Die sanfte Heilung mit Schüßler Salzen

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Hallo Rawotina,

Jetzt weiß ich nicht, ob Du in Deiner Liste vorgesehen hast, auch die Ergänzungsmittel von Schöpwinkel herein zu nehmen. Diese Mittel werden ebenfalls von der Firma ISO angeboten und haben sich gut bewährt.

Ich setze jetzt mal die Reihe fort, Du kannst es aber gerne ändern und eigene Nrr. dafür finden.
13 Kalium arsenicosum
Erhält die Zellkraft bei Degenerationsgefahr besonders der Haut. Nieren, Schleimhäute und Nerven

14 Kalium bromatum
Dämpft die erhähte sensible Reflexerregbarkeit und entlastet die Schleimhäute durch Beeinflussung des Lymphsystems

15 Kalium jodatum
Resorbiert wässrige Schwellungen und Entzündlichkeiten; wirkt bei Katarrhen mit scharfen Sekreten und bei verengten und verhärteten Gefäßen (Arteriosklerose)

16 Lithium chloratum
Depressive Verstimmungen bei harnsaurer Diathese; begünstigt den Eiweißstoffwechsel.

17 Manganum sulfuricum
Fördert oxidative Prozesse; wirkt auf Blut-bildung und - verteilung

18 Calcium sulfuratum
Vermindert Übersäuerungszustände bei gesteigerten Oxidationsprozessen, erleichtert Glykogeneinbau in die Zellen.


Ab hier verläßt mich meine Infoquelle, vielleicht kann ja ein Kollege einspringen bei der Fertigstellung.
Natürlich kann man die Wirkungsweise auch im Lehrbuch für Homöopathie finden, da ist es aber nicht so schön kurz gefaßt .

Die weiteren Mittel sind:

19 Cuprum arsenicosum
20 Kalium-Aluminium sulfuricum
21 Zincum chloratum
22 Calcium carbonicum Hahnemanni
23 Natrium bicarbonicum
24 Arsenicum jodatum

Ich schreibe später noch etwas zur Wirkung der Biochemischen Mittel. Man muß dazu die Bedeutung der in ihnen enthaltenen Ionen kennen. Diese ist eng mit ihrem Vorkommen im Organismus verbunden.

Schüßler hat ja sein Wissen aus den Knochen Verstorbener bezogen, indem er die Inhaltsstoffe der Knochen ermittelt hat. Ihm ist dabei aufgefallen, daß Menschen verschiedene Mengen davon in ihren Knochen beherbergten und daran hat er einen Mittelwert erarbeitet und so erkannt, was der Mensch gebraucht hätte, als er noch lebte.

Ziemlich abenteuerlich das ganze, das gebe ich zu, aber das stand eben in dem Buch, das ich nicht mehr habe.

Rota
 
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22.07.08
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Fortsetzung:
Bei der Wirkung der Salze handelt es sich um ein Wechselspiel der Ionen.

Dabei zeigt das Kation (+) den "Funktionsort (wo etwas passiert") an.
Hierfür gilt:

Kalium - intrazellulär
Natrium- extrazellulär
Calcium- an der Membran
Silicium- Bindegewebe
Magnesium- an der Membran der Nerven

Das Anion (-) zeigt dagegen die Wirkungsweise an:
Phosphat-Energiegeber
Sulfat-Reinigung
Chlorid Transportbewegung (rein, raus)
 
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Liebe Kullerkugel

Leider nein, an den Titel kann ich mich nicht mehr erinnerndas ist schon über 20 Jahre her und mein Gedächtnis ist auch nicht mehr das beste. Der Verlag war sicher ein "Ostverlag" :idee: (irgendwie...Physiologie....) (Schüßlersalze...) (Antlitzdiagnostik)

