Wie wichtig sind Transporteiweiße?

Themenstarter
Beitritt
21.01.10
Beiträge
182
Hallo und guten Abend,

mir ist da gerade eine interessante Frage aufgekommen, welche ich gerne mit Hilfe des Forums lösen würde. Wie der Threadtitel schon sagt, frage ich mich wie wichtig die Transporteiweiße für unsere Hormone sind?

Im Blut werden T4 und T3 an Eiweiß gebunden transportiert. Transportproteine sind das Thyroxin bindende Globulin (TBG), das Transthyretin (TTR) und das Albumin (TBA). Lediglich die nicht an Serumeiweiße gebundenen Hormone sind biologisch aktiv.
Quelle:Nuklearmedizinische Klinik im Klinikum Rechts der Isar - Ablauf einer Schilddrsenuntersuchung


L-Thyroxin (T4) liegt beim Menschen im Blutserum zu über 99,9 % an Transportproteine gebunden vor, nur etwa 0,03 % sind freies Hormon (fT4). Trijodthyronin (T3) ist ebenfalls zu über 99 % gebunden, etwa 0,3 % sind frei (fT3).

TBG ist das Transportprotein mit der höchsten Affinität zu den Schilddrüsenhormonen. Weitere Proteine, die mit niedrigerer Affinität T4 und T3 binden können, sind Transthyretin (TTR) sowie unspezifisch auch Albumin oder Präalbumin. Dies macht einen kleineren Anteil aus. Auch SHBG (Sexualhormon-bindendes Globulin) vermag die Schilddrüsenhormone zu binden.
Quelle: Thyroxin-bindendes Globulin

Ich habe gelesen, dass die Konzentration der freien Hormone stark von der Konzentration der vorhandenen Transporteiweiße abhängig ist (Quelle leider nicht mehr gefunden)
Umkehrschluss wäre für mich: Hormone zu stark an Transporteiweiße gebunden und dadurch zu wenig in freier biologisch aktiver Form vorhanden - SD-UF.

Wäre es da nicht sehr sinnvoll, die Transportproteine - allen voran das TBG - im Blut zu bestimmen?

lg Maler
 
Beitritt
08.11.10
Beiträge
1.217
Moin ;)

wie wichtig die Transporteiweiße für unsere Hormone sind?
Na, ohne sie würde ein Zwischenspeicher fehlen und es dürfte schwer sein einen bestimmten Spiegel zu erreichen und zu halten ;)
Ich habe gelesen, dass die Konzentration der freien Hormone stark von der Konzentration der vorhandenen Transporteiweiße abhängig ist
Eigentlich ist das ein recht starres Verhältnis. Quelle müsste ich auch erst raussuchen, sofern das unbedingt nötig ist. Aber beide freien Werte machen immer weit weniger als ein halbes Prozent aus. Also 99,5% gebundene und Rest freie.
Wäre es da nicht sehr sinnvoll, die Transportproteine - allen voran das TBG - im Blut zu bestimmen?
Da die freien Werte die stoffelwechselaktiven Hormone darstellen, find ich es schon sinnvoll diese zu ermitteln.

baba
Puttchen :wave:
 

Bei Schilddrüsenproblemen kann der Baubiologe hilfreich sein

Forschungen zeigen den Einfluss von elektromagnetischer Strahlung auf hormoneller Ebene.
So werden Stresshormonspiegel erhöht und die der glücklich machenden Nervenbotenstoffe vermindert. Gleiches gilt für Testosteronwerte bei Männern. Weiter wird die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin gehemmt usw.

Solche hormonellen Störungen bleiben nicht ohne Folgewirkung im menschlichen Körper. Deshalb gilt es, sich möglichst vor hoher elektromagnetischer Strahlung zu schützen.

Der Baubiologe kann die Intensität von Elektrosmog im Wohn- und Arbeitsumfeld messen, beurteilen und Lösungen vorschlagen.
mehr

mehr

mehr

mehr

Themenstarter
Beitritt
21.01.10
Beiträge
182
Hallo baba Puttchen,

dass die Ermittlung der freien Werte wichtig ist, ist klar. Was ist aber mit der Bestimmung der einzelnen Transporteiweiße?

Bei mir z.B. wurde nur das Gesamteiweiß bestimmt.

Was ich mich frage: könnte ein Ungleichgewicht an Transporthormonen einen direkten Einfluß auf die freien Hormone, TSH, Befinden, SD allgemein haben??


Grüße Maler :wave:
 
Beitritt
08.11.10
Beiträge
1.217
Moin :)

Kann ich nur drüber spekulieren. Ich denk, wenn man dann ein Zuviel an z.B Transporteiweiss hätte, würde sich ja erstmal nix am Verhältnis ändern. Dann würden halt einige dieser Moleküle frei umherschwirren und kein Hormon binden - glaub das ist eh der Regelfall, also, dass es immer freie Transportkapazität gibt. Schon allein dadurch, dass sie ihr Transportgut ja auch abgeben und nicht automatisch wieder beladen werden ;)

Bei zuwenig stell ich es mir langfristig kniffeliger vor. Das Verhältnis würde insgesamt aber auch nicht geändert, die freien Hormone würde nur vermehrt über den Urin ausgeschieden werden.

Aber wie gesagt, ich kann mir da nur selbst was zusammendenken. Wissen tu ich es nicht. Frag doch einfach mal deinen Arzt. Zum Teil werden die Eiweisse ja einzeln ausgetestet, z.b. um SD-Karzinome auszuschliessen, obwohl man da wohl inzwischen eher zu Ultraschall, bzw. Szintigrafie greift.

baba
Puttchen :wave:
 
Oben