Was hat sie? Schulterschmerzen, Herzrasen, allgemein erschöpft...

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06.11.14
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Hallo Leute, ich hoffe ihr könnt mir helfen. Es geht hier nicht direkt um mich, sondern um meine Mutter (48 Jahre).

Seit einiger Zeit klagt meine Mutter über verschiedene Beschwerden, wie z.B. Herzrasen (vor allem Nachts), Erschöpfung, sehr starke Schmerzen im Schulterbereich, allgemeine Schmerzen am Körper (Beine, Rücken), innere Unruhe.

Leider spricht meine Mutter kein Deutsch, deswegen bin ich bei jedem(!) Arztbesuch dabei und weiß somit auch alles über ihre Befunde.
Vor 2 Monaten hat unsere neue Hausärztin (meine Mutter und ich sind vor 5 Monaten umgezogen) bei ihr eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Seitdem nimmt sie täglich 25 µg L-Thyroxin. Laut der Hausärztin sind die Schilddrüsenwerte wieder im Normbereich.

Zudem hatte sie vor ca. 2 Jahren einen sehr starken Vitamin D Mangel und hat damals 3x täglich 20.000 Dekristol eingenommen. Ihr Zustand verbesserte sich damals innerhalb von wenigen Tagen bzw. Wochen. Damals hatte sie ähnliche Beschwerde wie jetzt. Zur Zeit nimmt sie 2x im Monat eine Kapsel. Und laut der Hausärztin ist der Vit.D. Spiegel auch im Normbereich.

Letze Wochen waren wir auch bei der Frauenärztin und laut ihr ist auch der Hormonhaushalt vollkommen ok.

Gleich fahren wir wieder zur Hausärztin, weil sich ihr Zustand überhaupt nicht gebessert hat, sondern eher verschlechtert hat.

Was könnte ihr fehlen? Liegt es vielleicht doch an den Schilddrüsenwerten?
Liegt´s am Blutdruck (wegen dem Herzrasen und der Unruhe)?

Ich weiß nicht, was ich tun soll. Meine Mutter hat sehr viel für mich im Leben getan und wo sie mich mal braucht, kann ich ihr nicht wirklich helfen. Ich bin echt echt ratlos.

Ich hoffe ihr könnt mir ein wenig helfen....

LG
 
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15.05.13
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Hallo Student45,

willkommen in diesem schönen kompetenten Forum.

Natürlich hilfst Du Deiner Mutter, indem Du immer für sie da bist und weiterhin nach Lösungen für ihre gesundheitlichen Probleme suchst. Das finde ich sehr lobenswert.

Wurde schon das Herz Deiner Mutter von einem Kardiologen gründlich untersucht? Man sollte bei solchen Beschwerden das Herz nicht außer Acht lassen.

Freundliche Grüße
Miglena
 

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06.11.14
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Hi, Danke für die Antwort MiglenaN!

Nein, bis jetzt wurde noch nichts am Herzen untersucht. Vor zwei Jahren wurde mal ein EKG gemacht. Das war aber unauffällig. Werde ich gleich mal bei der Ärztin ansprechen.

Sie leidet auch öfters mal unter Appetitlosigkeit!
 
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10.01.04
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Hallo Student,

Vor 2 Monaten hat unsere neue Hausärztin (meine Mutter und ich sind vor 5 Monaten umgezogen) bei ihr eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Seitdem nimmt sie täglich 25 µg L-Thyroxin. Laut der Hausärztin sind die Schilddrüsenwerte wieder im Normbereich.
Im Prinzip ist es ja schön, daß sich die Schilddrüse anscheinend/scheinbar so schnell normalisiert hat.
Allerdings ist eine gewisse Skepsis gegenüber den Untersuchungen von Hausärzten in Bezug auf die Schilddrüse angebracht.
Ich würde empfehlen, daß Deine Mutter zu einem Schilddrüsenfacharzt (Endokrinologe bzw. Nuklearmediziner) zur Untersuchung geht und daß dort alle wichtigen Werte bestimmt werden:
TSH, fT3, fT4, TPO-Ak, TG-Ak, TRAK + Ultraschall. Erst dann kann man in etwa eine zuverlässige Aussage machen.
Schilddrüse – Symptome, Ursachen von Krankheiten
Schilddrüsenfunktion und Herz- Kreislaufsysthem

