Weniger Lebensmittelkontrollen ? Foodwatch

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Skandal um die Wurstfabrik Wilke, Empörung über den Schlachthof Tönnies – wenn eines klar ist, dann dies: Lebensmittelunternehmen müssen eher mehr, aber sicher nicht weniger kontrolliert werden. Doch Bundesernährungsministerin Julia Klöckner will die Zahl der vorgeschriebenen Betriebskontrollen drastisch reduzieren! Appelliere jetzt an die Bundesländer, die Klöckner-Reform zu stoppen - die Zeit drängt: Schon am kommenden Freitag (18. September) stimmt der Bundesrat ab!

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Sie haben sich in den vergangenen Monaten mit uns gegen die Pläne von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner eingesetzt, die Anzahl der vorgeschriebenen Lebensmittelkontrollen zu verringern und unsere E-Mail-Protestaktion an Julia Klöckner und den Bundesrat bereits unterzeichnet. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Jetzt steht die endgültige Entscheidung an: Am Freitag soll der Bundesrat über den Reformvorschlag von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner entscheiden. Das ist wahrscheinlich die letzte Chance, dieses Vorhaben zu verhindern. Deshalb brauchen wir noch einmal Ihre Hilfe!

Zur Erinnerung: Der Klöckner-Entwurf würde bedeuten, dass auch für ein Unternehmen aus der Kategorie des Skandal-Wurstherstellers Wilke weniger Kontrollen vorgeschrieben wären. In einem Fleischbetrieb der höchsten Risikoklasse könnten durch die Reform sogar rund 200 Pflichtkontrollen pro Jahr wegfallen – das wollen wir nicht akzeptieren!

Vor der Abstimmung am Freitag möchten wir uns nochmal auf allen Kanälen und so laut wie möglich an den Bundesrat wenden: Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung!

Wir wollen die Mitglieder des Bundesrates und entscheidende Politikerinnen und Politiker der Länder über ihre Social-Media-Kanäle auffordern, die Klöckner-Reform abzulehnen und sich klar gegen eine Reduzierung der vorgeschriebenen Kontrollen in Lebensmittelunternehmen auszusprechen. Dazu haben wir eine Grafik erstellt und Tweets bzw. Posts für Sie vorbereitet
Quelle: Newsletter von Foodwatch

In den letzten Tagen habe ich einen Film über die Arbeit von Lebensmittelkontrolleuren gesehen und sclhieße mich den Aussagen dort an: nicht weniger sondern mehr Kontrollen scheinen unbedingt nötig zu sein, um solche oben angeführten Lebensmittel-Sauereien zu verhindern. Ein Problem dabei scheint zu sein, daß lokale Behörden die Kontrollen anordnen und wiederum kontrollieren und nicht übergeordnete Instanzen.

Sie haben sich in den vergangenen Monaten mit uns gegen die Pläne von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner eingesetzt, die Anzahl der vorgeschriebenen Lebensmittelkontrollen zu verringern und unsere E-Mail-Protestaktion an Julia Klöckner und den Bundesrat bereits unterzeichnet. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Jetzt steht die endgültige Entscheidung an: Am Freitag soll der Bundesrat über den Reformvorschlag von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner entscheiden. Das ist wahrscheinlich die letzte Chance, dieses Vorhaben zu verhindern. Deshalb brauchen wir noch einmal Ihre Hilfe!

Zur Erinnerung: Der Klöckner-Entwurf würde bedeuten, dass auch für ein Unternehmen aus der Kategorie des Skandal-Wurstherstellers Wilke weniger Kontrollen vorgeschrieben wären. In einem Fleischbetrieb der höchsten Risikoklasse könnten durch die Reform sogar rund 200 Pflichtkontrollen pro Jahr wegfallen – das wollen wir nicht akzeptieren!

Vor der Abstimmung am Freitag möchten wir uns nochmal auf allen Kanälen und so laut wie möglich an den Bundesrat wenden: Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung!

Wir wollen die Mitglieder des Bundesrates und entscheidende Politikerinnen und Politiker der Länder über ihre Social-Media-Kanäle auffordern, die Klöckner-Reform abzulehnen und sich klar gegen eine Reduzierung der vorgeschriebenen Kontrollen in Lebensmittelunternehmen auszusprechen. Dazu haben wir eine Grafik erstellt und Tweets bzw. Posts für Sie vorbereitet
 
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diese frau klöckner ist schon durch einiges, das nicht gut, teils sogar sehr schlecht ist (wie. z.b. daß immer noch und noch rel. lange zeit küken lebendig geschreddert werden dürfen) sehr negativ aufgefallen.

allerdings haben auch alle, die lebensmittel kaufen, eine verantwortung und einflußmöglichkeit.
wenn keiner mehr den üblichen supermarktdreck kaufen würde (durch den u.a. fruchtbare böden zerstört und vergiftet und das grundwasser, das dann zum trinkwasser wird vergiftet und tiere gequält werden) , gäbe es davon auch weniger und mehr bio.

das eg-bio ist zwar nicht sehr viel besser, aber immerhin etwas und ein erster schritt in die richtige richtung und in vielen supermärkten usw. und in bioläden sowieso gibt es auch bio von anerkannten verbänden (demeter, bioland, naturland), die bessere richtlinien haben und die einhaltung auch kontrollieren.

und bezahlbar ist es auch. wenn man sonderangebote nutzt ( https://www.symptome.ch/threads/bio-ernaehrung-mit-wenig-geld.141321/page-7#post-1266254 ), kann man sich auch mit einem einkommen in höhe der sozialhilfe bio ernähren.
und noch besser, wenn man auch selbst etwas anbaut (garten, balkon, fensterbank). das macht dann auch noch spaß. :)


lg
sunny
 
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