Entgiftung / Ausleitung mit Rizinusöl? Erfahrungen

Hallo Gerold,

eigentlich ist genau diese Dosierung auch oben genannt:

Lediglich bei Körpergewicht unterhalb von 65 kg wird hier eine von dieser Berechnung abweichende, niedrigere Menge Rizinusöl, nämlich 50 ml empfohlen:

Da diese 50 ml demnach dann aber gelten egal ob jemand nun 63 kg wiegt oder vielleicht 44 kg, sieht man daran ja auch eindrücklich, dass es so genau auf die Menge Rizinusöl nicht ankommen kann.
Und genau diese Erfahrung bestätigen ja auch viele der Rizinusöl-Anwender hier im Thread.

Viele Grüße
Lukas

Nach meiner Erfahrung ist es für einen jeden Rizinusöl-Anwender entscheidend wichtig, genau auf die ihm jeweils zuträgliche Dosierung zu achten und diese präzise einzuhalten. Konkret: Als ich vor langen Jahren in der Anfangsphase meiner Entgiftung gestanden bin, mußte ich nach einer vorsichtigen Erhöhung der eingenommen Dosis wieder auf die ursprünglichen 30 ml Rizinusöl zurückgehen, weil mir dies nicht gut bekommen ist.

Alles Gute!

Gerold
 
Neu hier? Dann ein herzliches Willkommen!
Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
Als Gast kannst du mitlesen und dich orientieren.
Als Mitglied kannst du Fragen stellen, antworten und dich aktiv einbringen.
Deine Wegweiser:
19:00 gelber Haufen krass brennend hier hat man die Peristaltik im Darm extrem gemerkt, das musste raus. Brennen kenne ich, sowas kannte ich in dem Maße bisher noch nicht. Das Hinterteil schmerzte und brannte trotz zweier Einläufe zwei Stunden später noch. ....

Das was da um 19:00 passiert ist, wünsche ich Niemanden!

Ich denke, es ist vor allem Deine eigene Wahl. Bei einer klassischen Leberreinigung, die zugleich auch bedeutend mehr abräumt als eine Rizinusölanwendung und die ich selbst deshalb zwischendurch einmal auch nie vernachlässigen würde (vor allem, wenn ich offenbar noch stärker vergiftet bin), brennt nichts.

Viele Grüße
Reinhard
 
Ich denke, es ist vor allem Deine eigene Wahl. Bei einer klassischen Leberreinigung, die zugleich auch bedeutend mehr abräumt als eine Rizinusölanwendung und die ich selbst deshalb zwischendurch einmal auch nie vernachlässigen würde (vor allem, wenn ich offenbar noch stärker vergiftet bin), brennt nichts ...

Viele Grüße
Reinhard

... womit auch keine Gifte ausgeschieden werden.

Alles Gute!

Gerold
 
Konkret: Als ich vor langen Jahren in der Anfangsphase meiner Entgiftung gestanden bin, mußte ich nach einer vorsichtigen Erhöhung der eingenommen Dosis wieder auf die ursprünglichen 30 ml Rizinusöl zurückgehen, weil mir dies nicht gut bekommen ist.

Ich glaube, es ist so, dass wir heute - nicht zuletzt auch dank Deiner eigenen Bemühungen! - mehr wissen und den ganzen Prozess deshalb auch beschleunigen und intensivieren können. Wer zuerst ein paar klassische Leberreinigungen nach Clark oder Moritz durchführt, wird in wenigen Wochen einen Stand erreichen, dass er ohne weiteres mit ab 50 ml Rizinusöl fortsetzen kann. Außerdem wird hier meiner Meinung nach die segensreiche Wirkung eines Kaffee-Einlaufs als Ergänzung zum Rizinusöl weithin unterschätzt. Der Kaffee-Einlauf, den man täglich durchführen kann, stellt eine eigene Leberreinigung dar, die gar nicht mal so klein ist. Der Grund, warum ich in der kurzen Frist von knapp über einem Jahr weitgehend "clean" geworden bin, liegt auch darin, dass ich seit einem Jahr Tag für Tag morgens einen Kaffee-Einlauf mache. Dazu eine wöchentliche Rizinusölanwendung und ab und an eine klassische Leberreinigung. Außerdem - ich wiederhole das noch einmal, weil ich es extrem wichtig finde - jogge ich täglich zwischen 15 und 20 Kilometer (moderat: nur durch die Nase geatmet, das reguliert die Geschwindigkeit) und fahre viel Fahrrad. Und ich faste ein- bis zweimal die Woche einen Tag, mehrmals im Jahr auch länger. Das sind echte Entgiftungsschübe. So habe ich vor kurzem 14 Tage gefastet und werde das - eingeleitet durch eine Rizinusölanwendung - ab nächster Woche gleich noch einmal wiederholen.

