CFS Schlafstörungen und Schmerzen

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Hallo,

ich wollte euch mal fragen, ich habe sehr hartnäckige Schlafstörungen, wache immer wieder auf und es dauert länger bis ich wieder einschlafen kann, oder ich bin hellwach und kann erst in den morgen stunden einschlafen. Es ist äußerst unangenehm.

Kennt ihr das auch und habt ihr etwas eingenommen?
Gibt es jemanden der Serotonin und Melatonin getestet hat? Könnte das weiterführend sein?

Ich habe so dolle Muskelschmerzen, an der Charite war LDH auch erhöht. Habt ihr da Erfahrung was euch geholfen hat? Bin für jeden Ratschlag dankbar.

Danke,stern80
 

ahaffmann

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Hallo stern80,

die Schlafstörungen, die du beschreibst, habe ich auch. Ich habe auch mal Cortisol prüfen lassen (Speicheltest) und das war abends ganz hoch.

Ich kann nichts einnehmen.
Ich experimentiere mit dem Liegen. Es gibt gewisse Faktoren, die bei mir den Schlaf fördern, so muss es dunkel sein, und kühl - frische Luft ist ideal. Was ich noch rausgefunden habe, ist, dass Strom meinen Schlaf stört/verhindert. Deshalb habe ich alle Elektrogeräte im Schlafzimmer rausgeschmissen.
Vielleicht hilft das was, wenn du es probierst.

Gruß ahaffmann
 

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21.09.11
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Hallo Stern80,

Schlafstörungen kennt wohl jeder CFSler, behaupte ich mal. Bei mir ist es in den Morgenstunden sehr oft auch "fiebriger" Schlaf, das heißt, äußerst fragmentiert und mit fieberhaften, sich stets wiederholenden Schlafinhalten.
Entsprechend groggy fühlt man sich morgens.

Schlafstörungen sind in meiner Erfahrung soetwas wie der Supergau bei CFS, und es sollte mMn alles mögliche versucht werden um einen besseren Schlaf möglichst schnell wieder herbeizuführen.
Wenn notwendig, dann auch mit chemischen Mitteln, denn die natürliche Beseitigung von Schlafstörungen kann relativ lange dauern.

Die Frage ist natürlich erstmal, was genau dich nicht schlafen lässt. Bist du aufgeregt, hast du Angstgefühle, Kopfkino, oder kannst du einfach trotz erheblicher Müdigkeit nicht in den Schlaf finden (dahinter steht bei CFS oft ein Tryptophan/Serotonin/Melatoninmangel).

Tryptophan und Melatonin sind mMn die Mittel der Wahl (neben pflanzlichen Präparaten- diese wirken aber oft nicht stark genug bei CFS-bedingten Schlafstörungen), wenn es darum geht den Schlaf auf möglichst natürliche Weise zu unterstützen. Allerdings gibt es beim Tryptophan manchmal Probleme mit der Umwandlung, weswegen sich evtl. 5-HTP (die direkte Vorstufe von Serotonin) empfiehlt. Da käme es jeweils einfach auf den Versuch an. Du solltest dir jeweils aber schon 2-4 Wochen Zeit geben ehe du urteilst, dass es nicht hilft. Es KANN so lange dauern, muss aber nicht.

Als Melatonin-Präparat gibt es in D eigentlich nur Circadin. Die offizielle Indikation ist bei Schlafstörungen ab 55. Allerdings rät nahezu jeder CFS-Spezialist zu genau diesem Medikament. Mit dem passenden Hausarzt müsstest du ein Rezept dafür bekommen (mit Verweis auf die Erfahrungen vieler CFS-Spezis).

Bei mir hat bis jetzt Circadin mit Abstand am Besten geholfen.
Du solltest auf jeden Fall einen Arzt/Neurologen aufsuchen um das Ganze mal zu besprechen. Im Notfall gibt es natürlich Mittel die dich quasi sofort in Tiefschlaf versetzten (z.B. die Z-Präparate, Zopiklon, Zolpidem), oder auch viele Benzodiazepine. Das sollte aber nur in absoluten Notfällen in Betracht gezogen werden, 1. weil es ein Teufelszeug ist, 2. weil es starkes Abhängigkeitspotential birgt, und 3. weil der Schlaf sehr "unphysiologisch" oder besser: alles andere als "gesunder" und natürlicher Schlaf ist. Man fühlt sich danach eher wie nach einer Narkose....

