Die Perspektive des andern einnehmen

admin

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Die Indianer formulieren es so:

Grosser Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.
Ich formuliere es so:
Vor allem in Situationen, in welchen ich mich über jemanden ärgere, versuche ich mich in ihn hinein zu versetzen. Interessanterweise treffe ich immer einzelne Gründe an, welche mir sein Handeln verständlich machen. Und wenn ich oft selbst dann nicht 100% Verständnis aufbringen kann, so ist doch jeder einzelne Einblick in seine Perspektive ein Grund, mich weniger zu ärgern. Und das ist es mir wert.

Kennt Ihr das auch? Habt Ihr Beispiele dafür?
Wünsche Euch eine schöne Woche!

Gruss, Marcel
 
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19.03.06
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Hmmm... natürlich sollte man sich immer in die Lage der anderen hineinversetzen, aber manchmal ist das ganz schön schwierig...

Erst kürzlich hat mein Freund unsere Beziehung beendet, mit dem simplen Grund, "ich liebe dich nicht mehr". Zwar gab es früher viele Anzeichen dafür, wie etwa: er hat sich kaum mehr gemeldet, war im MSN Messenger immer kurz und angebunden, abweisend... aber ich wollte es nicht wahrhaben und gab nicht mir die Schuld daran... Als plötzlich dann Schluss war, konnte ich die Welt nicht mehr verstehen. Ich war wütend auf ihn, und ich war verletzt...
Natürlich versuche ich ihn zu verstehen, und eigentlich verstehe ich sehr gut, aber auf die andere Art will ich ihn gar nicht verstehen..

Seine Begründung kann ich nicht nachvollziehen, aber wie er sich gefühlt hat, als er noch mit mir zusammen war.

Nach dem Schluss haben wir nur noch gestritten, bis ich ihm dann einen Brief geschrieben habe... Damit er mich besser versteht, und damit ich (wenn er dann mal antwortet) auch ihn besser verstehen kann, weil es immernoch einige Unklarheiten gibt.

Das Nachvollziehen einer Gefühlslage ist nicht sehr schwierig, aber die darauf folgende Handlung... Denn Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf verschiedene Situationen... Ich hätte erwartet, dass er früher mit mir darüber spricht...
 

Wolfgang Jensen

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Guten Morgen zusammen. Ein Phänomen berührt mich immer wieder: Synchronizität (ein Begriff, den - meine ich - C.G. Jung prägte), das zeitlich gleiche Zusammenfallen ähnlicher Eriegnisse. Vor ein paar Tagen beschäftigte mich ein schwieriges Thema bis in den frühen Morgen. Mittags erfuhr ich von einer Freundin, das sie mit dem selben Problem bis in den frühen Morgen beschäftigt war.

Als ich eben den Rechner einschaltete, dachte ich, wie gut es wäre einmal darüber zu sprechen, was man beachten sollte, um Menschen besser verstehen zu können. Wollte dann den Beitrag von ShadowLady lesen - und war mitten in "meinem" Thema". Meine Erfahrung: um an den Kern einer Aussage (eines Menschen) zu kommen, sollte man die Bedingungen (Zeitgeist, persönliche Konditionierung) kennen, unter denen sie formuliert wurde. Ich sagte hier bereits: wer Menschen helfen will, für die das Leben eine Hölle ist/war, muß wissen, wie es in der Hölle ist.

Gruß Wolfgang
 
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19.03.06
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Der Begriff Synchronizität hat für mich auch eine grosse Bedeutung... er wird auch sinnvoller Zufall genannt und ist ein sehr spannendes Thema! hat aber nur bedingt etwas mit diesem Thread zu tun würde ich meinen :)

Du hast vollkommen Recht... Nur wer schon etwas ähnliches erlebt hat, kann auch mitfühlen! Das ist mir auch schon viel aufgefallen... Weil man weiss, wie es ist, von allen fertig gemacht zu werden, fühlt man mit. Und man kann versuchen zu helfen!

was du genau mit
um an den Kern einer Aussage (eines Menschen) zu kommen, sollte man die Bedingungen (Zeitgeist, persönliche Konditionierung) kennen, unter denen sie formuliert wurde
meinst, verstehe ich nicht. Also, dass man die Umstände wissen muss, damit man verstehen kann, warum jemand z.b. sagt "ich bringe mich um"?

Ich glaube, dass kann man auch sonst eingermassen verstehen, weil sicher jeder Mensch schon in so einer Lage war. Natürlich muss man die Hintergründe kennen, Warum GENAU jemand so was vor hat, aber schlussendlich ist es doch meistens etwas ähnliches..
 