Besonders wichtig finde ich auch eine vollständige Ernährungsumstellung. Ich lese gerade die sog. China Study - das ist schon ein interessantes Buch! Aus ihr erhellt beispielsweise, dass der größte Teil aller Schwermetallvergiftungen auf den Konsum von Milch und Milchprodukten zurückgeht. Wer auf die also (und jegliches tierisches Protein) nicht weitgehend verzichtet, darf sich nicht wundern, warum er nur langsam und ggf. mit großen Schwierigkeiten in der Entgiftung vorwärts kommt.

Viele Grüße
Reinhard
 
Zuletzt bearbeitet:
... womit auch keine Gifte ausgeschieden werden.

Das ist schlicht falsch.

Viele Grüße
Reinhard

PS: Meiner Meinung nach sollte man die Rizinusölanwendung nicht als eine Art von Religionsersatz ansehen, sondern einfach als einen von mehreren Wegen der Schwermetallausleitung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist schlicht falsch.

Viele Grüße
Reinhard

Das Entstehen eines urtikariellen Exanthems im Analbereich im Gefolge der Einnahme von Rizinusöl sehe ich als eines der entscheidenden Kriterien für eine effektive Giftausleitung an.

Zum obigen Beitrag erlaube ich mir anzumerken, daß man nach einer einjährigen Anwendung von Rizinusöl mitnichten davon ausgehen kann, daß man tatsächlich "clean" ist: Auch nach mehr als 20 Jahren diesbezüglicher Tätigkeit kommt es bei mir auch jetzt noch immer wieder einmal vor, daß sich das Ausleitungsgeschehen als grauenvoll erweist; kürzlich habe ich darüber geschrieben.

Alles Gute!

Gerold
 
Das Entstehen eines urtikariellen Exanthems im Analbereich im Gefolge der Einnahme von Rizinusöl sehe ich als eines der entscheidenden Kriterien für eine effektive Giftausleitung an.

Ja, beim Rizinusöl ist das wohl genau so. Bei der Ausleitung mittels Olivenöl und Bittersalz funktioniert es erfahrungsgemäß aber anders.

Viele Grüße
Reinhard
 
Zum obigen Beitrag erlaube ich mir anzumerken, daß man nach einer einjährigen Anwendung von Rizinusöl mitnichten davon ausgehen kann, daß man tatsächlich "clean" ist: Auch nach mehr als 20 Jahren diesbezüglicher Tätigkeit kommt es bei mir auch jetzt noch immer wieder einmal vor, daß sich das Ausleitungsgeschehen als grauenvoll erweist; kürzlich habe ich darüber geschrieben.

Niemand ist völlig clean. Ich selbst unterscheide für mich aber eine akute Phase der Entgiftung von dem, was ich weiterhin unternehme und was ich als "Erhaltungsdosis" für mich bezeichne. Dabei kann es auch zu größeren Überraschungen kommen. Aber es ist nicht sicher, woher die stammen, ob aus alten Vergiftungen oder kumulierten neuen, die wir uns ja zwangsläufig täglich zuziehen.

