Covid-Impfung: Chancen und Risiken (Thread ohne Quergedanken)

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Unter dem Gesichtspunkt von "molekularer Mimikry" und potentieller Autoimmunreaktion, wie es gestern Thema war, finde ich das eigentlich potentiell riskanter als ein gut ausgewähltes selektives Antigen wie in den mRNA-Impfungen:
https://www.symptome.ch/threads/mas...-du-jetzt-wissen-solltest.142627/post-1286317

Aber keiner weiß, wie gut die jeweiligen Antigene der mRNA-Impfungen ausgewählt wurden ...
Zumindest, was die bisherigen NW angeht, scheinen sie eher mild zu sein. Mein Partner, der damit geimpft wurde, sowie seine Kollegen und das Gesundheitspersonal, mit dem er zusammen arbeitet, hatten nur einen Tag Kopfschmerzen danach, manche nichts.

Auch scheinen in den Krankenhäusern hier nicht mehr die ältere geimpfte Generation zu liegen, sondern überwiegend jüngere Ungeimpfte.

Vor der eigentlichen Ansteckung schützen sie wohl weniger, aber zumindest vor schweren Verläufen.

Mein Partner meint, es wäre der nebenwirkungsärmste Impfstoff, da er viele damit auch geimpft hat und kaum negative Rückmeldungen kamen. Schade, dass man da keinen Zugriff auf Studien oder Statistiken hat, was dieses Thema angeht.
 
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Vielleicht sind aber die kurzfristigen Nebenwirkungen gar nicht das Wichtigste? Diese befürchteten Entgleisungen des Immunsystems würden sich ja erst nach Monaten oder Jahren zeigen. Was noch niemand abschätzen kann (soweit ich sehe), ist die Häufigkeit, mit der man solche Entgleisungen befürchten müßte. Es macht halt auch einen Unterschied, ob bei 10.000 Geimpften einer davon in 30 Jahren Alzheimer bekäme (denn das geht im allgemeinen Alzheimer-Risiko) unter, oder ob es 50 wären oder noch mehr. (Wohlgemerkt: das sind völlig fiktive Zahlen.)
 
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Ich selbst hatte im letzten Jahr kurzzeitig mit dem Gedanken gespielt, mich vielleicht ganz ausnahmsweise doch impfen zu lassen.:cool: Alleine das potentielle Risiko von ADE bzw. VAED/VAERD ist mir angesichts der vergangenen SARS- und Coronavirus-Impfstudien mit ihren desaströsen Folgen schon ein Risiko, dass angesichts der geringen Risiken einer schweren Infektionen mit Todesfolge für unter 80-jährige viel zu hoch ist, als dass eine solche Impfung hätte überhaupt zugelassen werden dürfen. Ich erinnere da auch an eine Studie vom letzten Jahr, die aussagte, nur wer eine entsprechende genetische Disposition hat, wird ohne Grunderkrankung in jungen Jahren an Covid sterben können.

In Bezug zu dem, was Impfungen alles machen können, ist es sowieso sehr schwierig völlig unbekannte Impfungen vorher beurteilen zu wollen.
Einige Gedanken dazu.
Sie verimpfen in vielen Ländern die alte Poliovakzine, die bis 2.000 in den USA zugelassen war. Damals hatte ich mich schon gefragt, ob die Impfung nicht selbst Polio auslöst. Sie wurde massenhaft mit schlimmen Folgen in Indien und Afrika verimpft, weil sie billliger als der neue Impfstoff ist.
Jahre später kamen dann Meldungen, dass die Vakzine selbst Polio auslöst. Erst in Zusammenhang mit einem osteuropäischen Land. Gab auch solche Meldungen.
Nun wird es schon ganz offiziell gemeldet. Länder sind frei von der natürlichen Polio, aber die durch die Impfung ausgelöste Polio grassiert. Gegen die hilft der neue Polio-Impfstoff nicht. Deshalb impfen sie weiter mit dem alten, der selbst Polio auslöst, um die Polio-Infektionen in Schach zu halten, die sie mit den Impfungen erzeugt haben. Ich habe meine Zweifel, dass das ein Erfolg ist. Zwei der Nachrichten dazu.
https://www.who.int/csr/don/24-october-2019-polio-the-philippines/en/
https://abcnews.go.com/Health/wireStory/polio-cases-now-caused-vaccine-wild-virus-67287290

