2 Monate Hüftprobleme (nach viel Sport?)

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Hallo liebe Leute,

ich habe folgendes Problem.

Ich bin 67, kräftig gebaut, 185 cm, 93 kg, ausreichend Bewegung, Gartenarbeit, manchmal auch schwere Betätigungen bei Erdarbeit, alles problemlos.

In der Vergangenheit hatte ich manchmal Hüftschmerzen, die wieder weg gingen. Einmal so übel, dass ich mir selbst eine Krücke gebaut habe, aber es ist wieder weggegangen. Ich bin auch mal geröntgt worden. Befund: Leichte Fehlstellung der Hüftgelenke beidseitig angeboren. Ist auch alles lange her.

Zwischendurch aber alles wieder gut und ich bin auch vor ein paar Monaten noch gelegentlich von Stuhl gesprungen, wenn ich was gearbeitet habe, und auch mit Anlauf auf eine Mauer etwas höher als Stuhl.

Im August habe ich eine neue Sportart begonnen (ohne dass ich behaupten will, das sei die Ursache der Probleme). Ich habe mir ein Stepperbike gekauft, wie ein Fahrrad, wo man aber drauf steht und wie im Stepper im Sportstudio tritt, um es vorwärts zu bewegen. Hat mir gut gefallen. Dann bin ich im Urlaub jeden Tag 10 km oder mehr gefahren. Ich schätze, pro km das Äquivalent von 200 Treppenstufen steigen.

Nach drei Tagen fiel mir auf, dass ich leicht hinkte, weil das rechte Bein beim Gehen nicht ganz nach hinten wollte. In der Leiste war Spannung oder leichter Schmerz. Das ist dann mehr oder weniger immer wieder aufgetaucht, und ich bin auch nachts ab und zu aufgewacht, weil ich nicht auf der Hüfte liegen konnte. Manchmal konnte ich auch weder links noch rechts eine schmerzfreie Schlafposition finden.

Dann wurde es wieder besser, aber nach Anstrengung eher wieder schlechter, besonders beim Gehen und Tragen von schweren Sachen. Das Stepperbike bin ich wegen den Problemen noch nicht wieder gefahren.

Nun bin ich zum Doc gegangen, der mir sagt, da ist was an der Hüfte, entweder was entzündet oder was mit dem Gelenk, und mich an einen Orthopäden überwiesen hat, der aber erst in zwei Wochen einen Termin hat.

Bis dahin sollte ich ein Medikament gegen Schmerzen und Entzündung schlucken. Aber als ich die gigantische Liste der zum Teil üblen Nebenwirkungen gelesen habe, habe ich verzichtet. Die Schmerzen sind auch nicht so schlimm, manchmal ganz weg.

Aber manchmal halt nicht und die Beschwerden sind ganz klar in zwei zu unterteilen:

Beim Gehen will das rechte Bein ungern nach hinten, dann zieht es vorn direkt in der Leistenbeuge, so dass ich lieber hinke. Bergauf gehen ist besser als bergab.

Und wenn ich auf der Seite liege (ich kann nicht auf dem Rücken schlafen), weckt mich der Schmerz nach ein paar Stunden auf. Wenn ich dann ein wenig rumlaufe und mich wieder hinlege, geht es wieder 3 -4 Stunden.

So, entschuldigt den langen Text.

Was sollte ich machen? Besonders in den zwei Wochen Wartezeit bis zum Orthopäden - lieber ruhen oder lieber schonende Bewegung. Was vermutet ihr, eher eine Entzündung oder was im Gelenk kaputt?

Danke für jeden Hinweis.

Günter

PS: Ich fühle mich auch ein bisschen unter Zeitdruck, da ich am 4.11. nach Australien fliege und dort zwei Jahre arbeiten werde. Da kann ich solche Probleme überhaupt nicht gebrauchen., und hoffe, dass es wieder verschwindet.
 