Wolfgang Jensen

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Hallo ShadowLady. Ich dachte mit "Rahmenbedingungen einer Information" an z.B. Jesus. Er lebte zum Beispiel im Kontext einer apokalyptischen Stimmung: der Endzeitidee. Bruno Gröning erlebte zwei Weltkriege und wurde katholisch geprägt. Durch eben solche unpersönlichen Umstände entstehen "Mentale Standpunkte", die eine Stimmung beinhalten, die die Farben einer Aussage ausmachen. Nimmt man den persönlichen Anteil und auch den eigenen Filter weg, bleibt das, was ich Kernaussage nenne, eine Botschaft, die zeitlos ist.

Jeden Menschen empfinde ich als Boten: er will etwas über sich sagen - und er will etwas über mich sagen. Meine Erfahrung ist: nur wenn ich mich darum bemühe, andere zu verstehen, kann ich auch mich selber verstehen lernen.

Deine Assoziation mit Selbstmord läßt mich aufhorchen - ein wunder Punkt bei mir. Es gibt eine Regel: wer darüber spricht, tut es nicht. Die stimmt leider nicht! Meine Regel ist: wer sein Leben wirklich beenden konnte, dem konnte auch wirklich niemand helfen. Ich habe zwei Menschen über Jahre durch Suizidphasen begleitet - beide leben noch, aber das ist nicht mein Verdienst, ich hatte nur Glück.

Marcel möchte vielleicht über Empathie diskutieren lassen. Die zu entwickeln ist nicht leicht. Wie oft steht man vor einem Menschen, dessen Verhalten rätselhaft ist, auch für ihn selber. Die "Schuhe" des Anderen sind auch mit Vorsicht zu genießen: es besteht die Gefahr, darin festzukleben. Das erklärt auch, warum einige Menschen sich gegen persönliche Nähe heftig wehren; sie befürchten den Verlust ihrer Identität.

Alles Gute Dir - und paß´schön auf Dich auf, das ist wichtiger, als Empathie zu lernen.

Wolfgang
 
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Hallo Marcel,
ich finde es gut, wenn man versucht zu verstehen, warum jemand so handelt und nicht anders.
Ich für mich habe festgestellt, daß das Problem auch selten ist, daß ich nicht verstehe, warum jemand so und nicht anders handelt. Das klappt meistens sehr gut.
Das Problem fängt eher dann an, wenn ich merke, daß ich zwar das Verhalten verstehe, es mir aber nichtsdestotrotz überhaupt nicht gut tut sondern mich nervt, frustriert, lähmt, traurig macht usw.

Irgendwann muß ich dann zwei und zwei zusammenzählen und für mich entscheiden, ob ich nun mit so einem Verhalten leben kann und will oder nicht. Das ist dann der Moment, wo jedes Verstehen nur insofern wichtig bleibt als es hilft, nicht in Wutgefühle oder ähnliche Emotionen zu fallen. Es ist aber auch der Moment, wo ich für mich die Verantwortung übernehmen muss, um mir nicht zu schaden.
Eines der Beispiele dafür: Frauen, die mit Alkoholikern zusammen sind und bleiben, obwohl sie verstehen, warum die trinken. Um sich selbst zu schützen und nicht selbst am Ende noch mindestens co-abhängig zu werden, müssen sie gehen.
 

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Da hast Du definitiv ein Beispiel, wo der Ansatz mit dem Verständnis versagt.
Aber in vielen Fällen, die nicht so tiefgreifend sind, hilft es wirklich. Und wenn man den anderen nicht versteht, dann hat man vielleicht noch zu wenig gesucht. Und vielleicht reicht es im Endeffekt auch nicht aus, um es zu akzeptieren. Aber es hilft, die Lage besser zu beurteilen und man ärgert sich eventuell doch weniger dadurch.

Gruss, Marcel
 
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Am besten ist es meistens, nicht mal so sehr zu versuchen, den anderen zu verstehen. Am besten akzeptiert man ihn, so wie er nun mal ist - solange es eben nicht wirklich schadet. - s.o.
 
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Humor ist sehr verschieden, und manchmal ist Húmor durchaus mit Menschenverachtung, Rassismus u.ä. gepaart.

Eines aber ist für mich klar: wenn jemand etwas erlebt hat, was für ihn sehr schlimm war und ist, dann kann er über etwas nicht lachen, das daran erinnert und das diese Situation oder dieses Erleben komisch darstellt (es sei denn, er ist in der Entwicklung von "Gleichmut" im Sinne der Buddhisten oder auch anderer Philosophien schon weit fortgeschritten. DAnn sollte er es allerdings auch in der Entwicklung von Akzeptanz sein...

