Anleitung zum Fasten von René Gräber

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Die Unterlagen müsste man sich kostenpflichtig bestellen,
gibt es da nichts kostenloses, was auch gut ist oregano?
 
Hallo Ihr Lieben,
ich habe selber hervorragende Erfahrungen mit dem Intervallfasten gemacht. Kann Euch die Ernährungsweise nur empfehlen. Freue mich über Eure Erfahrungen zum Thema. War eine der großen Entscheidung mit der sich mein Leben grundlegend verändert hat.
Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich faste seit einigen Jahren nach der Anleitung von Rene Gräber und finde diese ziemlich optimiert. Habe schon häufig gefastet und viele Bücher gelesen. Es ging mir nicht immer gut, nach seiner Methode gehts mir bestens. Er denkt an alles, so dass es kaum zu Nebenwirkungen kommen kann. Die paar Euro ist diese Anleitung wirklich wert, es sind 98 Seiten und zwar richtige Seiten, nicht so wie ebooks häufig sind mit kurzen Zeilen und Riesenbuchstaben.
 
Vielen Dank an Oregano, dass sie dieses Thema hier erstellt hat und mein Büchlein erwähnt - und danke an julisa für den Kommentar!

Als Verfasser "der" Heilfasten Anleitung darf ich vielleicht ein paar Worte sagen.

Anfang 2000 war die Anleitung kostenlos im Netz auf der www.gesund-heilfasten.de
Diese bestand damals aus 8 Seiten, die auch meine Fasten-Teilnehmer erhielten.

Übrigens wurde ich zu diesen Kursen quasi "genötigt". Einer meiner Trainer wollte wissen wie ich das mit dem Fasten mache - und ich sagte ihm leichtfertigerweise, dass ich das in allen Einzelheiten erklären würde - er müsse mir aber noch 9 weitere Interessenten bringen.

In der Hoffnung damit das "Thema" erledigt zu haben passierte aber genau das Gegenteil: mein Trainer schleppte mir sogar noch viel mehr Interessenten an. Also begann ich das auf einigen Seiten zu skizzieren und den Interessenten das zu erklären, was ich da mache und wie und warum ich das so mache...

Das wurde so erfolgreich, dass sich daraus die Heilfasten-Kurse entwickelten. Im Laufe der Jahre schrieb ich immer mehr in die Anleitung, sodass es jetzt diese 98 Seiten wurden. Ich habe mir daher erlaubt Geld für die Anleitung zu verlangen... vor allem auch weil es mit den Jahren immer mehr Menschen gab, die damit gearbeitet haben und mir auch viele Fragen stellten per E-Mail, Telefon usw. Das war mir dann irgendwann zu viel - auch mein Tag hat nur 24 Stunden...

Mittlerweile darf ich sagen: diese Anleitung habe ich seit ca. 15 Jahren nicht mehr verändert. Warum? Weil diese Anleitung quasi den Problemen der meisten Patienten und derer die das erste Mal fasten wollen ziemlich gut gerecht wird - vor allem mit den ganzen Beschwerden, die die Patienten so mitbringen.

Klar: vieles kann noch mehr individualisiert werden - aber dazu braucht es Kenntnisse oder jemandem, der einem dabei hilft. Dennoch teste ich jedes Jahr immer wieder "neue Dinge" im Fasten. Vor Kurzem waren es spezielle fermentierte Aprikosen die meine Frau und ich einnahmen um quasi eine kontinuierliche leichte abführende Wirkung während des Fastens zu haben. Diese Dinger waren aber derart "unzuverlässig" dass alles dabei war, von Koliken bis null Wirkung. Also wieder etwas, was ich erst gar nicht in die Kurse bringe... Denn erst wenn es auch in den Kursen funktioniert, bringe ich es auch in der Anleitung. Aber wie gesagt: seit Jahren habe ich die Anleitung nicht mehr verändert. Wenn, dann müsste ich eine zweite Anleitung herausgeben: "Heilfasten für Fortgeschrittene"...

