Borreliose - unheilbar

MisterX

Diese Antwort gab der Hersteller (des gebräuchlichsten Antibiotika für Borreliose) auf die Frage nach der "Heilbarkeit" einer Borreliose:

Hoffmann-La Roche AG

Die Phase III der Lyme-Borreliose ist leider mit den heute zur Verfügung stehenden Antibiotika kaum nachhaltig auszuheilen, da die verursachenden Borrelien im Gehirn in für das Antibiotikum praktisch nicht erreichbaren Bereichen überdauern. Wandern die Bakterien zeitweise in die Körperperipherie, können sie dort in der Regel wirksam bekämpft werden bei ausreichend hoher Dosierung (2-4g Rocephin pro Tag)und genügend langer Therapie (im Minimum 3 Wochen). Diese Therapie lässt die Symptomatik auf ein erträgliches Maß zurückgehen, aber die Symptome kehren nach unterschiedlich langer Zeit wieder zurück, verursacht durch die Keime, die im Gehirn die Therapie unbeschadet überstanden haben. Es lässt sich leider nicht genug Antibiotikum ins Gehirn bringen, die sogenannte Blut-Hirn-Schranke verhindert dies.
Folglich sollten Sie sich für die Zukunft vernünftigerweise damit abfinden, dass nur wenig Chancen bestehen, die chronische Krankheit endgültig auszuheilen. Werden die Krankheitssymptome einmal wieder unerträglich, kann ein neuer Behandlungszyklus mit Rocephin in der Regel für einige Zeit Erleichterung verschaffen.
Wir hoffen, Ihnen hiermit dennoch weitergeholfen zu haben, und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Hoffmann-La Roche AG
ppa. i.V.
Glasmacher Dr. Stephan

-------------------------------------------------------------------------------------------------

Antwort auf Anfrage (2002)

leider gibt es zu unserer damals (2001) gemachten Aussage keine neuen Erkenntnisse. Nach Lage der weltweit publizierten Literatur ist es sehr unwahrscheinlich, daß sich durch einen weiteren Behandlungszyklus ein Erfolg im Sinne dauerhaft verminderter oder behobener Symptome einstellt.
Sie sollten sich deshalb an einen Spezialisten wenden, der wirklich über umfangreiche Erfahrungen auf diesem Gebiet verfügt.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-H. Baetcke
Kundenmanagement/ AMPhI
Hoffmann-La Roche AG
Emil-Barell-Str. 1
79639 Grenzach-Wyhlen
 
Beitritt
10.01.04
Beiträge
66.873
Das ist ´ja ganz schön deprimierend.
Trotzdem danke!
Uta
 

mehr

mehr

mehr

mehr

Beitritt
07.05.06
Beiträge
1.390
Man darf das nicht zu eng sehen, zumal entsprechende Langzeitstudien, speziell zu Kombitherapien (gegen Zystenformen und intrazelluläre Borrelien, welche mit Rocephin nicht erreicht werden) fehlen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wenn mal mit der allgemeinen Verharmlosung der Borreliose aufgehört wird, wird sich die Forschung um wirksamere Therapien kümmern. Bis dahin ist es halt ein rumpröbeln.
 

MisterX

Klar - es gibt wahrscheinlich auch noch jede Menge andere Gründe für Versager.

Aber wenn Du nicht genug Antibiotika ins Hirn bekommst, kannst Du es drehen und wenden so viel Du willst. An der Stelle wirst Du immer scheitern!

Soweit ich weiß will man jetzt aber Medikamente entwickeln die wie NasenSpray angewendet werden. Man forscht noch an einer TrägerSubstanz die den Wirkstoffe dann (über die NasenSchleimhäute) direkt ins Hirn transportiert und umgeht so die Hirnschranke.
Ich hatte das bei der AlzheimerForschung gelesen. In ca. spätestens 5 Jahren wollte man so weit sein!

Wobei ich immer noch der Meinung bin, dass die Borreliose NICHT das Übel ist! (Früher hatten die doch sicher bald alle Leute) Erst die Umweltbelastung + die ÜberReaktion durch die Immunkomplexe macht die Entzündungen und damit, mit der Zeit, u.U. immer größere Schäden.
WEnn man weitgehend alles meidet, was man meiden kann, hat man (nach meiner Erfahrung) fast keine Probleme! Nur ist es eben schwierig umzusetzen - insbesondere in DE wo ja nun wirklich alles, und das auch noch mit verschiedensten Zeugs, belastet ist.

