Zusatzstoffe in (Arznei)mitteln: Beschreibungen

Themenstarter
Beitritt
10.01.04
Beiträge
75.187
... Dextrin: In der Pharmazie werden Dextrine als Hilfsstoffe eingesetzt, da sie chemisch identisch mit Stärke sind, jedoch bessere physikalische Eigenschaften aufweisen. Dextrine dienen typischerweise als Bindemittel, z.B. bei der Granulierung. Bei der Herstellung von Dragees fungieren sie als Klebstoff.
Siliziumdioxid: Während "Nano" normalerweise nicht erlaubt ist, gilt das nicht für den Zusatzstoff Siliziumdioxid. Nanosilizium ist zellgängig und soll zum Beispiel Entzündungsreaktionen im Darm auslösen und die dendritischen Zellen des Immunsystems hemmen.
Povidon (Polyvinylpyrrolidon, PVP): synthetisches Polymer, KUNSTSTOFF, Sprengmittel (beschleunigt den Zerfall von Tabletten, die zuvor mit Druck verpresst wurden). In immer mehr Nahrungsmitteln und Medikamenten werden die schädigenden Kunststoffpolymere POVIDON, PEG 6000 und Macrogol entdeckt!
Saccharose: Zucker im Überzug, gilt als ungesund.
Eisen(III)oxid: Rote, gelbe, braune oder schwarze Farbstoffe bei der pharmazeutischen Tabletten- und Kapselherstellung. Die häufigsten Nebenwirkungen der Gabe von Eisen(III) sind Verdauungsbeschwerden bis hin zur Verstopfung. Durch Eisenoxide wird der Stuhlgang oft schwarz gefärbt.
Glukose: Traubenzucker im Überzug, mehr enthalten als zwei der drei eigentlichen Wirkstoffe.
Riboflavin: Vitamin B2, allerdings hier als Lebensmittelzusatzstoff verwendet für die Farbgebung. Vitamin B2 wird meist durch gentechnisch veränderte Mikroorganismen hergestellt. Das ist nicht kennzeichnungspflichtig, wenn im aufgereinigten Zusatzstoffpräparat keine (nachweisfähigen) Bestandteile des Produktionsstamms mehr vorhanden sind.
Talkum: Hilfsstoff, der Asbest enthalten kann und deshalb gereinigt sein muss.
Calciumcarbonat: Im Überzug, bindet die Magensäure, hier allerdings in sehr geringer Menge.
Montanglycolwachs: Im Überzug, aus Braunkohle gewonnen.
Schellack: Im Überzug, natürliches Harz aus den Ausscheidungen von Schildläusen.
Lactose-Monohydrat: Laktose verträgt nicht jeder. Aufgrund der Wasserlöslichkeit und akzeptablen Fließfähigkeit wird Laktose in der Regel Tabletten zugesetzt, um die Benetzbarkeit zu verbessern und unerwünschte Fließfähigkeit zu verringern.
Magnesiumstearat: Magnesiumsalz der Fettsäure Stearinsäure, Trennmittel gegen Haften an Maschinen bei hoher Luftfeuchtigkeit, Hilfsstoff bei der maschinellen Verkapsulierung und bei der Tablettenverpressung. Zur Herstellung von Magnesiumstearat (E572) wird häufig genmanipuliertes und mit großen Mengen an Schädlingsbekämpfungsmitteln behandeltes Öl verwendet, sogar toxische Chemikalien wurden im Öl gefunden (WHO-Bericht). Negative Wirkungen auf den Darm (Verklebungen) und Immunsystem, Allergien, Biofilmbildung im Darm werden vermutet, wurden aber noch nicht ausreichend bestätigt.
Oleum rizini: Rizinusöl, wirkt entzündungshemmend und abführend. Aber in einem Blasenpräparat?
Titandioxid: Im Überzug, ist ein weißes Farbpigment und sorgt für glatte, glänzende Oberflächen. Wegen Verdachts auf Gentoxizität und weiterer Sicherheitsbedenken ist Titandioxid seit 07.08.2022 im Kosmetik- und Lebensmittelbereich verboten, aber für den pharmazeutischen Gebrauch weiterhin zugelassen. ...
Newsletter : https://natursubstanzen.com/newsletteranmeldung/

Es gibt Medikamente bzw. Mittel, die alle diese Zusatzstoffe enthalten und die man dann mit „konsumiert“ - mit allen möglichen“Wirkungen“. Höchstwahrscheinlich gibt es entsprechende Mittel ohne all diese Zusatzmittel. - In dem Fall ist das eine Wahl ohne Qual ..

Grüsse,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Neu hier? Dann ein herzliches Willkommen!
Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
Als Gast kannst du mitlesen und dich orientieren.
Als Mitglied kannst du Fragen stellen, antworten und dich aktiv einbringen.
Deine Wegweiser:
Und dann noch die ganzen Farbstoffe, die man in die Medikamente packt. So wie z. B. in den Kapseln Tamsulosin (bei Prostatavergrösserung) von der Firma Basics GmbH:

Gelborange S (E110) Ponceau 4R (E124) Chinolingelb (E104) Brillantblau (E133)
gelbes Eisenoxid (E172) Brillantblau (E133) Azorubin (E122)

Ich habe jetzt vom Beipackzettel nur die Stoffe abgeschrieben, die oben im Beitrag 1 noch nicht erwähnt wurden. Dagegen gibt es aber auch Tamsulosin von anderen Herstellern, z. B. von Aristo, die mit viel weniger Zusatzstoffen auskommen. Nur hat die AOK mit denen keinen Vertrag. Entweder bezahlt man das Medikament dann selber oder der Arzt kann bei begründeter Unverträglichkeit ein Kreuz auf das Rezept vor das Medikament setzen, dass es nur von dem auf dem Rezept aufgeführten Hersteller sein darf.

https://www.vzhh.de/themen/lebensmi...-e-nummern/wie-gefaehrlich-sind-azofarbstoffe
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Willkommen bei Symptome.ch
Schön, dass du da bist.

Symptome.ch ist seit vielen Jahren eine der größten und aktivsten deutschsprachigen Gemeinschaften rund um Gesundheit, Naturheilkunde und alternative Therapien. Hier tauschen sich Menschen aus, die Ursachen verstehen, Zusammenhänge erkennen und eigenverantwortlich etwas für ihre Gesundheit tun wollen.

Als Gast kannst du viele Themen mitlesen und dich informieren. Wenn du selbst Fragen stellen, auf Beiträge antworten oder mehr Inhalte sehen möchtest, registriere dich kostenlos. Die Gemeinschaft lebt vom Austausch – und jedes neue Mitglied bringt wertvolle Erfahrungen mit. 🙂

Zurzeit aktive Besucher

Keine Mitglieder online.

Statistik des Forums

Themen
69.565
Beiträge
1.068.667
Mitglieder
53.398
Neuestes Mitglied
beachflagexpress
Zurück
Oben