CDL (Chlordioxidlösung) - Erfahrungsaustausch

Hello

Ich hoffe das passt hier irgendwie rein.
Ich habe entweder einen helicobacter pylori oder / und eine Gastritis (geht ja meist Hand in Hand)
Kann man dem mit cdl beikommen?
Danke vorab.
 
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Bei Anderen scheint es geklappt zu haben:


Es gibt auch ein Patent:

 
Bei Anderen scheint es geklappt zu haben:
Das sind drei anekdotische Berichte und man muss sich immer vor Augen halten, wie inflationär die Begriffe "geheilt" bei sowas verwendet werden.
Das sind die ähnlichen Leute, die meinen sich mit dem nicht gerade günstigen PyloPass Lactobacillus reuteri von manifestierter H.pylori Infektion geheilt zu haben: Nur müssen sie das immer wieder oder durchgehend einnehmen, sonst spüren sie ihn wieder.
Enorme Ernährungsauflagen an sich selbst zur Vermeidung aller möglichen Kohlenhydrate etc. bezeichnen in dem Zusammenhang auch viele als "geheilt". Ungeachtet dem miesen Teufelskreis und der Gedankenspiralen stimmt das aber offensichtlich einfach nicht. Sie lindern nur hier und da mit großer Mühe und Leidensdruck etwas die Auswirkungen.

Was CDL vielleicht machen kann ist eine oberflächennahe, teilweise und vorübergehend begünstigte Gewebeheilung ausgeprägter Magengeschwüre. Also die reine Wundheilung sozusagen.

Es gibt auch ein Patent:
Reine Theorie, keine untermauernden Experimente, furchtbar geschrieben/übersetzt und wer für 8-13ppm CDL eine in-vivo Eradikation von Mykobakterien annimmt ist auch leider sehr naiv.
 
Auch anekdotisch, weil nur beobachtet und nie diagnostiziert: Ich bin mir sicher, dass ich meine Helicobacter-Infektion im Zuge meiner MMS-Kuren vor 15 Jahren losgeworden bin. Vorher hatte ich einen sehr empfindlichen Magen und bei großem Stress auch schon mal Blut gekotzt. Das ist vollständig abgeheilt und seitdem nie wieder aufgetreten.
 
Hello,

Ich hab mit Interesse mitgelesen und nutze einfach die Gelegenheit mit einem Fachmann zu sprechen.
Wie sollte ich denn Cdl in dem Fall dosieren? Auf einen Liter über den Tag verteilt trinken oder eher so kleine Shots mit wieviel Tropfen? Danke vorab.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich habe damals mehrere der berüchtigten 15-Tropfen-MMS-Kuren durchgezogen, insofern kann ich keine Erfahrung mit CDL vorweisen. Ich kann mich erinnern, dass ich anfangs mit Magenschmerzen und ständiger Übelkeit zu kämpfen hatte - die Erstverschlimmerung ist also ein Thema. Ich würde mit einer kleinen Menge CDL starten und dann vorsichtig steigern, bis sich der Magen meldet (Schmerzen, Übelkeit). Dann eine Pause machen und warten, bis die Entzündung wieder abgeflaut ist. Dann die nächste Runde starten.

Möglicherweise ist CDL zu schwach für den recht robusten Helicobacter. Ich würde es einfach ausprobieren und ggf. auch stärkere Mittel in Betracht ziehen (Ozonwasser, Peroxid, MMS, CISS).
 
Um die für dich beste Methode zu finden, brauchst du vor allen Dingen Selbstbeobachtung und Fingerspitzengefühl. Falls du mal bei der Dosis daneben gegriffen hast: Du kannst die Wirkung von allen diesen Oxidantien sofort aufheben, indem du eine größere Menge Vitamin C einnimmst (am besten 2:1 mit Natron neutralisiert).
 
Bei Helicobacter könnte ich mir CISS als Mittel vorstellen. Normalerweise kommt CDL über den Verdauungstrakt nicht bis in den Dünndarm, sondern geht bereits im Magen ins Blut über. Sie kann aber die entzündete Stelle über die Blutbahn erreichen. Bei CISS werden die sauren Stellen gezielt erreicht.
 
Bei Helicobacter könnte ich mir CISS als Mittel vorstellen. Normalerweise kommt CDL über den Verdauungstrakt nicht bis in den Dünndarm, sondern geht bereits im Magen ins Blut über. Sie kann aber die entzündete Stelle über die Blutbahn erreichen. Bei CISS werden die sauren Stellen gezielt erreicht.
Für mich ist heute Weihnachten Ostern und alle Geburtstage zusammen. Mein Sohn war heute, 3 Monate nach der Operation des Glioblastoms, beim MRT. Er hat nur ein Wort per WhatsApp gepostet: Entwarnung. Könnt ihr verstehen, wie ich mich fühle. CDL und CISS sowie ketogene Kost haben bis jetzt ihre Wirkung getan. Nun soll er in der Reha zu Kräften kommen und durch Sehschulung den Umgang mit der Hemianopsie lernen. Ich weiß, dass noch immer Gefahr besteht. Aber dieser Tag macht Hoffnung, ihm für den weiteren Kampf und uns Eltern, dass wir ihn bis zu unserem Ende haben können.
 
Eine Frage zur Verwendung der Birnspritze.
Nachdem man sie gefüllt hat, soll man ja etwas Wasser/Lösung ausspritzen, damit keine Luft mehr vorhanden ist.
Aber ich leere die Birne ja nicht mit einmal Drücken, oder?
Wie leere ich sie ganz, ohne daß sie sich nach einmal Drücken wieder ausdehnt und durch Unterdruck wieder etwas aus dem Darm und Luft einsaugt, was ich mir dann beim nächsten Drücken reindrücken würde?
Wenn man die Birne verwendet hat, ist das wie bei vielen Dingen wahrscheinlich ganz klar, aber für mich ist das neu.
Irrigator hatte ich schon ein paar Mal ohne Probleme verwendet. Aber da gibt es das Problem ja nicht, denn der Schlauch ist ja die ganze Zeit mit Flüssigkeit gefüllt.
 
Beim Klyso hat der Ballon ein Ventil. Ein Rückfluss findet nicht statt. Das Ansaugrohr wird in das Gefäß mit der Flüssigkeit gehalten. Nachdem der Inhalt im Darm ist, muss man noch 2-3 mal weiter pumpen, bevor das Darmrohr entfernt wird. Wenn CDL verwendet wurde, ist es ratsam, danach noch klares Wasser durchzupumpen, da sonst der Schlauch angegriffen werden kann. Das ist aber auch sonst ratsam, da das Darmrohr verschmutzt sei kann. Danach sollte das Gerät mit Darmrohr nach unten zum Trocknen aufgehängt werden.
 

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