Übrigens halte ich auch die Theorie, dass erst verschiedene UmweltChemikalien an die eigentlich „unsichtbaren“ (und damit ursprünglich überhaupt keine Reaktion auslösenden!) Borrelien andocken, und sie damit erst (für das Immunsystem) sichtbar machen ... auch nicht für ausgeschlossen. Zumindest in der Spätphase könnte es so sein d.h. wenn alle Borrelien schon komplett „getarnt“ sind?!

Lieben Gruß X
 
Beitritt
06.11.04
Beiträge
1.014
Kürzlich hat mir eine Bekannte erzählt, dass eine gute Bekannte Borreliose hatte, diese während drei Monaten mit Antibiotika behandelt wurde und es ihr immer schlechter ging. Sie liess sich dann durch einen Homöopathen behandeln und nach einem Monat verliess sie ihr Bett und sagte: "so jetzt bin ich gesund." - unheilbar ?

Ich kann mir gut vorstellen, dass vorallem der allgegenwärtige Elektrosmog und andere Einflüsse aus der Umwelt das Immunsystem schwächen und so die Borrelien überhand nehmen können.

Liebe Grüsse, Pegasus
 
Beitritt
07.05.06
Beiträge
1.390
Nach viermonatiger Bettlägerigkeit neigt der Mensch dazu, gesund sein zu wollen. Ausserdem verläuft eine Borreliose oft schubweise. Deshalb wäre es interessant, zu erfahren, wie es der Frau heute geht.

Wenn Elektrosmog beim Menschen dasselbe bewirkt wie bei Ratten, dann kann Elektrosmog bei der Therapie nur ein Vorteil sein, da er möglicherweise die Blut-Hirnschranke öffnet (Salford et al.), was wiederum dazu führen könnte, dass Rocephin ins Hirn gelangt, wobei nicht geklärt ist, zu welchen Nebenwirkungen dieser Vorgang führt. :rolleyes:
 

MisterX

Ist dann die Frage: Wieviel öffnet sie sich - und für was!

Seltsamer Weise ist sie ja z.B. auch ständig für Alkohol und Nikotin geöffnet. Und natürlich die Substanzen die das Hirn braucht.

Daraus könnte man schließen, das der Körper letztlich selbst bestimmt was die Blut -Hirnschranke durchlässt.
Die Strahlung könnte demzufolge die Reglung der Schranke nicht nur teilweise aufheben - sondern es könnte sogar passieren, dass die falschen, u.U. überlebensnotwendigen Stoffe rausgefiltert werden!

Und noch was:

Warum werden in DE nicht die Stoffe verboten die die Blut Hirnschranke überwinden??? Es wäre doch für alle Menschen vom Vorteil - nicht nur für Leute mit Borrelien und der dadurch ausgelösten entsprechenden Reaktion auf das Zeugs!!!

Medikamente die zum Beispiel „nur“ jeden Hundertsten umbringen werden ja auch wieder vom Markt genommen.
In DE nimmt man aber - krimineller Weise - in der Regel die Betroffenen vom Markt...


Lieben Gruß X

PS:
Zu "deiner" Frau. Die Borreliose verläuft nicht "Schubweise". Sie ist sehr stark von äußeren Faktoren abhängig - wie ich das schon erklärt habe!!!
Wobei bestimmte Chemikalien auch noch eine starke Herxheimerreaktion auslösen - und dadurch die u.U. extremen Beschwerden verursachen. (drastischen Borrelien-Toxinanstieg - auch im Hirn!!!)
In Italien gab es ja sogar eine Klinik, die den Patienten Pflanzenschutzmittel injiziert hat, um eine extreme Abwehrreaktion (und damit eine "Heilung") auszulösen. (Davor gab es bekanntlich schon die Malaria-Therapie die ähnlich funktioniert.)

