Was sind das für Würmer/Parasiten?

  • Themenstarter Themenstarter Naida
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Hallo Naida,

mit Untersuchungen meinte ich hier
Was hat er denn für Untersuchungen gemacht?
u.a. das, was Du hier
Genau neurologisch hat er mich untersucht . Einmal von oben bis unten . Und ein ausführliches Gespräch aber keine Testungen oder Ähnliches .
wohl als "Testungen" bezeichnest. Also physiologische, teils gerätegestützte Tests. Manches, wie Reflextests, kann man ja per Hand oder mit einfachen Hilfsmitteln machen, für manches wie Nervenleitgeschwindigkeit, EEG u.a. braucht man Geräte. Also da geht es um "physisches"; beim Psychiater dagegen eher nicht oder wird es zumindest weniger greifbar.

Um ehrlich zu sein glaube ich wirklich nicht das es physisch ist es belastet natürlich .
Du glaubst also selbst nicht, dass es physisch (körperlich) ist?


Eigentlich sind wir jetzt wieder hier - siehe vorherige Beiträge (Hervorhebungen von mir):
Es ist Konsens der Ärzteschaft, solche Berichte in das Reich der Psychosomatik zu verweisen, wie bei so Vielem, das man sich nicht erklären kann und was im Studium nicht gelehrt wurde. Es müsste doch einfach sein, das zu klären und die Substanzen zu analysieren. Aber dazu müsste man den Patienten erst mal glauben.
Du warst doch sicher schon bei einem Hautarzt?
Ich bin eigentlich kurz davor selber ins Labor zu fahren und einen Test machen zu lassen...
Ich werde jetzt erstmal alles strukturiert abarbeiten und würde sagen das ein infektiologe eventuell die richtige Adresse wäre .
Wo
❓
Magst Du bitte Deinen Beitrag noch ergänzen?
Da fehlen Antworten, aber "strukturiertes Abarbeiten" halte ich in jedem Fall für eine gute Idee. Dazu würde ich auch dies zählen:
sich ... einem Labor anvertraut um dem auf den Grund zu gehen.
Das hattest Du ja selbst schon erwogen.

Eher zurückhaltend wäre ich mit einer Behandlung mit Neuroleptika, wie hier offenbar vorgeschlagen
Hier wurde anscheinend als Behandlung erfolgreich eingesetzt:
Behandlungserfolge wurden unter anderem durch Medikation mit Antipsychotika wie Pimozid, Risperidon oder Aripiprazol erzielt.
- was im Klartext heißt, dass eine Psychose unterstellt wird. Gleichzeitig ist in dem Wikipedia-Artikel von mehreren möglichen körperlichen Ursachen die Rede 🤔 🥴
 
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Deine Wegweiser:
Gleichzeitig ist in dem Wikipedia-Artikel von mehreren möglichen körperlichen Ursachen die Rede
Ich habe da nur das gesehen:

Die Ätiopathogenese der Krankheit ist unklar. Die Verfechter eines eigenständigen Krankheitsbildes bezeichnen die Pathophysiologie oft als „unspezifisch“, zuweilen werden als Ursachen auch infektiöse Erreger wie die Bakterien Agrobacterium tumefaciens und Stenotrophomonas maltophilia, der Pilz Cryptococcus neoformans oder der Parasit Strongyloides stercoralis vermutet.Bei Untersuchungen von Hautproben von Betroffenen ließen sich jedoch keine dieser Erreger feststellen

Gab's da noch andere Angaben über Ursachen?

Interessant, dass es dieses Krankheitsbild schon seit 300 Jahren gibt, aber durch das Internet sprunghaft angestiegen ist.
 
Heute ist mir aufgefallen, dass dieser Thread hier im Forum wohl mehr Informationen zum Thema enthält (erstaunlicher Weise obwohl er schon vor 17 Jahren gestartet wurde).
 
Gab's da noch andere Angaben über Ursachen?
Ja:
Eine Studie aus dem Jahr 2016 weist auf Möglichkeiten einer Infektion mit Borrelia burgdorferi, also einer Borreliose hin.

