ich denke, da überlappen sich physische und psychische symptome und ursachen. was ist die wurzel (oder ist es ein kreis?)?
kann/will der mensch etwas nicht sehen, weil er mit seiner wut o.a. gefühlen nicht umgehen kann (wut sitzt in der leber)? funktioniert deswegen die leber nicht richtig? oder wird der gemüts-/energiezustand durch die mangelnde entgiftung vergiftet? was davon wirkt sich auf die augen resp. leber aus? henne? ei?
So ähnlich stellt es sich für mich auch dar. Für mich gibt es jedenfalls keinen eindeutigen Zusammenhang Leber ==> Auge mehr. Sondern es handelt sich vor allem um zwei Organe, die besonders stressempfindlich sind. Das Sehvermögen lässt ja nicht aus physischen Gründen nach, sondern zunächst durch dauernde Anspannung, die sich irgendwann selbstverständlich auch physisch niederschlägt - was durch Entspannung (und im Grunde
nur durch Entspannung) wieder rückgängig gemacht werden kann. Und mit der Leber sehe ich es in der Zwischenzeit genauso. Amalgam allein führt noch nicht unbedingt zu einer dramatischen Vergiftung. Es gibt Menschen mit -zig Amalgamfüllungen, die keinerlei Symptome haben. Und es gibt Menschen mit nur einer Füllung, die davon völlig in die Knie gehen. Der Punkt ist dabei - meiner Meinung nach -, ob die natürliche Entgiftung funktioniert. Und die funktioniert nur in einem entspannten Wechselspiel aller Organe des Körpers.
Die Entgiftung mittels Rizinusöl entlastet zunächst temporär die Leber und kann demzufolge eine weitere Entgiftung anregen. Sie gibt - genau wie die klassische Leberreinigung - einen Impuls, der wirken kann oder auch nicht. Sie bietet die Möglichkeit der Entspannung, was viele Anwender in den Tagen nach einer Rizinusölkur deutlich so empfinden. Und vor allem
davon, und nicht von einem geheimnisvollen direkten Draht zwischen Leber und Auge, geht bei manchen (günstig dafür offenbar: Stressreduktion durch beruflichen Ruhestand) eine Verbesserung der Sehfähigkeit aus.
Das weitere Schicksal: Effektivität, Geschwindigkeit, Nachhaltigkeit der Entgiftung hängt nach meiner Erfahrung/Beobachtung dann nicht so sehr von der Anzahl der Anwendungen und der Menge des Öls, den genauen Zeiten und der Farbe des Stuhlgangs etc. -

- ab, sondern vor allem davon, ob es gelingt, einen dauerhaft entspannten Zustand des ganzen Körpers zu erreichen. - Der eine fortdauernde Selbstentgiftung des Körpers bewirkt, die man dann immer wieder auch einmal durch neue Impulse (u.a. Rizinusölanwendungen) fördern kann.
Und: Es gibt in diesem Kontext vermutlich auch eine
Rückwirkung des Sehens auf die Entgiftung bzw. die Funktionsfähigkeit der Leber. Kurz gesagt: Ein entspanntes Sehen, das man durch eine Reihe von bestimmten, teilweise recht einfachen körperlichen Übungen erreichen kann, fördert die Effektivität der Leberreinigung vermutlich mehr als vieles andere. (Hierin mag sich dann auch die jahrtausendealte Erfahrung eines bestimmten Zusammenhanges von Leber und Auge bestätigen, den ich aber nun eindeutig so darstellen würde: Leber <===> Auge.)
Ich glaube, es würde sich für den einen oder anderen hier lohnen, sich damit einmal näher zu beschäftigen.
Viele Grüße
Reinhard