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20.09.14
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Hallo Günter,

so aus der Ferne würde ich zunächst an Muskelverspannungen denken, die dann auch auf die Gelenke und Sehnen drücken.


Ich habe z.B. ungleichlange Beine, bzw. einen leichten Beckenschiefstand was bei mir dort m.E. zu einer erhöhten "Ausgleichsbelastung" der Muskulatur (und daraus resultierend zu einem erhöhten Magnesiumbedarf) führt.
Als ich dann noch einen allgemeinen Magnesiummangel bekam (Magnesium entspannt die Muskeln) bekam ich in der Hüfte (und anderswo) auch zunehmend Schmerzen. Wenn ich nach längeren Autofahrten ausstieg, war meine Hüfte irgendwie wie "eingerostet" und musste erst mal unter Schmerzen gedehnt werden.
Vielleicht könnte so etwas ähnliches bei Dir auch vorliegen:confused:
Also, dass es durch die neuartige sportl. Belastung zu Verspannungen gekommen ist, die an den Gelenken zu minimalen Fehlstellungen geführt haben ohne dass die Muskeln diese Fehlstellungen (wegen Magnesiummangel?) wieder korrigieren und die Gelenke entlasten können.

Mir haben damals kurz- und mittelfristig Dehnübungen und Übungen mit der Faszienrolle geholfen die Hüftschmerzen wegzubekommen, sowie mittel- und langfristig, meinen Magnesiummangel anzugehen. (Letzteres gestaltet sichbei mir schwierig, da ich eine Stoffwechselstörung habe, die die Magnesiumresorption behindert.)

Gruss
Hans
 

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11.08.14
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Guten Morgen Hans,

vielen Dank. Nach dem Autofahren habe ich auch das Problem, das du schilderst. Ich hatte es allerdings als Alterserscheinung beurteilt. Ich werde mich mal um das Magnesium kümmern.

Viele Grüße

Günter
 
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20.09.14
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Nach dem Autofahren habe ich auch das Problem, das du schilderst. Ich hatte es allerdings als Alterserscheinung beurteilt.
Das Alter wird da vermutlich auch mit hineinspielen, da sich die Nährstoffaufnahme im Alter ja für gewöhnlich verschlechtert.
Ich werde mich mal um das Magnesium kümmern.
Einen tiefsitzenden Magnesiummangel mit Nahrungsergänzungsmitteln zu beseitigen kann durchaus Wochen und Monate dauern, brich die Supplementation also nicht zu früh ab.

Gruss
Hans
 
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25.09.13
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Hallo Ghad,

ich würde versuchen routinemäßig zu einer Gymnastik 1x pro Woche zu gehen, die auch deine Problemstellen dehnt. Das kann unangenehm werden, aber wenn ansonsten noch keine Schädigungen in dem Bereich sind, dann hilft es bestimmt.
Ich gehe z.B. zum klassischen Yoga. Viele von den Übungen nannte man früher "Krankengymnastik". Manches fühlt sich extrem an. Ich schaffe auch oft nicht, so lange in einer Position zu verharren. Vielleicht ist genau das ein gutes Zeichen, dass man die richtige Gymnastik gefunden hat, weil man sich darin noch verbessern kann. Denn ich hatte auch schon "Rehagymnastik" und "Fitnessgymnasik", was nicht so effektiv war. Ich bin auch von Natur aus eher der gelenkigere Typ, da muss es für die Gesundheit vielleicht Yoga sein.

Vielleicht gibt es in Australien in Wohnort- oder Arbeitgebernähe solche Möglichkeiten? Wenn kein Verein in der Nähe, dann ein Studio?

Viele Grüße
Earl Grey

Und berichte weiter, wie du zurecht kommst!
 