Jetzt etwas off topic
Ich hatte nach der Wende 1989 die Aufgabe übernommen, Fortbildung für Heilpraktikeranwärter zu machen und Hilfen für die Überprüfung beim Amtsarzt in ein paar Städten der früheren DDR zu geben. Ich machte auch die Beisitzerin, was sich oft als sehr problematisch herausstellte, weil die Anforderungen der Westamtsärzte um ein vielfaches strenger waren, als sich die neuen Kolleginnen und Kollegen hatten träumen lassen. Einmal habe ich sogar eine Frau wieder auf ihren Stuhl "gezwungen", die mitten in der Überprüfung aufgesprungen war und mit dem Satz, "Scheiße, das hat ja doch alles keinen Sinn" den Raum verlassen hatte. Als sie ihre blanken Nerven wieder eingesammelt hatte, ging alles reibungslos vonstatten. :)

Bei dem Unterricht kamen ausgezeichnete Leute zum Vorschein, die sich schon viele Jahre mit den Schüßlersalzen beschäftigt hatten.
Die Gruppe schenkte mir dann zum Abschluß dieses Buch( es war damals schon antiquarisch und kam mir fleißig benützt vor.;). Ich kann mal den Versuch machen eine Frau aus dem Kreis anzurufen, weiß aber nicht, ob sie da noch wohnt. Also bis demnächst.
LG Rota
 
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Hallo Rota,
ich trinke keinen Alkohol,rauche nicht und Süßigkeiten nasche ich nur selten.

Liebe Rawotina,
es ist die Stärke D6.
Ich hoffe,dass dein Tag schön war.

Liebe Grüße von Wildaster
 
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Liebe Kullerkugel

Leider nein, an den Titel kann ich mich nicht mehr erinnern das ist schon über 20 Jahre her und mein Gedächtnis ist auch nicht mehr das beste. Der Verlag war sicher ein "Ostverlag" :idee: (irgendwie...Physiologie....) (Schüßlersalze...) (Antlitzdiagnostik)

Bei dem Unterricht kamen ausgezeichnete Leute zum Vorschein, die sich schon viele Jahre mit den Schüßlersalzen beschäftigt hatten.
Die Gruppe schenkte mir dann zum Abschluß dieses Buch( es war damals schon antiquarisch und kam mir fleißig benützt vor.;). Ich kann mal den Versuch machen eine Frau aus dem Kreis anzurufen, weiß aber nicht, ob sie da noch wohnt. Also bis demnächst.

LG Rota
Ergänzung.

Durch Google bin ich der Sache näher gekommen. Es hat sich um das Buch Antlitzanalyse von Kurt Hickethier gehandelt. Ich hoffe, es ist noch nicht vergriffen.
 
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Guten Morgen Wildaster,

danke für die lieben Wünsche. Mein "Siebenschläfer" hatte Glück - endlich mal wieder eine Geburtstagsfeier im Garten ohne Regenschauer. Die kamen erst nachts.

Ich habe die Ursache für Deine Krämpfe gefunden. Heilpraktiker Bach schreibt in seinem Buch
"Erkenne die Zeichen deines Körpers" folgendes:

"Werden bei einer Schilddrüsen-OP auch die Nebenschilddrüsen irrtümlich mit entfernt, verliert der fehlerhaft Operierte zwei wesentliche, den Kalkstoffwechsel regulierende Hormondrüsen. Jetzt sinkt sein Kalkspiegel. Der Bedauernswerte bekommt nun Krämpfe. Ein Kalkmangel führt einerseits zum Knochenschwund, andererseits zu einer gesteigerten Erregbarkeit von Nerven und Muskeln. Diese Erregung steigert sich ins Uferlose und endet in Krämpfen von Körperabschnitten und Organen, die mit Nerven und Muskeln versehen sind, z. B. Speiseröhre, Bronchien, Magen, Darm, Arterien, Blase und andere. Der Verlust sämtlicher vier Nebenschilddrüsen führt dazu, dass der Kalk- und Knochenstoffwechsel ganz empfindlich gestört wird."

Lass Dir unbedingt Deine Krankenakte zeigen und dann :schlag:

In einem anderen Buch fand ich folgendes:
"Eine überhöhte Calciumzufuhr kann mehr Schaden als Nutzen bringen. Sie verschlechtert die Aufnahme von Eisen, Zink und Magnesium. Die empfohlene Calciumzufuhr ist altersbedingt. Bei Erwachsenen beträgt sie 1.000 mg pro Tag."

