Zuckerarme Ernährung verbessert Stoffwechsel schon nach 9 Tagen

Neu hier? Dann ein herzliches Willkommen!
Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
Als Gast kannst du mitlesen und dich orientieren.
Als Mitglied kannst du Fragen stellen, antworten und dich aktiv einbringen.
Deine Wegweiser:
Interessant wäre auch, von wem die Studien finanziert wurden.
Die Studie findet man im Original hier: https://academic.oup.com/eurheartj/article/45/27/2439/7683453

Sie wurde finanziert von höchstrangigen öffentlichen Stellen:
NIH and Office of Dietary Supplements (P01 HL147823, R01 HL103866), the Deutsche Forschungsgemeinschaft (WI 5229/1-1), and the Deutsche Stifterverband (S0199/10098/2023).

Xylit ist in natürlichen Lebensmitteln immer nur in kleinen Mengen enthalten. Damit wird der Körper schon fertig. Ich schätze, 5 g Xylit am Tag zusätzlich sind vermutlich auch noch ungefährlich. Mehr würde ich nicht verwenden.

In der Studie wurden 30 g auf einen Schlag verabreicht.
 
In der Studie wurden 30 g auf einen Schlag verabreicht.
die Umrechnung von Zucker und Xylit ist 1:1

ein Kuchen braucht ca. 100 bis 180 g Zucker.

Für Tiere ist es lebensgefährlich habe ich gelesen.

Wenn man Xylit selten verwendest (z. B. 1× im Monat einen Kuchen), ist das Risiko wahrscheinlich gering.

Wenn man täglich Xylit nutzt, viel davon konsumierst, bereits Herz‑Kreislauf‑Risiken hast (Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, familiäre Vorbelastung) dann ist Vorsicht sinnvoll.

Ich nutze es nicht, hab mal eine kleine Portion Weihnachtsplätzchen damit gebacken, die schmeckten uns überhaupt nicht und seitdem nie mehr benutzt.
 
Es spielt wohl auch eine Rolle, ob Xylit nur gelegentlich oder regelmäßig aufgenommen wird. In den Studien wurde das Xylit in Getränken verabreicht, geht deshalb schnell ins Blut. In meinen Kuchen ist es Teil von ballaststoffreichen Zutaten. Enthält das Rezept Früchte, wird nur sehr wenig Xylit nötig, wenn überhaupt. Und es wird langsam aufgenommen. Enthält ein Rezept 120 g. Xylit, kommt auf jedes Stück 10 g. Ich verwende aber in der Regel nur 70-80 g. Ich werde an meinem 88. Geburtstag einen Kuchen mit Xylit backen, aber meine Gäste informieren, so dass sich jeder entscheiden kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, wie dieser Prof. erläutert: https://www.ndr.de/fernsehen/sendun...-sinnvolle-zucker-alternative,visite-996.html, (Videodauer 7 min) glauben schenken möchte, haben Süssstoffe kaum bis garkeine Nebenwirkungen. Ein Süssstoff oder Zuckeraustauschstoff wäre dabei, den man wohl nicht erhitzen sollte (wird alles in dem Video genannt) Ansonsten wären sie kein Problem, es sei denn man nimmt mehre "Liter" aufeinmal zu sich. Dieser Mensch sieht es total entspannt. Sicherheitshalber könne man ja auf Süssstoffe zurückgreifen die schon seit Anfang d. Jahrh. auf dem Markt sind.
 
Mit Aspartam bin ich vorsichtig. Aber Xylit ist für mich einfach eine Alternative zu Zucker, der für mich sicher schädlich ist. Erythrit hat so gut wie keine Kalorien, liegt mir aber weniger. Ich habe den Verdacht, dass Studien zur Schädlichkeit von Zucker-Alternativen von der Zuckerindustrie gesponsert werden, so unabhängig sie auch auftreten.
 
Wenn man den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, wie dieser Prof. erläutert: https://www.ndr.de/fernsehen/sendun...-sinnvolle-zucker-alternative,visite-996.html, (Videodauer 7 min) glauben schenken möchte, haben Süssstoffe kaum bis garkeine Nebenwirkungen.
das ist typisch für die Mainstreammedien. Wenn die Obrigkeit an der Gesundheit der Bevölkerung interessiert wäre, hätte wir eine vollkommen andere Lebensmittelauswahl zur Verfügung.

Der einzige Süßstoff der ok ist, soweit ich weiß, ist Stevia;
oder noch besser, man verwendet statt Zucker: Obst, etwas Honig oder Melasse.

Keiner müsste Zucker ganz meiden, außer Diabetiker (hier kenne ich mich nicht aus), wenn er in Maßen genossen würde.
Ein bisschen Xylit, das @Locke 38 nutzt, da sie Diabetikerin ist, ist wahrscheinlich kaum schädlich, so kleine Mengen, wie bei allem, das Maß macht es aus.