Wer sich für die Anleitung interessiert - Ich verspreche allen Käufern: wenn es nicht das ist, was ihr euch vorgestellt habt, bekommt jeder sein Geld zurück - ohne wenn und aber. Ihr müsst nur eine E-Mail senden.
 
Ja, nur als "E-Book". Ich wollte es mal verlegen lassen, aber dann kommen die Lektoren mit ihrer "Verlagspolitik". Mittel dürfen nicht mit Hersteller erwähnt werden, man will noch weitere "BlaBla-Kapitel" damit die Seitenzahl zu den anderen Büchern des Verlags passt, usw.
Und so ein "Buch" mache ich nicht mit. Ich habe noch auf dem Plan mal selbst drucken zu lassen - aber wann soll ich das noch machen? :-O
 
Für 14 Euro könnte man das ja mal bestellen.
Ich bin ja auch überzeugt vom Fasten irgendwie. Allerdings hat es mir in acht Tagen Saftfasten gar nichts leider von meiner entzündlichen Rheumakrankheit an Entzündungs/- Schmerzintensität genommen. Oder nur 1 %.
Dann gab es ja mal einen Otto Buchinger, der - vor hundert Jahren etwa - sein schweres Gelenksrheuma mit einer 19-tägigen Fastenkur zusammen mit einem Fastenarztkollegen - offenbar weg bekam!
Genau - ich habe also so einen Fastenbegleitarzt gesucht, was in der Schweiz hier inexistent ist. Denn hier wird ja alles nur noch mit "Pharma" gelöst, welche grade wieder Rekordumsätze gemacht hatten, um dann eben auch Rekordsaläre/ - Boni ihren Ceo's zu zahlen, was wir ja alles mit ständig steigenden Krankenkassenprämien berappen.
Denn gesund wird so ja niemand der vielen chronisch kranken Menschen! Aber Fasten wäre wirklich eine, bzw. die kostengünstigste Methode, wie schon erwähnt, die es seit Jahrtausenden gibt, und früher hatte man ja überhaupt nicht die chemische Arzneiindustrie - sondern eben nur Fasten oder Naturheilkunde.
Und ja - der Hippokrates, bedeutendster Arzt des Altertums hat ja schon gesagt, dass man "sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente" heilen soll.
Aktuell lese ich das "grosse Buch vom Fasten" von Rüdiger Dahlke. Bin schon recht weit gekommen...aber was bleibt hängen/ kann ich nutzen daraus ziehen? Er meint halt, dass Fasten ohne religiösen Kontext - das sich berufen und wenden an Gott eigentlich wertlos sei... das ist jetzt grad wirklich das einzige, was mit nach hundert Seiten hängengeblieben ist. 😁

Ansonsten: Russland hat eine grosse Fastentradition - es gibt Fastenkurstätten, die sich jeder leisten kann, was bei uns nicht der Fall ist (Buchinger/- Wilhelmi am Bodensee, Ueberlingen - 🐷 - teuer - das sind ja die Enkel, oder Urenkel von dem Hrn. Buchinger, und wenn man doch nichts isst...!!??)

Und was ich noch schreiben wollte: Kranke, vielleicht eben auch ohne Partner/-in lebende Fastenwillige haben wirklich ein Problem! Ich habe eben Ende 22 das mit Saftfasten "durchgepaukt" - das ging eigentlich ganz gut, aber leider bin ich wegen verschiedener Dinge, u.a. auch Fortschreiten meiner Krankheit, nicht mehr ganz so stabil wie damals. Eigentlich ist mir eben schon klar, dass man wohl am besten zweimal jährlich - Frühling/ Herbst fasten täte, aber eben - so ganz alleine immer.... das ist nicht einfach!

