Covid-19 verändert Blutzellen dauerhaft

wundermittel
regulat-pro-immune
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12.05.11
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Nachträglich habe ich mich dessen erinnert: Während einer Pockenepidemie sind in einer Stadt Nordfrankreichs deutlich mehr gegen Pocken Geimpfte als nicht gegen Pocken Geimpfte gestorben.
Historische Quellen sind halt immer so ein Problem: Wer hat das aufgeschrieben? Zu welchem Zweck, in welchem Kontext? Und wenn es stimmen sollte: Was für eine Impfung war denn das?

Und dann die entscheidende Frage: Was sagt das über Impfungen des 21. Jahrhunderts oder die spanische Grippe aus?
 
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12.05.11
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??

daß es allg. grippeimpfungen seit 1942 gibt, ist doch kein argument der impfgegner
Nein, aber daß im Zusammenhang mit der spanischen Grippe mehr Geimpfte gestorben sein sollen als Ungeimpfte, ist ein altbekanntes unbelegtes Argument der Impfgegner.

Und wenn man nachfragt, ist es plötzlich die Pockenimpfung in einer Stadt in Nordfrankreich ...
 
regulat-pro-immune
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Nein, aber daß im Zusammenhang mit der spanischen Grippe mehr Geimpfte gestorben sein sollen als Ungeimpfte, ist ein altbekanntes unbelegtes Argument der Impfgegner.
Und wenn man nachfragt, ist es plötzlich die Pockenimpfung in einer Stadt in Nordfrankreich ...
Bitte korrekt bleiben: Hier habe ich nie von der spanischen Grippe und den dort geimpften bzw, nicht geimpften Toten gesprochen.
Weiter eine Korrektur, da ich mich bezüglich der Titelangabe geirrt habe; tatsächlich handelt es sich um folgenden:
Perrenoud, A.: La population de Genève du seizième au début du dix-neuvième siècle: Étude démographique / Genève: Éditions Société d'histoire et d'archéologie de Genève, 1987:
In diesem Buch wird S. 454-477 ausführlich über die Todesfälle durch Pocken und deren Einflüsse gesprochen.
 
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12.05.11
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In diesem Buch wird S. 454-477 ausführlich über die Todesfälle durch Pocken und deren Einflüsse gesprochen.
Das will ich nicht bezweifeln, aber gebraucht wird ein Beleg für Behauptung, daß die Geimpften in Genf im 18. oder 19. Jh. häufiger an den Pocken gestorben sind als die Ungeimpften.

Das widerspricht sich mit dieser Darlegung:
Einiges deutet aber daraufhin, dass sich die Pocken ab 1750, eventuell dank einem verstärkten Bevölkerungswachstum, einer grösseren Einwohnerdichte und vor allem den häufigen Inokulationen, endemisch in Genf halten konnten und nicht mehr vorwiegend auf das Einschleppen von Viren angewiesen waren, um das Fortbestehen zu gewährleisten. Perrenoud nimmt an, das speziell mit der Einführung der Suttonschen Methode das Risiko gestiegen sei, sich mit dieser Krankheit zu infizieren(393). 1800/01 kam es zum letzten massierten Auftreten der Pocken in Genf. Nach der Einführung der Jennerschen Schutzimpfung reduzierte sich auch hier die Zahl der Pockentoten sehr schnell. 1808/09 kam es nach dem schweren Ausbruch von 1800/01 erneut zu einer Epidemie, die aber im Gegensatz zu den zuvor periodisch auftretenden Seuchen in den zwei Jahren zusammen nur 103 Opfer forderte. Vermutlich als Folge der Impfung konnte dieser Krankheit ein grosser Teil der tödlichen Bedrohung genommen werden.
Quelle: http://www.siffert.ch/liz/titel.html
 
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regulat-pro-immune
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05.04.08
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Dem widerspricht auch, dass die Pockenerreger als biologische Waffe im 18. Jhd. benutzt wurden, um Indianerstämme zu dezimieren. Der Armee schadete es nicht, da diese geimpft waren.