Ein interessanter Artikel von Rene Gräber,

hier kritisiert er die DGE dafür, künstliche Süßstoffe wie Aspartam, Sucralose und Saccharin als sicher darzustellen. Die Ernährungswissenschaft verschweigt aber die Risiken und stützt sich auf veraltete oder industriefreundliche Annahmen.
Bei der DGE sei die Welt der Süßstoffe noch in Ordnung.

Rene zählt zahlreiche Studien auf, die zeigen, dass Süßstoffe Gewichtszunahme, Glukoseintoleranz, Diabetesrisiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Entzündungen, Darmflora-Schäden und sogar Tumore in Tierstudien begünstigen. Besonders betont wird der Einfluss auf die Darmflora, der laut Text zentrale Stoffwechselstörungen auslösen kann.


Fazit: Süßstoffe seien weder gesund noch hilfreich beim Abnehmen und sollten am besten komplett gemieden werden.

 
das ist typisch für die Mainstreammedien. Wenn die Obrigkeit an der Gesundheit der Bevölkerung interessiert wäre, hätte wir eine vollkommen andere Lebensmittelauswahl zur Verfügung.
Sollte nicht mal jeder selbst an seiner Gesundheit interessiert sein, unabhängig von irgendwelchen Obrigkeiten?
Zur Verfügung haben wir in Europa alles, was wir brauchen für eine gesunde Ernährung, die obendrein noch sehr individuell ist. (Wenn meine Schwester sich so ernähren würde wie ich, wär sie totsterbenskrank - so mal als Beispiel).
Medien und Studienverfasser sollten sich mehr die Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung zu eigen machen und zwar in der Form, daß jeder selbst auf sich achtet mit seinen individuellen Vorgaben.
Den Kampf um das was gut für einen ist, erlebt man doch auch in der Arztpraxis. Mir wird ständig gesagt, daß mein HbA1c von 6,2 doch voll in Ordnung sei, wo doch der von gesunden Menschen bei 5,5 liegt.... (auch nur ein Beispiel)
 
Die Pflanze Stevia ist als Nahrungsmittel nicht zugelassen, wohl aber die Auszüge in Pulverform, auch wenn sie mit Maltodextrose gestreckt sind, was den Blutzucker stark ansteigen lässt. Ich habe mir das Kraut besorgt und gebe 1/4 Teelöffel in meinen Morgentee. Für andere Speisen hat es mir zu viel Eigengeschmack. Ich glaube kaum, dass ich mit dem Kraut die Höchstmenge überschreite. Es sieht mir wieder so aus, als wolle die Zuckerindustrie ihre Droge ungestört vermarkten.
 
Mir wird ständig gesagt, daß mein HbA1c von 6,2 doch voll in Ordnung sei, wo doch der von gesunden Menschen bei 5,5 liegt.... (auch nur ein Beispiel)

Das ist das starre Denken, das viele Mediziner vertreten. Wert im Referenzbereich: Alles OK. Dass das Hämoglobin bei mir immer niedrig ist, hat bislang auch keinen interessiert.
 
Die Pflanze Stevia ist als Nahrungsmittel nicht zugelassen, wohl aber die Auszüge in Pulverform, auch wenn sie mit Maltodextrose gestreckt sind, was den Blutzucker stark ansteigen lässt. Ich habe mir das Kraut besorgt und gebe 1/4 Teelöffel in meinen Morgentee. Für andere Speisen hat es mir zu viel Eigengeschmack. Ich glaube kaum, dass ich mit dem Kraut die Höchstmenge überschreite. Es sieht mir wieder so aus, als wolle die Zuckerindustrie ihre Droge ungestört vermarkten.
Das hat mit der sog. Novel-Food-Verordnung zu tun, aufgrund derer etliche natürliche Pflanzenprodukte nicht mehr als Nahrungsmittel verkauft werden dürfen. So z.B. auch Artemisia annua oder Basilikumsamenöl.

Bei Stevia hängt das Verbot sicherlich auch mit der Lobby der Zucker- und Zuckeraustauschstoffindustrie zusammen. So hieß es zumindest damals.

Hier ein Auszug einer sog. KI-Antwort:

"## Einfluss der Zucker- und Süßstoffindustrie

Die Behauptung, dass die **Zuckerindustrie** und die Industrie für künstliche Süßstoffe maßgeblichen Einfluss auf das lange EU-Verbot von Stevia hatten, wird in vielen Quellen als wahrscheinlich angesehen, auch wenn dies offiziell schwer zu beweisen ist.