Das bringt mich dazu, an die Kids zu denken, die auf ihren Handies oder im Fernsehen, Video usw. grausame Filme und Spiele haben, bei denen ihnen gar nicht mehr klar wird, daß dies Situationen sind, die tatsächlich geschehen können. Hier stumpft die Fähigkeit, mitzufühlen und zu denken, ab und verschwindet im schlimmsten Fall völlig.
 

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Oder diese Fähigkeit ist noch nicht in dem Masse ausgebildet, wie man das von einem "Erwachsenen" erwarten müsste.
Ich denke aber, dass es sich IMMER lohnt, sich in andere hineinzuversetzen. Es kann doch nur dazu führen, dass wir mehr Verständnis aufbauen, und niemals weniger.

Gruss, Marcel
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Hallo und guten Tag!

Nach meiner Auffassung ist "das Verstehen des Anderen", für die Menschen wichtig, die für sich selber verstanden haben, daß Kommunikation (im weitesten Sinne) das Eigene Ich spiegelt. Wenn ich wissen will, was der Andere "über mich" sagt, muß ich den Teil abziehen können, was seine subjektive Wahrnehmung ausmacht- dazu muß ich ihn kennen. Für die Selbstanalyse wird Empathie dann zu einem reinen Selbstzweck.

Grüße von Wolfgang
 
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Uta schrieb:
Am besten ist es meistens, nicht mal so sehr zu versuchen, den anderen zu verstehen. Am besten akzeptiert man ihn, so wie er nun mal ist - solange es eben nicht wirklich schadet. - s.o.
Oh ja, das halte ich für sehr viel realisierbarer, als der Versuch, den anderen zu verstehen.
Ehrliches Interesse für den anderen aufbringen ist ganz toll und unbedingt erstrebenswert. Den anderen Z.B. die Möglichkeit geben sich auszusprechen usw..
Wer kann schon wirklich verstehen... Schwierig, weil jeder völlig andere Ausgangspunkte hat
 
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19.03.06
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genau Anne! das ist das problem. Jeder wurde auf eine andere Art und Weise geprägt, hat einen anderen Hintergrund, lebt mit einem anderen Bewusstsein. Wenn zwei völlig unterschiedliche Menschen zusammentreffen, haben sie keine Chance sich zu verstehen. Vielleicht ist es interessant für einen, zu diskutieren, aber richtig nachvollziehen kann man den anderen Standpunkt nicht. Das gelingt nur, wenn man mehr über diese Person weiss. Was sie alles erlebt hat, wie sie aufgewachsen ist. Aber ohne dieses Wissen...
Darum kommt es oft zu Meinungsverschiedenheiten. Man weiss nur, was man selbst erlebt hat und reagiert darum manchmal auf eine für andere nicht einsichtige Weise.

@Marcel: Man muss nicht unbedingt erwachsen sein, dass man andere verstehen kann (Hast du auch gar nicht gesagt, ich weiss :)) Aber trotzdem, es gibt auch schon Jugendliche, die ein enormes Einfühlungsvermögen haben und hingegen gibt es Erwachsene, (wie du gesagt hast) die überhaupt nicht verstehen können, wieso man jetzt so reagiert.
Manche Leute aber, mögen es nicht, wenn man versucht sie zu verstehen... Sie fühlen sich dann eingengt, bevormundet, kontrolliert... Manche Leute möchten einfach in Ruhe gelassen werden, wenn es ihnen schlecht geht... und nicht diskutieren müssen. Und wenn man solche Leute versteht, lässt man sie auch in Ruhe, oder?
 

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Es geht nicht darum, dem anderen sogleich reinzureden. Jemanden verstehen muss nicht einhergehen mit irgendwelchen weiteren Aktionen. Man muss den anderen auch nicht auspressen, um ihn zu verstehen. Einfach mit dem, was man weiss hintersinnen, wie man selbst in dieser Situation umgehen würde.