Aber ich glaube, wir entfernen uns immer mehr vom Thread-Titel.
 
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09.03.08
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Hallo,

vielleicht kann ich da was aus eigener Erfahrung beitragen. Nach meiner Erstimpfung mit AstraZeneca hatte ich nicht nur ein paar Tage, sondern ein paar Wochen wieder karpaltunnelähnliche Schmerzen in meinen Händen und sehr oft stundenlange Schmerzen in den Lymphknoten in den Achseln. Außerdem zeitweise starkes Kribbeln in den Füssen.

Diese karpaltunnelähnlichen Schmerzen hatte ich schon früher mal ziemlich heftig. Ebenso das Kribbeln in den Füssen. Aber seit der Impfung treten diese Symptome jetzt heftiger und wieder öfter auf. Ich könnte mir deshalb auch vorstellen, dass das Kribbeln aufgrund von Mikrodurchblutungsproblemen schon vorher bestand und durch die Impfung verstärkt wurden. Beim Arzt wurde allerdings früher nie was gefunden.

Vielleicht möglich, dass Ascorbinsäure, Fischöl (DHA und EPA) und Phosphatidylcholin hier helfen könnten, die Blutgefässe wieder beweglicher zu machen.

viele Grüsse
Hallo, bin eben auf die Beiträge gestoßen.
Ich habe ähnliche Nebenwirkungen von der Impfung und kenne mittlerweile ganz viele Betroffene denen es so geht.
Meine Impfung war am 9. März und erst jetzt wird es langsam besser mit dem Kribbeln u dem ga Zen Mist.
Ich will hier aber auch betonen dass ich nicht gegen das impfen bin, hätte aber nicht gedacht dass die Impfung so vielen Menschen so dermaßen zu schaffen macht.
 
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07.05.09
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Ich habe ähnliche Nebenwirkungen von der Impfung und kenne mittlerweile ganz viele Betroffene denen es so geht.
Meine Impfung war am 9. März und erst jetzt wird es langsam besser mit dem Kribbeln u dem ga Zen Mist.

Hallo Tiffi,

uih, bis jetzt, das ist aber eine wirklich lange Zeit. Meine Nebenwirkungen hörten so allmählich nach 4 Wochen auf. Jetzt merke ich nichts mehr davon und habe auch die zweite Impfung gut bzw. viel besser überstanden, vielleicht auch deshalb, weil es nicht, wie bei der 1. Impfung Astrazeneca, sondern Moderna war.

Kanntest Du denn vor der Impfung auch schon solche Symptome (Kribbeln in Händen und Füssen und häufig Schmerzen in den Lymphknoten unter den Achseln?

Würd mich jetzt auch interessieren, welcher Impfstoff Dir solche Probleme gemacht hat.

viele Grüsse
 
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09.03.08
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Ich würde mit Astra geimpft, ich hatte vorher auch Probleme mit den Füßen, kribbeln u Schmerzen.
Ursache wurde nie gefunden, das war mal mehr mal weniger.
Ich habe Fibromyalgie.
Aber so wie nach der Corona Impfung hatte ich das noch nie, das war ja überall, Arme,Beine, Hände, Wirbelsäule, ich konnte lange kaum laufen.
 
regulat-pro-immune
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07.05.09
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Hallo Tiffi,

habe mir auch viel Gedanken über diese Symptome gemacht. Diese Symptome werden meistens nicht ernst genommen, wenn anerkannte Untersuchungsmethoden (z.B. Nervenleitung gestört beim Neurologen) versagen und als vom Gehirn ausgesendete oder wahrgenom-mene Falschmeldung verstanden. So nach dem Motto: Was sie fühlen, ist in Wirklichkeit nicht vorhanden. Für die, die es haben, eine wenig hilfreiche Vorstellung. Aber möglich ist natürlich vieles.

Meine Gedanken dazu: Durchblutungsstörungen oder ein Mangel an Vitamin B12. Kennst du Deinen Methyl-malonsäurewert?