### Lobbying und wirtschaftliche Interessen

Kritiker und Beobachter führen an, dass die **Zuckerindustrie** und Hersteller synthetischer Süßstoffe (wie Aspartam oder Sucralose) ein großes wirtschaftliches Interesse daran hatten, die Zulassung eines natürlichen, kalorienfreien und potenziell gesundheitsfördernden Konkurrenten zu verzögern.
* **Marktbedrohung:** Stevia stellt eine direkte Konkurrenz dar, da es natürlich ist, keine Kalorien hat und im Gegensatz zu vielen künstlichen Süßstoffen keinen negativen gesundheitlichen Ruf hatte. Eine breite Verfügbarkeit hätte den Marktanteil von Zucker und synthetischen Süßstoffen bedroht.
* **Fehlende eigene Lobby:** Im Gegensatz zu den großen Konzernen der Zucker- und Süßstoffindustrie gab es für Stevia lange keine finanzkräftige Lobby, die eine Zulassung vorantreiben konnte, da es sich um ein Naturprodukt handelt, das nicht so leicht monopolisiert werden kann.
* **Verzögerungstaktik:** Es wird vermutet, dass durch das Fordern weiterer, oft sehr spezifischer Sicherheitsstudien die Zulassung über Jahrzehnte hinausgezögert wurde, bis schließlich große Lebensmittelkonzerne (wie **Coca-Cola** und **Pepsi**) selbst Interesse an Stevia entwickelten und die notwendigen Studien finanzierten, um eigene Produkte auf den Markt bringen zu können.

### Der zeitliche Ablauf und die Wende

* **Vor 2011:** Stevia war in der EU als Nahrungsmittel oder Zusatzstoff nicht zugelassen. Es durfte lediglich als Tee oder in anderen nicht-lebensmittelrechtlichen Kategorien (z. B. Badezusatz) verkauft werden. In dieser Zeit war der Druck der etablierten Süßungsmittelindustrie hoch.

* **Die Wende 2010/2011:** Erst nachdem große internationale Konzerne, die bereits außerhalb der EU Stevia-Produkte vermarkteten, die geforderten toxikologischen Studien finanziert und vorgelegt hatten, bewertete die **EFSA** (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) Steviolglykoside als sicher.

* **Zulassung:** Im November 2011 erfolgte die offizielle Zulassung als Zusatzstoff **E960**. Interessanterweise wurde zunächst nur der hochgereinigte Extrakt (Steviolglykoside) zugelassen, nicht aber das ganze Blatt oder grobe Extrakte, was von Kritikern als weiterer Sieg der Industrie gewertet wurde, um den Eigenanbau durch Verbraucher zu erschweren und die Kontrolle bei den verarbeitenden Konzernen zu belassen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das lange Verbot zwar offiziell mit fehlenden Sicherheitsnachweisen begründet wurde, der zeitliche Zusammenhang mit den Marktinteressen der etablierten Süßungsmittelindustrie und die spätere Zulassung erst nach Einstieg der Großkonzerne jedoch stark auf einen erheblichen **Lobby-Einfluss** hindeuten."
 
Ich nutze es nicht, hab mal eine kleine Portion Weihnachtsplätzchen damit gebacken, die schmeckten uns überhaupt nicht und seitdem nie mehr benutzt.

So ging es uns auch, Xylit hat eine gewisse Kühle, die bei Weihnachtsplätzchen so gar nicht passt.

Mittlerweile habe ich allerdings gelernt, dass Zucker in Backrezepten am günstigsten wohl jeweils zur Hälfte mit Xylit und Erythrit ersetzt werden können, ohne das Geschmackserlebnis zu trüben :) Das kann ich so auch bestätigen, unsere Vanillekipferl schmeckten mit der Mischung super, aber auch Waffeln etc.
Waffeln habe ich auch schon nur mit etwas Erythrit als Keto-Waffeln gebacken - köstlich!

Da ich auch kaum Zucker benötige, eben nur selten beim Backen, kann ich sehr gut mit diesen beiden Stoffen leben.
 

Willkommen bei Symptome.ch
Schön, dass du da bist.

Symptome.ch ist seit vielen Jahren eine der größten und aktivsten deutschsprachigen Gemeinschaften rund um Gesundheit, Naturheilkunde und alternative Therapien. Hier tauschen sich Menschen aus, die Ursachen verstehen, Zusammenhänge erkennen und eigenverantwortlich etwas für ihre Gesundheit tun wollen.

Als Gast kannst du viele Themen mitlesen und dich informieren. Wenn du selbst Fragen stellen, auf Beiträge antworten oder mehr Inhalte sehen möchtest, registriere dich kostenlos. Die Gemeinschaft lebt vom Austausch – und jedes neue Mitglied bringt wertvolle Erfahrungen mit. 🙂

Zurzeit aktive Besucher

Keine Mitglieder online.

Statistik des Forums

Themen
69.531
Beiträge
1.068.101
Mitglieder
53.383
Neuestes Mitglied
nadel
Zurück
Oben