D6 ist übrigens richtig für Dich.
Der Heilpraktiker Ulrich Rückert rät zur Einnahme von Vitamin B1 bei Krämpfen (Tagesbedarf von 1,4 bis 1,6 mg). Vitamin B1 ist reichlich in allen Getreidearten, Fleisch, Milch, Gemüse, Kartoffeln und Hefe enthalten. Auch Pfefferminz- und Rosmarinöl wirken krampflösend. Sie können über die Haut in den Kreislauf eingeschleust, aber auch tropfenweise eingenommen werden. Der Duftstoff Thymian lindert Depressionen und Krämpfe.

Liebe Grüße - auch von meinem Mann
Wir wünschen Dir alles Gute

Rawotina

 
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Liebe Rawotina:),
ich hoffte,dass du einen schönen Tag im Garten hattest und es freut mich.
Danke für deine wertvollen Hinweise.
Darleen:wave:nahm mich wegen der Schilddrüse an die Hand und scheuchte mich ins KH,um die Akte zu holen.
Ich habe noch die Nebenschilddrüsen und trotzdem traten diese massiven Beschwerden erst nach der OP auf.
Ich bleibe dran,Rawotina!
Übrigens interessieren sich einige Arbeitskolleginnen für deine Seite,auch meine Friseurin und wir schauten schon gemeinsam rein.
Danke:kiss:.

Liebe Grüße von Wildaster
 
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17.07.10
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Hallo Rota,

die Ergänzungsmittel wurden in meinem Buch etwas anders beschrieben. Wir können ja mal vergleichen.

Nr. 13
Juckendes Ekzem, anämische, asthmatische und Schwächezustände, Abmagerung, wässrige Durchfälle und schwierig zu beeinflussende Hautleiden, Leitsymptom: Empfindlichkeit gegen Kälte

Nr. 14
Beruhigungsmittel, Schlaflosigkeit, nervöse Sehstörungen, Depressionen, Erregungszustände, Drüsenstörung, besonders der Schilddrüse, Vergesslichkeit, juckende Hautausschläge, Akne, Reizung der Schleimhäute, Leitsymptom: Kann Wärme nicht vertragen

Nr. 15
Gelenkschwellung, Rheuma, chronische Infekte, kalte, rote Hände, Schilddrüsenstörungen, erhöhter Blutdruck, Verkalkung, Alterserscheinungen

Nr. 16
Kopfschmerzen, die durch Essen gebessert werden, Depressionen, chronische Gelenkversteifung, Rheuma, Blähungen, Katarrhe und Entzündungen der ableitenden Harnwege, Alterserscheinungen

Nr. 17
Nervenschwäche, Muskelzittern, Zirkulationsstörungen, Ermüdungszustände, Gedächtnisschwäche, bei Blutarmut in Verbindung mit Nr. 3 und 8, Alterserscheinungen

Nr. 18
Milchschorf (kombinieren mit Nr. 2), krustige Ekzeme, Erschöpfungszustände

Nr. 19
Kopfschmerz schießend, Dröhnen und Läuten in den Ohren, Muskelkrämpfe, Wadenkrämpfe, Keuchhusten, Nierenkoliken, Ischias, Magen-Darm-Beschwerden

Nr. 20
Kopfschmerzen und Hustenanfälle am Morgen, Schwindelgefühl, Erschöpfungs- und Blähkoliken, Nervenstörungen, trockener Mund

Nr. 21
Kopfschmerzen und Druck auf der Nasenwurzel, Nervenschwäche, Schlaflosigkeit, Gedächtnisschwäche, Depressionen, Geräuschempfindlichkeit, Hitze an den Fußsohlen, Hautjucken, Alterserscheinungen

Nr. 22
Kopfschmerz (als ob der Kopf platzt), Lymphknotenschwellung, chronische Schleimhautkatarrhe, häufiges Harnlassen, Bettnässen, Kindernährmittel, zur Umstimmung bei chronischen Erkrankungen (z. B. allergische Veranlagung, wie etwa Heuschnupfen)