Das Problem war, dass einige Leute diese "Behandlung" nicht überlebt haben - und die Klinik dann von den Behörden geschlossen wurde.
Ähnliche Kliniken gibt es jetzt m.W. nur noch in Mexiko. Dort spielen Menschenleben wohl nicht die Rolle.
Wobei in DE - zumindest inoffiziell - wohl auch nicht. Denn sonst würde man die Mißstände beseitigen.
 
Beitritt
15.02.07
Beiträge
58
Guten Abend,

zuerst einmal: Ich hatte Borreliose im letzten Stadium.

aus schulmedizinischer Sicht ist die Borreliose sicher nicht zu heilen, das stimmt. Dass hier Gesetzgeber oder Forschung, die ja maßgeblich von der Pharmalobby finanziert wird, tätig werden um diesen Zusand zu ändern, daran kann doch so langsam niemand mehr ernsthaft glauben.

Warum sollten sie auch daran interessiert sein? Borreliose tötet nicht, sie nimmt nur ganz langsam das Leben... Das sind doch die allerbesten Voraussetzungen, die ein Patient mitbringen kann. Er kann von einem Spezi zum anderen weiter gereicht werden, die teuer angeschafften Geräte wollen ja auch bezahlt werden. Er ist Zeit seines Lebens ein guter Konsument von AB's und treuer Patient seines schulmedzinisch geschulten Hausarztes.

Ich weiss, dass die Diagnose Borreliose sogar oft absichtlich nicht gestellt wird. Dann könnte der Patient ja dem gut funktionierendem System verloren gehen, weil er selbstständig wird und seine Heilung mit oder ohne Hilfe eines alternativen Arztes selbst in die Hand nimmt. So lange er aber nicht weiss, wo er ansetzen kann, bleibt er ein wertvoller Lieferant von Barem.

Sorry für diese harten Worte, aber es kommt mir doch wieder etwas Wut auf das, was ich durch gemacht habe, hoch. Vor allem auch, weil ich hier eben die Geschichte von Sam gelesen habe. Oft habe ich schon heulend vor der Kiste hier gesessen, wenn ich die Leidensgeschichten anderer Betroffener gelesen habe, die all ihre Hoffnungen darin sehen, dass die Forschung und die Schulmedizin endlich was unternimmt. Als ich dann mal Alternativen angesprochen habe, drohte man mir mit den Hinweis, dies sein ein schulmedizinisch orientiertes Forum, mit dem Rausschmiss.

Ich habe mir damals selbst eine Therapie "gestrickt" und bin seit über 5 Jahren absolut Beschwerdefrei. Ja, mir geht es sogar besser, als je zuvor, wohl weil ich jetzt viel bewusster erlebe, wie wunderbar es ist, gesund zu sein :)

Natürlich ist diese Krankheit wie die meissten anderen auch, umweltbedingt. Wir können dem nicht entgehen, weil die körperfremden Gifte, es gibt ca. 1,3 Millionen künstlich hergestellte chemische Verbindungen, die bedenken- und gewissenlos überall eingesetzt werden und damit unser Immunsystem überfordern. So kann es sich nicht mehr gegen eigentlich harmlose oder sogar nützliche Bakterien wehren und sie können sich ungehindert vermehren.

So ist dann auch eine wirklich gesunde Ernährung mit möglichst naturbelassenem Obst und Gemüse und der eventuelle Verzicht auf Fleisch ein Schritt in die richtige Richtung, um gesund zu werden oder bleiben. Einer von vielen kleinen Schritten... Denn das, was heute als Lebensmittel verkauft wird, hat sehr oft die Bezeichnung Lebens Mittel nicht mehr verdient. Es sind mehr die Mittel, die uns krank machen.

Da die Pharmalobby sich ja auch liebevoll unserer Grundnahrungsmittel angenommen hat, brauchen wir nicht drarauf zu warten, dass sich etwas ändert. Auch die Politik wird nichts ändern, im Gegenteil: da wurden seit Merkel mehr Zulassungen für den Anbau von GVO's erteilt, als in den Jahren davor.

Für Änderung können nur wir selbst noch sorgen, indem wir den stillen Boykott üben und unsere Energien dahin lenken, wo wir meinen, dass sie dort besser aufgehoben sind. Dort werden sie auch in unserem Sinne gebraucht. Informationen gibt es ja dank Internet noch! genug......