Ich habe - um das noch einmal zu sagen - kaum noch eines der wirklich zahlreichen und schweren Symptome, die mich vor einem Jahr gequält haben. Ich bin fit. Fitter als ich es jemals seit Jahrzehnten war und fitter als die meisten Menschen, die ich kenne, gar meines Alters. Was ich jetzt tue, ist trotzdem weiter entgiften, und zwar auf den verschiedensten Wegen. Wie gesagt, heutzutage ist niemand wirklich "clean", schon gar nicht, wenn er nicht nahezu täglich etwas dafür unternimmt.

Viele Grüße
Reinhard
 
Bei mir scheint sich wieder ein Schub gelöst zu haben. Heute habe ich wieder an vielen Stellen Schuppenflechte, war alles schon weg. Auf der Stirn sind sehr viele Minieiterpickel. Dachte, bei mir wäre das schlimmste vorbei. Denkste. Es geht einfach weiter.

Über die Haut entgiftet man nach aller Erfahrung, wenn es über die Organe wie Leber, Niere, Darm und Lunge nicht so gut klappt. Häufig liegt dem nicht nur ein Überschuss an gelösten Giften, sondern eine psychische Disposition zugrunde. Entweder Stress oder eine gewisse Anstrengung/sture Anspannung. Daher haben Menschen mit aufgestauten psychischen Problemen oft auch Ausschläge etc. - weil die ständige Anspannung die Arbeit der anderen Entgiftungsorgane einschränkt.

Ich habe das an mir selbst gut beobachten können und versuche dem täglich entgegen zu steuern. Wenn ich etwa einen Kaffee-Einlauf mache, kann es sein, dass ich dabei recht verkrampft die Viertel- oder halbe Stunde liege, wo ich den Kaffee wirken lasse. Dann "ballt" sich die Leber zusammen - und es passiert nicht viel. Ich fühle mich auch anschließend nicht gelöst, wie es sonst eigentlich der Fall ist. Daher nehme ich mir nun immer Zeit, verscheuche schlechte Gedanken, mache leise Lautenmusik dazu an, benutze eine Wärmflasche und praktiziere außerdem "QE" (Quantenheilung nach Kinslow). - Ein ganz anderes Ergebnis.

Deshalb übe ich seit ein paar Monaten zusätzlich zu allem anderen auch Qi Gong, täglich eine halbe Stunde zur Halbzeit des Joggens im Freien. Hardcore: Auch bei -10 Grad mache ich dabei den Oberkörper frei und praktiziere die Übungen so lange, bis mir warm wird! Es funktioniert. Auch das Joggen, das ich früher quasi auf Leistung betrieben habe, absolviere ich nun meditativ, d.h. ich praktiziere QE dabei und komme so wirklich für den Rest des Tages erholt nach Hause zurück.

Ich glaube, dass durch die freieren energetischen Ströme (darum geht es in erster Linie beim Qi Gong) auch meine Rizinusölanwendungen erheblich wirksamer geworden sind. Es fällt meinem Körper spürbar leichter "loszulassen". Nur durch "powern" und "Augen zu und durch" und "ich mache einfach weiter" (wie ich das vorher gesehen habe - was ich jetzt tue, das hat im Grunde ein Jahr gedauert, bevor ich mich endlich dazu durchringen konnte) erreicht man das nicht. Beziehungsweise wenn, dann um einiges später.

Viele Grüße
Reinhard
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe letzte Woche, seit langer Zeit auch mal wieder einen Rizinusöl Tag eingelegt.

Es war auffällig, dass ich mittlerweile nicht mehr solche extremen Bauchschmerzen und neurologischen Symptome während des Tages hatte.

Habe bei 80 Kg Gewicht auch "nur" 30 ml getrunken. Dennoch war die Toilette, einmal mehr, stärker unter Beschuss, als mit einer höheren ml Anzahl.
 
Ich habe letzte Woche, seit langer Zeit auch mal wieder einen Rizinusöl Tag eingelegt.

Habe bei 80 Kg Gewicht auch "nur" 30 ml getrunken. Dennoch war die Toilette, einmal mehr, stärker unter Beschuss, als mit einer höheren ml Anzahl.