Nr. 23
Dunkles, trägfließendes, mit Harnsäure überladenes Blut, träger Stoffwechsel mit ungenügender Entschlackung, Fettsucht, Rheuma, Leitsymptome: Durst, Widerwillen gegen Fleisch und Fett, kann Gemüse und Milch nicht vertragen, Nachtschweiß, Frostigkeit

Nr. 24
Schlechter Mundgeschmack, starker Durst, Heuschnupfen, Asthma, Spasmen und Bronchien, nässendes Ekzem, Akne, zur Resorption entzündlicher Ergüsse

Sie sollen für die Laienanwendung aber erst dann in Betracht kommen, wenn bereits Erfahrungen mit den anderen 12 Salzen erworben wurden. Sie sind nicht zur Dauertherapie geeignet. Immer Pausen von Tagen oder Wochen einlegen. Bevorzugte Potenzen: D6, D12

Zu Industriezucker:
Unzählige Produkte werden inzwischen heimlich mit Aspartam gesüßt. Vor Aspartam wurde schon lange gewarnt.

Auf die Antlitzdiagnose bei Salzmängeln gehe ich noch ein. Habe eben bemerkt, dass ich das Salz Nr. 6 (Kalium sulfuricum) noch nicht beschrieben habe.

Liebe Grüße von Rawotina
 
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22.07.08
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Liebe Rota,

Hallo Kullerkugel,
hatte Deine Antwort übersehen, so reagiere ich jetzt erst darauf.:)

Aber ich würde bei Milch und Calcium das glauben, was ich schon oft gelesen habe und was mir meine liebe HP damals ausführlich erklärte.

Bei der Aufnahme des Calziums aus Milch ist die Bilanz am Ende negativ. Um alles , was in Milch drin ist, zu verstoffwechseln, wird am Ende den Knochen Calcium entzogen.
So nutzte die viele Milch zumindest den Knochen Deines Jungen nicht viel ?
Was heute alles in der Milch drin ist, das traue ich mich gar nicht mehr nachzuforschen, ich brauche nur welche im Kaffe und mein Mann auch, da kann es ja nicht so schlimm sein, oder?

Wie geht es Deinem Jungen heute ? Ich hoffe gut.....Du schreibst ja auch, mit dem Mittel ging auch der Milchkonsum zurück.
Damals hatte ich keine Ahnung von all dem. Unser Junge ist jetzt schon47 Jahre alt und ein "Prügelmannsbild". Er erkältet sich zwar oft, bekommt von seinen Kindern fast alles aufgehängt was herumfleucht im Kindergarten, aber er ist tapfer und hält alles aus. Wenn man zu ihm nach Hause kommt, muß man nach Milch fragen, wenn man welche in den Kaffee haben will, anscheinend ist der Konsum in seiner Familie auch heute noch gering und wenn man sie dann bekommt, muß er erst in den Keller gehen um welche zu holen.;)

Liebe Grüße
Rota
 
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22.07.08
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@ Rawotina

um welche Seite handelt es sich da, die hier, oder hast Du noch wo anders Deine "Eier" abgelegt? ;) Vielleicht eine Homepage, von der ich nichts weiß?

Übrigens interessieren sich einige Arbeitskolleginnen für deine Seite,auch meine Friseurin und wir schauten schon gemeinsam rein.
 
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17.07.10
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Hallo Wildaster,

sei froh, dass Du diese Nebenschilddrüsen noch hast. Meine Schwester litt nach ihrer Schilddrüsen-OP plötzlich stark an Osteoporose. Wir konnten uns das damals nicht erklären und sie scheute sich leider davor, zur Klinik nach Magdeburg zu fahren und Einsicht in ihre Krankenakte zu fordern.

Die Zusammenhänge werden oft nicht erkannt.
Bei Gebärmutterentfernungen wurde beispielsweise oft ein bestimmter Nerv verletzt. Danach litten die Frauen jahrelang an Nackenschmerzen. Zum Glück hat man das inzwischen erkannt.

Es freut mich, dass Deine Bekannten auch Interesse an meiner Rubrik haben. Ich bleibe dran.

Unsere Feier war übrigens schön. Bei der Wärme konnten wir bis Mitternacht im Garten sitzen.