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05.10.17
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Hallo Ghad,

zwei Dinge kann ich Dir empfehlen: MSM (Organischer Schwefel) & Glucosamin. Die beiden zusammen sollten Dir helfen Deine Hüfte zu heilen.
Die Kombination der drei natürlichen Substanzen MSM, Glucosamin und Chondroitin ist die bisher beste bekannte Behandlung von Arthrosen (degenerative Gelenkschäden). Sie ist in der Lage, den abgenutzten Knorpel wieder aufzubauen.
https://www.vitalstoffmedizin.ch/index.php/de/wirkstoffe/msm-glucosamin-chondroitin

Alles Gute
 
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Es kann ja ganz einfach eine Hüftverkippung und oder eine ISG Blockade sein. Das lässt sich leicht beheben. Manualtherapeuten können das.
Was genau soll denn an deiner Hüfte von Geburt an nicht ok sein? Wenn es nur ein Stellungsproblem ist, heisst das ja nicht, das man nichts daran ändern könnte.
Zumal wenn das schon lange her ist seid diese Diagnose gestellt wurde. Es wird erst in den letzten Jahren zunehmend auf Funktiosstörungen geschaut und Behandelt.
Hach ich weiß grad nicht wie ich mich ausdrücken soll...Beispiel: Bei mir wurde in der Kindheit auch eine Hüftfehlstellung diagnostiziert, mit Beinlängendifferenz. Damals wurde das als gegeben angesehn und auch noch mit Schuheinlagen unterstütz, also unter das kürzere Bein kam ein Absatz drunter um die Beinlänge anzugleichen. Die Sache ist nur, bei mir war nicht ein Bein kürzer als das andere, sondern meine Hüfte war verkippt. Vermutlich schon bei der Geburt. Mit mitte 20 wurde dann die Hüfte behandelt, ich nenn es jetzt mal eingerenkt und schwupsdiewups waren meine Beine gleich lang.
Was es bei dir nicht gerade einfacher macht ist allerdings dein Alter. Wenn du das Problem schon so lange hast, kann es durchaus sein, das es kontraproduktiv ist das noch zu richten. Dein gesamter Körper hat sich in all den Jahren an die Fehlhaltung angepasst.
Ich kann allerdings aus eigener Erfahrung berichten, das diese Stepper "ganz schön auf die Hüfte gehen". Wenn ich so ein Ding benutze, verkippt mir jedes mal SOFORT wieder die Hüfte und das ISG blockiert.
Meiner Erfahrung nach achten noch lang nicht alle Orthopäden auf solche behandelbaren Verkippungen und Blockaden. Eine weitere Meinung bei einem erfahrenen Physiotherapeuten/Manualtherapeuten einzuholen kann sicher nicht schaden.
Schmerzen bes. in der Nacht sind übrigends bei Entzündungen typisch. Eine Entzündung ist aber die logische Konsequenz bei längerer Gelenkfehlbelastung durch Statikstörung.
 

nicht der papa

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18.11.09
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Hallo liebe Leute,

ich habe folgendes Problem.

Ich bin 67, kräftig gebaut, 185 cm, 93 kg, ausreichend Bewegung, Gartenarbeit, manchmal auch schwere Betätigungen bei Erdarbeit, alles problemlos.

Günter

PS: Ich fühle mich auch ein bisschen unter Zeitdruck, da ich am 4.11. nach Australien fliege und dort zwei Jahre arbeiten werde. Da kann ich solche Probleme überhaupt nicht gebrauchen., und hoffe, dass es wieder verschwindet.
Hallo Günter,


das Beeindruckende ist für mich, dass Du mit 67 noch einen 2-jährigen Job in Australien angenommen hast. Während für andere in dem Alter das Arbeitsleben längstens vorbei ist, gibst Du nochmal richtig Gas und das in einem fremden Land mit vielen Unbekannten. Donnerwetter.:kraft:
 
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Vielen Dank euch allen für die Infos.