Wie in einem Kirchenlink http://www.fides.org/de/news/35616-..._enthalten_einen_Faktor_zur_Geburtenkontrolle bereits gepostet, hat die UN in verschiedenen Ländern Aktionen zur Unfruchtbarmachung (Bevölkerungskontrolle) von Frauen, getarnt als Tetanusimpfungen vorgenommen.
Unfruchtbar gemacht hat dabei das zugesetzte HCG. Also das Peptidhormon, das während einer Schwangerschaft vom menschlichen Syncytiotrophoblasten (einem Teil der Plazenta) gebildet wird und für Beginn und Erhalt der Schwangerschaft verantwortlich ist, verhindert durch Verimpfung Schwangerschaften.

Seit einiger Zeit gibt es Impfungen für Hunde gegen Borreliose. Fast alle erwachsenen Hunde haben nach einer älteren Studie Borreliose, ohne das sie krank werden. Wildtiere sollen resistent sein. Wenn Hunde mit Borreliose mit dieser Impfung geimpft werden, besteht ein erhöhtes Risiko, dass die Krankheit ausbricht.

Die Impfung gegen Maul-und Klauenseuche hat die Krankheit erst verbreitet. Deshalb wurde sie verboten.
Eine Überprüfung der Ausbrüche hat ergeben, dass da, wo viel geimpft wurde, auch wesentlich mehr Ausbrüche stattfanden.

Die Übertragung von Erregern durch mit einer Lebendimpfung Geimpfte kann für eine gewisse Zeit für die Verbreitung des Virus sorgen. (Da steht auch was zu mRNA-Impfungen.) https://www.nvic.org/cmstemplates/nvic/pdf/live-virus-vaccines-and-vaccine-shedding.pdf und

In diversen Studien vor Covid zu mRNA-Impfungen sind insbesondere mangelhafte Immunität, Autoimmunerkrankungen und Krebs ein Thema. Letzteres steht ja auch in dem Auszug von doccheck zu mRNA-Impfungen im anderen Thread.

Man kann noch so viel diskutieren, was passieren kann, man bekommt keine Sicherheit. Zum Ende der Studien in 2 Jahren wird man da weitaus mehr sagen können. Doch die zweite Unbekannte ist immer der eigene Organismus.

Sicher scheint auf jeden Fall, dass alles was geimpft wird und mit unseren körpereigenen Substanzen identisch/ähnlich ist, schwere Folgen haben kann.
Hier wieder- in BioNTech ist Cholesterol. Cholesterol ist synonym für Cholesterin, das lebensnotwendig ist. Was macht das im Körper? Cholesterinsenker haben zu unzähligen Krankheiten geführt.
 
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Interessante Daten über

6-monatiges Follow-up von 8679 hospitalisierten COVID-19-Patienten in Deutschland: Eine landesweite Kohortenstudie.

Ergebnisse Von 8679 Patienten (Durchschnittsalter 72 Jahre) starben 2161 (24,9%) während des Index-Krankenhausaufenthaltes. Die 30-Tage-Mortalität betrug 23,9% (2073/8679), die 90-Tage-Mortalität 27,9% (2425/8679) und die 180-Tage-Mortalität 29,6% (2566/8679). Letzteres betrug 52,3% (1472/2817) bei Patienten im Alter von ≥ 80 Jahren und 53,0% bei Patienten, die invasiv beatmet worden waren (853/1608). Zu den Risikofaktoren für die 180-Tage-Mortalität gehörten Koagulopathie, BMI ≥ 40 und Alter. Weibliches Geschlecht war ein Schutzfaktor. Von 6235 lebend entlassenen Patienten wurden 1668 Patienten innerhalb von 180 Tagen insgesamt 2551 Mal wieder aufgenommen, was zu einer Gesamtrückübernahmerate von 26,8% führte.
Schlussfolgerung Diese landesweite Kohortenstudie mit COVID-19-Patienten im Krankenhaus in Deutschland ergab eine erhebliche Langzeitmortalität und Rückübernahmerate, insbesondere bei Patienten mit Koagulopathie. Eine engmaschige Nachsorge nach der Entlassung aus dem Krankenhaus kann das langfristige Ergebnis verbessern.