Liebe Grüße
Rawotina
 
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17.07.10
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Hallo Rota,

ich denke, dass die Seiten dieser Rubrik gemeint sind. :D
Nun werde ich mal schnell die Beschreibung des vergessenen Salzes vornehmen:

Kalium sulfuricum unterstützt die Leber als unser umfassendes Entgiftungsorgan, dient einer Generalreinigung und insgesamt der Ausheilung entzündlicher Erscheinungen und Schleimhautprozesse. Es wird bevorzugt beim dritten Grad einer Entzündung angewendet und hat in D3 seine stärkste Wirkung. Das Salz sollte nicht für sich allein eingenommen werden. Es verstärkt nahezu jede Heilwirkung und passt besonders gut zu Nr. 2, 3, 4, 7, 8, 11.

Kalium sulf. ist ein freundliches Mittel, es wärmt den Geist und die Gedanken. Durch seine harmonisierenden Kräfte wird es zu einem hilfreichen Mittel bei Niedergeschlagenheit, Eifersucht, Lebenshass, Wutausbrüchen ... und verkrampften Lebenssituationen. Es nützt allen Menschen, denn es lässt die Liebe zu sich selbst und zugleich zu anderen Menschen und allem Sein wachsen. Es wirkt auf Geist und Seele klärend, aufhellend und aufheiternd.
 
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18.03.12
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Natürlich meine ich / wir diesen interessanten Thread ,was sonst:D.
Liebe Grüße
Wildaster
 
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A n t l i t z d i a g n o s e

Salz Nr. 1
Bei Mangel an diesem Salz finden wir ein Gesicht, das nicht leuchtet, und eine Haut, die grau und unelastisch aussieht. Neben den Augenlidern finden wir zudem kleine Längs- und Querfalten, welche die Haut in quadratähnliche Felder teilt. Sie werden Würfelfelder genannt. Langjähriger Mangel an diesem Lebenssalz zeigt sich an übermäßiger Hornhautbildung, grauen Fingernägeln oder Überbein.

Salz Nr. 2
Bei Mangel an diesem Lebenssalz findet sich ein kalkiges, wächsern bleich durchscheinendes Gesicht. Zuerst zeigt sich das an der oberen Gesichtshälfte und an den Ohren. Sonstige Körperzeichen sind: sehr weiche Fingernägel, Abmagerung und Erschlaffung (mit hängenden Falten), besonders am Hals.

Salz Nr. 3
Häufig entsteht kurz vor dem Ausbruch einer Krankheit oder nach kräftezehrenden Anstrengungen eine ausgesprochene Hohläugigkeit, die durch das Schwinden der Fettpolster der Augenhöhlen zustande kommt. Unter den Augen finden wir dann eine dunkelblaue bis schwärzliche, schattenartige Färbung.
Wir finden die Ferrum-Zeichen aber auch bei akuter Sauerstoffnot, bei Eisenmangel, durchfeierten Nächten, zu wenig Schlaf. Zur Hohläugigkeit und dem dunklen Schatten kommen oft noch eine spitze, weiße Nase und weiße Ohrläppchen hinzu. Große Schwäche verlangsamt die Bewegungen, auch das Atmen fällt schwer.

Salz Nr. 4
Bei Mangel an diesem Salz zeigt sich ein zartes, milchig bleich durchsichtiges Aussehen der Gesichtshaut, besonders um die Augen herum. Das Durchscheinende der Haut kann auch milchig-bläulich, grünlich oder rosarötliche Färbungen aufweisen. Bei stärkerem Mangel zieht sich diese (Ent-)Färbung über das ganze Gesicht, manchmal sogar über die Arme und schließlich über den ganzen Körper.
Sonstige Körperzeichen: bleiche Arme und Füße, weiche Finger- und Fußnägel, ausgebleichte, fast durchsichtig erscheinende Haare

Salz Nr. 5
Bei längerem und starkem Mangel an diesem Lebenssalz findet sich eine aschgraue bis schmutzig-graue Farbe im Gesicht und in den Hautporen, bevorzugt am Kinn. Das aschgraue, fahle Gesicht wirkt oft schon von weitem. Häufig kommen zur Düsterkeit und Lichtlosigkeit des Antlitzes noch eingesunkene Schläfenpartien und ein großes Ruhebedürfnis hinzu, auch unruhige Hände.