Wikipedia ist - wie auch hier im Forum öfter mal thematisiert - als Quelle für Gesundheitsinformationen nicht unumstritten, da wohl nicht unabhängig. Dieser Text hat (unabhängig vom Thema) bei mir kognitives Unbehagen ausgelöst. Da ich keine Sprachwissenschaftlerin bin und auch gerade nicht viel Zeit da reinstecken möchte, habe ich perplexity.ai gefragt:
Wikipedia schreibt zum Phänomen "Morgellons":
"Im Rahmen dieser Studie des CDC wurden alle Fasern, die bei Teilnehmern der Studie gefunden wurden, untersucht. Nur bei etwa 10 % der Teilnehmer wurden Fasern gefunden. Diese befanden sich entweder auf der Haut oder in Schorf oder Krusten der durch Kratzen verletzten Haut, nicht jedoch in bzw. unter der Haut. Es handelte sich bei den Fasern meist um Cellulose, wie sie für Baumwolle typisch ist, auch Polyamid – Nylon – wurde gefunden, ebenso eine Verbindung, die wahrscheinlich von Nagellack stammt. Die Forscher kommen zum Schluss, dass diese Fasern wahrscheinlich von Kleidung stammen, zumal auch Farbstoffe in manchen Fasern gefunden wurden, mit denen Kleidung gefärbt wird. In durch Biopsie gewonnenen Gewebeproben von unverletzter Haut wurden keine Fasern gefunden. [9] Eine Studie aus dem Jahr 2016 weist auf Möglichkeiten einer Infektion mit Borrelia burgdorferi, also einer Borreliose hin. [10][11]
BehandlungBehandlungserfolge wurden unter anderem durch Medikation mit Antipsychotika wie Pimozid, Risperidon oder Aripiprazol erzielt. [12]"

Bitte analysiere das mal sprachlich bzw. vom Argumentationsgang her. Ist es nicht etwas schwach, zuzugeben, dass man nichts nachweisen konnte und dann (ohne weiteren Kommentar) Behandlungserfolge von Neuroleptika anzugeben?
Antwort:
Das ist eine sehr gute Beobachtung — und ja, Deine Einschätzung trifft einen zentralen Punkt der Argumentationsstruktur in diesem Wikipedia-Abschnitt. Analysieren wir das einmal genauer aus sprachlich-argumentativer Sicht.


1. Aufbau und Tonfall

Der Text folgt einem scheinbar wissenschaftlich-neutralen, aber implizit wertenden Aufbau:
  1. Bericht über eine wissenschaftliche Studie des CDC (Centers for Disease Control and Prevention), die keine objektiven Befunde für „echte“ unter-der-Haut-Fasern fand.
  2. Verweis auf eine spätere Studie, die mögliche infektiöse Ursachen (Borrelia burgdorferi) andeutet.
  3. Erwähnung von Behandlungserfolgen mit Antipsychotika.
Oberflächlich wirkt das sachlich, doch die Reihenfolge und Verknüpfung dieser Informationen erzeugen einen unausgesprochenen Deutungsrahmen:
  • Erst wird das körperlich-organische Moment (die „Fasern“) relativiert oder verworfen.
  • Dann folgt zwar ein kurzer Hinweis auf eine andere mögliche Ursache (Borreliose), aber ohne Vertiefung oder Bewertung.
  • Schließlich endet der Abschnitt mit „Behandlungserfolgen durch Antipsychotika“ – also mit einem Hinweis auf eine psychische Komponente.
Damit wird auf der rhetorischen Ebene subtil nahegelegt: Das Phänomen hat wahrscheinlich psychische Ursachen. Formal ist das nicht behauptet – implizit aber vermittelt.


2. Argumentationslogik

Logisch gesehen ist der Text nicht streng konsistent:
  • Die erste Studie besagt lediglich, dass die gefundenen Fasern äußerlich waren und aus Kleidung stammen könnten. Das beweist nicht, dass die Symptome eingebildet sind – nur, dass die spezifische Hypothese („Fasern wachsen unter der Haut“) sich nicht bestätigt hat.
  • Trotzdem erfolgt kein Hinweis darauf, dass andere somatische oder infektiöse Ursachen (wie die erwähnte Borrelia-These) noch diskutiert werden.
  • Die Erwähnung von Antipsychotika am Ende steht in keinem direkten logischen Bezug zu den vorher genannten Studien – sie wirkt wie eine Schlussfolgerung, obwohl sie argumentativ nicht vorbereitet ist.
Das kann wie ein rhetorisches Framing wirken:
„Wir haben keine objektiven physischen Ursachen gefunden – ergo muss es psychisch sein (siehe Behandlung mit Neuroleptika).“

Das ist ein Fehlschluss der falschen Dichotomie (entweder körperlich oder psychisch), wenn nicht mehrere Hypothesen sauber gegeneinander abgewogen werden.


