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Der Trend zu glutenfreier Ernährung ist in letzter Zeit stark angestiegen. Wer weiß,daß er Probleme mit der Verdauung von Gluten hat, tut sicher gut daran, auf Gluten zu verzichten.
Es geht hier um Diabetes bzw. das Risiko, an Diabetes zu erkranken.

Allerdings wirft eine neuere Studie die Frage auf, ob eine glutenfreie Ernährung evtl. nicht das Diabetes 2-Risiko steigert, und zwar, weil glutenfreie Nahrungsmittel weniger Fasern enthalten und auch weniger Mineralstoffe:

Große Studie: Glutenfreie Ernährung steigert signifikant das Diabetes-Risiko

Noch ist das eine Hypothese, die überprüft werden muß ...

In einer anderen Studie wurden Kleinkinder über drei Jahre beobachtet in Bezug auf den Beginn der glutenhaltigen Ernährung bzw. glutenfreien Ernährung:

...
150 Kinder mit einem hohen Erkrankungsrisiko teil. Eine Hälfte der Kinder bekam zum ersten Mal im Alter von sechs Monaten glutenhaltige Nahrung, die andere Hälfte im Alter von zwölf Monaten.
Alle Kinder wurden ab Geburt bis zum Alter von drei Jahren regelmäßig untersucht, unter anderem auf die Entwicklung von Autoimmunität, Größe und Gewicht.
...
Das Ergebnis: Der unterschiedliche Zeitpunkt der ersten Glutenaufnahme, hatte keinen signifikanten Einfluss auf die untersuchten Parameter. Der Anteil der Kinder, die in der analysierten Zeit Inselautoimmunität entwickelten, betrug in den beiden Gruppen zwölf bzw. dreizehn Prozent und war damit nicht signifikant unterschiedlich. Typ-1-Diabetes wird wahrscheinlich durch ein Zusammenspiel von Umweltfaktoren und genetischen Komponenten ausgelöst.
...
Studie: Einfluss von Gluten auf Typ-1-Diabetes-Risiko - Glutenfrei glücklich

Hier geht es dann um die Ernährung der werdenden Mutter in Schwangerschaft und Stillzeit. Da soll glutenfreie Ernährung das Risiko des Kindes , an Diabetes Typ 1 zu erkranken, senken :
...
Ernährt sich die werdende Mutter während der Schwangerschaft und der Stillzeit glutenfrei, kann sie damit offenbar das Diabetes Typ 1-Risiko ihres Kindes senken. Gluten aus der Nahrung verändert die Darmflora.
...
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/glutenfreie-ernaehrung-senkt-diabetesrisiko-141021.html

Wenn nicht durch die klare Diagnose Zöliakie/Sprue aber auch Gluten-Intoleranz gegeben ist, daß man auf Gluten (gerne) verzichtet, sollte man sich überlegen, ob nicht auch beim Thema "Gluten" der goldene Mittelweg gut ist. Abgesehen davon wird jeweils wenig zum Studiendesign berichtet, so daß sich da Fehler einschleichen könnten,die man so gar nicht beurteilen kann.

Grüsse,
Oregano
 
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wundermittel
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Pro & Contra Gluten in der Ernährung

... sollte man sich überlegen, ob nicht auch beim Thema "Gluten" der goldene Mittelweg gut ist.

Hallo Oregano, mit dem goldenen Mittelweg könntest du richtig liegen, aber der bedeutet vermutlich für jeden etwas anderes.
Ich esse Gluten ungefähr zweimal pro Woche, in Form von Vollkornbot in Bioqualität und Natursauerteig ohne Hefe, das sehe ich als Mittelweg, weil Vollkornweizen Inositol enthält.
Ansonsten kein glutenhaltiges Mehl, keine Semmeln, kein anderes glutenhaltiges Brot, keine Nudel, keine Pizza, keine Kekse, Torten, Kuchen oder andere Backwaren...

Was ist dein goldenes Mittelweg? :) Wie oft am Tag isst du Gluten?
 
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Glutenfreie Lebensmittel wie Brot, Mehl, Kuchen, Kekse, Pizza usw haben einen hohen glykämischen Index, das heißt sie wirken auf den Körper wie viel Zucker und Süßigkeiten essen, und führen somit natürlich zu Diabetes.