Puh... so viel wollt ich dazu gar nicht schreiben......na ja das Thema beschäftigt mich eben doch noch sehr.

Herzlichst
jo
 

MisterX

Oft habe ich schon heulend vor der Kiste hier gesessen, wenn ich die Leidensgeschichten anderer Betroffener gelesen habe, die all ihre Hoffnungen darin sehen, dass die Forschung und die Schulmedizin endlich was unternimmt. Als ich dann mal Alternativen angesprochen habe, drohte man mir mit den Hinweis, dies sein ein schulmedizinisch orientiertes Forum, mit dem Rausschmiss.
Da geht es nicht darum Leute rauszuschmeißen die sich alternativ orientieren (das täuscht auf den ersten Blick) - dort geht es darum sämtliche Kritiker rauszuschmeißen die evtl. weiter als bis 3 zählen können!
Insbesondere Leute die wirklich kritische Fragen zum Thema Borreliose stellen werden innerhalb kürzester Zeit diffamiert (zuerst auf die sanfte Art, dann wird man schon mal etwas grober, und wenn das immer noch reicht erfindet man was!) und dann - u.U. mittels frei erfundener Lügen (!) - ausgesperrt.
Es wird also mit aller Kraft versucht, jede kritische Diskussion von vornherein zu unterbinden.

Vielleicht mal ne Episode aus meiner bisherigen Erfahrung rum um das Thema Borreliose – bevor mir wieder jemand eine „VerschwörungsTheorie“ unterstellen will:
Ich war mal im Jahre 1999 in eine Borre-Klinik - und was meint ihr, wer mich da anwerben wollte? :wave:

Lieben Gruß X
 
Beitritt
15.02.07
Beiträge
58
wer um Gottes Willen, steckt dahinter???

Ich dachte tatsächlich, das sei ein Selbsthilfeforum......

Was, du bis auch ein Verschwörungstheoretiker? *grins*
 
Beitritt
03.01.06
Beiträge
204
Hallo Frau Holle,
könntest Du bitte mal hier mitteilen, welche Therapie Du Dir selber "gestrickt" hast, um wieder gesund zu werden. Damit könntest Du vielleicht auch anderen helfen. Bin auch grad dabei meine eigene Therapie zu "stricken".
Liebe Grüße
Nicole
 
Beitritt
15.02.07
Beiträge
58
Liebe Nicole,

es ist ja bei mir schon einige Jahre her und ich habe das alles nicht mehr so in Erinnerung, was ich im Einzelnen genommen habe. Auch muss der Plan ja individuell auf die Bewerden abgestimmt werden.

Dann kommt noch auch noch hinzu, dass ich höchstwahrscheinlich heute einiges anders handhaben würde :) So habe ich mich inzwischen noch mehr den Pflanzen und Pilzen zugewandt.

Die von mir gemachte Therapie empfehle ich nicht zur Nachahmung, sondern als Anregung und Impulsgeber für die Entwicklung einer auf die eigenen Beschwerdebilder abgestimmte.

Trotzdem kopiere ich mal den Text hier rein, den ich vor ca 6 Jahren dazu geschrieben habe:

Als Alternative zu den AB's habe ich KS genommen. Über einen Zeitraum von ca. 3 Monaten pro Tag 200 ml a 200 ppm.

Nahrungsergänzungen als Ergänzung und Unterstützung der Therapie

In Bezug auf die Ernährung habe ich mich nicht so sehr umstellen müssen. Äßerst wichtig scheint mir der Verzicht auf Zucker, Hefe, Fleisch, andere tierische Fette, (auch gehärtete Planzenfette) Milch, Kaffee und Alkohol zu sein. Es könnte ein Diätplan für cholesterienarme Ernährung oder/und einer für Diabetiker zu Rate gezogen werden. Dabei braucht auf Süßes nicht verzichtet zu werden. es gibt ein natürliches Süßmittel: Stevia ist ein pfanzliches Produckt, dass auch ohne Probleme von Diabetikern benutzt werden kann. Es ist zwar sehr teuer, dafür aber unwahrscheinlich ergiebig, weil es 100 mal süßer ist als Zucker!

