Baldachin selber bauen/nähen (gegen Elektrosmog)

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Hallo ihr lieben!

Ich hätte gern einen Baldachin, aber leider sind die, die es zu kaufen gibt sehr teuer. Ich würde gern versuchen, das Material als Meterware zu kaufen und selber zusammzubauen/nähen.

Hat das schon mal einer von euch gemacht??

Auf YShield liest man, dass die Baldachine aus Silber-Tulle und silver-mesh sind.
(Baldachine) leider kann ich dieses MAterial nicht unter Meterware/Stoffware finden.

Habt ihr eine Idee wo und wie man das Material herbekommen könnte?

Ich dachte erst an einen Vorhangstoff, aber die ist die Luftzirkulation wohl nicht gut, genau wie wenn man ihn aus erstehilfematten baut. bin da leider empfindlich.

Wenn ihr etwas wisst, würde ich mich SEHR über eine Antwort freuen.
Beste Grüße
B
 

Windpferd

Hallo Biaba,

das finde ich eine naheliegende und geldsparende Idee.

Soweit ich weiß - mein Wissen ist allerdings beschränkt - kriegt man die Meterware von den Vertreibern, die Baldachine aus dem jeweiligen Material herstellen. Oder jedenfalls könnte man dort anrufen und um Auskunft bitten.

Das Problem mit der Luftzirkulation verstehe ich nicht. Luftzirkulation gibt es ja in jedem Raum. V.a. wenn das Fenster geöffnet bleibt (was ja empfehlenswert ist).

Einen Baldachin aus Rettungsdecken? Würde ich nicht machen, denn die sind ja nicht luftdurchlässig. Vermutlich würdest Du sehr viel Kondenswasser haben an der Innenseite. Und zu wenig Luft kriegen.

Ich habe einmal zusammen mit einem Freund einen großen, kastenförmigen Bettbaldachin aus Adamantan 003 gebastelt. Ist gut gelungen (bestätigt durch EMF-Messungen), war aber sehr mühsam, v.a. weil dieses Material in einer bestimmten Richtung sehr dehnbar ist, in einer anderen aber gar nicht. Wichtig sind Kappnähte - es dürfen keine Ritzen entstehen. Man braucht eine Nähmaschine. (Zuerst hatten wir es mit Tackern versucht - da wird's nicht ganz dicht.)

Früher hatte ich mal einen sehr schönen Baldachin aus sehr dünnem, atmungsaktivem Silbergewirke (45 oder 50 db). Nach ein paar Monaten allerdings fühlte ich mich nicht mehr wohl darunter. Eine Haarmineralanalyse ergab eine Erhöhung von Silber um die Faktoren 30 (Kopfhaar) bzw. 4 (Schamhaar). Daraus kann man wohl schließen, daß das Gewirke (auch wenn man es kaum berührt), einen nennenswerten Abrieb hat, der vor allem aufs Haar fällt aber auch aufgenommen wird, vermutlich durch Atmung und über die Haut. Das ist mißlich, den eine Argyrose (Silbervergiftung) möchte man ja nicht haben.

Was Adamantan 003 betrifft, sind mir auch Bedenken gekommen. Das ist sog. V2A-Stahl, der bis zu 4% Nickel und bis zu 10% Chrom enthält. Beide Metalle sind stark allergen (v.a. Ni) und toxisch (u.a. bei Inhalation krebserzeugend). Allerdings ist Adamantan schwer, wenig biegsam und wird durch normalen Luftzug kaum bewegt, so daß es viel weniger Abrieb geben sollte als bei Silber. Aber das wüßte ich lieber vorher. Ni wird zwar durch DMPS ausgeleitet - aber ob dadurch alle Kompartimente erreicht werden?

Es heißt zwar, Stahl würde nicht korrodieren. Aber das ist trickreich, denn Korrosion ist VDE-definiert als chemische Reaktion, durch die die Funktionsfähigkeit des Materials vermindert wird. Also, wenn lediglich Minipartikelchen der Legierung runterfallen, so läge noch keine Korrosion vor. (Denn die Funktionsfähigkeit als Abschirmung bleibt ja erhalten. In der Alltagssprache versteht man unter Korrosion meistens die Verbindung mit Sauerstoff. Demnach wären Verbindungen mit Schwefel auf der Haut kein Fall von Korrosion.

Ich wünsche Dir jedenfalls Erfolg und Freude bei der Arbeit.

Herzlich
Windpferd
 

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