 
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@nicht der papa: Ich weiß nicht, ob du gemerkt hast, daß du jetzt einfach alles, was bei Impfstoffen schieflaufen kann und (teilweise) was Impfstoffen auch ohne Beweise vorgeworfen wird, einfach unsortiert aneinandergereiht hast.

Ich sehe nicht, wie uns das bei der Einschätzung von Covid-Impfstoffen weiterhelfen kann. Mir jedenfalls hilft es nicht, ein klareres Bild zu gewinnen.
 
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18.11.09
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@nicht der papa: Ich weiß nicht, ob du gemerkt hast, daß du jetzt einfach alles, was bei Impfstoffen schieflaufen kann und (teilweise) was Impfstoffen auch ohne Beweise vorgeworfen wird, einfach unsortiert aneinandergereiht hast.

Ich sehe nicht, wie uns das bei der Einschätzung von Covid-Impfstoffen weiterhelfen kann. Mir jedenfalls hilft es nicht, ein klareres Bild zu gewinnen.
Ich hab jetzt nur die bei Insidern weithin bekannten Fakten zu einigen Impfungen aufgeführt, die teils auch schon älter sind. Es gibt ja noch viel mehr.

Ich habe das nur aufgeführt, um die möglichen Folgen zu zeigen, wenn
1. in bestehende Infektionen geimpft wird
2. mit körpereigenen Substanzen geimpft wird
3. unklar ist, in wie weit Geimpfte infektiös werden. Man aber den Eindruck bekommt, manche wären es.
4. Impfungen nicht die Lösung des Problems, sondern selbst das Problem sind
5. Impfstoffe aus einer der frühen Entwicklungsphase eingesetzt werden, wobei die Covid-19 Vakzinen die ersten ihrer Art sind
6. Das es zahllose Risiken in Verbindung mit mRNA- und DNA-Impfstoffen gibt, die alle schon längst vor 2020 in Studien erfasst wurden.

Man kann noch so viel diskutieren, was passieren kann, man bekommt keine Sicherheit. Zum Ende der Studien in 2 Jahren wird man da weitaus mehr sagen können. Doch die zweite Unbekannte ist immer der eigene Organismus.
Nichts kann dabei helfen etwas aufzuklären, dessen Ergebnisse in der Zukunft liegen. Ganz abgesehen davon, dass selbst ein vergleichsweise sicherer Impfstoff bei einzelnen Menschen schwere Folgen hervorrufen kann.
Du wirst kein klares Bild gewinnen können.

Du kannst nur entscheiden, welche Risiko Du zu tragen eher bereit bist.
 
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Stimmt, ndp: das muß jeder für sich selbst entscheiden.

Deshalb ist es auch wichtig, sich über mögliche Nebenwirkungen zu informieren. Wichtig ist aber auch, sich gutzu informieren und nicht alle worst cases auf einmal anzunehmen.

Hier wird vor allem auf mögliche Kopfschmerzen nach einer Impfung gegen Covid eingegangen:

...
Das Leitsymptom einer Hirnvenenthrombose, von Ärzten auch cerebrale Sinus- und Venenthrombosen (CSVT) genannt, sind anhaltende Kopfschmerzen und andere neurologische Symptome wie epileptische Anfälle, Lähmungen, Sprach- und Sehstörungen. Feststellen lässt sich eine CSVT durch ein bildgebendes Verfahren wie ein MRT oder CT des Kopfes.

Kopfschmerzen sind eine häufige Impf-Nebenwirkung

Wer nun nach einer Corona-Impfung unter Kopfschmerzen leidet, müsse sich laut Experten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) zunächst keine Sorgen machen: Kopfschmerzen seien eine sehr häufige Nebenwirkung der Impfung, die in der Regel nach kurzer Zeit wieder von allein verschwindet. Daher sei es nicht notwendig, bei jedem Menschen, der nach einer Impfung über Kopfschmerzen klagt, ein MRT durchzuführen, so die DGN.

Punktförmige Hautblutungen als Warnzeichen

Eine weiterführende Diagnostik sei nur bei Personen sinnvoll, die in den ersten zwei bis drei Wochen nach der Impfung über einen Zeitraum von mehreren Tagen neuartige und ungewöhnlich starke Kopfschmerzen bemerken, die sich mit üblichen Schmerzmitteln nicht lindern lassen. In solchen Fällen und insbesondere, wenn zusätzliche neurologische Symptome hinzukommen, sollte umgehend eine weitere Diagnostik erfolgen. Kleine, punktförmige Einblutungen in die Haut, vor allem der Arme und Beine, könnten zudem auf einen Mangel an Blutplättchen hindeuten, wie sie bei einem Teil der Fälle mit CSVT beobachtet wurde.

