Erfahrung mit Neurodermitis? - Bezahlte Studienteilnahme

Johannes Hasler

Sehr geehrte Damen und Herren
Zurzeit sind wir (Isopublic) sehr am Thema Neurodermitis interessiert und möchten uns gerne intensiver damit beschäftigen.
Zu diesem Zweck führen wir derzeit Studien und Befragungen online zu diesem Thema durch, wofür wir noch betroffene Personen suchen, die uns bei unseren Forschungen behilflich sein können.

Ihre Erfahrung und Mithilfe zum besseren Verständnis der Öffentlichkeit über dieses Thema würde von uns sehr geschätzt werden.

Sie werden selbstverständlich für Ihren Aufwand entschädigt.

Falls Sie Ihre persönlichen Erfahrungen und Ihre Meinung zu dem interessanten Thema "Neurodermitis" nutzen wollen, um unsere Forschungen weiterzubringen, finden Sie mehr Informationen über uns auf www.isoweb.ch

Mit freundlichen Grüssen,
Johannes Hasler

Websupervisor ISOweb
044 806 66 12
ISOPUBLIC
Ringstrasse 7
8603 Schwerzenbach
 

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Clematis

in diesem Buch sind 30 Jahre Erfahrungen mit über 2.000 Neurodermitis-Patienten gesammelt: Neurodermitis natürlich heilen
Hallo Tarajal,

kommt dir dieses Marktforschungsinstitut, das sich angeblich mit medizinischer Forschung befaßt nicht auch etwas seltsam vor?

Isopublic ist gemäß Aussage auf der eigenen Webseite ein Marktforschungsunternehmen -kein medizinisches Forschungsinstitut im eigentlichen Sinne- und wirbt damit, gegen Bezahlung an Studien teilzunehmen bzw. gegen Bezahlung Umfragen zu starten - für einfache Mitglieder, VIP-Mitglieder verdienen mehr. Dieses Verfahren erinnert mich sehr an ein anderes Unternehmen mit ähnlichen Differenzierungen, etwa Mecadia, das hier schon besprochen wurde (http://www.symptome.ch/vbboard/alle-themen/112471-cashback-mittels-browser-toolbar-haken.html).

Als VIP-Mitglied:
  • erhalten Sie für jedes von Ihnen angeworbene Mitglied, das mindestens eine Umfrage vollständig beantwortet, bereits 1 CHF
  • benachrichtigen wir Sie nach jeder erfolgreichen Registrierung eines angeworbenen Mitglied per E-Mail.
  • können Sie den Status Ihrer angeworbenen Mitglieder auf dem “Einladungsverlauf”-Button auf ISOweb.ch nachverfolgen.
  • können Sie für die Rekrutierung einen einfachen Link wie z. B. http://Isoweb.ch/CODE wählen - Einfach zu nutzen und einfach zu merken!
  • können Sie den “Freunde einladen”-Button nutzen, um Freunde aus Ihrem Adressbuch einzuladen.
Die Regeln für unsere VIP-Mitglieder sind.
ISOPUBLIC zahlt VIP-Mitgliedern 1 CHF für jedes neu angeworbene Mitglied, das sich über die Seite eines bereits registrierten VIP-Mitglieds anmeldet. Voraussetzung ist, dass das neue Panelmitglied das Anmeldeformular auf www.ISOweb.ch ausgefüllt, die Mitgliedschaft über einen Link bestätigt und an mindestens einer Umfrage teilgenommen hat. https://isoweb.ch/apropos_aff.asp
Den Abschnitt "Studien" kann man nur einsehen, wenn man sich zuvor registriert hat. Was sind Studien eigentlich Wert, bei denen jeder Neurodermitiskranke bezahlt wird? Wieviele werden sich da mit fiktiven Krankheitsgeschichten gegen Fränkli melden? Wieviele Umfragen werden wegen Bezahlung getürkt? Das klingt, wie man es in Deutschland nennen würde, wie ein Schneeballsystem, wenn auch mit kleinen Beträgen. Derart erstellte Studien würde ich persönlich niemals beachten.

Irgendwie ist mir der Laden nicht ganz geheuer. Scheint mir nicht gerade ein Forschungsinstitut zu sein, außer für Marketing natürlich. Was geschieht also wirklich mit den gewonnenen Daten und wofür werden sie wirklich verwendet? Bekommt jeder Neurodermitiskranke dann massenhaft Werbung für Salben, Cremes, Säftchen, Wässerchen usw.? Diese "Forschung" kann also eine Raffinesse sein, um SEHR gezielt werben zu können - was ja das Hauptziel der Marktforschung ist.

Folgender Satz von Isopublic aus dem ersten Beitrag:
Zurzeit sind wir (Isopublic) sehr am Thema Neurodermitis interessiert und möchten uns gerne intensiver damit beschäftigen.
Bedeutet m.E., daß das Marktforschungsunternehmen derzeit einen Pharmahersteller oder ähnlichen Kunden hat, der ältere oder auch ein ganz neues Präparat auf den Markt bringen und bewerben will.

Gruß,
Clematis
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Johannes Hasler

Sehr geehrte Clematis

Ich verstehe Ihre Sorgen sehr gut, da ich - persönlich - genauso reagieren würde, sähe ich solch einen Post in einem öffentlichen Forum, darum möchte ich gerne Stellung zu den von Ihnen genannten Punkten nehmen.

Ja, wir führen Studien im Auftrag externer Kunden durch, darunter Private als auch viele gemeinnützige und staatliche Organisationen.

