DMPS-Chlorella & Co-Leber

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Hallo Community,

nachdem ich durch Chlorella und Co meinen Körper wieder halbwegs auf Vordermann gebracht hatte, wollte ich kürzlich einen DMPS-Test machen.

Diesen habe ich dann auch gemacht. Ergebnisse kriege ich bald, aber ich denke, dass dieser positiv ausfallen wird, auch wenn ich schon vorher länger nach Klinghardt ausgeleitet habe.

Am Tag des Testes ging es mir super. Man merkte einen richtigen Schub. Nur seit dem darauffolgenden Tag habe ich enorme Probleme mit der Leber.

Es wurde durch den DMPS-Test merklich viel aufgewirbelt. Es fühlt sich so an, als hätte ich zu viel Bärlauch genommen. Das hatte ich früher auch immer so, wenn ich zuviel davon einnahm.

Es fühlt sich dann so an, als ob die Leber keinen "Brennstoff" mehr hätte. Das Einzige, was dagegen hilft, sind eine Menge Vit-B Komplex-Tabletten und hohe Dosen Vit C, ca. 2 g. Vom Vit C kriege ich komischerweise keinen Durchfall mehr, was vor dem DMPS-Test aber immer so war. Leider kriege ich davon aber enorme Kopfschmerzen und mein Gehirn funktioniert dann nur noch auf Sparflamme. Dann fielen mir Daunderers Hinweise ein, dass künstliche Vitamine Schwermetalle nur ins Gehirn verschieben.

Nach einer kurzen Internetrecherche sind mir daneben noch einige Dinge durch den Kopf gegangen.
Möglicherweise sind die Depots im Körper bei mir durch die längere Ausleitung mit Chlorella und Co einfach erschöpft? So fühlt es sich subjektiv an. Passen würde dazu folgender Beitrag, in dem empfohlen wird, Wochen vor der Ausleitung seinen Körper mit diversen Dingen "aufzufüllen".

www.facharzt.de/content/red.otx/510

(Auf diesen Seiten findet man übrigens super Beiträge von Medizinern zum Thema Quecksilber und Ausleitung)

Ich habe mir aufgrund dessen L-Cystein, L-Methionin und Vitamin E bestellt. Vitamin B und C nehme ich sowieso.

Bärlauch und Chlorella auch.


Habt ihr Tipps oder Erfahrungswerte zum Ganzen?

Soweit ich mich erinnere, hatte mrmayo auch ähnliche Probleme nach DMPS.
 
wundermittel

Bodo

Salute, salute. ;)


Du schriebst mich an, dass Du Dich über ein Statement meinerseits freuen würdest.

Here we go . . .


Diesen (DMPS-Test) habe ich dann auch gemacht.

Ich vermute beim Peter?!?

Am Tag des Testes ging es mir super. Man merkte einen richtigen Schub.
Nur seit dem darauffolgenden Tag habe ich enorme Probleme mit der Leber.
Es fühlt sich so an, als hätte ich zu viel Bärlauch genommen.
Das hatte ich früher auch immer so, wenn ich zuviel davon einnahm.
Es fühlt sich dann so an, als ob die Leber keinen "Brennstoff" mehr hätte.

Diese Verbesserung lässt auf eine chronische Metall-Belastung schließen.
Die Leber ist neben den Nieren ein wichtiges Entgiftungsorgan.
Die Thiole des Bärlauchs gehen in erster Linie auf die Leber, lasse den mal weg.
Um die Leber zu entlasten, könntest Du Lactulose in der Apo kaufen und durch die Einnahme
dem Stoffwechsel giftiges Ammoniak entziehen, Mariendistel ist dabei ein gutes Aufbauprodukt.


Das Einzige, was dagegen hilft, sind eine Menge Vit-B Komplex-Tabletten
und hohe Dosen Vit C, ca. 2 g. Vom Vit C kriege ich komischerweise keinen
Durchfall mehr, was vor dem DMPS-Test aber immer so war. Leider kriege ich
davon aber enorme Kopfschmerzen und mein Gehirn funktioniert dann nur
noch auf Sparflamme.

Die Kopfschmerzen nach hochdosiertem B-Komplex sind nicht untypisch.
Dies liegt am Vitamin und weniger an einer "Umverteilung" ins Hirn.

Möglicherweise sind die Depots im Körper bei mir durch die längere Ausleitung
mit Chlorella und Co einfach erschöpft? So fühlt es sich subjektiv an.

Chlorella bindet in erster Linie - und zwar überwiegend - Darm-Hg.

Zu Lammers: Empfehlenswert ist da eigentlich nur Liponsäure, um intrazelluläres
Glutathion zu pushen, von Koriander-Tinktur halte ich aus diesen Gründen nicht viel,
wichtiger ist sicherlich die Einnahme von Zink, dieses Spurenelement ist an der Entgiftung
beteiligt und fehlt vielen Amalgamis in ausreichend notwendiger Menge; Lammers erwähnt es nicht.

Zum Stellenwert des Zinks schau auch mal in Daunderers Patienteninformation.
DMPS erhöht übrigens neben seiner guten Chelatierung auch schön das Zell-Glutathion.

Eine gleichzeitige Einnahme von ACC oder MSM ist nicht wirklich empfehlenswert,
der Schwefel des Acetylcysteins hat ein recht ordentliches Allergie-Potential;
ungünstigster Weise kann durch häufige Einnahme eine Allergie auf DMPS/DMSA
getriggert werden (wie es vor Jahren bei mir der Fall war).