Auch einige Antidepressiva sind schlafförderlich, spontan fallen mir da Opipramol (auch Angstlösend) und Amitryptilin ein (hilft auch gut gegen neuropatische Schmerzen). Diese beiden Mittel würde ich jederzeit den Z-Medikamenten und Benzos vorziehen (da kein abhängigkeitspotential besteht), allerdings sollte man bevor man hierzu greift auch einiges vorher ausprobiert haben, da sie quasi die zweitschlechteste Wahl darstellen.

Als erste Wahl (neben Circadin) gibt es viele pflanzliche Mittel: Baldrian (hochdosiert, jenseits der 500 mg, braucht seine Zeit bis es wirkt), Hopfen-Tee ist auch einen Versuch wert, und viele mehr.

Schlafhygiene sollte man bei Schlafstörungen auch immer bedenken. Dazu kannst du ja mal etwas googlen.

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar wichtige Hinweise und Gedanken liefern.
Du solltest in jedem Fall versuchen abklären zu lassen warum du Schlafstörungen hast- um halt auch nicht in Blaue hinein Threpieren zu müssen. Aber solange versuche es ruhig erstmal mit plflanzlichen Präparaten, bzw. Tryptophan oder Circadin (Letzteres hilft übrigens sehr schnell, ca. 2 Stunden nach der Einnahme).

Beste Grüße
denda
 
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beste schlafmittel außer benzos sind: Doxepin, Amitryptilin und Mirtazipin. Teste langsam was am besten bei dir wirkt
 
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Schlafprobleme habe ich auch, das ist eben typisch für CFS/ME. Ich kann zwar gut einschlafen, aber durchschlafen geht nicht. Die Träume sind chaotisch und dergestalt, als würde man ständig schnell durchs TV-Programm zappen, jeder Sender ist nur für wenige Sekunden auf dem Bildschirm. In den Morgenstunden sind die Schlafphasen länger.

Ich brauche es zum Schlafen sehr warm. Ideal sind zwischen 25 und 26 Grad Raumtemperatur. Allerdings mit der Einschränkung, daß das natürliche Wärme sein muß, also Sommerwärme. Ich habe das auch mal mit der Heizung probiert, was gar nicht klappte. Davon bekomme ich nur heftige Kopfschmerzen.

Im Normalfall kann ich weiterschlafen, wenn ich in der Nacht aufgewacht bin (kommt zwischen 10 und 20 mal pro Nacht vor). Wenn ich nach dem nächtlichen Aufwachen nicht wieder einschlafen kann, hilft es bei mir, ein Hörbuch zu hören. Wichtig dabei ist eine ruhige und eher sonore Stimme des Lesers. Dann stellt sich nach 15 bis 30 Minuten schwere „Schlafmüdigkeit“ ein. Also schnell weg mit dem Kopfhörer und schon bin ich eingeschlafen. Um bald wieder aufzuwachen...

Tryptophan und Melatonin sind mMn die Mittel der Wahl (neben pflanzlichen Präparaten- diese wirken aber oft nicht stark genug bei CFS-bedingten Schlafstörungen), wenn es darum geht den Schlaf auf möglichst natürliche Weise zu unterstützen. Allerdings gibt es beim Tryptophan manchmal Probleme mit der Umwandlung, weswegen sich evtl. 5-HTP (die direkte Vorstufe von Serotonin) empfiehlt. Da käme es jeweils einfach auf den Versuch an.
Ich habe es vor drei oder vier Jahren mal über einen Zeitraum von drei Monaten probiert. Es hat leider nichts gebracht.
 
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das kann bei CFS so richtig "nach hinten losgehen"!
v.a. das Amitryptilin

da würde ich eher sanftere Varianten nehmen: GABA, Glycin, Theanin, Taurin, Melatonin, Tryptophan, 5-HTP, ...

Histamin-Problematik beachten!
 