Die Studie müsste also unterscheiden, ob man diese Produkte isst oder nicht, um eine Aussage über das Gluten selbst treffen zu können - bzw. hat in meinen Augen nicht viel mehr Aussage als viele Produkte mit hohem glykämischen Index zu essen kann zu Diabetes führen.
 
regulat-pro-immune
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Mein Mann hat eine Diabetes II und natürlich haben wir die Ernährung umgestellt und Süßes isst er auch nicht mehr.

Ich backe aber unserer eigenes Roggen- und Dinkelvollkornbrot meist auf Sauerteigbasis, manchmal auch mit frischer Hefe.

Dazu nehme ich 600 g Roggenschrot, 600 g Roggenvollkornmehl, 300 g Dinkelvollkornmehl und geschätzte 150 g Leinsamen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Hirse oder Quinoa, Chia-Samen, was halt grad da ist.

Damit kommt er sehr gut zurecht.

Viele Ausweichmehle, beziehungsweise alle aus der Low-Carb oder der glutenfreien Ernährung jagen den BZ schlagartig nach oben, das ist für Diabetiker also schon mal überhaupt nix.

Es ist wie immer und wie überall, der goldene Mittelweg ist am besten wenn man kein direktes Problem mit dem Gluten hat.

Liebe Grüße tarajal :)
 
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02.10.10
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Meines Wissens ist die glutenfreie Ernährung wichtig zur Vorbeugung bzw. Behandlung von Autoimmunerkrankungen, in dem Fall Diabetes Typ 1. Mit Studien kann ich da nicht helfen, aber ich hab die Videoserie zu Autoimmunerkrankungen (mit lauter Experten zu dem Thema) neulich gesehen, wo es so gesagt wurde.

Mit Diabetes Typ 2 hat es meiner Meinung nach nichts zu tun bzw. ist es auch mein Eindruck, dass die Ballaststoffe in glutenhaltiger Ernährung geeigneter sind, dem Diabetes Typ 2 entgegen zu wirken. Ich weiß nicht, inwieweit man das mit extra zugeführten Ballaststoffen ausgleichen kann. Aber demnächst bin ich bei einem Arzt, der sich mit beidem gleichermaßen auskennen könnte und wo ich dann hoffentlich mehr weiß.

Was die Studie mit den Kindern angeht, könnte ich mir vorstellen, dass 3 Jahre zu kurz ist.

SamiaX schrieb:
Die Studie [...] hat in meinen Augen nicht viel mehr Aussage als viele Produkte mit hohem glykämischen Index zu essen kann zu Diabetes führen
Wenn es um Diabetes Typ 2 ginge, würde ich Dir da zustimmen, bei Typ 1 bin ich mir da nicht so sicher. Es wurde ja die Autoimmunität untersucht und nicht Diabetes im allgemeinen.

Viele Grüße
 
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18.01.10
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Hallo Damdam, ich bezog mich auf die erste verlinkte Studie, und in der ging es (nur) um Typ 2.

Ich meinte übrigens glutenfreie Ersatzprodukte, nicht alles was glutenfrei ist, also Brot, Kuchen, Kekse, Mehl usw. aus Reismehl, Maismehl und Co. Diese haben einen so hohen glykämischen Index (also steigern den Blutzucker sehr schnell) und sind nicht notwendig für eine glutenfreie Diät, ich zähle sie wie Süßigkeiten.

Übrigens gab es auch eine Studie, dass diese Ersatzprodukte wohl belasteter mit Toxinen sind als glutenhaltiges, wohl wegen der Belastung von Reis.

Ich habe die Serie auch gesehen, gibt es einen Thread dazu?

Die dort empfohlene autoimmune Paläodiät beinhaltet keine glutenfreien Ersatzprodukte.
 
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27.08.13
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Ich glaube, für jeden ist Gluten schädlich, wenn er es dauernd isst, weil es eben die Schleimhäute reizt, als erstes die Magenschleimhaut, dann die Darmschleimhaut und am Ende auch die Arterienwände, die dann mit Cholesterin gekittet wird - meine Meinung zumindest.

Früher hat man deshalb beim Brotbacken immer einen Sauerteig angesetzt, ohne Hefe, damit sich das Gluten mehr oder weniger abbaut.
Inwieweit die Pestizide und Industriesalz mit Fluorid sich schädlich auswirken, kann ich nicht beurteilen. Es ist schwierig, Glutenfreies Brot in Bioqualität zu finden, da hilft nur selber backen.
 
