Enkelin 7 Monate

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02.03.09
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Hallo,
ich mache mir große Sorgen wegen meiner Enkelin. Sie ist jetzt über 7 Monate und sie war jetzt Sylvester bei mir. Ich sehe sie nicht so oft, darum sind mir Dinge aufgefallen, die meine Tochter gar nicht so bemerkt hat.
Wenn meine Enkelin auf dem Rücken liegt und ich ihre Händchen nehme, versucht sie sich nicht daran hochzuziehen. Ich habe selbst drei Kinder und noch eine Enkelin und mir kommt das sehr ungewöhnlich vor. Wenn sie auf dem Bauch liegt, hebt sie ihr Köpfchen, aber nur für eine kurze Zeit, dann wird der Kopf schwer und sie kann ihn nicht mehr halten. Sie lacht sehr viel, wenn man sie anschaut und mit ihr redet und Spaß macht, aber sie lacht nie laut, es kommt einfach kein Ton raus. Nur wenn man ihr was wegnimmt, dann ist sie beleidigt und fängt an zu schreien. Ansonsten ist sie ein sehr ruhiges Kind.
Was ich auch noch bei keinem Baby gesehen habe ist, dass sie unentwegt mit ihren Händchen kreiselt, besonders wenn sie aufgeregt ist.
Hat jemand damit Erfahrungen? Oder ist sie einfach etwas später, wie andere Babys? Ich mache mir solche Sorgen. An was kann das liegen?
Vielleicht kann mich jemand beruhigen.
LG Liane
 
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26.07.09
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Woran denkst Du denn selber Liane?
Bevor ich hier irgendwas spekuliere, vielleicht machst Du Dir dann noch mehr Sorgen.

Dass jedes Kind "andere Zeiten" in der Entwícklung hat, weißt Du ja sicher aus eigener Erfahrung. Ich hab nur Kinder meiner Schwestern und einer Nichte erlebt, oder erlebe sie noch.


Liebe Grüße! Gerd
 
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02.01.11
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Hallo Liane,
ich verstehe, daß Du Dir Sorgen machst aufgrund Deiner Beobachtungen.
Ich will damit nicht sagen, daß die Beobachtungen auf jeden Fall etwas zu bedeuten haben, kann ich ja auch gar nicht.
Aber da ich mich eingehend über viele Jahre mit Homöopathie und Symptombildern und später dann, als ich aufmerksam wurde, mit Impfnachwirkungen beschäftigt habe, schreibe ich hier.

FALLS die Verhaltensweisen der Kleinen eine Impfnachwirkung sein sollten (Aktivierung von "Miasmen" durch Impfungen), ist es wichtig, schnell zu handeln. Das weiß ich aus den Fallbeispielen in den Büchern vom Homöopathen Joachim Grätz in Süddeutschland, der sich intensiv mit Impfschädigungen auseinandergesetzt hat (für eine Behandlung anscheinend aber nicht unbedingt empfehlenswert ist).

Er hat einige Fälle geschildert, bei denen sich deutliche Impfschädigungen zeigten und durch hom. Eingriff sehr schnell zurückgefahren werden konnten. Man wünscht sich natürlich, daß es in allen Fällen so gut läuft.

Ich würde Dir vorschlagen, zu recherchieren nach Homöopathen, die am Thema intensiv dran sind, wirklich Ahnung haben und verantwortungsbewußt darangehen. Mit einem solchen würde ich dann mal telefonieren und kurz die Geschichte schildern und dessen Einschätzung einholen, ob gehandelt werden muß. Ansonsten ist noch zu sagen: möglichst keine Potenzen über 30 verwenden (egal ob D, C, LM...), da Hochpotenzen "elektrosensibel" machen können, das ist selbst bei Tieren zu beobachten.

In Hamburg gibt es einen Thomas Wedemeyer, der sehr hilfsbereit ist und gut zuhört und sich auskennt. Vielleicht den mal anrufen? Für eine Behandlung wär das wahrscheinlich zu weit weg.