Deshalb sollte man - grad auch in der Schweiz (In D gibt es immerhin noch den Michaelsen mit seiner Klinik) die Fastentradition unbedingt wieder mehr aufleben lassen, und an verschiedenen Orten eben Kliniken entstehen lassen, günstig für die Allgemeinheit, denn dadurch könnten viele Menschen hoffentlich wieder gesunden, und an den Arbeitsplatz zurückkehren, und man könnte eben auch diese ständig steigenden Krankenkassenprämien ein Bisschen (Ich kenne das Potential nicht) zurückdrängen.
 
Ich bin ja auch überzeugt vom Fasten irgendwie. Allerdings hat es mir in acht Tagen Saftfasten gar nichts leider von meiner entzündlichen Rheumakrankheit an Entzündungs/- Schmerzintensität genommen. Oder nur 1 %.

Hallo @Remy ,

hat dir das Fasten den gar nichts gebracht? Hast du deinen Darm gut entleert vorher, beispielsweise mit Glaubersalz und hast dir viel geistige Nahrung gegönnt, Entspannung, Spaziergänge in der Natur...

Fasten ist nur dann ein echter Gewinn, wenn Psyche und Physis gemeinsam in einen Zustand der Ordnung kommen. Der Körper fastet – aber die Psyche „fastet mit“. Erst das Zusammenspiel beider Ebenen macht Fasten zu einer ganzheitlichen Erfahrung, die erfolgreich sein kann.

so erklärt sich auch die Aussage von Rüdiger Dahlke:

Er meint halt, dass Fasten ohne religiösen Kontext - das sich berufen und wenden an Gott eigentlich wertlos sei

Was du zusätzlich tun kannst, damit Fasten psychisch gut wirkt:
Weniger Input bedeutet mehr innere Ruhe.
  • Nachrichtenpause
  • Social-Media-Fasten
  • Weniger Multitasking
  • Leise, klare Tagesstruktur
Das entlastet das Nervensystem und verstärkt die Wirkung des Fastens
Rituale geben Halt und beruhigen die Psyche.
  • Morgens ein Glas warmes Wasser
  • Kurzer Spaziergang zur gleichen Zeit
  • Abends eine feste Ruhephase
  • Ein kleines „Fastenbuch“ für Gedanken
Rituale wirken wie Ankerpunkte im Tag.

Nicht nur was du tust, sondern wie du es wahrnimmst.
  • Körperempfindungen beobachten
  • Stimmung notieren
  • Trigger erkennen (Stress, Langeweile, Gewohnheit)
Das stärkt emotionale Regulation und Selbstwirksamkeit.

Bewegung stabilisiert Stimmung und Nervensystem.
  • Spaziergänge
  • Dehnen
  • Leichte Yoga- oder Atemübungen
Kein Leistungsdruck, nur Aktivierung.

Fasten ist oft ein guter Anlass für mentale Klarheit.
  • Kleine Aufräumaktionen
  • Papierkram sortieren
  • Ein Thema angehen, das lange liegen blieb
Das Gefühl von „ich bringe Dinge in Ordnung“ wirkt psychisch stark.
Fasten ist eine Chance, Ballast abzugeben.
  • Gespräche mit vertrauten Menschen
  • Schreiben, was dich beschäftigt
  • Grenzen setzen, wo es nötig ist
Viele erleben dadurch eine innere Leichtigkeit.
Fasten ist nicht nur körperlich – es ist eine Haltung.
  • Warum faste ich?
  • Was möchte ich loslassen?
  • Was soll nach dem Fasten anders sein?
Das gibt dem Prozess Tiefe und Richtung.

Quelle Copilot
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Mara - das tönt ja ganz gut von dir hier.