HGB
 
Themenstarter
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Hallo Bodo,

vielen Dank für Deine Anmerkungen.

Ich war doch bei einem anderen Arzt, weil mir das zu weit war.

Den Bärlauch habe ich intuitiv verringert. Trotzdem ist es nur leicht besser geworden.
Wie ist das eigentlich, wenn man das DMPS bekommt? DMPS hat ja soweit ich mich erinnere eine Halbwertzeit von 24 Stunden. Was passiert dann mit den aufgewirbelten SMen?
Erfolgt die Ausscheidung nur in diesen 24 Stunden oder wie muss ich mir das vorstellen?

Mariendistel fange ich dann mal wieder an. Mal gucken, ob das dadurch besser wird. Koriander habe ich im Moment zurückgestellt. Werde ich aber wieder irgendwann nehmen, da ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht habe.

Ach ja, habe wieder extremen Metallegschmack im Mund.

Für weitere Anmerkunge wäre ich dankbar.
 
regulat-pro-immune
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Am Tag des Testes ging es mir super. Man merkte einen richtigen Schub. Nur seit dem darauffolgenden Tag habe ich enorme Probleme mit der Leber.

DMPS rückvergiftet tendenziell mehr die Leber, DMSA eher mehr in das Nervensystem.

Es wurde durch den DMPS-Test merklich viel aufgewirbelt.

Ja es wird beim Test auch eine sehr grosse Menge Quecksilber aufgewirbelt.

Es fühlt sich so an, als hätte ich zu viel Bärlauch genommen. Das hatte ich früher auch immer so, wenn ich zuviel davon einnahm.

Das ist warscheinlich kein Zufall, Bärlauch und DMPS enthalten beide Thiole die Quecksilber mobilisieren.

Dann fielen mir Daunderers Hinweise ein, dass künstliche Vitamine Schwermetalle nur ins Gehirn verschieben.

Das ist sehr umstritten, Vitamine verschieben laut den meisten Quellen in der Regel nichts ins Gehirn auch wenn manche einen Einfluss auf die Quecksilberverteilung im Körper mhaben könnten.Amalgamvergiftete haben aber einen empfindlichen Stoffwechsel und können auf alles mögliche stark reagieren können wo andere noch nichts merken.

Habt ihr Tipps oder Erfahrungswerte zum Ganzen?

Ja wenn du von einer grossen Menge DMPS Leberprobleme bekommst heisst das dass mehr umverteilt wird als dein Körper verträgt also sollte man vorsichtig sein hier.

Wie ist das eigentlich, wenn man das DMPS bekommt? DMPS hat ja soweit ich mich erinnere eine Halbwertzeit von 24 Stunden. Was passiert dann mit den aufgewirbelten SMen? Erfolgt die Ausscheidung nur in diesen 24 Stunden oder wie muss ich mir das vorstellen?

DMPS hat oral als Kapseln genommen eine Halbwertszeit von ca. 7 Stunden und als Infusion eine deutlich kürzere. Das DMPS bindet nicht 100% irreversibel d.h mit jeder Gabe werden nicht nur SM ausgeschieden sondern auch umverteilt und die Metalle setzen sich wieder woanders fest deshalb kann es nach einer Gabe von DMPS auch zu verstärkten Symptomen und neuen Beschwerden kommen.

Gruss
 
Themenstarter
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Danke für eure Antworten,
Bodo hat mir per Mail geantwortet.

@dmps123
Wenn DMPS eine solche Wirkung hat, wäre es doch für vermutlich stark belastete Personen, wie es scheinbar bei mir der Fall ist, sinnvoller, wenn man DMPS öfter, also täglich in einer gewissen Menge zuführt, oder?

Eine solche Vorgehensweise korreliert doch mE auch mit den Erfahrungen aus den Monographien bzw. Empfehlungen der DMPS-Spezialisten.
Ich meine mich zu erinnern, dass einer von denen schrieb, dass bei stark belasteten Patienten nur eine erhöhte Zufuhr, also in wesentlich kürzeren Abständen als 4-6 Wochen, Abhilfe geschaffen hat.
Das soll ja bei chronisch Vergifteten eigentlich ja nicht sinnvoll sein, aber irgendwie muss man die Leberbelastung doch vermeiden können.
Mit den Nieren habe ich keine Probleme.
 

Bodo

Danke für eure Antworten,
Bodo hat mir per Mail geantwortet.

Da ich gerade so schön dabei bin, kritzel ich jetzt auch noch mal hier rein. ;)

Bezüglich Deiner DMPS-Fragen ist festzustellen, dass es unterschiedliche Herangehensweisen gibt.
Ich war sehr schwer - chronisch wie akut - durch Amalgam-Metalle belastet und vergiftet.
Dabei machte ich ganz hervorragende Erfahrungen mit der langsamen DMPS-Applikation mit mehrwöchigem Abstand.

Du kannst auch die im Erstlink genannten Alternativen ins Auge fassen, bespreche das bitte mit dem Arzt.

PS: Deine Lebersymptomatik ist meiner Meinung nach hier eher nicht durch das DMPS verursacht.
Diese Probleme bestanden ja bereits zuvor, denkbar, dass die Mono-Thiole des Bärlauchs mitursächlich waren.
Du solltest mal Deine Leberenzyme internistisch checken lassen. Es ist bekannt, dass es auch ohne Chelatierung
durch die "normale" (körpereigene) Ausscheidung von Quecksilber zur Beeinflussung der Leberfunktion kommt.






HGB
 
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