Wünsche Dir baldigste Hilfe!
 

ory

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04.02.09
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hallo liane ,

auch ich kann deine sorge verstehen ,aber sicherlich ist deine tochter mit deiner enkelin regelmäßig zur vorsorgeuntersuchung bei einem kinderarzt .

normalwerweise sind es die bewegungsabläufe die du besorgt bei deiner enkelin entdeckt hast ,die ein kinderarzt regelmäßig untersucht .

vielleicht wenn es möglich ist , gehst du bei der nächsten vorsorgeuntersuchung einfach einmal mit .

lg ory
 
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02.03.09
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Vielen Dank für eure Antworten. Ich hab mich jetzt mit meiner Tochter ausgesprochen und hab all meine Bedenken geschildert.
Sie war sehr froh darüber, denn sie hat auch so ihre Bedenken.
Sie geht am Mittwoch zur nächsten Vorsorgeuntersuchung und da wird sie darüber mit der Kinderärztin reden. Ich kenne diese Kinderärztin. Ich war schon mit meinen Kindern bei ihr und denke sie nimmt alles nicht so genau.
Aber wenn meine Tochter von unseren Bedenken erzählt, wird sie sie hoffentlich genauer untersuchen.
Mir ist noch aufgefallen, wenn man sie auf die Beine stellen will, dann stellt sie die Füße nicht auf, sie macht strampelnde Bewegungen und steht auf den Zehenspitzen, wobei sie links die Fußzehen nach hinten knickt und immer wieder mit dem linken Fuß nach innen einknickt.
Wir machen uns große Sorgen.
LG Liane
 
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10.01.04
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Hallo Liane,

ganz egal, was nun die Kinderärztin sagt: ich würde mir einen Osteopathen suchen, der mit Kleinkindern Erfahrung hat und da Termine ausmachen. Bei einem Kleinkind kann man mit der richtigen Behandlung sehr viel erreichen.

Osteopathie bei Babys und Kleinkindern
Osteopathie: So hilft sie Ihrem Kind: Ohne Nebenwirkungen: die sanfte Behandlung mit den Händen; Wie sie bei den häufigsten Beschwerden hilft; So löst sie innere und äußere Spannungen: Amazon.de: Christoph Newiger, Birgit Beinborn: Bücher

Grüsse,
Oregano
 
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02.03.09
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Danke Oregano für den Tipp. Ich hab schon alles weitergegeben.
Meine Tochter kümmert sich sofort darum.
Ach, ja soll danke sagen!!

LG Liane
 
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26.07.09
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Worauf ich ja noch hinweisen wollte, Liane, ist eine Sache, die ich vor einiger Zeit gelesen hatte, dass nämlich oft genug Kinderzimmer, oder eben Baby-Zimmer, erst relativ kurzfristig vor der Geburt "frischest" neu eingerichtet oder renoviert werden, und ein Baby dadurch einem wahren Schadstoff-Cocktail ausgesetzt werden k a n n , angefangen mit Bettwäsche, aber auch Möbel, Teppich, Farben usw.

Und wie schon erwähnt, kann es dann auch noch mit Impfungen oder anderem zusammenkommen, es muss nicht immer genau eine Ursache sein.
Das macht es natürlich nicht unbedingt einfacher, aber es kann so sein.


Liebe Grüße! Gerd
 
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02.03.09
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Meine Tochter war mit meiner Enkelin zur Vorsorgeuntersuchung. Die Kinderärztin hat nicht viel dazu gesagt und hat sie zum Orthopäden überwiesen.
Der Orthopäde meint, sie soll eine Vojta- Therapie machen.
Was meint ihr dazu? Hat jemand Erfahrung damit?
Was ich gerade darüber gelesen habe, klingt gar nicht gut. Es wäre sehr anstrengend fürs Kind und auch für die Mutter. Und die Kinder würden immer weinen. Da gibt es doch bestimmt andere Möglichkeiten. Das würde meine Tochter ihrem Kind nie antun.
Sie hat ihn auch nach dem Kiss-Syndrom gefragt, aber das würde er nicht denken.
Ich hab meiner Tochter das Buch über Osteopathie geschenkt, sie hat sich sehr gefreut und will sich damit eingehend befassen. Danke Oregano.
Wir glauben nicht, dass es mit einer Impfung zusammenhängen könnte, die hat sie sehr gut vertragen. Und eventuelle Schadstoffe sind es, denken wir auch nicht, denn ihre Schwester ist in dieser Wohnung gesund aufgewachsen. Trotzdem vielen Dank für den Tipp Gerd.

LG Liane
 
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02.01.11
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Liebe Liane,
Du schreibst, daß die Kleine die Impfung gut vertragen hat.
Ich habe überlegt, ob ich nochmal darauf eingehe. Ich will sicherlich keine Angst verbreiten oder so. Aber jetzt hab ich doch gedacht, ich schreib es nochmal, weil es einfach zu häufig vorkommt: Impffolgen können sich wesentlich später nach einer Impfung zeigen, Wochen, Monate, Jahre später.