Irgendwie ist mir der Laden nicht ganz geheuer. Scheint mir nicht gerade ein Forschungsinstitut zu sein, außer für Marketing natürlich. Was geschieht also wirklich mit den gewonnenen Daten und wofür werden sie wirklich verwendet? Bekommt jeder Neurodermitiskranke dann massenhaft Werbung für Salben, Cremes, Säftchen, Wässerchen usw.? Diese "Forschung" kann also eine Raffinesse sein, um SEHR gezielt werben zu können - was ja das Hauptziel der Marktforschung ist.
Jedoch werden diese Daten mit höchster Sorgfalt gehandhabt und Anonymität gewährleistet, da auch wir dem Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) unterliegen. Es dürfen keine persönlichen Datenweitergegeben werden, womit auch Ihre Sorge bezüglich zukünftiger Werbung oder weitergabe von sensiblen Daten unbegründet sein dürfte.

Wieviele werden sich da mit fiktiven Krankheitsgeschichten gegen Fränkli melden? Wieviele Umfragen werden wegen Bezahlung getürkt?
Ein Auftreten als Betroffene/r von Neurodermitis bringt keinerlei Vorteile, da wir nicht nur Studien über Neurodermitis sondern auch zu anderen (sowohl medizinischen als auch nicht-medizinischen) Themen durchführen und diese Personen folgenderweise nicht an anderen Studien teilnehmen könnten.

Gehen Sie wirklich davon aus, dass in unserer kapitalistischen Gesellschaft heutzutage noch viele Personen (vereinzelte werden sich wohl melden) sich bereiterklären würden, ohne Gegenleistung an solchen medizinischen Studien teilzunehmen?

Wir möchten den Interessierten, die Möglichkeit bieten, Ihre Erfahrungen weiterzugeben und dadurch zu helfen, die Probleme und Beschwerden anderer Betroffenen in der Zukunft zu lindern.

Falls Sie weitere Fragen dazu haben, zögern Sie bitte nicht, mich entweder als Antwort zu diesem Beitrag oder per E-Mail unter [email protected] zu konaktieren!

Mit freundlichen Grüssen,
Johannes Hasler
 
Beitritt
12.05.13
Beiträge
4.592
Da frage ich mich doch nur, was für einen Sinn solche "Studien" haben sollen, wenn tausende von solchen "Studien" bis heute noch nichts gebracht haben und die Erfahrungsheilkunde schon gegen Ende der 60er Jahre den Weg zur Behandlung der Neurodermitits klar gefunden und definiert hat.

Viele Tausend an Neurodermitis erkrankter Personen haben daraufhin ihren Weg zur Gesundheit wieder gefunden.
Von der Schwedler-Vollmer-Methode kamen ja auch die ersten Erkenntnisse, welch großen Einfluss die Nahrung bei der Neurodermitis hat und diese Erkenntnisse sind daraufhin auch in das öffentliche Allgemeinwissen bezüglich der Neurodermitis eingeflossen.

Siehe auch Artikel über Neurodermitis in diesem Forum.

Eine allgemeine Befragung zum Thema Neurodermitis macht für mich insofern weniger Sinn, als eine Erhebung über die Möglichkeiten einer erfolgreichen Behandlung.
Auch das Wissen um die auslösenden Faktoren auch in der Epigenetik ist für die Betroffenen sicherlich wesentlich hilfreicher als eine weitere unnötige Studie.

Liebe Grüße tarajal :)
 

Clematis

Hallo,

wer genau wissen möchte, was Marktforschung ist und wozu sie verwendet wird, möge sich folgende Seiten ansehen:
http://www.leyhausen.com/pdf/marktforschung.pdf
Marktforschung was ist das eigentlich?

Besonders im kommerziellen Bereich, kann man die wohlklingenden Worte, man wolle Produkte den Kundenwünschen gemäß ausrichten, getrost vergessen, den das Produkt besteht zu diesem Zeitpunkt bereits. Mit dem "Ausrichten" ist z.B. eine ansprechende Verpackung, Zeitungswerbung usw. gemeint. Das einzige Ziel ist potentielle Kunden durch psychologisch angepaßte und äußerst geschickte Werbung davon zu überzeugen, daß dieses oder jenes Produkt genau das Richtige für den Verbraucher sei. Die Eroberung von Marktanteilen, höhere Verkaufszahlen und Umsätze stehen dabei immer im Vordergrund.

Um diese Werbung richtig aufbauen zu können, benötigen Firmen viele Informationen, die von Marktforschungsunternehmen mittels Umfragen u.a. beschafft werden müssen, bevor eine wirksame Werbekampagne entworfen werden kann. Der Verbraucher selbst liefert dem Hersteller bei Umfragen also genau die Informationen, die später dazu benutzt werden, ihn zum Kauf eines Produktes zu überreden und zwar so geschickt, daß er sogar Produkte kauft, die er gar nicht braucht.

Auch die Werbung der Parteien für die Bundestagswahlen wird nach dem gleichen Prinzip entworfen...

Aus diesem Grunde wandern bei mir per Post eingehende Umfragen in den Papierkorb, telefonische werden sofort beendet, e-mails sofort gelöscht.

Beim Aufruf dieser Seite: ISOPUBLIC – Schweizer Mitglied von GALLUP INTERNATIONAL erscheint im Firefox die Warnung:
"Das Ausführen dieser Anwendung birgt möglicherweise ein Sicherheitsrisiko"

Gruß,
Clematis
 
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