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Ich habe so dolle Muskelschmerzen, an der Charite war LDH auch erhöht.
wurde beim Neurologen Glykogen-Speicherkrankheit ausgeschlossen?
es gibt auch eine Variante, die nicht schon beim Kind, sondern erst später auftritt. (Morbus McArdle???)

wäre allerdings ziemlich unwahrscheinlich.

meine Vermutung wäre eher, dass Cortisol ziemlich niedrig ist.

gegen Schmerzen evtl. D-Phenylalanin (DPA)
 
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Hallo,

vielen Dank für eure Antworten. Etwas chemisches möchte ich eigentlich lieber erstmal nicht nehmen. Ich habe bedenken wie das alles in die Gehirnchemie eingreift. Ich werde Melatonin, Serotonin testen lassen und nochmal ein Cortisoltagesprofil machen lassen. Dann fange ich mal mit den sanfteren Mitteln an.

Glykogen Speicherkrankheit wurde nicht ausgeschlossen. Ich musste schon unheimlich kämpfen um überhaupt etwas an Diagnostik zu bekommen und vieles habe ich selber in die Hand nehmen müssen und auch zahlen müssen.
Das Cortisol sehr niedrig ist stimmt, ACTH ist auch niedrig, ich habe auch gerade das Hydrocortison ausgechlichen, dabei wurden die Schmerzen auch stärker, nur ich kann es doch nicht dauerhaft nehmen, dass reguliert die Eigenproduktion bestimmt nur noch weiter herunter.

Ich bin echt verzweifelt. Habt ihr Tipps bezüglich der Cortisolproblematik?

Danke,
stern80
 

ahaffmann

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Habt ihr Tipps bezüglich der Cortisolproblematik?
hallo stern80

ich habe auch das niedrige Cortisol, v.allem morgens. Ich vertrage auch so gut wie nichts, Komplexpräparate sowie Antidepressiva wie zb. Amitriptylin vertrage ich gar nicht. Auch kein 5HTP.

Was ich aber vertrage, und was auf sanfte Art und Weise die hormonelle Balance wieder herstellen soll, ist Weihrauch. Allerdings muss man dabei Geduld haben, man muss es mind. 3 Monate lang nehmen. Es gibt reine Kapseln von Dr. feelgood, die vertrage ich gut - und das will was heißen.
Ansonsten helfen mir beim Thema "wenig Cortisol" alle Tipps, die bei Nebennierenschwäche anwendbar sind: Viel gutes Salz, das richtige Essen, früh zu Bett, Ruhe und kein Stress... vieles mag nur schwer anwendbar sein, so finde ich es kontraproduktiv um 22 Uhr ins Bett zu gehen und dann wach zu liegen, aber trotzdem, je eher man schläft, desto besser. Bei mir hat es noch dazu wirklich geholfen den Schlafplatz stromfrei zu machen.

gruß ahaffmann
 
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26.02.12
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"Auch einige Antidepressiva sind schlafförderlich, spontan fallen mir da Opipramol (auch Angstlösend) und Amitryptilin ein (hilft auch gut gegen neuropatische Schmerzen). Diese beiden Mittel würde ich jederzeit den Z-Medikamenten und Benzos vorziehen (da kein abhängigkeitspotential besteht), allerdings sollte man bevor man hierzu greift auch einiges vorher ausprobiert haben, da sie quasi die zweitschlechteste Wahl darstellen."
Hier nur meine persönlichen Erfahrungen:

GABA-Pulver: schlaffördernd, stabilisierend, angstlösend, antidepressiv

Thyroxin (T4) und T3 - Schildrüsenhormone, niedrig dosiert: gegen Schmerzen

GABA am Abend möchte ich nicht mehr missen! Und laut genetischem Test und der Interpretation zur Methylierung benötigt mein Körper u.a. extern zugeführtes GABA, um ins Gleichgewicht zu kommen...

Gute Nacht :)

hitti
 
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01.06.10
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Hallo stern ,

Hallo,

ich wollte euch mal fragen, ich habe sehr hartnäckige Schlafstörungen, wache immer wieder auf und es dauert länger bis ich wieder einschlafen kann, oder ich bin hellwach und kann erst in den morgen stunden einschlafen. Es ist äußerst unangenehm.