Auch die EMA rät, bei solchen Symptomen sofort medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen und dem Arzt mitzuteilen, dass man vor Kurzem geimpft wurde. Die EMA nennt folgende Warnzeichen: ...

Grüsse,
Oregano
 
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Stimmt, ndp: das muß jeder für sich selbst entscheiden.

Deshalb ist es auch wichtig, sich über mögliche Nebenwirkungen zu informieren. Wichtig ist aber auch, sich gutzu informieren und nicht alle worst cases auf einmal anzunehmen.


Grüsse,
Oregano
Hallo Oregano,
Du irritierst mich ehrlich gesagt. Soweit ich weiß, gibt es in diesem Forum auch zahlreiche Warnungen zu gefährlichen aufgetretenen und möglichen Nebenwirkungen oder schweren potentiellen Risiken durch die Einnahme diverser Medikamente. Das heißt nicht, dass diese Medikamente bei allen diese gefährlichen Nebenwirkungen und potentiellen Risiken auslösen. Aber dass sie dies theoretisch können.

Wenn VAED und VEARD ein potentielles Risiko ist, was ausser Frage steht, dann ist das für mich die schlimmste anzunehmende Folge dieser Impfungen und dann halte ich es für gerechtfertigt darauf hinzuweisen, dass es dieses Risiko gibt, das ich für hoch halte.
Das liegt an der einfachen Tatsache, dass Coronaviren bindende und neutralisierende Antikörper bilden. Wie bereits festgestellt, bilden sich diese beiden Antikörper auch bei den Covid-Impfungen.
Wenn also einige Zeit nach der Impfung die neutralisierenden Antikörper nachlassen und die bindenden Antikörper überwiegen, wird es schon rein von der Logik her bei einer Infektion mit irgendeinem Coronavirus, denn die besitzen alle ein Spikeprotein, zwangsläufig zu einer Antikörperabhängigen Krankheitsverbesserung kommen. Und die führen häufig zum Tod. Da das Risiko so hoch ist, dass es manche Wissenschaftler sogar für unvermeidlich halten, könnte es letztlich vollkommen egal sein, ob die Impfungen die RNA und DNA der Menschen verändern und ob sich langfristig gesehen Mutationen, Krebserkrankungen und Autoimmunerkrankungen entwickeln werden. Denn dann könnte es gar kein langfristig geben, wenn man die neutralisierenden Antikörper nicht ständig durch neue Impfungen hochhält.

Gemessen an diesem Umstand sind alle anderen möglichen Nebenwirkungen, sofern sie nicht direkt zum Tod führen, als untergeordnet zu bewerten, auch wenn sie das Leben stark beeinflussen können.
Eine weitere Frage ist, welche Covid-Impfungen diese Frage betreffen soll. Denn bei Vektorbasierten DNA-Impfungen gibt es in UK soweit ich erinnere zahlreiche Fälle von Erblindung und auch Fälle von komplettem Hörverlust, die es bei den mRNA-Impfungen nicht zu geben scheint.
 
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Ich habe den Eindruck, daß du die Gefahr durch VAERD gleich an drei Fronten heftig übertreibst:
- dieses Phänomen ist den Impfstoffentwicklern bekannt, und sie berücksichtigen es bei ihren Phase-III-Studien. Soweit ich weiß, ist kein Impfstoff zugelassen worden, bei dem irgendein Indiz dafür gefunden wurde, daß der Impstoff das tatsächlich auslöst. Das ist nicht identisch damit, daß das Auftreten damit ausgeschlossen wäre (daher ja die Anerkennung eines potentiellen Risikos)
- es gibt meines Wissens noch überhaupt keine Belege für Sars-CoV- oder Sars-CoV-2-VAE(R)D beim Menschen (korrigiere mich)
- die Folge wäre auch nicht das sofortige Totumfallen bei Kontakt mit einem Coronavirus, sondern eine Verschlimmerung der Infektionssymptome. Diese Verschlimmerung könnte auch nur moderat sein.
 
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02.10.10
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Hallo,

@ndp: Was sind neutralisierende Antikörper?