Salz Nr. 6
Bei länger dauerndem Mangel an diesem Salz findet sich eine matte, gelblich tönerne, flecken- bis flächenartige Hauttönung, die sich auch über das ganze Gesicht erstrecken kann. Die gelblich-braune Färbung tritt auch gerne an den oberen wie unteren Augenlidern auf.
Sonstige Kennzeichen: gelbliche Hände oder gelbe, flächige Flecken auf den Händen oder Armen, eingewachsene Zehennägel oder schief nach innen wachsende Fingernägel, schnell zunehmende graue Haare, unregelmäßiger Gang, schwankt leicht.

Salz Nr. 7
Ein Mangel an diesem Lebenssalz zeigt sich in einer unnatürlich erscheinenden Wangenröte von leichtem Rosa bis karmesinrot auf sonst blassem Gesicht. Die Magnesiumröte tritt oft nur als schwacher Hauch auf und sieht dann aus wie feinstes Wangenrouge, sie kann aber auch als Flecken auf Wangen, Stirn oder Hals erscheinen. Bei Lampenfieber, Aufregung, Stress und innerer Unruhe sind diese Flecken sofort zu diagnostizieren, sie treten jedoch auch bei angeregter Unterhaltung und bei freudiger Erregung auf.

Salz Nr. 8
Bei langjährigem Mangel an diesem Lebenssalz ist das Gesicht wässrig gedunsen, aufgeschwemmt, mit erweiterten Poren und feinen Unebenheiten der Haut - teigig oder schwammartig. Auch wer gern die Stirn runzelt und dadurch breite Querfalten auf der Stirn entwickelt hat, die tief schürfend und beinahe wie narbig aussehen, hat meist einen Mangel an diesem Heilmittel. Der Haaransatz an der Stirn kann leicht grau werden. Auch ein Riss mitten auf der Ober- oder Unterlippe ist ein Hauptindiz, dass dieses Salz fehlt.
Alles, was wässrig aufgedunsen ist, besonders um die Augen herum, Hängelider, schlaffe, welke oder auch schmutzig aussehende, fahle Haut, unausgeschlafenes Aussehen, sollte an Natrium muriaticum denken.

Salz Nr. 9
Die Kennzeichen der fettigen Ausschwitzung, des speckigen Glanzes der Gesichtshaut und der Neigung zu schnell fettenden Haaren zeigen sich meist nur in der Jugend, manchmal auch noch im mittleren Alter. Treten sie im höheren Alter auf, sind sie entsprechend ernst zu nehmen. Dasselbe gilt auch für Unreinheiten der Gesichtshaut, die zu Mitessern und Akne neigen kann. Eine gelbliche, eher fahle (nervös wirkende) Haut und ein wie eingesunken wirkendes Antlitz findet sich bei Mangel an diesem Salz jedoch in jedem Alter.

Salz Nr. 10
Der Mangel an Natrium sulfuricum ist erkennbar entweder an grünlich-gelber Gesichtsfarbe oder an entzündlicher Röte. Die Stärke der Färbung ergibt den Grad des Mangels. Die entzündliche Röte bedeckt vorzugsweise die Nase, breitet sich jedoch auch über die Wangen aus.
Sonstige Körperzeichen: Knacken in den Gelenken, Neigung zu Schuppen, struppigem, sprödem Haar, aufgesprungenen Lippen.

Salz Nr. 11
Bei der Silicea-Persönlichkeit kann sich eine hauchdünne Siliciumschicht wie ein schützender Mantel auf der Oberfläche der Haut, der Netzhaut der Augen, Augenwimpern und Haaren ablagern und dort einen glasklaren firnisartigen Film bilden. Oft zuerst auf der Nasenspitze. Jedoch ist auch gerade das Gegenteil davon zu finden, nämlich hagere, eingefallene Bleichgesichter mit Hauterschlaffungen, Runzeln und Falten.
Einige haben manchmal einen seifigen Geschmack im Mund und neigen zu Bindegewebsschwäche, schlaffen Muskeln und krumm wachsen Nägeln. Auch haben sie oft das Gefühl, zu wenig Kraft zu bekommen, als stehe nicht genügend Luft und Licht für sie zur Verfügung, was mit ihrer flachen Atmung zusammenhängt.