Olivenöl, Kartoffeln, Gemüse, Tofu, ein wenig Obst und mit Backfermet gebackenes Brot oder vegetarische Pizza und alle milchsauren Produkte, wie Sauerkraut oder Joghurt erlaube ich mir. Dabei kommt nur noch natürliches Himalaya-Kristallsalz oder Steinsalz zum Einsatz

Mit folgenden Mitteln ergänze ich meine Ernährung, bzw. sie dienen als Unterstützung meiner Therapie:

Als Basisversorgung ein hochwertiges Basis-Präperat mit Vitaminen, Mineralien, und Spurenelmenten 1 mal täglich zwei. Zusätzlich nehme ich ein Vitamin C-Präperat mit Langzeitwirkung a 300 mg. morgens und abends jeweils 1 Stück.

Da bei mir auch das Herz angegriffen ist und ich oft Herzrasen und Schmerzen hatte, nehme ich 2 mal am Tag zwei Q 10-Kapseln a 30 mg Q10, 20 mg Vitamin E und 50 mg Magnesium.

L-Carnitin: um den Fettstoffwechsel anzuregen und Neurotoxine, die sich abgelagert haben, auszuleiten, nehme ich hiervon auch 2 mal am Tag eine Kapsel a 500 mg.

OPC entdeckte ich erst kürzlich, als mir das Buch von Anne Simons in die Hände geriet. Habe es bestellt, nehme es aber noch nicht so lange und kann deswegen über die Wirkung noch nicht viel sagen. Jeweils 2 mal am Tag nehme ich zwei Kapseln. Da OPC auch ein sehr starkes Antioidans ist und die Zellerneuerung unterstützt, wird es sicher auch zu meiner Genesung beitragen.

Spirulina platensis ist sowohl die ideale Ergänzung, wenn kein Fleisch auf dem Speiseplan steht, als auch ein gutes Mittel, um die Neurotoxine auszuleiten. Diese Alge ist so reich an natürlichem Eiweis, Vitaminen und Mineralstoffen, dass Fleisch auch überflüssig ist. Hiervon nehme ich entweder 3 mal täglich 5 Taps oder mehrere Teelöffel Pulver in Gemüsesaft.

MSM ein neues Wundermittel? Wunder dauern immer etwas länger ;-) aber ich bin überzeugt, dass es sich hier auch um eine der wirkungsvollsten Ergänzungen handelt. Es wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und hilft, zerstörte Zellen und Gewebe wieder aufzubauen. Es ist auch in der Lage, Giftstoffe abzubauen und wirkt sich positiv auf den Blutkreislauf aus Wegen der sehr schmerzhaften Artrose in beiden Schultern nehme ich es hochdosiert, 3000 mg pro Tag ein.

Aloe Vera-Saft trinke ich zur Zeit auch jeden Tag.

Als ich in der Apotheke das Rezept für die Doxys einlöste, habe ich mir sofort auch eine Schachtel mit Ginko biloba Tabletten gekauft. Mir war bekannt, dass Ginko die Durchblutung in den kleinsten Adern fördert und auch sonst viele angenehme Wirkungen hat. Hab mir gedacht, dass es dazu führt, dass die Wirkstoffe gegen die Borrellien dann vielleicht fast überall hin tranzportiert werden können.

(die Doxis hatte ich in den ersten 6 Wochen genommen, weil ich mich nach der Diagnose erst informieren musste, aber kaum erträgliche Schmerzen hatte, die es erforderlich machten, sofort etwas zu unternehmen)

Dann nehme ich auch noch Ölkapseln.. Borretsch, Schwarzkümmel oder Fischöle, die alle reich an Omega-3-Freesäuren sind und einen guten Einfluß auf den Cholesterinspiegel, der bei Lyme-Kranken meißtens erhöht ist, abwechselnd.