@ Malvegil:
zu 1) Ich weiß nicht, wo ndp übertreibt, wenn sie ja selbst von einem potentiellen Risiko spricht. Aber es ist wohl so wie mit der Atomenergie. Das Risiko, dass es zu einem GAU kommt, wurde immer als absolut gering angesehen, dafür wenn was schiefgeht, sind die Folgen gigantisch. Wie man die beiden Apsekte (geringes Risiko, riesige Folgen) im Vergleich bewertet, darüber mag es verschiedene Auffassungen geben, ist vielleicht auch eine Typfrage, daher gab's ja auch das lange Zerren in der Politik. In der Mathematik verrechnet man die beiden Sachen durch Multiplikation miteinander.
Zu 2) Wenn es NOCH keine Belege bei Sars-Cov-2 gibt, heißt es nicht, dass dem nicht so ist.
Zu 3): Wie kannst Du wissen, wie die Folgen sind, wenn es das noch nicht gab?

Also, man weiß nicht, OB alles so ist, man weiß aber auch nicht, dass es NICHT so ist. Also in beide Richtungen Ungenauigkeit. Mit welchem Risiko man lieber leben möchte, muss halt jeder für sich entscheiden. Dazu muss man den Sachverhalt, mitsamt den Ungenauigkeiten, erstmal kennen.

Viele Grüße
 
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18.11.09
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Hallo,

@ndp: Was sind neutralisierende Antikörper?

@ Malvegil:
zu 1) Ich weiß nicht, wo ndp übertreibt, wenn sie ja selbst von einem potentiellen Risiko spricht. Aber es ist wohl so wie mit der Atomenergie. Das Risiko, dass es zu einem GAU kommt, wurde immer als absolut gering angesehen, dafür wenn was schiefgeht, sind die Folgen gigantisch. Wie man die beiden Apsekte (geringes Risiko, riesige Folgen) im Vergleich bewertet, darüber mag es verschiedene Auffassungen geben, ist vielleicht auch eine Typfrage, daher gab's ja auch das lange Zerren in der Politik. In der Mathematik verrechnet man die beiden Sachen durch Multiplikation miteinander.
Zu 2) Wenn es NOCH keine Belege bei Sars-Cov-2 gibt, heißt es nicht, dass dem nicht so ist.
Zu 3): Wie kannst Du wissen, wie die Folgen sind, wenn es das noch nicht gab?

Also, man weiß nicht, OB alles so ist, man weiß aber auch nicht, dass es NICHT so ist. Also in beide Richtungen Ungenauigkeit. Mit welchem Risiko man lieber leben möchte, muss halt jeder für sich entscheiden. Dazu muss man den Sachverhalt, mitsamt den Ungenauigkeiten, erstmal kennen.

Viele Grüße
um das zu erklären gibt es einen Beitrag mit zwei Artikeln: https://www.symptome.ch/threads/umf...s-erfolgte-impfung.143582/page-3#post-1286436

Bei allen Covid-Impfstoffen hat die europäische Arzneimittelbehörde in der Risikobewertung ein potentielles Risiko von VAED und VARD aufgeführt. Kann jeder prüfen. Habe es im Forum nur für AstraZeneca eingestellt.

Das liegt daran, dass in der Vergangenheit bereits versucht wurde Impfstoffe gegen Coronaviren, wie auch Sars zu entwickeln, wobei die Entwicklung wie normalerweise üblich teils über viele Jahre ging, deren Entwicklung wegen dem Auftreten von ADE https://en.wikipedia.org/wiki/Antibody-dependent_enhancement oder https://en.wikipedia.org/wiki/Vaccine-associated_enhanced_respiratory_disease dann abgebrochen wurde.
Dies ist bei den Impfungen zu verschiedenen Phasen passiert.

Soweit ich erinnere entweder zwischen den einzelnen Impfungen, da die Immunität und Anzahl der gebildeten neutralisierenden Antikörper, die die eigentlich schützenden Antikörper sind, nach ersten Impfung noch nicht hoch genug waren. Damit das nicht passiert wird nun vergleichsweise schnell die zweite Dosis verimpft.