Themenstarter
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Bitte nicht vergessen, daß wir hier in der Diabetes-Rubrik sind und es primär nicht um glutenfreie Ernährung geht sondern um einen eventuellen Nutzen der Fasern in Teigwaren mit Gluten im Vergleich zu den Teigwaren ohne Gluten.

Grüsse,
Oregano
 
regulat-pro-immune
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27.08.13
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Bitte nicht vergessen, daß wir hier in der Diabetes-Rubrik sind ...

Alles klar, dann kann ich darauf hinweisen, falls das noch nicht bekannt ist, dass Wiener Forscher im Tierversuch entdeckt haben, dass Artemisin sogar Typ-1-Diabetes heilt, geschädigte Zellen produzierten wieder Insulin.

Hulda Clark hatte vor Jahren behauptet, Diabetes werde durch Gifte und Parasiten in der Bauchspeicheldrüse verursacht. Sie hatte ihre Forschung mit Bioresonanz betrieben und das natürliche Kraut Wermut empfohlen, weil es Parasiten und Krebszellen tötet, auch das wurde inzwischen bewiesen.

Schon die Chinesen verwendeten Artemisia zur Behandlung von Malaria, das auch von einem Parasiten verursacht wird. Seine Verwendung war lange Zeit "in Vergessenheit" geraten. Hulda Clark hatte behauptet, Wermut würde Parasiten und Krebszellen töten, weil beide einen erhöhten Eisenbedarf haben und viel Eisen speichern. Sie hatte recht:

Gerät Artemisin in Kontakt mit Eisen, kommt es zu einer chemischen Reaktion, durch die freie Radikale erzeugt werden, die die Zellmembrane auseinanderreißen und vernichten.

Also könnte man versuchen, Parasiten in der Bauchspeicheldrüse mit Wermut töten versuchen und dann Gifte meiden, damit sich keine Parasiten mehr ansiedeln und dann natürlich gesund ernähren.

So massiv bekämpft und verleumdet wie Hulda Clark werden ja meistens nur Forscher, die recht haben.
 
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10.01.04
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Hallo ullika,

danke für den Hinweis auf Artesimin, das ja überhaupt eine sehr potenter Bestandteil von Wermut zu sein scheint.

...
Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen Körper der Patienten zerstörten Beta-Zellen - verantwortlich für die Insulinproduktion - sollten durch neue, künstlich hergestellte Zellen ersetzt werden.
...
„Wir konnten mit unserer Arbeit zeigen, dass diese Substanzen auch das genetische Programm von Alpha-Zellen, die Glukagon-produzierenden Gegenspieler der Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse, verändern.“
Alpha- und Beta-Zellen bilden, gemeinsam mit zumindest drei weiteren hochspezialisierten Zelltypen, die sogenannten Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse, die Steuerzentralen für den Blutzuckerspiegel. Insulin aus Beta-Zellen senkt ihn, Glukagon aus Alpha-Zellen lässt ihn wieder ansteigen.
Doch die Zellen sind flexibel: In vorangegangenen Studien mit Modellorganismen wurde gezeigt, dass bei einem extremen Verlust von Beta-Zellen eine Umwandlung der Alpha-Zellen stattfinden kann, die den Schaden ausgleicht. Man fand heraus, dass der genetische Hauptschalter Arx dabei eine zentrale Rolle spielt.
...
wurde diabetischen Fischen, Ratten und Mäusen der Wirkstoff verabreicht, und tatsächlich erhöhte sich ihre Beta-Zellmasse, ihr Blutzuckerspiegel normalisierte sich.
...
Außerdem müssen Wege gefunden werden, die neuen Beta-Zellen vor der Zerstörung durch das Immunsystem zu schützen. Doch wir sind sehr zuversichtlich, mit den Artemisininen und deren Wirkmechanismen die Grundlagen für eine neue Form der Therapie gegen Typ-1 Diabetes gefunden zu haben.“
...
Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Da hoffe ich doch, daß die Forscher mit Hilfe von Novo Nordisk mit ihrer Forschung noch weiter kommen!

Nur nebenbei: zur Zeit wachsen bei mir die ersten Blättchen an der Wermut-Staude. Die schmecken richtig gut: kaum bitter, eher so wie Chicorée.