Kennt ihr das auch und habt ihr etwas eingenommen?
Gibt es jemanden der Serotonin und Melatonin getestet hat? Könnte das weiterführend sein?

Ich habe so dolle Muskelschmerzen...
Bei CFS ist auch sehr oft eine Histamin-Problematik vorhanden. Gibt es Threads dazu.

http://www.symptome.ch/vbboard/histamin-intoleranz/86406-chronic-fatigue-syndrome-chronisches-muedigkeitssyndrom-me-histaminintoleranz.html

http://www.symptome.ch/vbboard/cfids-cfs-me/115308-chronic-fatigue-syndrome-chronisches-muedigkeitssyndrom-histaminintoleranz-hnmt-bzw-mastzellenerkrankung.html

Bei Histaminproblemen ( Stichwort : Histaminintoleranz ) sind die von Dir beschriebenen Schlafstörungen ein ganz typisches Problem.


Wer konsequent sucht, was genau bei ihm die Problematik auslöst ( Nahrungsmittel - Allergene , Inhalationsallergene , Kosmetika , Medikamente , virale oder bakterielle Belastungen usw. ) und manches abstellen kann ( z.B. durch allergenarme und histaminarme Ernährung ) , wird auch wieder schlafen können .

Dazu findest Du bestimmt Berichte im Forum !

Irgendwelche Mittel würde ich strikt meiden, meist lösen sie stärkere Probleme aus.

Bezüglich Deiner Muskelschmerzen würde ich an Aminosäurenmangel denken. Muskeln sind die Eiweissspeicher des Körpers. Bei Mangel bedient sich der Körper seiner Reserven ....bis die Muskeln schmerzen und bei kleinster Belastung entzünden .

Ein normwertiges Gesamteiweiss kann lange täuschen.

Essentielle Aminosäuren ( Tabs oder Pulver ) können da fast Wunder vollbringen. Jedenfalls bei mir.

Alles Gute !
 
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23.11.12
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am besten ist Phenibut (von Biovea) 2-3Kapseln 250mg und schläfst super
aber wirkt nur 21 Tage, dann musst du wieder 21 Tage Pause machen um Toleranzen zu entgehen
 
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25.02.14
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Ich nehme seit einem Vierteljahr Mirtazapin und es hilft mir sehr gut. Zum einen schlafe ich nachts meist durch - wenn ich aufwache, dann nur ganz kurz - das gab es seit Jahren nicht mehr! Zum anderen bin ich psychisch seither wesentlich stabiler. Also quasi zwei Fliegen mit einer Klappe. Für mich ist das ein Riesengewinn.

Übrigens brauche ich nur 7,5 mg pro Tag. Angefangen habe ich mit 15 mg und das war eindeutig zu viel.

Alles Gute
Coltie
 
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10.01.04
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Beim Loblied auf Mirtazapin sollte man sich aber auch die vielen möglichen Nebenwirkungen ansehen und auch wissen:
... Ein plötzliches Absetzen von Mirtazapin Pfizer 15 mg Schmelztabletten® nach längerer Behandlung kann zu Entzugssymptomen (Schwindel, Erregtheit, Angst, Kopfschmerzen und Übelkeit) führen. Deshalb müssen Mirtazapin Pfizer 15 mg Schmelztabletten® schrittweise ausschleichend abgesetzt werden....
Mirtazapin Pfizer 15 mg Schmelztabletten - netdoktor.at

Es gibt im Netz viele Berichte zu den Schwierigkeiten, wieder von Mirtazapin weg zu kommen.