Im Einzelnen:

Ich habe mir gleich Magnesium geholt und nun das zweite Mal genommen. Und es ist nun auch schon besser geworden - kein Scherz, aber ich weiß natürlich, dass das Magnesium so schnell nichts bewirken kann, jedenfalls habe ich das gelesen.

Was ich in Verbindung mit Magnesium aber noch gelesen habe, ist, dass ein Magnesiummangel auch durch längere Asthmamedikation hervorgerufen werden kann, und ich nehme auf Anweisung der Lungenärztin seit einem Jahr morgens und abends je einen Sprühstoß eines solchen Medikamentes. Passt also. Ich habe das gestern eingestellt und akzeptiere das leichte Asthma. Auch soll man Magnesium und das Asthmamedikament nicht gleichzeitig einnehmen.

Vielen Dank also schon mal für die Infos zu Magnesium, das hat einiges angestoßen.

MSM habe ich bestellt.

Nach weiterem Nachdenken halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass das Stepperbike der Auslöser war, wenn es auch noch so super ist und viel Spaß macht. Sicher beweisen lässt es sich natürlich nicht.

Das Yoga törnt mich jetzt nicht so sehr an, war noch nie mein Ding, aber ich kann es ja mal in Betracht ziehen ;-)

Mit Australien das hat den Hintergrund, dass meine Frau Australierin ist und wir immer wieder mal ein paar Jahre dort sind. Also nix neues und nicht besonders viel Mut erfordernd. Arbeiten tue ich, weil ich nicht wüsste, was ich sonst machen sollte.
 
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20.09.14
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Hallo Ghad,
Ich habe das gestern eingestellt und akzeptiere das leichte Asthma. Auch soll man Magnesium und das Asthmamedikament nicht gleichzeitig einnehmen.
Erstaunlich. Hast Du dazu Details?
Oder ist damit vielleicht nur ein zeitlicher Versatz von einigen Stunden gemeint?
Diese Quelle empfhielt nämlich zur Unterstützung von Astmamedikamenten eine Magnesiumsupplementation:
https://www.fid-gesundheitswissen.d...sert-ihre-asthma-therapie-deutlich/#Magnesium
Vielen Dank also schon mal für die Infos zu Magnesium, das hat einiges angestoßen.
Sollten die Maßnahmen bezüglich deiner Beschwerden nachhaltigen Erfolg zeigen, wäre ich Dir dankbar, wenn Du das hier später noch einmal kurz mitteilen würdest.
Wenn sich solche Erfolgberichte häufen, ließen sich dann vielleicht allgemeingültige Schlüsse ableiten und davon könnten dann noch viel mehr Menschen in ähnlichen Situationen profitieren.

Grüße
Hans
 
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11.08.14
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Hallo, Hans!

Ja, bei Magnesium und Asthmaspray ist nur ein zeitlicher Versatz gemeint, somit kein Problem.

Ob der Erfolg nachhaltig ist, kann ich natürlich noch nicht sagen. Auch wäre ich vorsichtig, den empfohlenen Mitteln zu Erfolg zuzuschreiben, denn es kann natürlich auch von selbst wieder weggegangen sein.

Auf jeden Fall ist auch jetzt noch zu berichten, dass die Probleme zu 95 % weg sind. Gestern mehrere Schubkarrentransporte geschoben mit insgesamt 3 km. Da wäre ich vor zwei Wochen kläglich dran gescheitert. Bisher habe ich Magnesium und MSM geschluckt, die anderen Mittel kommen grade an.

Gruß

Günter
 
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20.09.14
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Ob der Erfolg nachhaltig ist, kann ich natürlich noch nicht sagen.
Hallo Günter,
natürlich. Ich dachte da auch eher so an einen Zeitraum von 6-12 Monaten.
Auch wäre ich vorsichtig, den empfohlenen Mitteln zu Erfolg zuzuschreiben, denn es kann natürlich auch von selbst wieder weggegangen sein.
Das stimmt. Doch wenn monatelang nichts passiert ist und es dann innerhalb von 2(?) Tagen nach Magnesiumeinnahme besser wird, ist das doch zumindest ein starkes Indiz auf einen Kausalzusammenhang, selbst wenn es vorerst vielleicht nur ein Placeboeffekt ist.

