chronische Entzündung bei CFS

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04.08.19
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Hallo, ich schreibe im Auftrag meines Sohnes (28), der seit letztem Jahr unter CFS leidet. Er ist im Moment so schlecht dran, dass er nicht selber schreiben kann.
In einer sehr guten Phase Ende Juni begann er mit einer Chelat-Therapie, um Schwermetalle auszuleiten.
Es ging ihm nach jeder Infusion schlechter. Nach 4 Stück hat er aufgehört.
Er liegt jetzt seit Ende Juli nur noch im Bett, ist total erschöpft.
Vermutlich hat die Ausleitung eine chronische Entzündung ausgelöst. Er vermutet im zentralen Nervensystem, wenn er von den Symptomen ausgeht. Für mich am augenfälligsten ist eine ständige Bindehautentzündung, die sich mit nichts heilen lässt. Die Entzündungsmarker im Blut sind in Ordnung, die Hausärztin ist sich aber auch im klaren, dass da irgendetwas ist.
Ich soll hier fragen, ob jemand eine Möglichkeit kennt, die Entzündung zu bekämpfen. Seine Idee sind z.B. Heilpilze.
Er nimmt bis jetzt unter anderem Olivenblattextrakt. Er ist von der Dosis her erst bei 3 x 4 Tropfen, angegeben sind 3 x 10 Tropfen.
Aber jedesmal, wenn er um einen Tropfen erhöht hat (er hat mit 1 Tr. angefangen), wird die Erschöpfung und die Symptome schlimmer.
Kann es sich um eine Erstverschlechterung handeln ?
Ich bn für jede Hilfe dankbar.
 

togian

Hi Andrea,
wie schon im anderen Thread geschrieben: https://www.symptome.ch/vbboard/koe...eitssyndrom-schlafstoerungen.html#post1234381
würde ich essentielle (=lebensnotwendige) Nährstoffe auffüllen.

Mit Vitamin C (hochdosiert) und Zink kann er Körper Infekte allein gut bekämpfen. Allerdings wird bei Deinem Sohn beides isoliert wahrscheinlich nicht reichen (der Körper braucht folgende Nährstoffe in ausreichender Menge um gut arbeiten zu können: https://www.strunz.com/de/news/die-liste.html)
C greift gut/schnell wenn ausreichend Mineralstoffe im Körper sind. Wenn er im Mangel ist, wird's auch helfen, aber die Bekämpfung des Infekts wird ihn noch mehr auspowern.

Daher (würde ich) mal als Basis Elektrolyte auffüllen (v.A. Salz!). Und dann möglichst schnell schauen, dass er eine Rundumversorgung hat.

Bindemittel hat er/verwendet er? Wenn ja welche/wie dosiert?

"Fremdstoffe" die antibiotisch wirken würde ich in der aktuellen Situation nicht verwenden, und falls doch, nur lokal. Auch Adaptogene können (m.E.) nur greifen, wenn mal die Basis (Nährstoffe) passt.

lg togi
 
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