Contra und Pro der Mammographie

wundermittel
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25.03.12
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Huhu,

ich las mal (mir fällt leider nicht ein wo :eek:) ), dass die Strahlung der Mammographie garnicht sooo ohne ist.
Beim quetschen der Brust in diesem Apparat würden manche Zellen feinste Verletzungen erleiden. Und in diese verletzten Zellen haut dann die Strahlung.

Ich denke, das kann jeder nur für sich entscheiden .. Statistisch gesehen bringt es scheinbar fast nichts, nur unnötige Behandlungen und Ängste, wo vielleicht garkeine Behandlung nötig gewesen wäre. Und diese Frauen müssen sich in solchen Fällen dann lebenslang mit den Nachwirkungen einer Chemo und mit Ängsten vor Rezidiven herumschlagen.

Liebe Grüße
Anahata
 
regulat-pro-immune
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Huhu,

ich las mal (mir fällt leider nicht ein wo :eek:) ), dass die Strahlung der Mammographie garnicht sooo ohne ist.

Das ist leider untertrieben, "gar nicht soooo ohne", sondern schlicht und ergreifend "SCHÄDLICH" !!!
Beim quetschen der Brust in diesem Apparat würden manche Zellen feinste Verletzungen erleiden. Und in diese verletzten Zellen haut dann die Strahlung.

Und ebenfalls durch das "Quetschen" der Brust wird Vieles falsch dargestellt und so kommt es zu Fehldiagnosen, ja sogar zu Amputationen, wie diese Woche noch in SAT1 zu sehen war und zu allem Überfluß sich dann noch herausstellte, dass die Amputation gar nicht notwendig gewesen wäre, da kein Krebs.

Ich denke, das kann jeder nur für sich entscheiden .. Statistisch gesehen bringt es scheinbar fast nichts, nur unnötige Behandlungen und Ängste, wo vielleicht garkeine Behandlung nötig gewesen wäre. Und diese Frauen müssen sich in solchen Fällen dann lebenslang mit den Nachwirkungen einer Chemo und mit Ängsten vor Rezidiven herumschlagen.

Liebe Grüße
Anahata



Diese Angst- und Panikmache, ja sogar bewußtest unter Druck setzen der Ärzte, macht mich fürchterlich wütend und traurig zugleich.

Eigentlich hätte ich diese Zeilen hier gar nicht mehr schreiben können, da lt. Diagnose einer Koryphäe auf diesem Gebiet (Professorin an einer Universität), ich bereits seit 10 Jahren unter der Erde liegen müßte.

Der vermeintliche Knoten (Krebs) ist von alleine verschwunden. Ich habe eine OP abgelehnt und lebe immer noch
:freu:

Ich wünsche allen Mut zum bedachten und überlegten Handeln.

Viele Grüße
Destination
 
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07.08.10
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Ich denke ein Pro kann es gar nicht geben!

Das Problem ist, ich darf es nicht erläutern warum ich darauf komme, es würde Zensiert, aber: Mammographie ist scheiss gefährlich, fördert Fehldiagnosen und Amputationen!

und wenn Krebs ein biologisches Sonderprogramm ist stellt sich die Medizin auf den Kopf;)

LG Therakk
 
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25.03.12
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Hallo,

Das ist leider untertrieben, "gar nicht soooo ohne", sondern schlicht und ergreifend "SCHÄDLICH" !!!

Ja, so las ich das auch. Ich weiß nur leider nicht mehr wo, aber Oregano hat einen gutem Link auf ein bestehendes Thema eingestellt, da ist auch ein sehr interessantes Interview mit einem Dr. Peter Gotsche zu lesen zum sog. "Nutzen".

Ich finde es auch sehr traurig, dass viele Frauen, oder eigentlich der größte Teil nicht richtig informiert werden. Ich kann immer nur wieder sagen, man muss kritisch bleiben und sich selber informieren und Fragen stellen, immer wieder. Auch wenn man dann ggf eine unbequeme Patientin ist. Ein wirklich guter Arzt kann damit gut umgehen! (Der informiert aber auch ganz anders!) - meine Erfahrung.