Worauf es mir ankommt, ist, viele Fallbeispiele zu bekommen und daraus dann Schlüsse zu ziehen, die dann zwar immer noch nicht unbedingt etwas beweisen, aber doch zumindest indizieren. Wie soll man sonst zu fundierten Erkenntnissen kommen?
Bisher habe ich Magnesium und MSM geschluckt, die anderen Mittel kommen grade an.
Vielleicht würde sich auch im Blut ein Magnesiummangel zeigen. Wenn Du so etwas feststellen würdest, dann täte mich das interessieren (wobei dem hinzugefügt werden müsste, dass sich solche Mängel im Serum erst sehr spät zeigen..).

Grüße
Hans
 
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11.08.14
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Hallo,

ich berichte mal, wie es weiterging.

Es gab wieder eine Verschlechterung, ziemlich deutlich nach Tragen eines schweren Möbelstück auf einer engen Treppe mit Verdrehung im Hüftgelenk. Mache ich nun nicht mehr.

Es ist aber langsam wieder besser geworden und wieder fast weg. Auf einerextra weichen Matraze merke ich auch beim Liegen nichts mehr.

Heute hatte ich nun aber den Termin beim Orthopäden mit Röntgen.

Der Hüftknochen ist noch ganz ok, aber die Pfanne zeigt deutliche Arthrose. Er wollte mich noch zum MRT schicken, aber das geht vor meinem Abflug nicht mehr. Ich soll das in Australien machen lassen.

Die Röntgenaufnahmen habe ich auf einer CD mitbekommen.

Mittelfristig erwartet er, dass ein künstliches Hüftgelenk nötig ist. Was mittelfristig bedeutet, habe ich gefragt. Antwort: Wenn es so weh tut, dass man es machen WILL.

Ansonsten Bewegung, aber möglichst schonend. Es könne immer mal mehr oder weniger weh tun, daher bei schlechteren Phasen Ibuprofen schlucken. Möglichst nicht auf Berge steigen. Ich werde mich wohl umstellen müssen, da ich auch begeisterter Snowboardfahrer bin, was offensichtlich nicht angebracht ist bei der Diagnose. Lieber Radfahren und Schwimmen.

Eine eine Hüft-OP mag ich gar nicht denken, besonders im Hinblick auf meine bevorstehenden zwei Jahre in Australien. Daher werde ich alle hier erhaltenen Empfehlungen und was ich sonst noch finde sehr genau befolgen. Vielleicht ist es ja auch eine Entlastung, 10 Kilogramm abzunehmen.

Und schließlich muss ich noch die Krankenversicherungsfrage klären. Hier in Deutschland raus, in Australien rein, übernehmen die das dann alles? Was ist in zwei Jahren, wenn ich mit 69 wieder nach Deutschland komme und diese Vorerkrankung habe, nehmen die mich dann wieder?
 
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25.09.13
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Hallo Ghad,

auch wenn Yoga nicht so richtig was für dich ist, aber vielleicht findest du in Australien auch etwas Anschluss/Unterhaltung, wenn du in eine irgendwie geartete Gymnasik gehst. Die Dehn- und Kräftigungsübungen bringen bestimmt etwas. Wenn die Gelenke wieder besser sitzen, nutzen sich auch nicht immer die selben Stellen ab.
Ich glaube da jedenfalls dran, und bin so froh hier in Fußnähe etwas gefunden zu haben, um gegen meinen Schreibtisch-Rundrücken anzuarbeiten. Neuerdings sind sogar 2 Männer dabei!
Ich habe ein "Ulnarisrinnensyndrom" am Ellenbogen, was ich aber jetzt nur noch selten spüre und da vermute ich, dass meine Haltungsverbesserungen im Alltag und beim Schlafen und eben der Kurs dies verursacht haben.
Wenn man erstmal merkt, dass es was bewirkt, dann zieht es einen ganz automatisch dorthin.
Leider kann ich es nicht zu Hause, da ich dafür zu unkonzentriert bin und ich sowieso auch lieber mal woanders hingehe. Man kann es ja auch super mit anderen Erledigungen kombinieren.

