bis der oder die "Richtige" die "richtige" Diagnose stellte, stimmt's?

Mir fehlt dazu oft die Energie, da ich jahrelang auf die Psychoschiene geschoben wurde und mit den entsprechenden Hämmern, die Problematik noch verschärft wurde.

Was kann/sollte ich Deiner Meinung nach tun?

:);):p)
 
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