Grüsse,
Oregano
 
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23.08.12
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Hallo Student
Kann sein, dass Sie das Vitamin D, dass sie damals ja gebraucht hat, nun nicht mehr vertraegt bzw. zuviel ist, zu lange genommen wird und sie in eine Hyperkalzaemi gerutscht ist.
Schau dir die Symptome an:
Hyperkalzämie – Wikipedia

Dazu noch hier aus dem Forum ein Link zu den Symptomen bei Vit.D:

http://www.symptome.ch/vbboard/nahrungsergaenzung/96583-beschwerden-symptome-einnahme-vitamin-d.html

Wenn sie auch Verstopfung hat oder andere gastro-Probleme, dann kann es gut daran liegen.

lg dadeduda
 
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06.11.14
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Gastro-Probleme hat sie nicht! Und das sie zu viel Vit. D. in sich "trägt", kann man auch ausschließen! Ihr Wert lag vor ca. 2 Monaten bei 30ng/ml und das ist m.M.n. kein besonders hoher Wert.

Wir waren vorhin ja nochmal bei unserer Internistin. Sie hat sich die Werte von der Frauenärztin nochmal angeschaut und war der Meinung, dass da mit den Hormonen etwas nicht stimmt (Anfang der Menopause). Ich hatte damals als ich die Werte erfragt hatte mit der Arzthelferin gesprochen und die meinte, es wäre alles in Ordnung.

Sie hat jetzt erst mal ein Hormon verschrieben, damit ihre Symptome sich ein wenig lindern. Das Hormon soll sie ein paar Wochen einnehmen und dann schauen wir weiter.
Ich hoffe einfach nur, dass die Hormone ihr helfen und ihre Symptome lindern.
Ich berichte euch dann in wenigen Wochen, ob es was gebracht hat oder nicht.
 
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01.06.10
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Hallo Student,

wenn Deine Mutter kein Deutsch spricht, kommt Ihr vielleicht aus einem Kulturkreis, wo viele keine Milch vertragen ?

Die Symptome könnten allergische Reaktionen als Ursache haben. Ein gestörter Stoffwechsel .....Intoleranzen und Unverträglichkeiten.
Deshalb wäre wichtig, wenn Du ein paar Angaben zu möglichen Problemen wie Übelkeit , Verstopfung oder eher Durchfall , Bachschmerzen, Sodbrennen u.a. machen könntest.

Weiter wäre interessant, was die Gynäkologin alles an Hormonen untersucht hat ? Vermutlich nicht viel ?
 
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23.08.12
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Hallo Student
Sie muss nicht zuviel D in sich haben um an Hyperkalzaemie zu leiden! Hast du dir die Symptome angesehen?

welches Hormon hat die Aerztin verschrieben?
Wurden die hormone untersucht? Wenn ja, ueber Blut oder Speichel?
Leidet sie unter Oestrogendominanz?
?strogen-Dominanz

Dort steht alle Info zu hormonellen Schwierigkeiten, wie man testet, dagegen vorgeht und was man NICHT machen soll (synthetische Hormone, Oestrogen ohne Progesteron verschreiben...etc.)

lg dadeduda
 
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06.11.14
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Also, ihr ging es die letzte Woche sehr gut, aber diese Woche wieder das alte Spiel....

@Kullerkugel: Ich weiß leider nicht, welche Hormone genau überprüft wurden (über Blut, nicht Speichel!), jedoch meint die Hausärztin, dass es Symptome der Wechseljahre sind. Ich werde mich aber nochmal schlau machen, welche Hormone genau untersucht wurden. Welche sind denn für die Wechseljahre relevant? Der Östrogenspiegel wurde aufjedenfall bestimmt.

Eine Laktoseintoleranz würde ich auch ausschließen, weil sie die Probleme eigentlich unabhängig davon hat, ob sie Milch trinkt oder nicht. Über Bauchschmerzen etc. klagt sie eigentlich auch nicht.

@Oregano:
Okay, kann ich auch so einen Termin beim Endokrinologen machen oder geht das nur mit einer Überweisung? Ich hatte die Schilddrüse auch schon öfters bei der Hausärztin angesprochen, aber sie sagt immer nur, dass es nur eine leichte Unterfunktion und alles wieder im Griff ist und man sich diesbezüglich keine Sorgen machen muss.

@dadeduda:
Wenn ich mir die Symptome einer Hyperkalzämie durchlese, dann passt das doch nicht, oder?
Aber ich werde den Calcium Spiegel auch ansprechen bei der Ärztin.