Ich weiss, das klingt alles so, als würde ich es ein wenig übertreiben, aber diese Krankheit endet bei Nichtbehandlung mit dem Tod. Auch wenn sie mit Antibioden auch über einen längeren Zeitraum behandelt wird, kann sie immer wieder ausbrechen. Neuere Dokumentationen berichten aber über bessere Erfolge mit einer begleitenden z.T. hochdosierten Einnahme von Mikronährstoffen. Insbesondere auch die, die ich nehme. Da sie von keiner Krankenkasse übernommen werden, kann sie nur von Heilpraktikern, Ärzten, die alternative Naturheilverfahren angewenden und nur privat behandeln, gegeben werden. Auch ich habe mein Vorgehen bei einem Besuch eines solchen Arztes besprochen. Und: Überdoriernugen sowie Nebenwirkungen sind bei diesen natürlichen Mitteln nahezu ausgeschlossen

Leider besteht die Gefahr, dass viele dieser hochwirksamen Vitalsoffe als Arzneien eingestuft werden und damit nicht mehr frei verkäuflich sind.
 

MisterX

Hier mal eine "Stellungnahme" von einem guten Borre-Spezi (also Arzt):


Hätte mich jemand vor Jahren gefragt, wo das meiste Geld im System verschwindet, hätte ich gesagt "im Krankenhaus, weil da am meisten gemacht wird". Heute sage ich, das meiste Geld wird für Dinge ausgegeben, die unnötig sind. Wenn ich einen Patienten mit dringender Verdachtsdiagnose "Borreliose" ins Krankenhaus einweise, wird - obwohl ich die positiven Labordaten mitschicke - der gesamte diagnostische Apparat in Gang gesetzt: von täglichen Blutuntersuchungen, EKG, Chefarztvisiten, Röntgen, CT, Kernspin, Lumbalpunktion - natürlich alles unauffällig (!) bis hin zur Entlassungsdiagnose "Psychosomatische Störung" bzw. "somatoforme Schmerzstörung" und der Empfehlung, dringend eine Psychotherapie durchzuführen... dann fällt mir nichts mehr ein. Das Geld für das Krankenhaus kommt übrigens nicht von der KV, sondern direkt von der Krankenkasse. Die KV erhält nur für die ambulante Versorgung (bei niedergelassenen Ärzten, bzw. Krankenhaus-Ambulanz) einen Kuchen, den es nach einem (nicht durchschaubaren) Schlüssel zu verteilen gilt. Dann kommen die Richtgrößen für die Verordnungen (pro Nase habe ich etwa 50 Euro zur Verfügung). Dann das berühmte Laborbudget (1 Euro für 3 Monate): damit bekomme ich noch nicht einmal ein Blutbild, geschweige denn, eine weiterführende Diagnostik. Wenn ich dann so-und-so-viel Prozent über dem Schnitt der Kollegen liege, wird der Rest per Regress einfach von meinem Honorar abgezogen, wegen Überschreitung einer statistischen Größe. Beim Beratungshonorar habe ich mich seit vielen Jahren daran gewöhnt, nur noch jede 2. Beratung bezahlt zu bekommen, genauso wie jedes 2. EKG, jedes 2. Ultraschall, jede 5.Psychosomatische Behandlung... Verordne ich dann noch Rocephin (1 Flasche verbraucht bereits das Budget), dann gelange ich ohne Umwege auf die schwarze Liste der zu exekutierenden Ärzte,d.h. mir wird erst einmal Unwirtschaftlichkeit unterstellt, da sich keiner mit den mitgelieferten Dokumentationen auseinanderstzen will oder kann. Es flattert dann irgendwann mal wieder ein Regreß ins Haus. Der letzte belief sich auf über 86.000 Euro (für das Jahr 1999) und der ist noch nicht vom Tisch. Für diesen ganzen Affentanz hat natürlich kein Doc so richtig Lust. Deshalb heißt es landauf - landab "geht nicht mehr, kann nicht mehr, mag nicht mehr".... Ist doch verständlich, wenn keiner mehr Borreliose-Patienten mag (oder ?). Bei Krebs-Patienten hat man ja noch ein bißchen Verständnis, aber bei der Volkskrankheit Borreliose .... das ist doch nur Massenhysterie. "Wer viel untersucht, der findet auch viel" wird mir von unseren Häuptlingen vorgeworfen. Was soll man da noch sagen ?? Ich denke mir mein Teil und arbeite weiter, in der Hoffnung, dass ich nicht irgendwann in die Hundehütte umziehen muss oder tatsächlich auswandern muss - z.B. nach Südamerika oder Kanada....
 