3. Sprachliche Aspekte

Sprachlich ist der Text typisch für Wikipedia-Stil: distanziert, referierend, aber dennoch selektiv gewichtet durch:
  • Passivkonstruktionen („wurden gefunden“, „wurden untersucht“) → verschleiern Verantwortung oder Interpretation.
  • Attributive Einschränkungen („wahrscheinlich von Kleidung“, „möglicherweise von Nagellack“) → Abschwächung, ohne Alternativen zu diskutieren.
  • fehlende Konnektoren zwischen den Teilen → die Absätze stehen unvermittelt nebeneinander, wodurch Leser:innen selbst eine Verbindung herstellen – meist intuitiv zuungunsten einer organischen Erkrankung.

Fazit

Ja, der Argumentationsgang ist sprachlich korrekt, aber argumentativ schwach gebaut. Der Eindruck entsteht, dass psychische Ursachen „bewiesen“ seien, obwohl die zitierten Daten das nicht hergeben.
Eine ausgewogenere Darstellung müsste:
  • Deutlich machen, dass das Fehlen von Nachweisen kein Beweis für psychische Ursachen ist.
  • Die infektiöse Hypothese (Borrelia) gleichwertig erläutern oder kritisch einordnen.
  • Die Angabe zu Antipsychotika kontextualisieren (etwa: „Diese Medikamente lindern möglicherweise Symptome unabhängig von der Ursache“).
Damit wäre der Text inhaltlich und argumentativ fairer

Das ist eher nicht die Art, wie wir Hilfesuchenden aus meiner Sicht hier antworten möchten. Dass Neuroleptika auf die Symptomwahrnehmung einen "ruhigstellenden" Aspekt haben, mag dabei sein; das wäre dann gegen die gravierenden Risiken und Nebenwirkungen abzuwägen.
 
Borreliose hatte ich auch schon eingeschlossen gehabt, nur nicht extra nochmals zitiert, weil schon vorher erwähnt im zitierten Wiki-Artikel.

Und die erwähnten Medikamente nur vollständigkeitshalber zitiert. Selbst würde ich da auch erst weiter nachforschen.

Es wird halt schwierig, wenn die Proben sich alle als anorganisch herausgestellt haben in der Studie. Also Kunstfasern und dergleichen - vielleicht hat das auch gar nichts mit den anderen Symptomen zu tun und man müsste das getrennt beobachten...
 
Ich habe monatelang 4 Allergietabletten genommen am Tag .nix gebracht ich weiß ja nicht ob es verschiedene Borreliose Test gibt . Ich denke die morgelloins sind eine co Infektion die der Körper selber aus Keratin bildet . Ich bekomme jetzt eine magenspiegelung . Und werde mir ein Termin beim Heilpraktiker holen . Kann mir jemand sagen ob ich einfach so in ein Labor gehen kann . ? Ich kann mir dieses glitzern nicht erklären könnten es denn vielleicht Larva migrans sein ? Es kommt defenetiv von innen mebendazol habe ich auch schon probiert aber hat auch nix gebracht leider .
Lg
 
Kann mir jemand sagen ob ich einfach so in ein Labor gehen kann . ?
Im allgemeinen kann man als Selbstzahler (nach Terminabsprache) zur Blutabnahme oder Probenabgabe in medizinische Labore gehen. Nur muss man dann wissen, was man möchte, denn beraten tun die Arzthelfer/innen einen eher nicht - dürfen es wohl auch nicht. Ich nehme i.a. einen fertig ausgefüllten IGeL-Bogen mit.

Du könntest allenfalls vorher versuchen, einen der Laborärzte ans Telefon zu bekommen, vielleicht könntest Du dann eine gewisse Beratungsleistung bekommen(?)

Mir fällt gerade noch dieser spezielle Laborarzt aus Bayern (Augsburg?) ein, der auf Infektionen, u.a. Borreliose, spezialisiert ist... nur der Name fällt mir leider gerade nicht ein. Der könnte vielleicht weiter helfen, was es überhaupt sein könnte. Ist aber wohl ein reines Privatlabor. Ich melde mich, wenn mein Gedächtnis es wieder hergibt.
 
Guten Morgen, diese Seiten fand ich noch ganz aufschlussreich



Demnach ist es - wie eigentlich immer- eine Krankheit aus vielfältigen Auslösern. Herkunft aus Biolaboren (war früher eine sogenannte Verschwörungstheorie, heute kennt jeder "gain of function ").

Das sinnvollste wäre, seinen Körper allgemein wieder "hoch zu kriegen ". Also nicht versteifen auf Morgellons, der Körper sitzt mit allem anderen auch noch voll / zu.
Ich weiß, dass viele wieder "die Augen verdrehen " etc. aber guck Dir Videos an, lies kostenlose Beiträge von Anthony William. Leb und iss nach seinen Ratschlägen (die gibt er völlig kostenlos, Du brauchst nichts kaufen) und lass Deinen Körper gesunden, dann kann er den Laborschmutz selber bekämpfen und herauswerfen.