Ganz so habe ich es nicht gemacht, aber immer wieder - meine kleinen Wanderungen, die ich ja sowieso mache - waren regelmässig dabei.
Digitales Detoxfasten habe ich nicht gemacht. Spirituelle Höhenflüge auch nicht.
Aber ja - gut, wenn man sich das mal so vornehmen kann für allenfalls ein erneutes Fasten.
Otto Buchinger war ja offenbar auch religiös.
Ob dass bei seiner 19-tägigen Fastenkur eine Rolle spielte, ist nicht überliefert:


...nur dass sein schweres Gelenkrheuma offenbar weg war!

Allerdings war sein Rheuma 1917 ausgebrochen, und er machte die lange Fastenkur 1919.

Also quasi als "frisch Diagnostizierter".

Ob man denn nach 40 Jahren leidvoller Rheumakrankheitsgeschichte noch die gleichen - offenbar durchschlagenden - Heilungserfolge erzielen kann, kann ja auch entsprechend schwieriger sein!

Je länger eine Krankheit besteht, desto länger braucht es vielleicht auch für Heilungserfolge.

Deswegen wäre es so wichtig, dass junge, frisch diagnostizierte Rheumapatienten, oder auch Menschen mit anderen chronischen Krankheiten, eben früh mit solchen Fastenkuren in Berührung kämen!

Als ich damals frisch diagnostiziert war, hat niemand von so etwas gesprochen - es war schlicht kein Thema!
 
Danke Mara - das tönt ja ganz gut von dir hier.

Ich bin gläubig Remy, und würde fasten, um meine Beziehung zum Herrn zu vertiefen und meiner rheumatischen Erkrankung (Sklerodermie) zu helfen. Bisher habe ich keine längere Fastenzeit geschafft – mein Alltag ist trotz Rente gut gefüllt (Familie, Enkel kinder, Gemeinde u. a). Gleichzeitig weiß ich, dass das auch eine Ausrede ist. Zwei Wochen nur für mich wären möglich, wenn auch organisatorisch aufwendig.

Ganz so habe ich es nicht gemacht, aber immer wieder - meine kleinen Wanderungen, die ich ja sowieso mache - waren regelmässig dabei.
(y)

Digitales Detoxfasten habe ich nicht gemacht.

Ich denke, es ist gut zu reduzieren, wenig Handy, kaum PC oder Fernsehen.

Otto Buchinger war ja offenbar auch religiös.
Ob dass bei seiner 19-tägigen Fastenkur eine Rolle spielte, ist nicht überliefert:
...nur dass sein schweres Gelenkrheuma offenbar weg war!

ich habe nicht gelesen, dass er geheilt wurde, sondern, dass seine Krankheit sich sehr verbessert hat.

Buchingers tiefer christlicher Glaube spielte eine zentrale Rolle in seinem Fastenverständnis.
Für ihn war Fasten nicht nur medizinisch, sondern vordergründig geistig.

Buchinger war gläubiger Christ, geprägt von einer inneren Haltung der
Demut, Dankbarkeit und Selbstdisziplin.

Für ihn war Fasten:
  • körperliche Reinigung
  • geistige Sammlung
  • spirituelle Erneuerung
  • Annäherung an Gott
Er sprach selbst davon, dass Fasten den Menschen „in Einklang mit seinem inneren Wesen“ bringe.
Sein Fasten war also medizinische Therapie + spirituelle Praxis.
  • Stille und Meditation
  • Gebet oder innere Einkehr
  • Tägliche Reflexion
  • Bewusste Dankbarkeit
  • Verzicht als geistige Disziplin
Damit knüpfte er an die jahrtausendealte Tradition des religiösen Fastens an – aber verband sie mit moderner Medizin.
Quelle Copilot

Allerdings war sein Rheuma 1917 ausgebrochen, und er machte die lange Fastenkur 1919.
Ob man denn nach 40 Jahren leidvoller Rheumakrankheitsgeschichte noch die gleichen - offenbar durchschlagenden - Heilungserfolge erzielen kann, kann ja auch entsprechend schwieriger sein!

ich denke eine gute Verbesserung ist ein sehr großer Gewinn :)
 
Zuletzt bearbeitet:

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