Zusammenfassung: Mein linker Oberkiefer...

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02.10.16
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Hallo Loup,

freue mich sehr deine Antwort zu lesen! Und auch so schnell - Danke dafür!

Dann war deine letzte Behandlung also im Juni 2013. Wäre es vielleicht möglich das du mir kurz beschreibst wie lange es immer dauerte bis sich eine bestimmte Besserung einstellte? Also so quasi die einzelnen Etappen.

Frage nur so genau, weil sich bei mir nun nach 12 Wochen keinerlei Besserung einstellt, obwohl die Extraktionswunde komplett verheilt ist. Die Uniklinik Ulm ist der Meinung das vom Kiefer her alles in Ordnung sei und es evtl neurologische Schmerzen sind. Dein Thread ist mein erster Hoffnungsschimmer dass es mit genügend Zeit vielleicht doch noch gut werden könnte.
LG +
Danke!
 
wundermittel
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Unterschiedlich. Bei einer Wunde hatte ich nur ein paar Tage Schmerzen, bei einer anderen Extraktion Monate. Da stand etwas vom Kieferknochen ab. Dies wurde dann abgeschliffen, dann wurde es langsam besser.

Mir sagte mal ein Arzt, solange normale Schmerzmittel anschlagen, könnte man neurologische Störungen weitestgehend ausschließen!

Ärzte machen gerne mal die Psycho-Schublade auf, wenn sie nicht weiter wissen.... Es brauchte bei mir mehrere Kieferchirurgen, die erkennen konnten, dass mein Kieferknochen an einer Stelle nicht okay war....
Versuch auf deinen Körper zu hören, was bei großen Schmerzen schwierig ist, nur im Grunde musst Du wissen, was du Ärzte machen lässt und was nicht. Das kann ich aus meiner Erfahrung sagen!

Falls du das Gefühl hast, dass es nicht langsam besser wird, würde ich andere Ärzte aufsuchen.
Ggf. ein Einzel-Röntgenbild des betroffenen Bereiches, Grund "Schmerzen", anfertigen lassen.

Hast du den Zahn gesehen?
Alles komplett oder zerbrochen? Eventuell befindet sich noch ein Zahnsplitter im Kiefer?

Mal ein Blutbild machen lassen?

Kieferhöhle, wie sieht die aus?
Alles okay?

Neben Clindamycin600 haben mir Ibuprofen800, coolpacks, Enzyme und VitaminC plus Zink geholfen. Und eben auch die Zeit!

Alles Gute für dich!
 
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02.10.16
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Viele Fragen auf einmal :) Ich versuch systematisch zu antworten:

Also, Arzt habe ich ja bereits gewechselt. Vom hiesigen KC in die Uniklinik, die auch nochmal ein OPG gemacht haben und meinten es sei alles in Ordnung. Wurde dann noch ins CT geschickt, um eine Osteomyelitis auszuschließen. Ergebnis was das keine Entzündung zu sehen sei, jedoch eine Pansinusitis. Überweisung an die HNO Abteilung, meine Schmerzen müßten von den Kieferhöhlen kommen. Die HNO Abteilung, in der ich auch im Moment behandelt werde, meinte jedoch, dass so starke Beschwerden bei mir nicht von den Höhlen kommen könnten. Das würde mein Befund nicht hergeben. (Sie hätten schon schlimmeres gesehen). Evtl. doch neurologische Schmerzen.

Nun bin ich nochmal zu einem anderen KC gegangen, da sich über der Extraktionsstelle eine Aphte gebildetet hatte. Dort ist auch so eine schmerzhafte Knochenkante. Doch er und auch die Uni Ulm meinten, dass die Knochenkante gut sei, damit dort mal eine Prothese gut halt finden würde, wollten sie mir also nicht abfräsen. Der KC meint auch, dass die Aphte nicht entzündet sei und möchte das ich ein Skelettszintigramm machen lasse, weil er auch nicht genau weiß was mir fehlt und evtl. dort was zu sehen ist. (Ich halte diesen KC grundsätzlich für sehr für kompetent...). Wenn auf dem Szintigramm nichts zu sehen sei, dann weiß er allerdings auch nicht was mir fehlt...

