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- 09.12.25
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Spannendes Thema, und ja: Darm–Hirn-Achse wird wirklich viel untersucht. Aber ich würde es etwas einordnen:
-Dass Darmflora/Entzündungen mit Stimmung zusammenhängen können, heißt noch nicht automatisch „Depression beginnt im Darm“ oder dass man es über Ernährung allein „lösen“ kann. Meist ist es eher ein Baustein von vielen (Schlaf, Stress, Gene, Medikamente usw.).
-„Darmflora untersuchen lassen“ klingt gut, ist in der Praxis aber oft schwierig: Viele Tests sind (noch) nicht standardisiert und liefern Ergebnisse, mit denen man therapeutisch wenig anfangen kann – außer bei klaren GI-Problemen.
-Bei GAPS & Co. wäre ich vorsichtig. Es gibt Leute, denen Ernährungsumstellungen helfen (z.B. weniger hochverarbeitet, genug Ballaststoffe), aber dass GAPS „legendär“ bei Autismus/ADHS/Schizophrenie ist, ist so m.W. nicht solide belegt. Kann auch riskant werden, wenn’s sehr restriktiv ist.
Was ich als „bodenständig“ sinnvoll finde: wenn Verdauung + Psyche gleichzeitig Probleme machen → ärztlich abklären (z.B. Mangel, Schilddrüse, Entzündungen, Zöliakie je nach Symptomen); Ernährung eher allgemein verbessern (Ballaststoffe, Fermentiertes wenn verträglich, weniger Alkohol/Ultra-Processed); Und psychische Behandlung nicht ersetzen, sondern ergänzen.
Trotzdem danke für den Link – das Thema bleibt definitiv interessant.
-Dass Darmflora/Entzündungen mit Stimmung zusammenhängen können, heißt noch nicht automatisch „Depression beginnt im Darm“ oder dass man es über Ernährung allein „lösen“ kann. Meist ist es eher ein Baustein von vielen (Schlaf, Stress, Gene, Medikamente usw.).
-„Darmflora untersuchen lassen“ klingt gut, ist in der Praxis aber oft schwierig: Viele Tests sind (noch) nicht standardisiert und liefern Ergebnisse, mit denen man therapeutisch wenig anfangen kann – außer bei klaren GI-Problemen.
-Bei GAPS & Co. wäre ich vorsichtig. Es gibt Leute, denen Ernährungsumstellungen helfen (z.B. weniger hochverarbeitet, genug Ballaststoffe), aber dass GAPS „legendär“ bei Autismus/ADHS/Schizophrenie ist, ist so m.W. nicht solide belegt. Kann auch riskant werden, wenn’s sehr restriktiv ist.
Was ich als „bodenständig“ sinnvoll finde: wenn Verdauung + Psyche gleichzeitig Probleme machen → ärztlich abklären (z.B. Mangel, Schilddrüse, Entzündungen, Zöliakie je nach Symptomen); Ernährung eher allgemein verbessern (Ballaststoffe, Fermentiertes wenn verträglich, weniger Alkohol/Ultra-Processed); Und psychische Behandlung nicht ersetzen, sondern ergänzen.
Trotzdem danke für den Link – das Thema bleibt definitiv interessant.