Beim Beginn der Einnahme von Rizinusöl ist es klug, unabhängig vom Körpergewicht mit 30 ml zu beginnen, dies deshalb, weil man nie weiß, was sich im Gefolge der Einnahme von Rizinusöl im Körper ereignet. Erst bei weiteren Anwendungen kann man die Dosis behutsam anheben.

Alles Gute!

Gerold
 
Heute habe ich Anwendung Nr. 8 gestartet.

So, stelle ich mir was vor. Wirkung tritt bald ein. Warum? Gestern die letzte fest Mahlzeit um 10.30 Uhr vormittags und abends noch 500 mg Magnesium genommen.

Um 8 Uhr eingenommen. Seitdem auch nur Wasser getrunken. Ich konnte schon nach 1,5 Stunden nur noch Flüssigkeit abführen. So gefällt mir das. :)
 
@ Reinhard

vielen Dank für deinen Beitrag. Generell ist das nachvollziehbar, was du schreibst. In meinem Fall trifft das nicht zu. Ich verfolge bei meiner Entgiftung eine etwas andere Variante.

Bei mir spielt neben der Rizinuskur ganz klar auch Sport und "Wellness" eine Rolle. Laufen, Langlaufen, jetzt Radfahren und Gymnastik sowie Sauna. Im Mittelpunkt steht der Schweiß. Ich bin auch der Meinung, daß die Entgiftung über den Schweiß nur im Bereich der kürzlich zugeführten Gifte Erfolg verspricht. Im Bereich der langfristig abgelagerten nicht.

Diese Werden bei mir hauptsächlich über die Rizinuskur ausgeschieden. Ich bin auch der Meinung, daß man die Möglichkeit hat, die Leber über Rizinuskuren sauber zu bringen. Das ist der springende Punkt. Danach wird über einen Giftstoffausgleich im Körper wieder etwas gelöst. Wenn das zu viel zum Abtransport durch die teilweise sehr dünnen Gefäße ist, dann gibt es sowas wie die beschriebenen Eiterpickel. Das ist aber kein Dauerzustand, sondern ein Übergangszustand. Die kommen mal da mal dort und gehen auch wieder. Sie können auch wieder kommen.

Wenn du die Rizinuskur konsequent im wöchentlichen Abstand weiterführst, passiert auch bei dir wieder was. Das kann kurzfristig deinen durch Kuren und trainieren erlangten Zustand wieder verschlechtern. Ein Dauerzustand wir daraus deshalb nicht mehr, da du die kritische Menge an Giften nicht mehr im Kreislauf hast. Genau diese Kritische Menge oder auch "Limit" genannt ist wichtig. Das ist auch die Schwelle, die den Streßlevel bestimmt. Das kann ich an mir ganz genau feststellen. Der Streßlevel ist extrem angestiiegen. In Streßsituationen komme ich dadurch nur noch sehr selten. Das war zur Hochzeit meiner Vergiftung genau anders rum. Es gab fast keinen Tag an dem ich nicht unter Streß litt.

Einfach nocheinmal kurz zusammengefasst. Grundsätzlich geht es mir gut. Ich entgifte trotzdem weiter, und mache auch meine Turnübungen/Sport/Wellness weiter, weil es mir gut tut und meine wiedererlangte Elastizität erhält. ABER gelegentlich gibt es wieder Überraschungen. Interessant wäre was da genau passiert. Möglicherweise ist es das oben beschriebene. Stress ist es nicht. Das würde ich merken, da kann ich gut genug in mich hineinhören.
 
Einfach nocheinmal kurz zusammengefasst. Grundsätzlich geht es mir gut. Ich entgifte trotzdem weiter, und mache auch meine Turnübungen/Sport/Wellness weiter, weil es mir gut tut und meine wiedererlangte Elastizität erhält. ABER gelegentlich gibt es wieder Überraschungen. Interessant wäre was da genau passiert. Möglicherweise ist es das oben beschriebene. Stress ist es nicht. Das würde ich merken, da kann ich gut genug in mich hineinhören.