In 2 Wochen hab ich auch den HNO Termin für das Vergleichs-CT, um zu sehen, ob meine NNH-Entzüdung sich gebessert hat. Nach meinem Gefühl jedoch eher keine Besserung.

Medikamente bekomme ich im Moment vom Hausarzt, da Termin beim Neurologen und Schmerzambulanz ziemlich lange dauert.

Schmerzen habe ich am linken Oberkiefer und zusätzlich stellt sich mit zunehmenden Schmerz ein immer lauter werdendes Zischen im Kopf ein. Ich nenne es bewußt Zischen, da ich den Begriff Tinnitus vermeiden möchte. Ein Tinnitus würde doch nicht mit Tilidin weggehen buw. leiser werden oder?

Medikamente hab ich folgende bekommen:

Pregabalin 25mg - 0 - 25mg
Tilidin 50mg (Einnahme bei Bedarf)
Ibuprofen 600 (Einnahme bei Bedarf)

Am besten helfen mir die Tilidin Tabletten, 2 Stück/Tag und ich bin annährend schmerzfrei und das Zischen im Kopf verschwindet damit auch fast komplett. Die Ibus helfen mir leider ganr nicht. Hab schon 1200mg auf einmal probiert, jedoch keine Linderung verspürt. Ob die Pregabalin was bringen oder nicht kann ich nicht sicher sagen, da ich diese seit Beginn der Schmerzen konsequent nehme, weil man die ja nicht ohne Rücksprache einfach absetzen soll.

Ist also alles schon etwas kompliziert bei mir, weil halt auch die Kieferhöhlen entzündet sind. Was mich aber so irritiert, ist, dass die MKG und die HNO Abteilungen der Uni sich so widersprechen. Die einen sagen, daher kommen oder könnten meine Beschwerden kommen. Die anderen sagen, dass es davon nicht kommen dürfte.

Ich bin für jeden Tipp oder Hinweis dankbar, auch für dein generelles Feedback! Schreibst du mir bitte noch wieviel Monate genau, wenn du schreibst es hat bei dir Monate gedauert, bis es sich besserte.
 
regulat-pro-immune
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02.10.16
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Und noch eine Frage. Du schreibst Enzyme haben die geholfen. Welche Enzyme und wo kauft man die, in der Apotheke? Sorry, aber bei dem Thema bin ich komplett blank...
 
Themenstarter
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23.11.11
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Enzymtabletten kriegst du in der Apotheke oder z.B. bei Amazon. Bromelain und Papain wirken beide entzündungshemmend.

Dass sich Ärzte diverser Fachrichtungen öfters mal uneinig sind, ist normal....
Bis man eine Entzündung am Kieferknochen auf einem Bild sehen kann, dauert es ein paar Monate. Dies sagte mir mal ein KC!

Man muss auch nicht immer gleich fräsen.
Manchmal reicht auch ein "auskratzen". Allerdings bei jedem Eingriff, egal welcher Art, kommt da wieder Unruhe rein! Die Heilung verzögert sich.
Bei mir hat es teilweise gut 6 Monate gedauert.

Eine Aphte hatte ich auch mal. Hab mir dann ein "Zahngel" in der Apotheke gekauft. Das kriegen Babys wenn sie ihre Zähnchen bekommen. Es betäubt ein wenig die Stelle. Fand es angenehm.

Tilidin wirkt zwar gut, würd ich aber nur im Notfall nehmen. Lass dir mal Ibuprofen800 verschreiben.
Ich merkte einen Unterschied von 2x600 und 1x800, kanns mir auch nicht erklären, da es ja der selbe Wirkstoff ist. Trotzdem wirkten bei mir die 800er besser, als das Ibuprofen600.

Zu den Kieferhöhlen:
Verstärken sich die Schmerzen, wenn du dich bückst? Kopfüber, wird es dann schlimmer?

Und zu den Arztaussagen, was Schmerzen betrifft: jeder Mensch empfindet Schmerzen unterschiedlich! Nur weil es laut Lehrbuch nicht so sehr weh tun dürfte, hat gar nix zu bedeuten!
Lass dich nicht einschüchtern. Ärzte wissen viel, nur eben auch nicht alles. ;-) LG
 
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02.10.16
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Tilidin nehme ich nur im Notfall - dieser besteht jetzt leider schon seit 11 Wochen. Ich meine das Ernst, habe mit der Extraktion eine Neuralgie dazu bekommen. Die Nerven waren bzw sind so gereizt, dass eben kein Ibu mehr half. Wobei es langsam wenigstens etwas besser wird und ich nicht ständig so starke Tabletten benötige.

