Zinkzufuhr während Ausleitung

  • Themenstarter Themenstarter Mandy
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Ich habe einen hohen Kupferspiegel und eventuell damit zusammenhängend auch einen tiefen Zinkspiegel. Nun bin ich am Ausleiten von Quecksilber und nehme nebenbei Zinkpräparate, um hier den Zinkspiegel wieder raufzuholen. Habe nun gelesen, dass sich dies sehr schlecht verträgt, wenn man am Ausleiten ist. Stimmt das?

Mandy
 
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So pauschal stimmt das keinesfalls. Im Gegenteil: Ist der Serum-Zinkspiegel zu niedrig, hält der Körper Hg fest und die Ausleitung stoppt. Dann muss sogar Zink substituiert werden. Aber bitte in Maßen, jedes "Zuviel" ist giftig!
Wenn aber dazu noch Dein Cu-Spiegel zu hoch ist (wie hoch genau?) bremst auch das die Hg-Ausleitung, weil Kupfer eine sehr viel höhere Affinität gegenüber den wirksamen Schwefelverbindungen in DMPS und Bärlauch (und Verwandten) besitzt. D.h.: jetzt wird erstmal Cu abgebaut und wenn dann noch Bindungskapazität übrig ist, einige Elemente später Hg. Zwischen Cu und Hg liegen noch ein paar Elemente, die aber gewöhnlich nicht relevant sind.
Du solltest schauen, woher das Cu kommt: Sind die Wasserleitungen aus hochwertigem Material oder gibt es sogar ab und an winzige Lecks zu flicken? ist im Keller ein Kalk-Filter (Wasserenthärter) auf Phospatbasis eingebaut, der das Wasser gegenüber den Kupferrohren agressiv macht?
 
Hallo Ihr Beiden:
Zahnamalgam besteht zu 50% aus flüssigem Quecksilber, sowohl bei den sog. konven¬tionellen gamma-2-haltigen, wie auch bei den gamma-2-freien, hochkupferhaltigen, sog. gamma-2-freien Amalgamen. Die andere Hälfte besteht zu:
•[TAB]40 bis 65% Silber (giftig),
•[TAB]29-32% Zinn (hochgiftig),
•[TAB]6-30% Kupfer (giftig) und gelegentlich 2% Zink
•[TAB]3% Quecksilber.
Hier sind also auch hohe Kupferanteile dabei. Wenn man den sogn. DMPS-Test macht kommt zuerst das Kupfer in großen Mengen und dann das Hg.
d. h. wenn die Kupferwerte hoch sind während einer Ausleitung, dann funktioniert dieselbige gut.
An Kupferrohre würde ich dabei zuletzt denken.
Zink ist ein Hauptbestandteil des antioxidativen Schutz¬enzyms Superoxiddismutase und hat für den antioxidativen Zellschutz eine wesentliche Bedeutung. Man nimmt das Zink, um das Quecksilber aus der Bindung an diesem Enzym wegzubringen. Es gehen auch Cadmium, Blei neben Quecksilber mit den Sulfhydrilgruppen von Enzymen unlösliche Verbindungenein, d.h. sie verdrängen die metallischen Bestandteile von Enzymen, wie z.B. Zink, Kupfer, Eisen, Mangan aus ihren Bindungen und diese so veränderten Enzyme können ihren Aufgaben nicht mehr nachkommen. Es häufen sich schädliche Stoffwechselprodukte, wie z.B. freie Radikale an, da die entsprechenden Enzyme zum Abbau blockiert sind.
Matthias, das als Zusatz zu Deinen richtigen Bemerkungen
Hildegard
 

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