Die Hausärztin hat gesagt, dass sie noch 2 Wochen das Hormon einnehmen soll und dann schauen wir weiter. Sie nimmt das Hormon Presomen 28 (0,3mg). Wenn es wirklich "nur" die Wechseljahre sein sollten, dann könnte man doch auch eher etwas pflanzliches einnehmen, anstatt gleich die Chemiekeule zu schwingen oder?

Vielen lieben Dank für eure Hilfe!!!
 
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10.01.04
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Was hat sie? Schulterschmerzen, Herzrasen, allgemein erschöpf

Hallo Student,

ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob man zum Endokrinologen eine Überweisung braucht. Aber das läßt sich doch durch einen Anruf vorab leicht klären ;).
Der Hausarzt klingt zwar beruhigend, aber ich denke, es wäre trotzdem besser, wenn sich das ein guter Endokrinologe mal anschaut.

Wenn es um Hormone geht, ist die Information über die sogenannten "naturidentischen Hormone nach Dr. Lee) immer gut:
http://www.symptome.ch/vbboard/gesundheit-frauen/14100-hormone-natuerliches-progesteron.html
Arztliste für Hormonbehandlung

Grüsse,
Oregano
 
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06.11.14
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So wollte euch auf dem laufenden halten....

Die Hausärztin hat meine Mutter nun zum Endokrinologen überwiesen, weil sie meiner Meinung nach nicht wirklich weiter wusste. Naja, leider haben wir den Termin erst in ca. 3 Wochen.
Seit ca. 2 Wochen klagt sie auch über fast tägliche Kopfschmerzen (nicht auf der Stirn, sondern quasi oben auf dem Kopf/Schädel).
Kann das etwas mit der Einnahme von diesem Presomen zu tun haben?
 
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10.01.04
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Was hat sie? Schulterschmerzen, Herzrasen, allgemein erschöpf

Hallo Student,

danke, daß Du Dich wieder meldest :).
Zu den Nebenwirkungen von Presumen gehören auch Kopfschmerzen:

Presomen 28/0,3mg/ - 28/0,6mg: Nebenwirkungen & Wechselwirkungen - Onmeda.de

...
Gelegentliche Nebenwirkungen:
Wassereinlagerung (Ödeme); Erhöhung der Blutfettwerte; Änderung der Menstruationsstärke; Endometriose; Veränderungen des Gebärmutterschleims; Übelkeit und Erbrechen; Völlegefühl; Bauchschmerzen; Depressionen; Schwindel; Kopfschmerzen; Migräne; Nervosität; Veränderungen der Libido; Stimmungsschwankungen; Gefäßverschlüsse (Thrombosen); Chloasma; Körperbehaarungszunahme; Juckreiz; Hautausschlag; Gallenblasenerkrankung; Brustkrebs; Pilzinfektionen der Scheide (Candidosen); Kontaktlinsenunverträglichkeit; Augenreizungen....
Presomen 28/0,3mg/ - 28/0,6mg: Nebenwirkungen & Wechselwirkungen - Onmeda.de

Östrogene werden normalerweise mit Gestagenen kombiniert, um ihre wachstumsfördernden Eigenschaften auf die weiblichen Geschlechtsorgane (insbesondere auf die Gebärmutterschleimhaut) einzudämmen. Konjugierte Östrogene sollten daher als Monotherapie nur bei Frauen angewendet werden, denen die Gebärmutter zuvor bereits operativ entfernt wurde.
....
Presomen 28/0,3mg/ - 28/0,6mg: Wirkung & Dosierung - Onmeda.de

Grüsse,
Oregano
 
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13.09.14
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Was hat sie? Schulterschmerzen, Herzrasen, allgemein erschöpf

Salut!
Beim durchlesen ist mir folgendes in den sinn gekommen..da deine Mama ja schulterschmerzen und nächtl. herzrasen hat..
Könnte es sein, dass sie ein problem mit der Brustwirbelsäule hat? Da gibts schulterschmerzen und v.a. im liegen herzrasen od. stolpern, da die wirbel 'drücken'. Das Herzrasen hat sie am Tag nie?
Die Kopfschmerzen, welche du nun auch noch beschreibst, könnten auch dazu passen, da sie vom nacken hinten 'hoch kommen'.
Vielleicht der völlig falsche Ansatz, aber war eine idee wert..:eek:)
Alles Gute deinem Mami und schöne festtage
..en gruess, B.
 
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06.11.14
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@Oregano: Danke! Die Gebärmutter ist vor einigen Jahren entfernt worden! Wir haben die Tabletten jetzt mal für eine Woche abgesetzt, um zu schauen, ob die Kopfschmerzen davon kommen oder ob es Spannungskopfschmerzen sind.