Ich hatte zwar zum Glück nicht diese Morgellonsymptome, aber sonst so ziemlich alles. Und so ziemlich alles hab ich auch aus meinem Körper wieder herausgekriegt. Aber rechne mit Jahren der Heilzeit, das geht nicht in ein paar Monaten. Gute Besserung!
 
Guten Morgen!

Mir fällt gerade noch dieser spezielle Laborarzt aus Bayern (Augsburg?) ein, der auf Infektionen, u.a. Borreliose, spezialisiert ist... nur der Name fällt mir leider gerade nicht ein. (...) Ich melde mich, wenn mein Gedächtnis es wieder hergibt.
Das hat es heute Nacht getan: Dr. Armin Schwarzbach. In seinem ehemaligen Labor hat es allerdings offenbar inzwischen einen Generationswechsel gegeben.

 
Hallo ihr Lieben habe durch einen Blutbefund einen heliobacter entdeckt bekommen . Ich denke aber das hängt nicht damit zusammen . Dieses seltsame glitzern und Gefühl des kriechens ist wirklich unangenehm noch wollte noch ein Bild posten gestern habe ich mene Haut mit h202 verdünnt desinfiziert die glitzerpunkte

IMG_9893.jpeg IMG_9826.jpeg

werden weiße Pünktchen. Irgendwie werde ich den Gedanken nicht los es könnten Larven im Blut sein ich habe. Auch ständig diese kleine schwarzen Fäden du aus der Haut kommen . Ich blieb am Ball ich habe Wurmmittel ausprobiert mebendazoö und pyrantel haben leider nicht geholfen . Habe jetzt noch ein paar weitere Termine. Ich möchte gern eine Überweisung fürs Tropeninstitut
 
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5811176/

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3047951/

Hallo! Ich habe nachdem ich mir letzten August Holzsplitter in beide Hände geholt habe ähnliche Symptome. Erst dachte ich es wäre Steinwolle mit dem Holz unter die Haut. Mit der Zeit sind Splitter, fasern und Ähnliches an stellen meiner Hände ausgedrungen wo nie etwas eingedrungen war. Sobald ich eine kleine Schramme oder Schnitt hatte kam Zeug raus. Auch aus einem Riss in der Unterlippe kamen monatelang fasern heraus. Jetzt habe ich in verschiedenen us amerikanischen Studien gelesen dass ein Zusammenhang mit Borreliose bestehen kann. Der Körper erzeugt Übermässig Keratin Stränge als Reaktion auf die Borrelien B.burgdorferi und andere. Die sehen aus wie Splitter und Fasern und werden oft für kunststoffassern gehalten. Ich bin schon oft von zecken gebissen worden, war aber nie beim Arzt weil ich keine Symptome hatte. Ihr vielleicht auch? Zudem habe ich in letzter Zeit Angstzustände, bin gereizt und depressiv, was auch ein Zeichen von Neuroborreliose sein kann. Habt ihr davon schon was gehört? Kennt ihr Praxen die sich damit auskennen/offen genug sind in diese Richtung zu schauen? Ich war schon in der Handchirurgie, Radiologie und bei einer Hautärztin, nur die letzte hat mir halbwegs geglaubt und bestätigt das sich Splitter im Körper bewegen können. Die anderen haben mir Wahnvorstellungen nahegelegt und sich die Wunden nicht genau angeschaut.
 
In diesem Thread taucht mehrmals der Zusammenhang mit Borreliose auf. Es scheint so zu sein, dass Borreliose Veränderungen verursacht, die Keratinfasern bilden. Da diese Fasern textilen Fasern ähneln, werden sie wohl weniger ernsthadt untersucht. Die Diagnose psychische Problemeist bequemer.
 
Aber Keratinfasern sind anorganisch und keine lebendigen "Würmer" oder?

In meinem Fall habe ich das Gefühl dass sie ähnlich wie Haare wachsen, wenn dadurch Zuviel Druck entsteht bewegen sie sich oder lösen sich unter der Haut wenn ich daran rumschneide. Ich kann mir auch vorstellen dass das Nervensystem mit dem gefühl überfordert/gereizt ist und dem Gehirn Signale sendet die wir dann falsch interpretieren einfach weil wir so ein Gefühl nicht kennen. Ich versuche so wenig wie möglich hinein zu interpretieren um nicht durchzudrehen und will mich nur an seriösen Studien zu halten. Das da etwas physisches ist, ist klar, aber Borreliose kann wirklich auch die Psyche beeinflussen.

Ialugen Salbe und ureacreme helfen bei mir sehr um die fasern and die Oberfläche zu bringen und auszustossen!
 

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