Die Angst und Panikmache, die musste ich nun in den letzten Wochen auch teilweise krass erleben und bin schockiert - und gleichzeitig sehr froh, dass ich einen kritischen, bodenständigen Geist habe :rolleyes:

Genau, gut abwägen und Informationen sammeln und Fragen stellen - und im Zuge dessen auch ein dickes Fell anschaffen :eek:)

Liebe Grüße
Anahata
 
Zuletzt bearbeitet:
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23.11.12
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Ich finde es auch sehr traurig, dass viele Frauen, oder eigentlich der größte Teil nicht richtig informiert werden.

... Wenns nur das wäre!
Sie werden aktiv fehlinformiert.
... Und noch schlimmer:
Sie werden aktiv geängstigt und fehlgeleitet.

Von den Medien, von Forschungslaboren die nur Selektives herausgeben dürfen (sonst wüsste man ja, dass Krebs lange heilbar wäre), von dem Pharmakonzernen sowieso. Tragischerweise damit auch von beeinflussten Ärzten.
Und von Schein-Selbsthilfeverbänden wie Komen, Mammazone und wie sie alle heißen - die von der Pharmaindustrie gesponsort werden!!!

Dies ist meine persönliche unbelegte Meinung.
 
regulat-pro-immune
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Hey

... Wenns nur das wäre!
Sie werden aktiv fehlinformiert.
... Und noch schlimmer:
Sie werden aktiv geängstigt und fehlgeleitet.

Geb dir da Recht, wenn man hier nicht auf einen selbstständig denkenden und sich auch mal links und rechts informierenden Arzt trifft (aber es gibt sie noch, sie sind nur selten) .. oder das Krankenhaus eben noch ein paar 10.000 - 100.000 Euro einnehmen muss(kann) ..

Ja, im Kern bleibt: immer kritisch zu bleiben, Dinge zu hinterfragen und sich eben selber informieren und unbequeme Fragen stellen. Das dafür benötigte dicke Fell kommt mit der Zeit :p)

Liebe Grüße
Anahata
 
Themenstarter
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Das Spiel mit den Prozentzahlen. In diesem Video wird auseinander genommen, wie die Prozentzahlen, die für eine Mammographie werben, letztlich interpretiert werden können. Die Prozentzahlen werden in "richtig" Zahlen umgewandelt, was einen völlig anderen Eindruck vermittelt.
Das Ergebnis spricht nicht unbedingt für Mammographien.



Grüsse,
Oregano
 
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27.03.13
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:eek:
Dachte jeder hatte zumindest im Abi etwas Statistik und % Rechnung. *ohnmacht*

Problem ist, wenn man keine Zahlen serviert bekommt sondern nur "Fakten". Und wenn man diese selbst nachpruefen will eben an Grenzen stoesst. :(
 
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04.02.08
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So viel zur Mammopraphie !!!


Jedes Mal, wenn den Geschäftemachern der Krebsindustrie Stammkunden abspenstig gemacht werden, beginnt ein politischer Kampf. Nachdem in den USA die United States Preventive Services Task Force in ihren neuen Empfehlungsrichtlinien Frauen unter 50 Jahren von regelmäßigen Mammogrammen abriet (und danach Screenings im Zweijahrestakt empfahl), wurde die Krebsindustrie nervös. Mammographien sind das tägliche Brot der profitorientierten Krebsindustrie. Sie dienen zwei sehr wichtigen Zwecken:

Veränstigte Frauen unterziehen sich unnötigen Vorsorgeuntersuchungen


Zweck Nr.1: Patientenrekrutierung

Mammogramme sind eine clevere Art und Weise, Patienten zu gewinnen, die dann in den Kreislauf hochprofitabler Behandlungsmethoden wie Chemotherapie, Bestrahlung und Operationen geraten, die in neun von zehn Fällen nicht einmal medizinisch gerechtfertigt sind. Wie kommt es dazu? Weil die Technologie hinter den Mammogrammen mittlerweile so ausgefeilt ist, können selbst winzig kleine Tumore, die bei so ziemlich jedem Menschen vorkommen, entdeckt werden – ob sie gefährlich sind, oder nicht.

