Wie sinnvoll sind Diagnosen?

Einmal hatte man mir auch gesagt, ich soll die Vorbefunde mitbringen, was ich dann auch brav gemacht habe. Dann wurde aber auch kaum untersucht, sondern bemerkt, dass schon viel gemacht worden ist. Es wurde nur eine Überweisung in die Schmerzklinik ausgefüllt. Damit konnte ich zu dem Zeitpunkt gar nichts anfangen. Wer betreut dann das Kind?

Seitdem nehme ich keine Vorbefunde mit. Die vielen Zettel verwirren auch nur.
 
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Leider habe ich noch nie gute Erfahrungen mit Ärzten gemacht ausgenommen mit Kinderärzten aus der Klinik.
Brisanterweise ist aufgrund der aktuellen Coronalage die Kritik an Ärzten eigentlich nicht angebracht, da sie ja alles erdenkliche tun. Daher möchte ich darauf hinweisen, dass meine negativen Erfahrungen sich ausschließlich auf die Thematik MCAS beziehen, Histaminintoleranz oder Allgemeinmedizin. Auch in der Frauenheilkunde wird viel abgerechnet. Eine Freundin berichtete von unnötigen
Krebsabstichen alle 3,4 Wochen bei jeder Standartuntersuchung während ihrer Schwangerschaft bis Mitte 5 Monat. Auch habe ich mit Tage andauernden starken Nierenkoliken im 7. Schwangerschaftsmonat keine klinisch relevante oder heilsame Behandlung erfahren außer Diazephanspritzen als ich stationär behandelt werden musste. Nach 4 Tagen und 4 schlaflosen Nächten habe ich mich sellbst wieder entlassen (Diazephan hatte ich selbst zuhause):
bezüglich Allgemeinmedizin: Eine Kinderärztin verwechselte einen Neurodermitisschub mit
Krätze, verschrieb Medikamente, die heftige allergische Symptome ausgelöst haben,ohne dass sich die Hautbeschwerden verbesserten.
Ein HNOArzt kannte keinen Unterschied zwischen akuter und chronischer HIT. Meine Hausärztin bezweifelte gar, dass Hit in Zusammenhang mit gesundheitlichen problemen steht oder Auswirkungen auf die Psyche des Patienten hat.
Es ist ein Trauerspiel.

Vor jedem Arztbesuch muss ich vorher sehr genau die Vorteile und die Nachteile der Behandlung abwägen.
Meistens entscheide ich mich gegen den Arztbesuch und warte ab, die die Beschwerden von alleine verschwinden.

Dass Kontrastmittel von Menschen mit HIT oder MCAS nicht gut vertragen werden, weiß man auch erst hinterher nach Tage andauernden langen Beschwerden, denn ärztliche Hinweise auf Unverträglichkeiten gibt es diesbezüglich nicht.
 
Möglicherweise hängt all dies im obigen Beitrag Dargestellte damit zusammen, daß all die heutigen Ärzte während ihres Medizinstudiums unglaubliche Mengen an Stoff gelernt haben, um diesen in ständigen Prüfungen wieder reproduzieren zu können, aber nur ein Teil derselben hat die Gabe, auf das Wesentliche in der Befindlichkeit eines Menschen zu achten, weil dies nicht abprüfbar ist.
Ob bei Rechtsanwälten oder den verbeamteten Lehrern: In beiden Fällen ist nach einem Referendariat eine Zweite Dienstprüfung bzw. ein Zweites Staatsexamen zu bestehen - bei den Ärzten nicht.
 
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