Oder aber es gab anfänglich ohne Zwischenfälle direkt nach der zweiten Impfung eine scheinbar gute Immunität, die auch anhielt. Doch nach einiger Zeit haben die neutralisierenden Antikörper nachgelassen und ADE ist aufgetreten. Es war im Rahmen der diversen Studien mehrfach tödlich.
Zudem sind bei manchen dieser Impfungen eine Th2-Typ-Immunpathologie oder andere Komplikationen aufgetreten, die zum Abbruch der Studie führte. Wie auch in der Studie aufgeführt, die Malvegil gepostet hat.

Nach den Aussagen vieler Wissenschaftler wurden etliche Probleme nicht ausreichend in Tierversuchen ausgeschlossen.
Das größte Problem daran ist vielleicht, dass man das Auftreten von Komplikation in einer normalen über viele Jahre laufenden Studie leicht feststellen kann, weil es auffällt, wenn viele Studienteilnehmer schwer erkranken.
Aber wie ist das in der aktuellen Situation?
Wie ich vor einigen Monaten in einer Studie gelesen habe, scheint es bisher keine Diagnosemöglichkeit zu geben, die diagnostisch zwischen ADE/VAERD, einem Impfversagen oder einer natürlichen Infektion (z.B. mit einer Mutation) unterscheiden kann.
Alleine vor diesem Hintergrund mit der Aussage von Wieler, um so mehr Impfungen, um so mehr Mutationen, die eigentlich nichts anderes als die Aussage von Bossche ist, braucht man sich eigentlich gar nicht zu wundern, dass viele Ärzte und Wissenschaftler, die sich in diesem Bereich gut auskennen, die größten Sorgen um die Zukunft der Menschheit haben.

Wir können heute sagen, wir wissen nicht mit Sicherheit, ob es auftritt, weil es nicht lange genug getestet wurde. Bisher ist es nicht aufgetreten, da darauf geachtet wurde eine kurze Studienzeit und einen kurzen Abstand zwischen den Impfungen einzuhalten. Aber das sollte eigentlich jedem Menschen viel zu wenig Sicherheit sein.
Denn beunruhigend genug gibt es jetzt schon Studien zur möglichen Behandlung von ADE in Zusammenhang mit Sars-Cov2-Impfungen und -Antikörpertherapien, was zeigt, dass das Risiko hoch genug ist jetzt daran zu forschen: https://www.oatext.com/the-occurren...ov-2-infection-implications-for-treatment.php
Auch ist auf der Seite der FDA zu lesen, dass diejenigen, die eine Covid-Antiköperbehandlung hatten unbedingt 6 Monate bis zur Impfen warten sollen, weil das Risiko von ADE sonst sehr hoch ist.
 
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12.05.11
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Denn beunruhigend genug gibt es jetzt schon Studien zur möglichen Behandlung von ADE in Zusammenhang mit Sars-Cov2-Impfungen und -Antikörpertherapien, was zeigt, dass das Risiko hoch genug ist jetzt daran zu forschen: https://www.oatext.com/the-occurren...ov-2-infection-implications-for-treatment.php
Wenn ich es recht sehe, beschäftigt sich dieser Artikel mit ADE durch die natürliche Infektion.
Es war im Rahmen der diversen Studien mehrfach tödlich.
Dafür hätte ich gern eine Quelle. Ich kenne bislang nur Tierstudien, die tödlich endeten. Und Tiere sind nicht bis ins Letzte perfekte Analogien zu unserem Immunsystem.
 
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18.11.09
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The occurrence of ADE should be taken into account not only to assess the safety of candidate vaccines but also to assess safety and efficacy of investigational immunomodulatory treatments:
Im Übrigen finde ich es sehr interessant, dass Du glaubst, dass z.B. ältere Geimpfte in Altenheimen das Auftreten von ADE überleben würden, wo sie so schon jetzt diejenigen sind, die überwiegend an einer normalen Covid-Infektion sterben können.
 