Dies hat zu einem enormen Anstieg an „fälschlicherweise auftretenden Positivergebnissen“ geführt, sowie zu gefährlich übertriebenen und unnötigen Behandlungen des Krebses, der in diesen Fällen besser unbehandelt geblieben wäre.

Aber Mammogramme sind ein hervorragendes Mittel, Frauen so zu verängstigen, dass sie sich unnötigen Krebsbehandlungen unterziehen. Daher sind sie das perfekte Werkzeug bei der Rekrutierung neuer „Kundinnen“.

Zweck Nr. 2: Verursachung zusätzlicher Krebserkrankungen

Der zweite Grund für Mammogramme liegt darin, dass Krebs durch die Bestrahlung von Brust- und Herzgewebe erst ausgelöst wird. Wird der menschliche Körper wiederholt dieser ionisierenden Bestrahlung ausgesetzt, verändert sich die DNA und aktiviert vorhandene Krebszellen. Dies führt dazu, dass die Krebsindustrie Vorhersagen treffen kann wie: „Einer von drei Frauen wird in ihrem Leben Brustkrebs diagnostiziert.“ Sie wissen, dass diese Vorhersage wahr ist, weil sie diejenigen sind, die den Krebs verursachen!

Wenn Sie Ihr Auto zum Mechaniker bringen um einen Ölwechsel zu machen, und der gleiche Mechaniker mutwillig verrostete Autoteile in Ihren Motor einbaut, die schwere langwierige Motorschäden auslösen, würden Sie weiterhin Jahr für Jahr Ihr Auto zu diesem Mechaniker bringen? Und falls dem so wäre, würden Sie diesen Mechaniker dafür BEZAHLEN, dass er den Schaden repariert, den er selbst verursacht hat?

Genau das machen Frauen im Grunde, wenn sie sich einer Mammographie unterziehen. Sie setzen sich selbst genau der Strahlung aus, die den Krebs verursacht, was gleichbedeutend damit ist, dass sie irgendwann eine Krebserkrankung diagnostiziert bekommen. (An dieser Stelle wird der Onkologe etwas sagen, wie: „Sehen Sie? Gott sei Dank führen wir jährlich diese Mammographie durch, sonst hätten wir den Tumor nicht entdeckt!“) Der Slogan “Früherkennung rettet Leben” ist falsch. Richtig würde er lauten: Wiederholte Strahlenbelastung verursacht Krebs.

Röntgen-Geräte in Schuhgeschäften

Wussten Sie, dass in den 1940er Jahren Schuhgeschäfte ihre eigenen Röntgenapparate besaßen? Kunden konnten einen Schuh ausprobieren, dann ihren Fuß unter das Gerät halten und durch die Aufnahme sehen, ob ihre Füße zu den ausgewählten Schuhen passten.

Das bot dem Kunden eine scheinbare Sicherheit. Doch das Gegenteil war der Fall, denn die Füße der Kunden wurden mit einer Dosis von 20-100 rems pro Minute bestrahlt. Dadurch entstanden bei vielen dieser Menschen sehr ernstzunehmende gesundheitliche Probleme an den Füßen, wie zum Beispiel DNA-Mutationen und krebsartige Läsionen.

Sogar noch lange nachdem die Gefahr solcher Geräte in Schuhgeschäften allgemein bekannt war, schwiegen die Ärzte über diesen Misstand. Die Geräte wurden auch nie wirklich verboten, aber ihre Benutzung lief langsam in den 50er Jahren aus, nachdem von buchstäblich Millionen Menschen das Krebsrisiko enorm erhöht wurde.

Mammographien sind die heutige Variante dieser Röntgen-Geräte in Schuhgeschäften. Sie stellen eine gefährliche, krebserregende Technologie dar, von der sich Frauen fälschlicherweise einen positiven Nutzen erhoffen. Und jedes Mal, wenn sie an einer Mammographie teilnehmen steigt ihr Risiko, an Krebs zu erkranken, wieder um ein Stückchen.