Und laut Anita Petek-Dimmer (Vortrag Sep. 08) sind seit 2008 alle Impfungen gentechnisch hergestellt. Impfungen enthalten 80-100 Zusatzstoffe, zu 98% Nervengifte. Kleine Menschen haben noch keine geschlossene Blut-Hirn-Schranke, so daß diese Stoffe auch auf das Gehirn einwirken. Und die neueren Impfungen enthalten Nano-Bestandteile.
Es könnte bei der Kleinen eine neurologische Störung sein, durch eine Impfung oder auch durch Amalgam der Mutter (siehe Dr. Joachim Mutter) hervorgerufen wurde.
Ich hoffe auf jeden Fall, daß Ihr den richtigen Weg findet!
 
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02.01.11
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Hallo Oregano,
Du kannst Dir mal das Video ansehen, den Vortrag von Anita Petek-Dimmer auf der AZK aus 2008. Sie nennt allerdings nicht die Zusatzstoffe im einzelnen. Ich würde dafür mal auf den impfkritischen Seiten nachsehen. Ich kann leider nicht so lange vorm Computer sitzen, um selbst nachzusuchen.
 
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18.11.09
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Meine Tochter war mit meiner Enkelin zur Vorsorgeuntersuchung. Die Kinderärztin hat nicht viel dazu gesagt und hat sie zum Orthopäden überwiesen.
Der Orthopäde meint, sie soll eine Vojta- Therapie machen.
Was meint ihr dazu? Hat jemand Erfahrung damit?
Was ich gerade darüber gelesen habe, klingt gar nicht gut.

LG Liane
Hallo Liane,
habe gerade darüber gelesen und finde eine Bewegungstherapie, die den ganzen natürlichen Ablauf anspricht hört sich sehr gut an.
Vojta-Therapie
Heidi Orth, Das Kind in der Vojta-Therapie :: REHAkids Das Forum fr besondere Kinder :: Das Forum fr behinderte Kinder.
Offensichtlich eine Therapie für entwicklungsverzögerte Kinder, von der manche Mütter absolut überzeugt sind, wobei ich vorher von Vojta aber noch nie gehört habe.
Hier eine Diskussion:
Vojta oder Bobath :: REHAkids Das Forum fr besondere Kinder :: Das Forum fr behinderte Kinder.

Wie dieser Diskussion zu entnehmen, gibt es auch noch andere Methoden wie z.B. Bobath.
Mit unserem Ältestesten habe ich damals wegen einer leichten Hüftdysplasie auch einige Übungen nach Bobath gemacht, die ich dann nachfolgend bei allen Babys preventiv gemacht habe.

Ich denke, dass alles mit dem Therapeuten steht und fällt. Als Mutter würde ich es davon abhängig machen, wie es dem Kind dabei und damit geht. So eine leichte Entwicklungsverzögerung muss auch noch nichts sagen. Es kann plötzlich alles ganz schnell gehen.

Ich habe allerdings den Eindruck, dass Mädchen in der Entwicklung normalerweise viel schneller als Jungs sind. Unsere einzige Tochter konnte mit einem guten Jahr wirklich schon alles, einschl. unglaublich viel in ganzen Sätzen reden. Das habe ich bei keinem der Jungs so erlebt und fand es wirklich beeindruckend.
 
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02.03.09
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Vielen Dank für eure Antworten. Das sind ja wichtige Informationen, aber ich habe leider nicht mehr die Zeit, mir das alles durchzulesen.
Ich muß morgen zur Reha, wegen meiner Borreliose und psychischen Störungen und ich hab noch nicht mal angefangen meinen Koffer zu packen.

Weil es hier um das Thema Impfen geht, vielleicht könnt ihr mir etwas raten.
Meine letzte Tetanusimpfung ist 13 Jahre her.
Ich hatte Angst mich impfen zu lassen, wegen der Borreliose.
Aber ich denke diese Impfung ist wichtig und ich habe meine Hausärztin vor einem Jahr daraufhin angesprochen. Aber sie will mir gleich eine vierfach Impfung verpassen. Sie will es aber nicht machen, wenn ich AB nehme, sie sagt, ungef. 6 Wochen nach AB.
Da ich das letzte Jahr laufend AB genommen habe, habe ich mich bis jetzt auch nicht impfen lassen. Ich weiß ja gar nicht, wie ich es vertrage und möchte eigentlich nur die Tetanus.
Nun wollte ich mich eigentlich, bei der Reha impfen lassen und hab schon meinen Impfausweis zu meine Unterlagen gelegt. Keine Ahnung, ob die das dort machen, aber ich bin nun doch wieder ganz schön verunsichert.
Wie denkt ihr darüber?
Danke für eure Hilfe.