Hier zu stöbern lohnt sich auch:
https://www.youtube.com/channel/UCt3pGaMM9F40McD-SnAym0g

Pass bloß auf, jetzt beim Umzug! Bereite das gut vor und schau dich nach Helfern um.

Viele Grüße
Earl Grey
 

alexo13105

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23.09.18
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Ich habe eine Bekannte .
Sie sollte auf Anraten der ansässigen Experten an der Hüfte operiert werden ! Durch eine eingeholte Zweitmeinung kam ans Licht , keinerlei Schaden .

Ich selbst sollte 2017 an der Wirbelsäule operiert werden .Fachärzte , einschließlich Neurochirurgie, versicherten mir , ohne OP und Spritzen würde ich nicht auskommen .
Nachdem ich dann in Konfrontation ging, sollte ich plötzlich ein angeblicher Fall für den Psychiater sein .

Ich versichere hiermit , ich habe nie auch nur eine einzige Spritze bekommen und bin auch nicht operiert !
Fast beschwerdefrei würde ich meinen Zustand nennen .

Also -Eigene Recherche , gesunde Lebensführung /Ernährung etc.

Gerne hätte ich einen Bruchteil von dem Geld bekommen , was sogenannte Fachärzten bekamen .
Zur Deckung der Ausgaben - Behandlung der Krankheit in Eigenregie.

Bitte Zweitmeinung einholen und Alternativen prüfen .

LG
 
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Solche Geschichten kann man viele erzählen: Ein Bekannter, schwer schulmedizingläubig, lässt sich jetzt künstliche Linsen ins Auge einsetzen, weil er ja mal Grauen Star bekommen könnte. So weit sind wir also schon ... :eek:

Als ich meinte, dass so eine Operation ja ziemlich riskant sei, und ihm erzählt habe, dass ich meine Brille durch eine Schwermetallausleitung losgeworden bin, hat er mich angeschaut, als ob ich vom Teufel besessen wäre, sich die Ohren zugehalten und weg war er. :lachen2:
 
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11.08.14
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Danke für die weiteren Infos. Ich habe durch hartnäckiges Telefonieren nun doch noch einen MRT-Termin bekommen und Besprechung des Befunds 3 Tage vor meinem Abflug nach Australien.

Ehe ich mich operieren lasse, muss es ganz schlimm werden. Ich hörte gute Dinge von minimalinvasivem Eingriff, bei dem ein kleines Stück Knorpel entnommen wird, dass in einer Nährflüssigkeit dann wächst und dann wieder eingesetzt wird.

Ich bin jedoch sehr unter Druck jetzt, weil es so kurz vor Abflug ist und der Zug nicht mehr gestoppt werden kann. Haus weg, Möbel weg. Die Überlegungen, was, wenn das MRT einen schlimmen Befund ergibt, belastet die ganze Familie sehr. Nach Ankunft in Australien gibt es unruhige Wochen mit viel hin und her und körperlichem Einsatz. Ich möchte nicht vom Rollator aus meiner Frau sagen, was sie wo hin schleppen soll.

Und die oft geschmähte medizinische Versorgung in Deutschland ist absolut super, denn ich kenne die australische, und man muss monatelang warten, wenn es kein Notfall ist.

Das hört sich jetzt ein bisschen depressiv an und ist es wahrscheinlich auch, entschuldigt bitte. Ich werde in Kürze weiter berichten.
 
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