Auch bei mir gibt es nach zwanzigjähriger Entgiftung immer wieder einmal Überraschungen dergestalt, daß es nach etlichen völlig harmlos verlaufenden Anwendungen von Rizinusöl unvermutet plötzlich heftig wird, dies mit massivem Darmgrimmen und einem urtikariellen Exanthem extremer Ausprägung. Ich führe des darauf zurück, daß hier wieder einmal aus dem Körper Gifte in die Leber zur Ausscheidung gewandert sind.

Alles Gute!

Gerold
 
Diesesmal war übrigens der Ekel gegen das Öl deutlich geringer als bei den Anwendungen 3 - 7.

Derzeit habe ich aber heftiger Probleme mit Geräuschempfindlichkeit und Tinnitus. Davon bin ich phasenweise immer wieder geplagt, aber nun hält es schon seit 2 Wochen heftig an. Ich habe für mich beobachtet, dass es besonders schlimm ist in Verbindung mit bestimmten Frequenzen von Elektrosmog.

Ich wünsche mir echt inständig, diese Phase überwinden zu können und endlich wieder ein lebenswertes Leben führen zu können. Mein Sohn, der in 5 Wochen zur Welt kommen wird, wäre mir sicher auch sehr dankbar.

Hat hier sonst noch jemand Gehörprobleme und Elektrosensibilität überwinden können?
 
Hat hier sonst noch jemand Gehörprobleme und Elektrosensibilität überwinden können?

Für die Geburt Deines Sohnes wünsche ich Dir alles Gute! (Ich habe übrigens drei davon.... - viel Motivation für eine rasche Entgiftung) - Wirst Du dabei sein?

Gehörprobleme hatte ich nicht, aber eine recht starke Elektrosensibilität, die im Verlaufe der Leberreinigungen und Rizinusölanwendungen deutlich zurückgegangen ist. Ich benutze allerdings nach wie vor auch kein Mobiltelefon, WLan, DECT usw. und schalte nachts auch die Sicherung für das Schlafzimmer aus... Und am Anfang hat mir auch eine Löschung/Auflösung der speziellen Blockaden mittels Bioresonanztherapie gut getan.

Es wird auch bei Dir vorbeigehen, meine ich.

Viele Grüße
Reinhard
 
Es wird ein Kaiserschnitt! ;) Ich werde dabei sein.... :)

Danke für deine aufbauenden Worte. Momentan bin ich mir selber zuviel und das Leben ist eine einzige Qual. Bioresonanz hatte ich schon mal probiert und rückwirkend betrachtet war es ohrmäßig die beste Zeit. Momentan habe ich so ein Druck/Entzündungsgefühl im ganzen Kopf-/Ohrbereich, dass mir jegliches Geräusch zuviel ist. Ich weiss einfach nicht mehr weiter. Trotz der Hoffnung die ich in Rizinus gesetzt habe.... :(

Wenn morgen die Welt untergehen würde - mir wäre es egal! :mad:
 
@Vinyard - Hast Du Dich schon einmal mit Entspannungstechniken beschäftigt? Was die Mediziner welcher Coleur auch sagen, sie sind das A und O, nicht zuletzt auch bei Symptomen, wie Du sie benennst.

Nicht zum Gehört, aber zum Gesicht, das heißt, zu den Augen, lese ich eben einen uralten, höchst erstaunlichen Klassiker aus den 1920er Jahren: Dr. med. W. H. Bates: Rechtes Sehen ohne Brille. Dadurch ist mir heute wieder einmal der zentrale Stellenwert des Lockerlassens, Loslassens, der Entspannung deutlich geworden. Sie vor allem ist es, die heilt.

Unternimmst Du in der Richtung etwas?

Viele Grüße
Reinhard
 
Leider nein! Es fällt mir in der momentanen Situation auch sehr schwer. Ich könnte die Ruhe nicht finden. Was ich regelmäßig mache ist: Laufen! 4 - 6 x die Woche von 5 - 8 km täglich, dazu 1x pro Woche ausgiebig saunieren + täglich 0,6 - 1,0 Liter frischen Gemüsesaft. Auch ernährungsmäßig versuche ich so gut es geht, Zucker, Mehl, Fleisch zu meiden. Auch in dieser Reihenfolge.