Was die Sinusitis angeht, ich kann den Kopf nach unten beugen, Druck wird dann etwas stärker, aber aus meiner Jugend kenn ich das anders. Also mit mehr Druck. Aber ich merke generell ein starkes Spannen rechts und links neben den Augen, also in den Keilbeinhöhlen. Ich vermute das damit auch meine verzögerte Wundheilung / Neuralgie zusammen hängen könnte. Naja, nächste Woche ist ja CT Termin, hoffe das da neue Erkenntnisse zu Tage gefördert werden.

Nochmal danke Loup, Zuspruch tut echt gut :-*
 
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09.04.16
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ich merke generell ein starkes Spannen rechts und links neben den Augen, also in den Keilbeinhöhlen. Ich vermute das damit auch meine verzögerte Wundheilung / Neuralgie zusammen hängen könnte. Naja, nächste Woche ist ja CT Termin, hoffe das da neue Erkenntnisse zu Tage gefördert werden.
Schon schlimm, dass Patienten sich hierzulande selbst die Verdachtsdiagnosen stellen müssen. Bei mir waren dieselben Keilbeinhöhlen innerhalb von 5 Jahren auf mehreren Bildern (DVT & MRT) immer wieder deutlich verschattet, kommentiert wurde es von den HNO-Spezis nie, geschweige denn behandelt :mad::wave:
 
regulat-pro-immune
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02.10.16
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Falls es interessiert, kleines Update:

Nachdem ich wieder arbeiten ging, aber es mir permanent schlecht dabei ging (abends um sieben ins Bett, weil ich keine Kraft mehr hatte), bin ich nochmal zu meinem Hausarzt und sagte, dass ich so nicht mehr weitermachen kann. Er hat mich dann zu einem befreundeten HNO Arzt in München überwiesen. Als ich dort war und ihm meine Geschichte erzählt hatte, schaute er mir in die Nase. Und nach genau 5 Sekunden!!! reinschauen, sagte er zu mir: "Herr xxx, wenn man das nicht operiert, werden Sie nie wieder gesund werden. Dieser Befund heilt niemals von alleine aus." Auf mein Nachfragen, dass mir in der Uniklinik Ulm gesagt wurde, dass das nicht operiert werden müsste, sagte er nur, dass er das nicht nachvollziehen kann (ich denke das war Understatement). Habe mir dann noch eine 2. Meinung bei einem HNO mit gutem Ruf in meinem Ort eingeholt (der hatte damals keine Termine frei, deswegen war ich dort nicht initial) und der kam sofort zu dem gleichen Ergebnis.

Vor 9 Wochen bin ich nun in München Großhadern operiert worden (Nasenscheidewand begradigt, Nasenmuscheln verkleinert, Siebbeinzellen und Kieferhöhlen Polypen ausräumen). Aussage des Chirurgen nach der OP: War alles voll mit Polypen, hätte er so auch nicht erwartet. Zwischenzeitlich geht es mir etwas besser, aber immer noch nicht richtig gut. Die linke Seite macht mir nach wie vor Probleme. Übernächste Woche hab ich nochmal Termin in München, wo nochmal das Narbengewebe durchtrennt wird (wurde schon einmal gemacht), damit nichts zusammenwächst, was nicht zusammen gehört.

Mein Fazit: Die bildgebenden Verfahren sind nur bedingt aussagekräftig (bei meinem Bildern hatten ALLE HNOs gemeint, das sei ein miderschwerer Befund). Und die Gleichgültigkeit mancher Ärzte ist teilweise erschreckend.

Ich bin froh, dass ich genügend Kraft hatte nicht aufzugeben, und dass ich nun an einen kompetenten und empathischen Arzt geraten bin. Das ist mit das Wichtigste wie ich mittlerweile weiß.

Euch allen wünsche ich viel Kraft und Gesundheit!