Es weist mittlerweile alles darauf hin, dass das Risiko, das durch die Mammographie entsteht viel größer ist als die Möglichkeit, Ihr Leben durch eine Krebsfrüherkennung zu retten. Dies gilt vor allem für Frauen unter 50 Jahren.

Subtiler Suizid

Wenn Sie ein größenwahnsinniges Genie des Bösen wären und eine krebsauslösende Maschine entwerfen und herstellen wollten, wäre es eine echte Herausforderung für Sie, etwas wirkungsvolleres zu erdenken, als die heutigen Mammographie-Geräte. Diese setzen das menschliche Gewebe hochwirkungsvoller Strahlung aus, die – sofern oft genug wiederholt – praktisch sicherstellt, dass irgendwann der Krebs ausbrechen wird.

Im gewissen Sinne handelt es sich hierbei also um Art von „subtiler Suizid-Maschine“, die Jahre (oder gar Jahrzehnte) benötigt, um ihre Arbeit an Ihrem Körper zu verrichten. Doch bevor Sie sterben, werden Sie dazu gebracht, ihre Ersparnisse für „Behandlungen“ auszugeben, die Sie in den Bankrott treiben, bevor sie Sie umbringen. Genau darum geht es der Krebsindustrie: Die Profite zu maximieren, die der Krebs ermöglicht. Mammographien stellen eine wichtige Säule dar, um genau das zu erreichen.

Wiederholungsgeschäfte

Wenn Sie ein Onkologe wären, sollten Sie – um einen Krebspatienten im Alter von 55 Jahren behandeln zu können – sicher gehen, dass Sie diesen bereits seit seinem 40. Lebensjahr (oder früher) regelmäßiger Strahlung aussetzen. Dies ist vergleichbar mit einer Diabetes-Klinik, die kleinen Kindern immer wieder Süßigkeiten anbietet. Sind sie irgendwann süchtig nach diesem Zucker, kommen sie als Stammkunden zurück, da sie an Diabetes leiden. Die Krebsindustrie wurde sehr nervös, als die Task Force der U.S.-Regierung neue Richtlinien für Krebs-Screenings herausgab. Sie befürchteten, viele Stammkunden zu verlieren, wenn die Screenings aufhörten. Daher setzten sie ihren Lobbyapparat ein, um eine Änderung der Richtlinien durchzusetzen.

Und fast hätten sie es geschafft. Die Staatssekretärin der Health and Human Services, Kathleen Sebelius, ging aber auf Sendung, um zu erklären, dass die neuen Empfehlungen der Task Force „nicht die Politik der Bundesregierung reflektiere“. Sie fuhr fort: „Mammogramme waren bislang stets eine wichtige, lebensrettende Maßnahme im Kampf gegen den Brustkrebs, und sie bleiben es auch weiterhin.“ Mit anderen Worten: Lassen Sie sich weiter Ihre Brüste verstrahlen. Es ist wichtig für die amerikanische Wirtschaft. Die Industrie rechnet fest mit Ihren zukünftigen Krebserkrankungen, wussten Sie das etwa nicht?

Lassen Sie sich nicht verwirren

Die Associated Press schrieb: „Die neuen Empfehlungen der Regierungskommission haben Frauen im ganzen Land verwirrt, und sie wissen nun nicht, welchem Rat sie folgen sollen.”

Also, da ist eine Maschine, die buchstäblich Ihre Brüste zusammenpresst, die teuflisch weh tut und die dann Ihre Brüste, Ihr Herz und die Lunge mit krebsverursachender Strahlung schädigt.

Warum sollten Sie also verwirrt sein? Die Verwirrung dient einzig und alleine der Krebsindustrie. Sie arbeitet nach dem Prinzip, Frauen uninformiert und verwirrt zu halten, in der Sicherheit, dass verwirrte, ängstliche Menschen viel einfacher zu manipulieren sind, und so dazu gebracht werden können, sich hoch-profitablen Behandlungen wie Chemotherapien zu unterziehen.
Das genau ist der Sinn und Zweck des Ganzen: Geld damit zu machen, Krebs zu behandeln – ob der Patient es nötig hat, oder nicht.

