B-Vitamine: Folsäure und Folat

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Folsäure und Folat
Folsäure ist eine synthetische Verbindung, die vom Körper nicht direkt verwendet werden kann. Die natürliche und bioaktive Form der Folsäure ist Folat, das in verschiedenen chemischen Formen im Körper verwendet wird.
Normalerweise ist der Körper in der Lage, Folsäure gut aufzunehmen und in Folat umzuwandeln. Da dies jedoch nicht immer der Fall ist, werden mittlerweile auch Präparate angeboten, die statt Folsäure direkt das bioaktive Folat enthalten.

Vitamin-B12-Mangel verursacht Folsäuremangel
Da ein Mangel an Vitamin-B12 auch zu einem Folsäure-Mangel führt, hat Vitamin B12 eine gleich doppelt wichtige Position im Zellstoffwechsel. Beide Vitamine erfüllen wichtige Funktionen und sind für die Erhaltung der Gesundheit essentiell.

Zu den Aufgaben der Folsäure gehören:

Zellteilung
Blutbildung
Schleimhaut-Aufbau
DNA-Synthese
Eiweißstoffwechsel
Fettstoffwechsel
Vitamin B12 und Folsäure

Für mich war bisher nicht wirklich klar, was der Unterschied zwischen der aktiven Form von Folsäure (Folat) und Folsäure ist. Jetzt ist es mir klar.
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Schwangere nehmen heute im allgemeinen zur Vorsorge für das Kind Präparate mit Folsäure. Da Folsäure bei einer Histaminproblematik evtl. unverträglich ist, sollten Frauen aufmerksam darauf achten, ob sie die Folsäure auch tatsächlich vertragen.
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Vor und während der ersten Monate einer Schwangerschaft kann Folsäure verhindern, dass es beim Fötus zu Fehlbildungen der Wirbelsäule sowie des zentralen Nervensystems kommt.
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Testberichte Fols?urepr?parate - ÖKO-TEST Online - www.oekotest.de

Grüsse,
Oregano
 
wundermittel
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Ich finde es immer gut, wenn man die notwendigen Vitamine und Spurenelemente aus der Nahrung beziehen kann.

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Folsäure in seiner besten Form: Methyltetrahydrofolate

Folsäure ist in Lebensmitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs enthalten. Besonders gute Folsäurelieferanten sind jedoch grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Brokkoli, Weizenkeime, Nüsse, Vollkornprodukte, Fleisch, Leber, Milchprodukte sowie Eier. Die Folsäure liegt in der Nahrung zum Großteil (75 %) in gebundener Form, als Folatverbindung, vor, welche vom Körper nur schlecht resorbiert werden kann, so dass im besten Fall nur 40 % der Folsäure einer Mischkost dem Körper zur Verfügung stehen.

Die Folsäureverluste bei der Nahrungszubereitung betragen 60–95 %, da Folsäure sehr empfindlich gegenüber Hitze und Sauerstoff ist und aufgrund der Wasserlöslichkeit leicht ins Kochwasser übergeht. Dazu kommt, dass es hinsichtlich der Verwertung von Folsäure durchaus zu Problemen kommen kann. Denn Folsäure muss im Körper zunächst aktiviert werden, damit sie auch tatsächlich ihre volle Gesundheitskraft entfalten kann. Erst komplizierte Stoffwechselvorgänge der Leber bringen die Folsäure in eine biologisch aktive Form: 5-Methyltetrahydrofolate (5-MTHF).

5-MTHF ist mit einem Anteil von mehr als 90 % die Hauptwirkform. Bei etwa der Hälfte der Bevölkerung besteht aber eine Beeinträchtigung des Folatstoffwechsels durch einen so genannten „Enzympolymorphismus“. Ein Schlüsselenzym zur Synthese der biologisch aktiven Folat-Form (5-MTHF) kann nur vermindert seiner Aufgabe nachkommen, so dass bei diesen Menschen sehr leicht eine Schieflage bei der Folsäure-Versorgung entstehen kann mit erheblichen gesundheitlichen Folgen.
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Folsäure & Vitamin B12 einfach erklärt | Gesundheitsjournal

Folsäure (Folat) Folsäuremangel: Symptome - Onmeda.de

Grüsse,
Oregano
 
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