Grüsse,
Oregano
 
Themenstarter
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10.01.04
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Hier wird über eine glutenfreie Ernährung bei Zöliakie + Diabetes Typ 1 geschrieben:
...
Bei Typ-1-Diabetes ist die Ernährung ein Bestandteil der Therapie. Das Ziel ist, den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen zu lassen, deshalb werden ballaststoffreiche Mahlzeiten mit z. B. Vollkornbrot empfohlen. Menschen, die Typ-1-Diabetes und Zöliakie haben, müssen außerdem darauf achten, dass die verzehrten Lebensmittel glutenfrei sind.
---
Glutenfreie Produkte werden in der Regel schneller vom Körper aufgenommen (resorbiert). Zudem erholt (regeneriert) sich bei Menschen mit Zöliakie die Dünndarmschleimhaut durch die glutenfreie Ernährung, so dass die Kohlenhydrate wieder besser aufgenommen werden. Nach der Diagnose Zöliakie müssen Betroffene die Berechnung der Kohlenhydrate und die nötige Insulinmenge an die neue Situation anpassen (siehe Liste ab S. 27).
...
Kontakt zur Studienleitung:
Nutris-Phone Studie, Dr. Nicole Prinz, Prof. Dr. Reinhard W. Holl Universität Ulm, Albert-Einstein-Allee 41, 89081 Ulm, E-Mail: [email protected] , Homepage: buster.zibmt.uni-ulm.de
...
Schwerpunkt: Typ-1-Diabetes plus Zöliakie - Glutenfrei: Was macht der

Da dieser Artikel vom Februar 2016 ist, dürfte diese Studie bereits laufen.
https://buster.zibmt.uni-ulm.de/dpv/dateien/Nutris-Phone-Flyer-CFDM.pdf
Es scheint dabei nicht nur um die Ernährung bei Diabetes und Zöliakie zu gehen sondern eher in erster Linie um eine neue Methode zur Dokumentation der Ernährung: nicht wie früher durch Aufschreiben sondern per Handy und Fotos.

Grüsse,
Oregano
 
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27.08.13
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Nur nebenbei: zur Zeit wachsen bei mir die ersten Blättchen an der Wermut-Staude. Die schmecken richtig gut: kaum bitter, eher so wie Chicorée.

Hallo Oregano,
er soll aber schon richtig bitter schmecken, damit er wirkt.

Vielleicht eine andere Zuchtform? Es gibt ja viele Arten von Wermut.
 
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10.01.04
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Nein, keine andere Zuchtform. Die Blätter waren im Sommer sehr bitter. Es sind wirklich die jungen Blättchen jetzt, die angenehm schmecken.

Grüsse,
Oregano
 
regulat-pro-immune
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02.10.10
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Hallo Samia,

ah, irgendwie hab ich das verpeilt, dass Du die erste Studie meintest, entschuldige. Dann stimme ich Dir voll zu und füge noch hinzu, dass man sich da auch mal die Originalstudie ansehen müsste, was sie da an Lebensmitteln verglichen haben.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass wenn man sich glutenfrei ernährt und sowas wie gemahlene Flohsamenschalen zum Essen gibt, dass dann die Auswirkung auf den Blutzucker nicht so stark sein dürfte. Und ich frage mich auch, wenn man auf anderes Vollkorngetreide ausweicht, welches nicht glutenhaltig ist (Reis, Hirse, Amaranth...), ob man dieses nicht auch in Vollkornvariante essen kann und wo es dann aufs gleiche rauskommt wie bei glutenhaltigen Vollkornprodukten. Ist halt mehr Arbeit als bisherige Ernährung mit glutenfreien Ersatzprodukten.

Viele Grüße
 
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21.05.11
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Pro & Contra Gluten in der Ernährung

Wenn ich das richtig im Kopf habe, ist das Problem mit den VERARBEITETEN Lebensmitteln , glutenfrei, dass sehr viel Stärke verwandt wird. Das würde erklären, nur diese sollten schneller ins Blut gehen.
Ich vermeide diese Produkte fast vollständig wegen der Histaminintoleranz. Finde generell sind sie nicht das Gelbe vom Ei, wenn man sich gut ernähren will, weil meistens mit vielen Zusatzstoffen behaftet.
Schär ist da das Beispiel schlechthin. Wertz und DreiPauly arbeiten mit wesentlich besseren Zutaten.

Meiner Erfahrung nach hat es allen ne Menge gebracht, die in meinem Umkreis auf glutenfrei gegangen sind.
Genauso bestätigte mir das hier auch ein User aus seinem Umkreis.

Schönen Tag.
Claudia.
 