Nur der Profit zählt

Bei der Krebsindustrie handelt es sich um eine profitgetriebene Industrie, die wie jeder andere Geschäftszweig ihre Gewinne maximieren will. Und wie wir alle wissen, arbeiten Pharmaunternehmen vollkommen unethisch: Sie engagieren sich in fragwürdigen Aktivitäten wie der Bezahlung von Ärzten, sie verändern Studienergebnisse, sie deckeln ihre Produktpreise und versuchen alternative Heilweisen lächerlich zu machen, indem sie Internetseiten wie Esowatch.com mitfinanzieren.

Für diese Unternehmen geht es immer nur um´s Geld. Also, was machen schon die paar Millionen Frauen aus, die dabei sterben? Wir müssen an unsere Shareholder denken!

Anmerkung:

Das ist hier kein Aufruf, sich bei einer Krebsdiagnose nicht behandeln zu lassen. Es geht viel mehr hauptsächlich darum, dass man sich Informationen aus verschiedenen Quellen holt und sich nicht nur auf die Aussagen der Schulmedizin verlässt. Es geht um das eigene Leben – Überleben. Und genau deswegen sollte man auch dementsprechend Eigenverantwortlich damit umgehen, also die Verantwortung nicht zur Gänze an andere abschieben. Letztendlich ist es immer Ihre eigene Entscheidung, welche Methode der Behandlung Sie für sich auswählen. Denn niemand außer Ihnen selbst, wird die Konsequenzen dafür tragen müssen.

Viele Grüße
Destination
 
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30.06.12
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Julius Hackethal schrieb zum Thema Früherkennung in seinem Buch: Der Meineid des Hippokrates folgendes: „Selbstverständlich werden durch systematische Mammographien in den Brustdrüsen auch öfters kleine Krebsherde entdeckt. Dann wird stolz verkündet, man habe auf diese Weise viel zur Früherkennung des Brustkrebses beigetragen und dadurch Menschenleben gerettet. Wenn im selben Zusammenhang auch der statistische Nachweis geführt wird, dass von den behandelten angeblichen Krebspatientinnen 90 % überlebt hätten, so halte ich dagegen: Hier ging es in der weit überwiegenden Zahl um Haustierkrebse, inaktive Krebse von Gesunden. Und Gesunde überstehen sogar Radikaloperationen, ohne dauerhaften Schaden zu nehmen.“

Weiter kann ich nur sagen, sie ist nicht gut, da der Busen gedrückt wird und Krebszellen abdriften können. Ich habe sie auch machen lassen, würde es aber nie wieder tun. Die letzte Aufforderung dazu lehnte ich ab.
Ich habe meinen Brusttumor auch ohne Schulmedizin im Griff und mir geht es wohl nur deshalb so gut. Keine Vergiftung, keine Verstrahlung, keine Verstümmelung!
Ich tu meinem Körper so viel Gutes wie möglich. :)

Also denn. Lasst euch nur nicht zur Mammo überreden. Im Fall von dichtem Brustdrüsengewebe wie bei mir, erkennt man darin sowieso nichts. Ist also sinnlose Strahlenbelastung und...
Ultraschall tut es auch, obwohl auch da manchmal zu hart auf dem Busen herumgeschurwerkt wird.
Bei der Stanze werden auch Krebszellen freigesetzt. Fragt man in der Klinik heißt es: "Dabei geschieht nichts. Dieses Verfahren ist sicher!" Und Patient glaubt es. :-(

Allen eine gute Zeit
anomar
 
regulat-pro-immune
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Gut gebrüllt, Löwe!
(Auch wenn das mit dem Haustierkrebs viele nicht verstehen werden.)
Ich bereue auch, mich so unter Druck gesetzt haben zu lassen, etliche (!) Mammografien hab ich über mich ergehen lassen, und damit eine zusätzliche Last, die ich meinem Körper nun zu bewältigen helfen muss. Ich mache auch keine mehr.
 