Gruss, Marcel
 
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19.03.06
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ja, ist auch wieder wahr.
ich meinte eigentlich, dass einige Leute es nicht mögen, wenn man sie verstehen will. das heisst noch lange nicht, dass man diese unbedingt ausfragen muss. Man merkt doch ziemlich schnell, ob einer das Verhalten von einem ignoriert, oder ob man versucht, es zu verstehen.
Manche möchten einfach alles falsch auffassen, damit sie einen weiteren Grund haben wütend zu werden. Diese verstehen dann das Verhalten von anderen nicht, wollen aber, dass man ihr Verhalten versteht...
(irgendwie hat das nicht so viele Zusammenhänge^^)
 
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05.10.05
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Vielleicht kann man ja sagen, dass wir versuchen wollen, andere besser kennen zu lernen
 
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25.07.05
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Hi
Ich glaube das absolutes Verstehen, sich in den anderen hineinversetzen,
Akzeptanz und absolute Tolleranz meinem Gegenüber eine innere bewusste Lebenseinstellung sein muss.
ich glaube das es nötig ist, dafür jeden Menschen so zu akzeptieren, wie er mir begegnet, nötig ist.

In meinem Beruf bin ich in der Lage das immer absolut zu leisten.
schwierig wird es wenn ich persönlich etroffen bin und sich bei mir Wut oder Ärger hochkommt. Das liegt aber glaube ich daran das ich dann betroffen bin.
Wenn ich mir dann in dem Moment ganz bewusst mache, das ich alle Menschen gleich akzeptieren kann, in ihrem ganzen erscheinen mit ihren ganzen eigenen Sichtweisen, ja dann
kann ich meinem Gegenüber auch wieder ohne Vorurteil begegnen.

Ich weiß das es mir das eben schon sehr erleichtert und ich dadurch viele Menschen kennenlerne die verschieden sind. Ich bin froh so vielen Menschen zu begegnen die mir mit neuen Sichtweisen begenen.
Von denen ich meist genauso empfangen werde.

Das ist doch das schönste daran das es immer wieder jeden Tag möglich ist.

LG Klaudia:)
 
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10.01.04
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Da bin ich aber wirklich beeindruckt, Klaudia.
"Alle Mensche gleich akzeptieren" - das ist ja eine Lebensaufgabe....
Gruss,
Uta
 
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09.11.04
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hmmm,:idee: den anderen so akzeptieren wie er ist......?

Das versuche ich immer nach besten Kräften.
Doch leider habe ich festgestellt dass ich mir dadurch viel zu viel gefallen lassen. Es fallen Worte die mich verletzen und ich sage nichts, denke nur naja derjenige meint es ja nicht so....weil er eben eine "merkwürdige" Art hat sich mitzuteilen.

Aber das kann ich nicht auf Dauer, man geht daran kaputt.
Dann kommt noch dazu dass viele mich nicht so akzeptieren wie ich bin, an mir rummeckern und Vorschläge für meine Leben machen die ich nicht will.
Und auch noch der Meinung sind ihre Art zu leben währe das optimalte und meine Art eben nicht.

Aus Selbstschutz bin ich nun dazu übergegangen diese Menschen nicht mehr so zu akzeptieren wie sie sind.

Und es ist auch schwer sich in solche Leute hineinzuversetzen.
Was bezwecken die damit?
Wolle sie mir was gutes tun oder sich nur wichtig machen?
Man kann niemanden etwas raten bevor man nicht die Lage des anderen verstanden hat.
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Ja, Sternchen, Du beschreibst da ein wichtiges Problem(e). Für mich sind Akzeptanz und Toleranz zwei ganz verschiedene Ebenen. Akzeptanz ist (nur), sich mit einer Realität konfrontieren (der andere ist wütend, rechthaberisch usw.). Toleranz ist eine Art, wie ich mit einer Wahrnehmung dann umgehe. Wenn jemand zum Beispiel versucht, meine Grenzen zu überschreiten, werde ich die Absicht akzeptieren (Versuch macht kluch), es aber auf keinen Fall tolerieren.

Klaudi, auch Du beschreibst ein interessantes Phänomen - es ist leicht etwas zu tolerieren, wenn man nicht berührt wird. Ist das aber der Fall, geht leicht die (gewohnte) Selbstsicherheit den Bach runter - Verwirrung entsteht?

Aus meiner Erfahrung weiß ich, ich kann Menschen berühren, ihnen zu nahe treten, obwohl ich zehn Meter Abstand halte und ohne ein Wort zu sagen. Es gibt eben Menschen, die sehen Dich an und du hast das Gefühl: was will der von deinem Blinddarm.

Auch Lillys Beobachtung über Menschen, denen man nichts recht machen kann, die aber selber genau das erwarten, finde ich sehr präzise - ebenso die Beobachtung, daß Menschen abweisend oder aufdringlich sind. Ich stelle mir auch ständig die Frage: Habe ich ein Recht dazu, oder habe ich eine Pflicht, mich einzumischen.

Wolfgang
 
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