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Vielleicht ist es also auch so, dass Gifte nicht wirklich ausgeschieden wurden sondern lediglich im Körper „umgeräumt“, dabei evtl. an empfindlichere Orte geschafft wurden und damit im Organismus eine „Akutvergiftung“ ausgelöst haben mit den oben beschriebenen Symptomen.
So gesehen wäre eine körperlich etwas spektakulärere Ausscheidung dann vielleicht sogar wünschenswert...
Ich hätte gegen eine spektakulärere Aktion selbst nichts einzuwenden. Mich stört es ja nicht weiter, wenn der Po brennt usw. Ich habe das immer als Entgiftungszeichen gesehen und mich darüber im Grunde gefreut.
Aber eine teilweise Umräumung von Giften habe ich selbst im letzten Jahr so oft erlebt (zum Beispiel über Kopfschmerzen), dass ich das ganz gut unterscheiden kann. Hier geht es um etwas anderes.
Ich bin ja noch vergiftet, habe u.a. Quecksilber in der Hypophyse und so viel Palladium im Mund, dass schon von daher fortgesetzte Entgiftung angezeigt ist. Nur das Zeug findet offenbar nicht so schnell den Weg in die Leber (wenn überhaupt). Sodass in der Tat zuweilen kaum Gifte gelöst werden, ich aber durch die Kur eine Schwächung erlebe, die dann zu den erwähnten psychischen Effekten führt. Ich sehe sie übrigens nicht nur als negativ. Heute bin ich zwar noch etwas traurig, aber doch auch schon ruhiger und konstruktiver, zu Plänen aufgelegt. Ich glaube, dass über solche Auf-und Ab-Prozesse eben die Einheit von körperlicher und psychischer Entgiftung passiert. Ich habe es früher schon mehrmals geschrieben: Man muss Geduld haben, das alles braucht seine Zeit, egal, wie weit man schon zu sein glaubt.
Viele Grüße
Reinhard