Beitritt
15.02.07
Beiträge
58
Hallo,

ich kenne die Zustände ein wenig. Meine Exschwägerin (Ärztin) ist nach Norwegen ausgewandert...... Sie bekam einen 3-monatigen Crashkurs Norwegisch im besten Hotel bezahlt, die Flüge inklv. der zum Vorstellungsgespräch wurden ihr bezahlt usw. Dort jetzt in aller Ruhe mit extra bezahlten Fortbildungen tätig als Gemeindeärztin.

Klar, Ärzte, die ihren Patienten wirklich hefen wollen, sind nicht viel besser dran, wie ihre Patienten. Aber warum steigen sie nicht auch wie die B-Patienten aus diesem besch... System, dass nur die Pharmalobby am Leben erhält, aus? Die Arbeitsplätze sind doch sowieso schon vernichtet worden und lange geht das sowieso nicht mehr gut, dass die bei uns am Tropf hängen. Die Pulle ist nämlich bald leer....

Sicher kann nicht jeder seine Behandlungen aus eigener Tasche bezahlen, aber ich war auch angenehm überrascht, wie wenig ich ausgeben musste. Wenn es um meine Gesundheit geht, verzichte ich gern auf Urlaub in der Karibik und den Luxusklassewagen...

Im Ernst: Es geht doch auch, dass man das kombiniert. Was geht über die KK, Rest privat. Oder sich mit einem Heilpraktiker oder Homöopaten zusammen tun. In den asiatischen Ländern funktionierte das schon immer..... Wenn ich Arzt wäre, würde ich das tun.

Es gibt im übrigen auch eine KK, die alles, was das Gesetz hergibt an alternativen Behandlungen bezahlt! Diese KK macht regelmässig Überschüsse, muss natürlich im Rahmen des Länderausgleichs in den großen Topf einzahlen. Wenn das nicht wäre und sie dürften, würde die auch die Beiträge senken, da die Alternativen, die von dieser Kasse bezahlt werden, einfach preiswerter sind.

Dies ist keine Werbung! Ich meine nur, dass den anderen KK's die Kunden weglaufen müssten, weil sie den gesetzlichen Rahmen lange nicht ausnutzen und willkürlich entscheiden. So, dass wesentlich höhere Kosten entstehen.
Ich weiss, wovon ich rede......

Hier der Link:

http://www.securvita.de/krankenkasse/leistungen/naturheilverfahren.html

Falls was dagegen spricht: Admin, bitte löschen :)

über den Gründer: http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Martens

Möglichkeiten, was zu ändern bestehen immer. Aber wenn WIR nichts tun, wer dann?

meint
jo
 
Beitritt
30.10.08
Beiträge
35
Ich bin auf Deinen Beitrag gestoßen, weil er mir empfohlen wurde. Meine Frage betraf dabei die Weberkade. Bei dem ganzen Zeug, was Du da genommen hast, stell ich mir zwei Fragen. Wie hast Du das alles bezahlt und wie kann man soviel Zeug jeden Tag einnehmen. Zumal es Wechselwirkungen gibt. Was die unbedenklichkeit angeht, muss ich Dir widersprechen. Pflanzen die Wirkungen zeigen haben in der Regel auch immer Nebenwirkungen. Aloe ist beispielsweise keinesfalls unbedenklich. Siehe Toxikologie unter: www.pflanzenguru.com/pflanzen-der-ayurveda/80-kumari-echte-aloe-aloe-barbadensis.html
Künstliches Vitamin E wird nach mehreren Studien als krebserregend eingestuft. Zumal die Multivitaminpräparate ohnehin vollkommen wirkungslos sein sollten. Ich erinnere mich da an den Vitaminpapst Linus Pauling.
Die von Dir beschriebenen positiven Wirkungen des Ginkgo konnten soweit mir bekannt nie bewiesen werden. Wohl aber mehrere Todesfälle nach der Einnahme.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
01.12.08
Beiträge
2.004
Hallo Qualle,

kannst Du Deine Aussagen zu Gingko Biloba ein wenig näher erläutern, finde ich sehr interessant.