LG Liane
 
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10.01.11
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Hallo Liane,

ich würde dir eher zu KG nach Bobath empfehlen! Zusätzlich ostheopathische Behandlung. Wichtig ist, dass physiotherapeut und Ostheopath sich mit Babys auskennen, das tut längst nicht jeder. Meine Große hat bei der KG auch geweint, aber sie war nicht schlimm. Es lag mehr daran, dass es eben der Physiotherapeut war (fremde Person) und dass es anstrengend ist, denn sie soll ja ihren Muskeltonus verbessern- quasi Sport für Babys. Aber das alles wird ganz vorsichtig gemacht- von Voijta hingegen hab ich schon öfter gelesen, die Kinder wären hin und hergeworfen worden. das ist bei Bobath nicht so. Wir haben mit einem Gymnastikball gearbeitet. Wir mussten auch daheim üben und da hat sie nicht geweint, weil ich es war.
Ein Tpp zur Stärkung der Muskulatur kann ich dir so geben: Das kind immer über die Seite drehen, anziehen, hochheben usw. gerade beim Hochheben trainiert es Muskeln am Hald und Oberkörper.
mein Shn (3einhalb Monate) kann auch kaum den Kopf heben, das sollen wir auch üben. Tipp von meiner Ärztin: mich selber in Bauchlage gegenüber legen oder den kleinen auf den Wickeltisch legen und sich selbst davor hocken, auf Kopfhöhe des Kindes.
Einige Dinge, die du beschreibst, sind aber auch normal. Mit 7 Monaten steht ein Baby nicht auf den Füßen, da die Füße noch nicht reif sind. Meine große hatte mit 11 Monaten noch unreife Füße, mit 12 lief sie ;-)
Auch laut lachen muss das Baby nicht. Meine Tochter hat erst mit 5 Monaten zu brabbeln begonnen und mit einem Jahr erst laut gelacht und selbst da klang es anfangs wie Husten. Sie wird diesen Monat zwei und spricht schon 3-5 Wortsätze ;-)
Brabbelt das mäuschen denn? Wenn nicht, wäre evtl ein erneutes Hörscreening angesagt. Hatte sie evtl Mittelohrentzündung oder starke Erkältung? Wenn Wasser hinterm Trmmelfell zurückbleibt, stört das das hören und sie brabbeln und lachen ggf. weniger. Zudem kann das den Gleichgewichtssinn stören was das Köpfchenheben wahrscheinlich auch erschwert.
Für Untersuchungen des Ohrs müsstet ihr allerdings zum Pädaudiologen.

Liebe Grüße, Sarah

P.S. Ärmchenkreisen find ich jetzt auch nicht so ungewöhnlich. Fäustchen können ein zeichen für Verspannung sein.
Liegt sie eigentlich schief? Also ein bisschen C-förmig, oder guckt lieber nur in eine richtung usw? Dann liegt eine Asymmetrie vor, aber auch das behebt Bobath.
 
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31.01.11
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hallo
hat man schon vom Kisssyndrom gesprochen und das
Mäuschen untersuchen lassen
liebe Grüße
es sprechen Blockaden die gelöst werden sollten
 

Datura

in memoriam
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09.01.10
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Hallo,
Ich würde mich nicht impfen lassen. Infektionskrankheiten sind offizielle Ausschlusskriterien bei Impfungen, also es darf gar nicht geimpft werden, wenn jemand eine Infektionskrankheit hat. Da man nicht sicher sein kann, ob und wann eine chronische Borreliose weg ist - ich würde mich auf keinen Fall impfen lassen.

Liebe Grüße
Datura
 
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10.01.11
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Datura,

allerdings ist gerade Tetanus eine, wenn nicht DIE wichtigste Impfung überhaupt, die man auf keinen Fall vernachlässigen sollte. Sie muss sich nur mal verletzen... und es sterben immer noch wahnsinnig viele Menschen an Wundtsrarkrampf.
 
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