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Patientenrekrutierung, genauso sehe ich das auch. All diese ganzen Vorsorgeuntersuchungen dienen diesem Zweck, damit nur kein Tumorchen oder Zystchen übersehen wird, was man dann ordentlich bestrahlen und mit Chemo bombadieren kann. Wieviele davon wären von selber wieder verschwunden?
 
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21.05.11
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Also ich werde das auch nicht machen lassen in 2 Jahren.

Finde es sowieso sehr seltsam immer diese Suche nach einer Geschwulst wo auch immer. Für mich ist Vorsoge, dafür zu sorgen, dass soetwas erst gar nicht entsteht!

Alles Gute.
 
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23.11.12
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Das ist a bisserl hochmütig, denn sicher verhindern kann das niemand.
(Und wenns denn doch passiert, wie reagierst Du dann?)
Aber es ist natürlich sehr gut, das eigene dazu zu tun, und so auch anderen zu zeigen.
 
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09.09.08
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Wuhu,
dazu
Das Spiel mit den Prozentzahlen. In diesem Video wird auseinander genommen, wie die Prozentzahlen, die für eine Mammographie werben, letztlich interpretiert werden können. Die Prozentzahlen werden in "richtig" Zahlen umgewandelt, was einen völlig anderen Eindruck vermittelt.
Das Ergebnis spricht nicht unbedingt für Mammographien.

Brustkrebsvorsorge nützlich? - Statistiken lügen! - YouTube
gab's unlängst einen frontal21-Bericht im ZDF: Frontal 21 - ZDFmediathek - ZDF Mediathek (Video, 1. Beitrag)
Unnötige Leiden bei Brustkrebs - Test erspart Chemotherapie

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Manuskript des Beitrags (= Anhang an diesem Beitrag)
Forum: Was sagen Sie dazu?


Diagnose „Brustkrebs“ – ein Schock für rund 75.000 Frauen jedes Jahr in Deutschland. Die meisten Ärzte gehen da lieber auf „Nummer sicher“ und verordnen nach dem Gieskannenprinzip eine Chemotherapie - mit schwersten Nebenwirkungen für die betroffenen Frauen, vom Haarausfall bis zu zum geschwächten Immunsystem. Doch jede zweite in Deutschland verordnete Chemotherapie sei völlig nutzlos, sagen namhafte Krebsforscher. Um das zu vermeiden, könnten sogenannte Genexpressionstests helfen. Diese moderne Gendiagnostik bei Brustkrebserkrankungen sei in Deutschland aber oft nur Privatpatientinnen vorbehalten. So sei der „Genexpressionstest“ bis heute nicht offiziell als kassenärztliche Leistung anerkannt, obwohl der Nutzen dieses Gentestes wissenschaftlich erwiesen ist.
Frontal21 über eine Diagnosemethode, die vielen Brustkrebspatientinnen eine unnötige Chemotherapie ersparen kann – wenn die Krankenkasse zahlt.
"... jede zweite in Deutschland verordnete Chemotherapie sei völlig nutzlos, sagen namhafte Krebsforscher..." :schlag:
 

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regulat-pro-immune
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23.11.12
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Nicht nur jede zweite...
(Und wenn es denn "nur" nutzlos wäre!)

Übrigens hat das mit den Privatkassen auch seine Schattenseiten. So weiß ich von Klinikärzten, dass auf den Tumorkonferenzen für Kassenpatientinnen mehr und vor allem längere Chemo verordnet wird - einfach weil es sich rechnet...!!!
Andererseits sind natürlich die Leistungen für naturheilkundliche Behandlungen und vor allem naturheilkundliche Mittel erheblich besser. An viele gute Ärzte kommt man als Kassenpatient schlicht gar nicht ran!
 
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09.09.08
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12.978
Wuhu,
ja, das
Nicht nur jede zweite...
(Und wenn es denn "nur" nutzlos wäre!)
kann wohl so sein - nur alleine die Tatsache, dass sich das bereits einige Medizinier laut aussprechen trauen finde ich sehr gut... :)

Das
... Privatkassen ... Schattenseiten ... mehr ... verordnet ... weil es sich rechnet...!!!
stimmt allerdings auch, und nicht nur im Bereich Krebs... :mad:
 
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