Aktuell wird Gingko Biloba auch von Schulmedizinern als Medikamentu.a. bei Hörsturz eingesetzt. Insofern wundern mich die Todesfälle. War das Produkt verunreinigt, oder standen die Todesfälle in einem anderen auslösenden Kontext?

Auch die Studien zum künstlichen Vitamin E würden mich interessieren, hast du Quellen dazu?

Lg
Cheyenne
 
Beitritt
30.10.08
Beiträge
35
Hallo Qualle,

kannst Du Deine Aussagen zu Gingko Biloba ein wenig näher erläutern, finde ich sehr interessant.

Aktuell wird Gingko Biloba auch von Schulmedizinern als Medikamentu.a. bei Hörsturz eingesetzt. Insofern wundern mich die Todesfälle. War das Produkt verunreinigt, oder standen die Todesfälle in einem anderen auslösenden Kontext?

Auch die Studien zum künstlichen Vitamin E würden mich interessieren, hast du Quellen dazu?

Lg
Cheyenne
Verantwortlich scheinen die im Gingko enthaltenen Stoffe Ginkgotoxin, Ginkgolid, Bilobalid und Ginkgosäure zu sein.
Ginkgotoxin steht im Verdacht, epileptische Anfälle auszulösen. Für Ginkgosäure wurden cytotoxische, neurotoxische und mutagene Wirkungen nachgewiesen. Die Studien hatte ich vor ca. zwei Jahren gelesen. Ich müsste mich auf die Suche machen. Ich glaube eine blutverdünnende Wirkung führte in Kombination mit anderen Mitteln zum Tod. Studien, dass Ginkgo nahezu wirkungslos ist, gibt es etliche im Netz.

Was Vitamin E betrifft, habe ich das auch vor längerer Zeit gelesen. Übrigens betrifft das nicht nur künstliches Vitamin E sondern auch Vitamin D, Vitamin C etc.
Einfach mal unter krebserregend und künstliche Vitamine suchen.
Einen Artikel zu Vitamin E habe ich noch unter meinen Lesezeichen.
Warnung - Vitamin E in höheren Dosen lebensgefährlich - Panorama - sueddeutsche.de
 
Beitritt
30.10.08
Beiträge
35
Es gibt unzählige Studien, die zeigen, dass Ginkgo gerade in den von Dir angeführten Fällen wirkungslos ist.

Alzheimer: Ginkgo schützt nicht vor Demenz - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

Unter Wiki kann man lesen:
Eine randomisierte und Placebo-kontrollierte Studie an 3000 freiwilligen Probanden im Alter von mehr als 75 Jahren die 2008 im Journal of the American Medical Association veröffentlicht wurde, konnte keinen Vorteil einer Ginkgo-Extrakt-Behandlung gegenüber einem Scheinmedikament zeigen.[18] Wegen möglicher Nebenwirkung der Behandlung raten die Autoren nicht zu einer Behandlung mit diesen Präparaten. In einer verblindeten, placebokontrollierten Studie der University of Pittsburgh mit 3.069 Senioren im Alter von 72 bis 96 Jahren konnte nach sechs Jahren gezeigt werden, daß Ginkgo biloba keinen Effekt auf die Veränderung der allgemeinen geistigen Leistungsfähigkeit hatte. Auch Gedächtnis, Sprache oder Konzentrationsfähigkeit wurden durch Ginkgo nicht verbessert. [19]

Der Einsatz von Ginkgo-Präparaten bei Tinnitus bringt keine über einen Placeboeffekt hinausgehenden Verbesserungen. So kam es in der bislang größten kontrollierten Studie in der Placebogruppe bei 35, in der Verumgruppe bei 34 Personen zu Verbesserungen.[20][21]

Ebenfalls umstritten ist der Einsatz von Ginkgo-Präparaten bei der Indikation Hörsturz.[22]

Darüber hinaus sind bei der Anwendung mögliche Neben- und Wechselwirkungen zu berücksichtigen.[23] So wiesen Studien auf ein erhöhtes Risiko von Schlaganfällen oder Transitorische ischämische Attacken (TIA) hin. [24]
 
Oben