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Wuhu,
interessante Doku inkl Interviews mit Koryphäen auf dem Gebiet für angewandte Pandemie-Bekämpfung: servustv.com/videos/aa-27juub3a91w11/
05. Mai 2021 | 90 Min Corona – auf der Suche nach der Wahrheit
Exklusiv für ServusTV macht sich der Linzer Virologe Professor Martin Haditsch auf eine Reise um den Globus. Sein Ziel: führende Wissenschaftler, wie den Nobelpreisträger Michael Levitt zu treffen und aus erster Hand Antworten auf die drängenden Fragen zum Ausbruch und der Bekämpfung des Coronavirus zu bekommen. Das Ergebnis: exklusive Interviews, unbequeme Antworten, mit neuen Perspektiven auf die Pandemie und aktuelle Maßnahmen im Kampf gegen Corona.
Der Linzer Professor DDr. Martin Haditsch ist ein ausgewiesener Experte, weltweit vernetzt, Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie, Infektiologie und Tropenmedizin, Virologie und Infektions-Epidemiologie.
Er will sich nicht mit den gängigen Einschätzungen und Lösungen im Kampf gegen die Corona Pandemie zufrieden geben. Deshalb macht er sich exklusiv für ServusTV auf eine Reise zu führenden Wissenschaftlern und Medizinern.
Wie den amerikanischen Nobelpreisträger Michael Levitt. Levitt hat den Bundesstaat Florida beraten und eine Strategie entwickelt, die für Aufsehen gesorgt hat: Schulen wurden hier bereits seit Ende vergangenen Sommers normal geöffnet und die Arbeitslosigkeit liegt mit 4,8 Prozent deutlich unter dem mehr als doppelt so hohen US-Schnitt. Eine Erfolgsgeschichte.
In Hamburg trifft er Professor Roland Wiesendanger. Er hat mit seinen Aussagen zum Ursprung des Corona Virus für Aufsehen gesorgt. Nachdem er den Ausbruch des Virus aus einem Labor als die einzig gültige Theorie bezeichnete, sah er sich einer breiten medialen Schmutzkampagne ausgesetzt. Erstmals und exklusiv für ServusTV spricht er in einem langen Fernsehinterview über seine Theorie zum Ursprung der Pandemie.
Eine echte Sensation initiiert Professor Haditsch nach einem persönlichen Treffen mit Dr. Pierre Kory. Kory kämpfte als Lungenfacharzt im Epizentrum der Pandemie in New York gegen den Virus.
Entgegen aller Vorschriften setzte er Ivermectin zur Therapie ein und rettete tausenden Erkrankten das Leben. Eine Behandlungsmethode, welche in Europa noch immer von der EMA verhindert wird.
Doch Professor Haditsch bittet seinen Grazer Kollegen Kurt Zatloukal das Medikament unter experimentellen Bedingungen zu testen. Mit einem überraschenden Ergebnis!
 
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12.05.11
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Zu Wiesendanger ist zu sagen, daß er Physiker ist, kein Mediziner oder Biologe, keine nähere Kenntnis der Virenforschung hat und sein Paper von seiner eigenen Uni als "reichlich verworrene Medienrecherche" bezeichnet wurde.

Das Hauptproblem von Wiesendangers Ausführungen sei, „dass sie anscheinend vom Autor alleine verfasst und nicht begutachtet wurden“. Das sei besonders traurig, da der Autor die Bedeutung des Peer Review auf Seite 3 besonders hervorhebt.
Quelle: https://www.welt.de/regionales/hamb...nun-auch-Gegenwind-aus-der-Hamburger-Uni.html

Mit der Impfung hat das alles aber eh nichts tun. Ich will nicht, daß dieser Thread hier als Abladeplatz für allgemeine Pandemiekritik zweckentfremdet wird.
 
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09.09.08
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Wuhu Mg,
Herr Wiesendanger ist zwar kein Mediziner aber dennoch nicht blöd (ab ca Minute 19 sieht man den Uni-Präsi eine Verteidigung ausprechen, wie es auch bei zeit.de geschrieben steht) und nur einer unter den vielen in dieser Doku, die jedenfalls Mediziner-innen sind und tw sehr wohl etwas mit Impfungen zu tun haben (zB sonst selbst befürworten) - was sagst Du denn bitte zu deren Meinung?
 
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09.09.08
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Wuhu Mg,
schon gut, schon gut; Es sollte mbMn halt auch mal erwähnt sein, in diesem spezifischen Thread, dass es auch eine Chance gegen eine Pandemie sein kann, leider doch dokumentierte Impf-Risiken mit prophylaktischen bzw alternativen Methoden zu vermeiden; Ein vermeidbares Medikament (oder Impfung) ist das bessere Medikament.
 
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12.05.11
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Ja, ok, du hast ja recht! Aber es ist Sache der Moderation, einen Ort bereitzustellen, wo man darüber diskutieren kann!
 
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