LG Christian
 
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09.04.16
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Ja Christian, es interessiert in der Tat! :D
Danke für Deinen Bericht! War auch kürzlich bei zwei HNO Spezis in München. Einer davon operiert wohl gerne :D und viel! Ich soll nun ein aktuelles MRT vorlegen und danach evtl. nen OP Termin ausmachen? Darf ich fragen, wen Du genau in Deinem Post meintest (konnte Dich per PN leider nicht kontaktieren)? Wenn dieser Arzt wirklich so gut ist ... Ich habe zeitgleich auch Schmerzen im Kiefer, sodass ich nicht genau weiß, wo das Hauptübel sitzt, die Symptome sind ähnlich! Eine HP sprach nun plötzlich vom Darm, ist ja alles miteinander verbunden :confused: Welche Höhle war denn bei Dir primär betroffen, die Keilbeinhöhle links stimmts? Hoffe, Dir gehts bald wenigstens ein wenig besser! lG! Aurelius
 
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02.10.16
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Servus Aurelius,

der HNO in München war Dr. Bierl (https://www.hno-muenchen-nord.de/wolfgang.htm)

Damit du mich aber richtig verstehst:

Als ich dorthin kam, merkte ich, dass er mit meinem Hausarzt über mich gesprochen hatte. Er hat quasi ganz genau hingesehen und sich offensichtlich Mühe gegeben. Dr. Bierl hat keine Belegbetten, will sagen, die OP-Empfehlung brachte ihm keinerlei Vorteile. Hat mich sogar gefragt, welches Krankenhaus ich bevorzugen würde. Hat mir nur von dem Krankenhaus in meinem Ort abgeraten :rolleyes: ansonsten konnte ich mich überall hin überweisen lassen.

Zu meinem Fall im allgemeinen: Als die ganze Sch.... mit heftigsten Kieferschmerzen letztes Jahr seinen Höhepunkt erreichte, war ich ja zuerst in der MKG Uni Ulm. Dort wurde ein CT mit Kontrastmittel erstellt um eine Osteomyelitis auszuschließen. Befund war: Kiefer ok, aber Pansinusitis, Überweisung in den HNO Bereich. Dort meinte man jedoch, dass meine Schmerzen nicht von der Sinusitis kommen könnten und meine Höhlen gar nicht so schlimm aussehen würden. Fairer Weise muss ich sagen, dass das auch ein anderer HNO sagte, als er sich die Bilder angesehen hatte.

Anschließend verging ja fast ein Jahr und ich denke, dass sich der chron. Entzündungsprozess soweit fortgesetzt hatte, dass nun, als ich bei Dr. Bierl war, dies auch eindeutig im mittleren Nasengang erkennbar war und ich so die OP-Empfehlung bekam. Wie schon geschrieben, wurde diese ja auch nochmal von meinem Vor-Ort-HNO bestätigt (der hat erst auf die CT Bilder geschaut, dann angefangen mir zu erklären, dass man da nicht operieren müsste und ist nachdem er mir in die Nase geschaut hat, gerudert: "....jetzt muss ich meine Aussage korrigieren, dass schaut doch ziemlich übel aus...."

Interessant ist vielleicht auch noch, dass bei mir höchstwahrscheinlich eine Reizung des Trigeminus-Nervs vorliegt. Darum die überproportionalen Schmerzen. Sicher wissen wir das aber erst, wenn die Höhlen ganz gesund sind, sagt mein Operateur.
 
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09.04.16
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Interessant ist vielleicht auch noch, dass bei mir höchstwahrscheinlich eine Reizung des Trigeminus-Nervs vorliegt. Darum die überproportionalen Schmerzen. Sicher wissen wir das aber erst, wenn die Höhlen ganz gesund sind, sagt mein Operateur.
Interessante Logik, aber gut, ich bin ja kein Arzt :D Danke für Deine Antwort, Christian!!
 
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02.10.16
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Interessante Logik, aber gut, ich bin ja kein Arzt :D Danke für Deine Antwort, Christian!!