Salz Nr. 12
Bei Mangel an diesem Salz zeigt das Gesicht eine gelbliche Tönung, besonders um Mund und Nase herum und sieht nicht so ganz gesund aus. Auch die Haut wirkt mit ihrem gelblichen Unterton etwas kränkelnd. Hinzu kommen oft graue, erweiterte Poren und gelbliche Fingernägel
 
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22.07.08
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Danke Rawotina

für die sehr guten Beschreibungen der Antlitze bei den verschiedenen Zuständen für die verschiedenen Salze. :)

LG Rota
 
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17.07.10
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Danke, liebe Rota

Und hier noch wichtige Anwendungsmöglichkeiten der Salze
nach Heilpraktiker Ulrich Rückert

Allergie
dreimal täglich eine Natrium-sulf.-Tablette im Wechsel mit einer Magnesium-phos.-Tablette

Angst
dreimal täglich eine Kalium-phos.-Tablette im Wechsel mit einer Magnesium-phos.-Tablette

Bauchspeicheldrüsenerkrankung
bis zu sechsmal täglich eine Natrium-sulf.-Tablette

Blasenentzündung
bei fiebrigem Beginn viertelstündlich eine Ferrum-phos.-Tablette; dann bis zu sechsmal täglich eine Kalium-chloratum-Tablette

Blinddarmentzündung
bei akuten Beschwerden alle zehn Minuten eine Ferrum-phos.-Tablette (und zum Arzt)

Blutdruck, überhöhter
dreimal täglich eine Calcium-flour.-Tablette im Wechsel mit einer Magnesium-phos.-Tablette

Blutdruck, niedriger
dreimal täglich eine Ferrum-phos.-Tablette

Depressionen
dreimal täglich eine Kalium-phos.-Tablette

Durchfall
jede Viertelstunde eine Ferrum-phos.-Tablette.

Gallenleiden
bei Gallenentzündung stündlich eine Natrium-sulf.-Tablette
bei Gallenkoliken Magnesium-phos-Tabletten als "heißer Blitz" 10 Tabletten auf 1/2 Glas heißes Wasser

Gicht
im akuten Anfall alle zehn Minuten eine Natrium-phos.-Tablette im Wechsel mit einer Natrium-sulf.-Tablette;
zur Dauerbehandlung dreimal täglich eine Natrium-phos.-Tablette im Wechsel mit einer Silicea-Tablette

Gürtelrose
bei Auftreten der Nervenschmerzen jede halbe Stunde eine Kalium-phos.-Tablette im Wechsel mit einer Silicea-Tablette

Haarausfall
dreimal täglich eine Kalium-phos.-Tablette

Hämorrhoiden
bei akuten Beschwerden alle zehn Minuten eine Ferrum-phos.-Tablette im Wechsel mit einer Natrium-muriaticum-Tablette.

Hautjucken
dreimal täglich eine Magnesium-phos.-Tablette

Herpesbläschen
anfangs stündlich, später viermal täglich eine Natrium-muriaticum-Tablette

Herzkrampf
im Anfall Magnesium-phos.-Tabletten als "heißer Blitz" (10 Tabl. auf 1/2 Glas heißes Wasser)
in beschwerdefreier Zeit dreimal täglich eine Magn.-phos.-Tablette im Wechsel mit einer Kalium-phos.-Tablette

Heuschnupfen
dreimal tägl. eine Ferrum-phos.-Tablette im Wechsel mit einer Natrium-muriaticum-Tablette

Hexenschuss
im akuten Zustand Magnesium-phos.-Tabletten als "heißer Blitz", bei anhaltenden Beschwerden
stündlich zwei Kalium-chlor.-Tabletten

Husten
bei trockenem Kitzelhusten dreimal täglich eine Ferrum-phos.-Tablette; bei Krampfhusten Magnesium-phos.-Tabletten als "heißer Blitz"

Insektenstich
Stelle mit Speichel anfeuchten, eine Natrium-muriaticum-Tablette zerreiben und aufstreuen.