Grüsse,
Oregano
 
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23.05.12
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Schlafstörungen in den verschiedensten Arten kennen wohl alle mit CFS/ME, die lassen sich meiner Meinung nach nicht einfach mit NEM's etc. beseitigen oder AD's, viele reagieren auch auf chemische Inhaltsstoffe, was den Körperhaushalt noch mehr durcheinander bringt. Was die Lage in der Nacht aber oft noch verschlimmert ist das Gedankenkarussell das man in den Phasen hat, wo man unbedingt schlafen möchte. Ich lernte, dass ich am besten mit den Schlafstörungen klar kam, als ich sie akzeptierte. Manchmal wenn ich die Kraft hatte, stand ich auf und machte mir einen Beruhigungstee, wenn ich liegen blieb, dann versuchte ich mich auf den Atem zu konzentrieren (das ging aber am Anfang infolge totaler Konzentrationsschwäche nicht). Sehr schlimm war die Zeit wo der Schlafrhythmus total durcheinander war, wo ich nachts stundenlang nicht schlafen konnte und dann am anderen Tag total gerädert, den Tag im Bett verbringen musste. Für mich besserte es erst, als ich wirklich auf den Körper hörte, sein Schlaf- oder Ruhebedürfnis ernst nahm. Ich lernte dann auch, zu akzeptieren, dass ich evtl. "Wachschlaf" hatte aber durch das loslassen des Zwanges "ich muss schlafen" konnte ich dann die Nacht doch gut verbringen.
Wichtig für mich in jener Zeit wo ich noch sehr stark CFS/ME hatte war, Abends nicht nach sechs zu essen und keine Rohkost am Abend.
Nach fünf Uhr keine Telefonate oder PC (wobei Telefonate oder Besuche sowieso sehr selten waren)
Meistens ging ich schon um acht ins Bett, ich brauchte sehr viele Stunden Schlaf-aber das wechselte irgendwann.
Eine Zeitlang war ich ja fast immer im Bett mit sehr starken Beschwerden, dann kam eine Zeit wo ich Aufsein und Liegen auch Tagsüber abwechselte.
Irgendwann kam dann auch die Zeit wo ich lernte, was braucht mein Körper an sanfter Bewegung um evtl. Stress abzubauen. Alles ohne Anstrengung, denn die verschlimmerte den Zustand immer wieder.
Magnesium half mir auch zeitweise etwas, nebst verschiedenen beruhigenden Kräutertees.

LG Béatrice
 
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21.05.11
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Eine Problematik mit Fructose besteht nicht zufällig?
Merkt man nicht unbedingt. 30% der Bevölkerung sind betroffen.

Mir rauben Histamin und Fructose in einem Maße das ich nicht vertrage den Schlaf.

Wenn Du nicht schlafen kannst, empfehle ich Dir Muskelentspannung nach Jacobsen als Entspannungsübung. Dann liegt man nicht rum und ärgert sich und entspannt gleichzeitig.
Ich habe da eine wunderbare CD.

Alles Gute.
Claudia.
 
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Hallo Stern, darf man fragen wie und wann Du Dich mit was ernährst (möglichst genau bitte).

Liebe rüße Tarajal :)
 
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17.11.12
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Hat jemand Erfahrungen mit dem Wirkstoff Diphenhydramin?

Davon gibt es freiverkäufliche sedierende Antihistaminika, unter anderem Emesan, Halbmond, Abopretten etc., Wirkstoff 50 mg.

Ein Antihistaminikum, von dem man noch gut schläft.

Ich habe es noch nicht ausprobiert, bin aber am überlegen, ob ich es zumindest bei histaminbedingten Beschwerden nehmen soll und abends dann noch besser schlafen kann.
 
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09.09.08
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Wuhu Rauke,
... Erfahrungen mit dem Wirkstoff Diphenhydramin?...
in meiner Familie nehmen es ab und zu zwei Leute, die haben nicht die gesundheitlichen Probleme wie ich, können im Gegensatz zu mir aber oft nicht (ein-) schlafen, anscheins hilft es oft beim eher Durchschlafen - als Dauermedikation ist es aber auch nicht geeignet...
 
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07.12.14
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Hallo ,

da hier oft das Thema Allergien besprochen wird , möchte ich Calcium ansprechen !
Calcium war eine häufige Empfehlung bei Allergien, bevor moderne Antiallergika wie Loratadin oder Cetirizin in der Selbstmedikation verfügbar waren. Vor allem bei allergischen Hautbeschwerden galt es als das Mittel der Wahl. War die Empfehlung wissenschaftlich belegt, und wurde Calcium mit Erfolg eingesetzt? Untersuchungen zeigen die kapillarabdichtende Wirkung von Calciumionen. Die Wirkung konnte vor allem auf allergisch verursachte Haut- und Schleimhautsymptome in klinischen Studien belegt werden.
Pharmazeutische Zeitung online: Allergien: Bedeutung von Calcium

Gruß !
 
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