Das macht für mich schon Sinn. Wenn die Schmerzen durch einen gereizten Trigeminus, verursacht durch eine Kieferhöhlenentzündung, ausgelöst werden, müssten sich diese bessern, sobald die Kieferhöhle nicht mehr entzündet ist. Wenn die Kieferhöhle gesund ist und die Schmerzen fortbestehen, muss man weitersuchen. Dann käme noch eine nicht erkannte Osteomyelitis oder eine echte Neuropathie in Frage, was ich beides nicht hoffe...
 
regulat-pro-immune
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09.04.16
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Verstehe, bei mir haben die HNO Ärzte der Uniklinik irgendwas von Neuropathie in den Befund geschrieben, die total verschattete Keilbeinhöhle aber nicht mal erwähnt :confused: Das kam erst 4 Jahre später zufällig raus, als ich mir ob meiner Zweifel eine Zweitmeinung eingeholt habe, Normalerweise geht der Patient ja davon aus, dass die Bilder richtig angeschaut wurden, und dass auch wirklich
j e d e Auffälligkeit im Bericht erwähnt wird :mad: lG! A. :wave:
 
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02.10.16
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Aurelius,

magst du mir mal deinen 'Status' schreiben. Was hast du denn gemacht, nachdem du von deiner Keilbeinhöhle gehört hattest? Wurdest du dann operiert? Und am wichtigsten, wie geht es dir heute?

LG Christian
 
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09.04.16
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Hallo Christian, bei mir ist das alles relativ aktuell, war erst heute wieder bei einem x-ten niedergelassenen HNO-Arzt, der über seine Kollegen an der Uniklinik nur den Kopf schüttelt, er hat den Zustand der Keilbeinhöhle auf dem DVT gleich erkannt, und noch mehr ... Operiert wurde ich bislang noch nicht. Er will erst mal eine Antibiose machen (abwechselnd mit Cortison, ist wohl Standard so :confused:) und dann noch ein drittes (!) MRT, um zu sehen, ob überhaupt noch operiert werden muss... Operiert wird dann in München oder in einem Zentrum bei Karlsruhe ... .lG! :wave:
 
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02.10.16
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Ich seh schon Aurelius, wir setzen da beide mehr oder weniger im selben Boot. Ich habe vor 2 Wochen von meinem niedergelassenen HNO eine Kurzzeit Kortison Behandlung bekommen (5x 10mg + 10x 5mg Prednisolon) und war ein paar Tage danach ja nochmal bei meinem Chirurgen in München. Hatte ich ja geschrieben. Jetzt ist das Kortison seit vorgestern zu Ende und ich habe das Gefühl es verschlechtert sich auch schon wieder. Am Montag bin ich nochmal in München. Bin gespannt was mein Chirurg dann sagt (hoffe er wimmelt mich nicht ab...). Antibiose habe ich bisher noch keine bekommen. Auch habe ich das Gefühl, das nur wenig Diagnostik betrieben wird. Hab erst was über Pilze gelesen :eek: kann ja viele Ursachen haben, aber man macht sich ja auch total verrückt :rolleyes:

Wäre schön wenn wir uns weiter austauschen könnten. Weißt ja, geteiltes Leid istr halbes Leid... :D:wave:
 
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Ganz Deine Meinung. Ja Pilze stecken oft dahinter, aber hierzulande wird das glatt ignoriert, man tut einfach so, als hätte man von all den Studien aus USA nichts gehört :mad: Und wenn man die Herren und Damen darauf anspricht, werden die gleich pampig. Also besser gar nicht erst den Mund aufmachen ...:wave:
 
regulat-pro-immune
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Bei Pilzbefall, sind ABs wohl eher kontraindiziert! In Amiland gibt es ein Produkt namens HoneyDoc Rinse, wozu es auf Youtube auch beeindruckende Anwendervideos gibt, leider versuche ich seit langem vergeblich, dieses in Europa aufzutreiben :-( ich glaube, es basiert auf MANUKA Honig, einem anerkannten Heilmittel, auch gegen Pilze... Eventuell liegt auch ein Biofilmproblem vor, das ließe sich mit Enzymen behandeln...solche Dinge brauchst Du den normalen Kassen HNO aber nicht zu fragen, der kennt nur Cortison und Pennicilin... :wave:

P.S. Hast Du eventuell eine Dysbalance im Cortisolhaushalt?? Dazu macht ein Münchener Labor (aber auch andere) einen Speicheltest (Tagesprofil), der Endokrinologe könnte bei Auffälligkeit einen ACTH-Stimulationstest anschließen, bei mir war beides auffällig...
 
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