Momentan ist meine einzige Frage: WARUM
 
Momentan ist meine einzige Frage: WARUM

Naja, zumindest doch deshalb, weil Du bald Vater wirst! Dieser Gedanke sollte Dir schon helfen.

Das Laufen kann übrigens ein ausgezeichneter Einstieg in die Entspannung sein. So war es jedenfalls bei mir. Denn ich konnte partout keinen Weg für mich finden, um richtig/ruhig zu atmen, das Meditieren zu erlernen usw. Da ging es mir wie Dir: Ich war für alles zu nervös.

Aber irgendwo bin ich dann darauf gestoßen, sei es in einem der Bücher von Ulrich Strunz oder irgendeinem über meditatives Laufen oder "natural running" oder sonstwo: Ich bin weitaus mehr als 30 Jahre lang falsch gejoggt! Nämlich mehr oder weniger auf Leistung bzw. - wie Lale93 wohl sagen würde - schweißtreibend. Und ab dem Punkt, wo ich das sein lassen habe, hat sich für mich die Welt des Meditativen geöffnet. Zusätzlich: Man entgiftet nicht, wenn man sich anstrengt. Die Organe sind damit überfordert. Sie sind von Natur aus nur für ein Zusammenspiel in lockerer, eher gemächlicher Bewegung konzipiert, wozu kurze Sprintstrecken (etwa in Form eines Intervalltrainings am Schluß des Joggens, auch zum Muskelaufbau der beste Weg) kommen können.

Versuche es einmal: Lauf ganz langsam los, immer ausschließlich durch die Nase atmen, und zwar so, dass der Atem gefühlsmäßig im Bauch, an einem Punkt etwa 6 bis 8 Zentimeter unterhalb des Bachnabels ankommt. Dann lass die Gedanken schweifen, denke nichts und benenne nichts, beobachte Dich (Dein Denken) nur. Welche Gedanken kommen Dir? Lass sie kommen und wieder gehen. Und dann wirst Du vielleicht feststellen, dass Du beginnst zu lächeln. Was bei mir sonst nie funktioniert hat. Die Arme sollen übrigens richtig angewinkelt sein und der Brustkorb so, als würdest Du von dort an einem dünnen Seil nach vorn und etwas nach oben gezogen.... Für den Rest (wie Du mit Deinen Gedanken fertig werden kannst) empfehle ich Dir unbedingt die Bücher von Dr. Frank Kinslow (das letzte ist das Beste: Das Praxisbuch zu QE). - Ich habe lange gesucht, das dort Beschriebene ist mit Abstand der einfachste Weg.

Wie gesagt, damit würde ich unter Deinen Bedingungen anfangen, und zwar sofort. Du wirst gewiss sehen, dass es funktioniert. Ein anderes Lebensgefühl. Und das wird Dir - wenn mich nicht alles täuscht - auch bei der Ausleitung mittels des Rizinusöls zugute kommen.

Viele Grüße
Reinhard
 

Willkommen bei Symptome.ch
Schön, dass du da bist.

Symptome.ch ist seit vielen Jahren eine der größten und aktivsten deutschsprachigen Gemeinschaften rund um Gesundheit, Naturheilkunde und alternative Therapien. Hier tauschen sich Menschen aus, die Ursachen verstehen, Zusammenhänge erkennen und eigenverantwortlich etwas für ihre Gesundheit tun wollen.

Als Gast kannst du viele Themen mitlesen und dich informieren. Wenn du selbst Fragen stellen, auf Beiträge antworten oder mehr Inhalte sehen möchtest, registriere dich kostenlos. Die Gemeinschaft lebt vom Austausch – und jedes neue Mitglied bringt wertvolle Erfahrungen mit. 🙂

Zurzeit aktive Besucher

Statistik des Forums

Themen
69.526
Beiträge
1.067.990
Mitglieder
53.378
Neuestes Mitglied
LukasM1983
Zurück
Oben