@Brosmeli: Der Rücken wird auch bald nochmal geröntgt, dann kann ich genaueres darüber berichten.

Leider kriegt man um die Weihnachtszeit kaum Termine bzw. die meisten Praxen haben geschlossen. Der Termin beim Endokrinologen ist Anfang Januar. Ich hoffe wirklich, dass er uns weiterhelfen kann.

Am meisten machen uns die Kopfschmerzen und die Appetitlosigkeit Angst. Sie hat wirklich kaum Hunger.

Eine Frage noch zur Schilddrüsenunterfunktion. Die Hausärztin misst immer nur diesen TSH Wert und meint dann immer, dass alles in Ordnung ist. Hier hatten ja aber einige gesagt, dass noch weitere Werte bestimmt werden müssen und ein Ultraschall von der SD gemacht werden sollte. Ist dieser TSH-Wert also alleine aussagekräftig oder nicht?

Der TSH-Wert (TSH basal LTA) liegt bei 3,00 und Eisen war erhöht (189).

So, ich danke euch schon mal und wünsche euch schöne Feiertage!! Bleibt gesund!
 
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06.11.14
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So wir waren nun beim Endokrinologen. Sie hat ihr Blut abgenommen und einen Ultraschall von der Schilddrüse gemacht. Die Endokrinologin war der Meinung, dass es sich hier um Hashimoto handelt. Die Ergebnisse von den Blutwerten gibt´s in 2 Wochen.
 
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10.01.04
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Was hat sie? Schulterschmerzen, Herzrasen, allgemein erschöpf

Hallo Student,

danke für den Zwischenbericht. Ich bin ja schon gespannt, ob sich die Diagnose "Hashimoto" bestätigt ...

Deine Mutter kann sehr froh sei, daß Du Dich so um sie kümmerst


Grüsse,
Oregano
 
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06.11.14
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So, ich brauche wieder eure Hilfe. Der Bericht vom Endokrinologen ist Heute gekommen und wir waren zur Besprechung bei unseren Hausärztin. Inzwischen stufe ich die Hausärztin als sehr inkompetent ein. Sie sagte uns, dass alles in Ordnung sei und die Endokrinologen nichts an der Medikation verändert haben und schiebte die ganzen Symptome auf die Psychoschiene. Ich ließ mir den Arztbericht ausdrucken und habe mir den gerade in Ruhe durchgelesen. Ich bin echt ein wenig überrascht. Sie sagte uns teilweise nichts von den ganzen Empfehlungen, die von den Endokrinologen gegeben wurden.

"....empfehlen wir die Einnahme von 100µg Selen" , "....empfehlen wir ergänzend die Einnahme von 5µg Thybon morgens zur Levotyhroxin-Einahme, und bei guter Verträglichkeit mittags 5µg...."
Solche Sachen hat sie gar nicht erwähnt. Ich habe nun später bei einer anderen Ärztin einen Termin vereinbart.

Hier ein Auszug aus den aktuellen Blutwerte:

TPO-AK 132 IU/ml
TRAK >0,82 U/l
FT3 3,81 pg/ml
FT4 1,66 ng/dl
TSH basal 1,9 mIU/l

Was sagt ihr dazu? Generell haben sie nichts an der Grundmedikation geändert. Sie soll weiterhin die 75µg L-Thyroxin einnehmen. Die Symptome sind immer noch die gleichen wie vorher. Zudem hat sie aber ab und zu sehr starke Halsschmerzen(mal sind da und dann wieder plötzlich weg). CT vom Kopf wurde gemacht und es war alles unauffällig. MRT von der HWS steht aus.
 
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02.01.05
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TPO-AK 132 IU/ml
TRAK >0,82 U/l
FT3 3,81 pg/ml
FT4 1,66 ng/dl
TSH basal 1,9 mIU/l
Viele Labore haben unterschiedliche Normwerte. Daher rate ich, immer die Normwerte hinter die gemessenen Werte zu schreiben.

Das TSH ist relativ hoch, so dass ich das Herzrasen nicht auf die SD schieben würde, denn eine Überfunktion scheint mit diesem TSH-Wert kaum wahrscheinlich zu sein.

Herzrasen, vor allem nachts, kann ein Hinweis auf Mangel an Mineralien sein wie Kalium, wie Magnesium, evtl. auch Calcium.
Nachts zeigen sich solche Mängel eher, weil man nachts nichts isst oder trinkt.