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27.08.13
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Meiner Erfahrung nach hat es allen ne Menge gebracht, die in meinem Umkreis auf glutenfrei gegangen sind....

hallo Claudia,
ich lasse momentan die zwei Ausnahmen pro Woche auch wieder weg, es bekommt mir nicht gut, obwohl ich keine bestätigte Glutenintoleranz habe.
Ich versuche momentan selber glutenfreie Mischungen herzustellen, denn leider gibt es Schär (noch) nicht in Bioqualität.

Aber Brot in Bio mit Gluten scheint für mich doch schlechter zu sein als Glutenfrei und dafür nicht Bio. Die Lösung wäre vermutlich glutenfrei und bio.
Keiner sollte die Schädlichkeit von Pestiziden, Insektiziden und Herbiziden unterschätzen, nebenbei natürlich noch Fluoride und Schwermetalle.
 
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20.08.09
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Keiner sollte die Schädlichkeit von Pestiziden, Insektiziden und Herbiziden unterschätzen, nebenbei natürlich noch Fluoride und Schwermetalle.

Stimmt. Es wird einem halt erst bewußt, wenn es einen betrifft. Bestimmte Pestizide und Insektizide im Gehirn unterdrücken ein Enzym (Acetylcholinesterase), das Acetylcholin hemmt.

Dadurch sammelt sich Acetylcholin sammelt im Gehirn an, konkret im "Formatio retucilaris", wo Acetylcholin und das ARAS-System reguliert werden, an, und verursacht eine chron. Aktivierung des ARAS-Systems, und somit des Sympathikus. Das ARAS-System reguliert den Blutkreislauf, Atmung, Motorik, Schmerzempfindungen und Emotionen.

Ein überaktiviertes ARAS-System kann so system. Entzündung und chron. Mastzellaktivierung verursachen.

Bei mir hat sich exakt dieses Thema gezeigt - zuerst das Lösen des Pestizid/Herbizidmix aus dem Formatio retucilaris, dann das Neuausrichten der cholinergen Rezeptoren. Das Thema dürfte also auch reversibel sein.
 
Beitritt
21.05.11
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Hallo ullika, laut Dr. Bolland, ist für viel Glutensensitive schon ein Brötchen pro Woche das Maß, welches nicht überschritten werden darf...."Pro Gesundheit-contra Gluten " Buch.
Ich frage mich, ob bei Dir auch ne Dünndarmbiopsie gemacht wurde, wenn nicht bist Du nicht wirklich diagnostiziert....

https://www.ugb.de/ernaehrungsplan-praevention/zoeliakie-essen-ohne-gluten/

In den Schärmehlen ist auch ein Verdickungsmittel....und so gut wie immer Mais....

Drei Pauly hat Bio und " saubere Brot". Also keine unnötugen Zusatzstoffe, dieses auch ohne Zucker etc. Es ist sehr würzig,muß nicht aufgebacken werden.
https://www.foodoase.de/backwaren/glutenfreies-bauernbrot-mit-teff-500g.html?cache=1489611921
Das z.B. aber leider auch kein Bio...

Ja keine Schadstoffe im Essen ist sehr wichtig. Bei der glutenfreien Gemeinde scheint es vielen nur darauf anzukommen, dass es glutenfrei ist, ansonsten egal. Ne Nachbarin tickt auch so: Dementsprechend geht es ihr und man sieht es ihr auch an und emotional ist sie auch durch.

Gute Nacht.
Claudia.
 
regulat-pro-immune
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27.08.13
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.. Bestimmte Pestizide und Insektizide im Gehirn unterdrücken ein Enzym (Acetylcholinesterase), das Acetylcholin hemmt..

Hallo Eva,
genau das hat mein Bioresonanzgerät angezeigt und dass zuwenig Acetylcholin auch Alzheimer verursachen soll.
 
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27.08.13
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Ich frage mich, ob bei Dir auch ne Dünndarmbiopsie gemacht wurde, wenn nicht bist Du nicht wirklich diagnostiziert....

Hallo Claudia, nein, ich verlasse mich da eher auf mein Gerät, es zeigt an, ob ich gerade Gluten vertrage oder nicht und auch wie stark die Unverträglichkeit aktuell ist. Das ist nicht immer gleich, alles ist immer in Bewegung, der Mensch ist kein statischer Gegenstand und die meisten Diagnosen Momentaufnahmen.

In den Schärmehlen ist auch ein Verdickungsmittel....und so gut wie immer Mais....
wenn er Bio wäre, hätte ich nichts dagegen.
 
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