Ischias
im akuten Zustand Magnesium-phos-Tabletten als "heißer Blitz", bei chronischen Beschwerden dreimal täglich eine Calcium-fluor.-Tablette im Wechsel mit einer Silicea-Tablette.

Kopfschmerzen
bei Schulterkopfschmerz dreimal täglich eine Calcium-phos.-Tablette; bei nervösen Kopfschmerzen dreimal täglich eine Kalium-phos.-Tablette; bei Kopfschmerzen mit Übelkeit dreimal täglich eine Natrium-phos.-Tablette; bei plötzlich einsetzenden Kopfschmerzen mit Sehstörungen Magnesium-phos.-Tabletten als "heißer Blitz".

Krampfadern
dreimal täglich eine Calcium-fluor.-Tablette

Leberleiden
zur Therapie dreimal täglich eine Kalium-sulf.-Tablette, bei Fettleber dreimal täglich eine Natrium-phos.-Tablette im Wechsel mit einer Natrium-sulf.-Tablette

Lymphdrüsenschwellung
dreimal täglich eine Kalium-chloratum-Tablette im Wechsel mit einer Ferrium-phos.-Tablette

Magengeschwür
dreimal täglich, bei akuten Schmerzen stündlich, eine Kalium-phos.-Tablette

Mandelentzündung
viertelstündlich eine Ferrum-phos.-Tablette im Wechsel mit einer Kalium-chloratum-Tablette

Migräne
Magnesium-phos.-Tabletten als "heißer Blitz" - bei starken Schmerzen kann die Anwendung stündlich wiederholt werden

Neurodermitis
dreimal täglich eine Calcium-fluor.-Tablette - bei Hautjucken zusätzlich stündlich eine Magnesium-phos.-Tablette. Die betroffenen Stellen werden zusätzlich dünn mit Magnesium-phos.-Creme eingerieben.

Nierenbeckenentzündung
alle zehn Minuten eine Kalium-chlor.-Tablette, bei Fieber zusätzlich jede halbe Stunde eine Kalium-phos.-Tablette

Rückenschmerzen
alle zwei Stunden eine Magnesium-phos.-Tablette auf der Zunge zergehen lassen

Schlaflosigkeit
Magnesium-phos.-Tabletten als "heißer Blitz"

Schnupfen
stündlich abwechseln eine Ferrum-phos.-Tablette und eine Natrium-muriaticum-Tablette

Verstopfung
dreimal täglich eine Ferrum-phos. Tablette im Wechsel mit einer Magnesium-phos.-Tablette

Wechseljahrsbeschwerden
dreimal täglich eine Ferrum-phos.-Tablette im Wechsel mit einer Magnesium-phos.-Tablette

Zuckerkrankheit
dreimal täglich eine Natrium-sulf.-Tablette im Wechsel mit einer Magnesium-phos.-Tablette

Wichtig:
Alle Tabletten gibt es rezeptfrei in der Apotheke. In der Apotheke verlangt man das jeweilige Mittel mit dem Zusatz D6. Nur die drei Mittel Ferrum phosphoricum, Silicea und Calcium Fluor. verlangt man in D6. Bei der Anweisung "im Wechsel" soll jeweils das eine Mittel vor, das andere nach den Mahlzeiten eingenommen werden (insgesamt also täglich 6 Tabletten). Die Tabletten sollen langsam auf der Zunge zergehen und möglichst lange im Mund behalten werden.
 
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17.07.10
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Hallöchen,

gut sind auch die Bücher "Sprechende Gesichter" (Erkenne das Antlitz und hilf dem Körper) und

"Erkenne die Zeichen deines Körpers" (Das große Buch der Selbsthilfe)

Beide Bücher hat der Heilpraktiker H.-D. Bach geschrieben. Ich habe sie beim BIO Ritter Verlag GmbH Tutzing/Starnberger See, erworben.

Liebe Abendgrüße von Rawotina
 
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