Gerade Astrazeneca kann oder soll dummerweise viele Fremd-Eiweiße enthalten. Methylmalonsäure ist ein Abbauprodukt, das im Körper jeden Tag produziert wird. Das ist ganz normal. Es muss aber abgebaut werden. Dafür sind zwei Enzyme und als Co-Faktoren noch Vitamin B12 (für das erste Enzym) und Biotin (für das zweite Enzym) nötig.

Wenn der Methylmalonsäurewert zu hoch ist, heißt das, dass dieser Eiweiß-Abbau nicht optimal läuft.

Auf jeden Fall ist auch offiziell leider bestätigt worden, dass Astrazeneca der Impfstoff mit den meisten Unverträglichkeitsreaktionen ist (war). Aber nicht jeder hat so darauf reagiert. Das könnte natürlich rückwirkend mal untersucht werden. Wäre interessant, wird aber höchstwahrscheinlich nicht passieren.

viele Grüsse
 
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10.01.04
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Bei Symptomen, die auch auf einen B12-Mangel hindeuten können, sollte man eine "große" Abklärung veranlassen:

...
Personen mit normalen Vitamin-B12-Spiegeln können bereits erhöhte MMA-Konzentrationen (> 300 nmol/L) und erniedrigte Holo-TC-Spiegel (< 35 pmol/L) infolge eines intrazellulären, metabolisch manifesten (funktionellen) Vitamin-B12-Mangels aufweisen (4). Umgekehrt sind auch normale MMA-Spiegel bei erniedrigten Vitamin-B12-Konzentrationen als falschpositiver Befund möglich.

Ein erniedrigter Holo-TC-Spiegel im Serum gilt als frühester Marker eines B12-Mangels und ist ein Hinweis darauf, dass der Körper über nicht ausreichend verwertbares Vitamin B12 verfügt und die B12-Speicher sich aufgrund der negativen Vitamin-B12-Bilanz bereits leeren (4). In diesem Stadium werden klinische oder hämatologische Symptome noch nicht beobachtet.

Ein erniedrigtes Holo-TC zusammen mit erhöhtem MMA und Homocystein sind indikativ für einen metabolisch manifesten B12-Mangel. Bei diesem können bereits klinische Anzeichen vorliegen oder auch noch fehlen – der Patient kann dementsprechend noch ohne klinische Auffälligkeiten sein (6). Der metabolisch manifeste B12-Mangel kann sich aber beispielsweise bereits negativ auf den Knochenstoffwechsel auswirken und zur Stimulation von Osteoklasten führen (7). Die Prävalenz eines klinisch bedeutsamen B12-Mangels ist nicht genau bekannt, weil die Symptomatik eines B12-Mangels ein weites Spektrum umfasst und mit den neuen Markern deutlich häufiger ein Vitaminmangel erkannt wird.

Die MMA-Bestimmung ist teuer und erfordert spezielle Geräte wie Massenspektrometer. Der Holo-TC-Immunoassay steht derzeit als automatisierter Test zur Verfügung. Die Kosten sind etwa doppelt so hoch wie für Gesamt-Vitamin-B12. Angesichts des Kosten-Nutzen-Effekts durch die frühe Erkennung eines B12-Mangels mithilfe von Holo-TC wird sich dieser Test als Laborparameter erster Wahl für den Vitamin-B12-Status etablieren.

Zum Thema Screening auf B12-Mangel besteht noch keine Einigkeit. Ein Screening ist dann sinnvoll, wenn man erste Anzeichen eines B12-Mangels deutlich vor der Entstehung neurologischer oder hämatologischer Anomalien feststellen kann. Deshalb kommen hierfür nur die modernen Biomarker wie Holo-TC und MMA infrage. Obwohl Holo-TC ein sehr früher und MMA ein funktioneller Biomarker für einen B12-Mangel ist, gibt es keinen universellen Marker für den Vitamin-B12-Status, weil Limitationen bezüglich ihrer diagnostischen Aussagekraft bestehen . ...

Grüsse,
Oregano
 
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