Man sollte diese Werte so korrekt als möglich bestimmen. Gerade bei Kalium und Magnesium kommt es öfter vor, dass sie unkorrekt bestimmt werden. Das Blut muss nach der Gerinnung (nach ca. 30 Minuten) zentrifugiert und abpippettiert werden, sonst steigen die Werte nach der Blutentnahme noch an und verhindern so den Nachweis eines Mangels.
Leider machen viele Ärzte dabei Fehler, weil sie die Zeiten nicht einhalten oder weil sie manchmal nicht das Blut zentrifugieren oder es nur zentrifugieren und nicht abpippettieren.
Natürlich sollte das Blut morgens bevor das Labor die Blutproben abholt, abgenommen werden.


Schulterschmerzen können verschiedene Ursachen haben:
-Rheumatische Ursachen
-Mangel an Mineralstoffen, wenn die Schmerzen eher Verspannungsschmerzen sind
-Wenn es die re. Schulter ist, kann auch die Leber die Schmerzen verursachen, wenn die Leber krank ist.

Das erhöhte Eisen könnte ein Hinweis auf eine Leberkrankheit sein, die dann zum einen die Erschöpfung und auch die Schulterschmerzen erklären könnte.
Hat die Mutter denn auch zuviel Ferritin oder ist die Transferrin-Sättigung zu hoch?

Sind die roten Blutkörperchen und das Hämoglobin eher im oberen Normbereich?

Die sog. Eisenspeicherkrankheit führt dazu, dass man zuviel Eisen hat, weil die Leber das Eisen nicht ausscheiden kann.
Bei Frauen zeigen sich oft erst die Auswirkungen mit Beginn oder nach den Wechseljahren.
Zuviel Eisen hat zur Folge, dass die Betroffenen Herzprobleme bekommen (dafür spricht evtl. das Herzrasen), dass sie Gelenkprobleme bekommen (Schulterschmerzen könnten damit auch erklärbar sein) und dass sich sogar ein Diabetes entwickelt.
Auch die übrigen Schmerzen am gesamten Körper könnten sich damit erklären lassen.
Da es eine Leberkrankheit ist, sind die Betroffenen müde und erschöft.

Ich würde evtl. das Ferritin und vor allem die Transferrin-Sättigung bestimmen lassen.
Falls Deine Mutter noch nicht in den Wechseljahren ist, sind diese Werte evtl. noch nicht extrem auffällig, weil Frauen durch die Periode immer wieder Blut und damit Eisen abbauen.
Aber vielleicht kann man doch an den Werten schon erkennen, ob es diese Krankheit sein kann.

Es gibt dafür noch den Gentest, der dann Gewissheit verschaffen könnte.
 
Themenstarter
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06.11.14
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Ferritin liegt im Normbereich! Und soweit ich weiß erhöht sich der Eisenwert ja auch durch das Personen. Das Presomen haben wir selbst wieder abgestellt, da sich die Symptome dadurch nicht verbesserten.
Calcium und Magnesium war auch im Normbereich.

Herzrasen hat sie nicht mehr so oft. Jetzt sind die zentralen Symptome jetzt eher: Schmerzen, innerliche Unruhe, Kältempfinden und extreme Halsschmerzen!
 
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02.01.05
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Es gibt neben einer schweren auch eine mildere Form der Eisenspeicherkrankheit, wo die Ferritinwerte nicht besonders hoch sind und bei Frauen, die noch nicht oder nicht lange die Wechseljahre haben, dann der Wert evtl. noch nicht erhöht ist. Aber natürlich muss sie diese Krankheit nicht haben.

Herzrasen würde am ehesten von einem Kaliummangel kommen, d. h. wenn Mg und Ca im Normbereich waren, könnte es immer noch am Kalium liegen.

Halsschmerzen in Verbindung mit sonstigen Schmerzen:
Bei Infektionen im Hals sind oft Streptokokken die Auslöser. Streptokokken machen oft Gelenkschmerzen, wenn sie nicht oder nicht lange genug behandelt werden.

Man könnte
-einen bakteriellen Rachenabstrich machen und die Bakterien anzüchen (mit Antibiogramm)
-das Antistreptolysin und die Antistreptodornase B bestimmen. Die erstgenannten Antikörper gehen schnell nach oben, die letztgenannten Antikörper eher später
-zum Arzt für Rheumatologie noch gehen, denn bei Schmerzen kann die Ursache eine rheumatische sein.
 
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