Waldgeflüster

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Teil 3

Diese Vorstellung gefällt mir richtig gut.....

Im keltischen Kulturkreis hält man die Libellen für kleine fliegende Drachen. Feen und Elfen fliegen auf ihnen, darum werden sie Feendrachen genannt.
In Mythen wird berichtet, dass Elfen und Feen sich selbst in Libellen verwandeln, wenn sie unerkannt sein möchten, in der Welt der Menschen.
Deshalb umschwirren sie uns gerne und begleiten uns ein Stück in der Natur.

Ein anderer Volksglauben besagt, dass sich kürzlich verstorbene Seelen in Libellen verwandeln, um in den Himmel aufzusteigen und an den Ort der Wiedergeburt zu fliegen.

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Alle diese Mythen haben eines gemeinsam: Sie zeigen auf, dass Libellen etwas ganz besonderes sind.
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Fliegende Edelsteine, die hoffentlich kein Feuer speien 😁
Ich vermute, liebes Orangerl, wenn sich die funkelnde Pracht "verschlungen im Paarungsrad - Herz" befindet, dann brauchen sie viel Feuer, wenigstens innerlich. 🧚‍♂️🐲
Bei manchen Libellenarten dauert nämlich der Paarungsakt bis zu 6 Stunden.:love:

Ich wünsche dir ein entspanntes Wochenende ohne Unwetter.🙃

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Ein ganzes Leben reicht nicht aus, das Wesen der Bäume zu ergründen.
Macht euch mit Bäumen vertraut, mit ihrer Natur, ihrem Wachstum, ihrer Bewegung.
Begreift sie als lebendige Wesen mit Kümmernissen und Sehnsüchten,
die den unseren nicht einmal so unähnlich sind.

John F.Carlson​

 
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1.
"Mutter des Waldes"

So wird die Buche - nahezu ehrfurchtsvoll - von vielen Förstern genannt.
Ihr wissenschaftlicher Name lautet "Fagus sylvatica", mitunter wird sie auch als Rotbuche bezeichnet. Mit ihrer grau - sibernen Rinde und den typischen Blättern ist sie unverkennbar.

Doch warum"Mutter des Waldes"?
Vielleicht liegt es am biblischen Alter, das sie zu erreichen imstande ist. Lässt man sie, kann eine Buche über 300 Jahre alt werden - dabei ragt sie über 40 Meter in die Höhe.
Vielleicht ist der Grund auch, dass ca. 70% der deutschen Wälder Buchenwälder wären, würde der Mensch nicht eingegriffen haben. Aktuell sind es 15%.

Das Buchen wunderschöne große Bäume mit mächtigen Kronen sind, das erlebte ich in einem Marburger Wald. Bei Peter Wohlleben las ich viel über diese geheimnisvollen Bäume und voller Neugier tauchte ich ein in diesen wunderschönen Wald voller Buchen.

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2.

Peter Wohlleben meint, wenn er sich einen Baum aussuchen könnte, dann wäre er gern eine Buche - denn Buchen unterstützen ihre schwächeren Artgenossen.

Eine Studentin fand in seinem Revier heraus, dass man in ungestörten Buchenwäldern in puncto Fotosynthese eine besondere Entdeckung machen kann. Die Buchen synchronisieren sich offenbar derartig, dass alle die gleichen Leistungen erbringen. Das ist nicht selbstverständlich!

Peter Wohlleben schließt aus der Forschungsarbeit, dass Buchen Schwächen und Leistungen untereinander ausgleichen. Egal ob dick oder dünn, stark oder schwach - alle Artgenossen produzieren pro Blatt mithilfe des Lichts ähnlich große Mengen an Zucker. Der Ausgleich geschieht unterirdisch durch die Wurzeln. Hier findet offensichtlich ein reger Austausch statt.

Wer viel hat, gibt ab, arme Schlucker bekommen Hilfeleistung. Mit von der Partie sind hier auch die Pilze mit ihren riesigen Netzwerk.

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3.

"Eine Kette ist immer so stark wie ihr schwächstes Glied" - dieser alte Handwerkerspruch könnte von den Bäumen erfunden worden sein.
Und weil sie dies intuitiv wissen, helfen sie sich. Das Wohl der Buchen hängt von der Gemeinschaft ab. Verschwinden die vermeintlich Kraftlosen, dann verlieren alle!

Ich habe noch viel Wissenswertes, Kurioses und Spannendes über die Buche gelesen. Nun verstehe ich ihren Namen und nenne sie ebenfalls ganz ehrfurchtsvoll "Mutter des Waldes".

Liebe Grüße von Wildaster🌳

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09.09.08
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Wuhu liebe Wildaster,
auch hier mein DANKE für diese, Deine tolle Natur-Eindrücke-Bild-Dokumentation! 😘
Es ist eine reine Freude! 💞
 
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Danke, liebes Orangel!😘

Es ist eine reine Freude! 💞
Du kannst dir nicht vorstellen, wie groß meine Freude war, als ich in diesen wunderschönen Buchenwald eintauchte.
Es war nach der langen Zeit der Kontaktsperre, als ich mich auf den Weg zu meinen jüngsten Sohn machte. Schon als ich von weitem die Wälder sah, da war ich voller Vorfreude auf meinen Sohn und auf die Natur.

Ich habe noch dieses beindruckende und fesselnde Video mitgebracht....

Liebe Grüße von Wildaster 🌳

 
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14.03.07
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Liebe Wildaster,

H a l t e D u r c h❣

Ich hoffe es geht Dir halbwegs gut🍀🌻

Wenn die Bäume wandern könnten, viele wären auf dem Weg zu Dir🌲🌳🌲🌳🌲🐾

Liebe Genesungswünsche 😘 von Kayen

 
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Liebe Kayen,
seit gestern bin ich wieder zu Hause und deine Grüße taten mir gerade so richtig gut.😘

Vielen vielen Dank auch an Laurianna 🙂, Oregano 🙂, Felis 🙂, Orangerl 🙂 und sunny 🙂.

Bis bald und ganz liebe Grüße von Wildaster🌲🌳🥰
 
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Das pfiffige Weißfleck - Widderchen; ein Widderchen, das keines ist!

Zum ersten Mal aufgefallen ist mir dieser kleine Flattermann im Juni. Da schwebte er filigran am Waldrand entlang;und da er so schnell mit seinen Flügeln schlug, hatte ich ihn zuerst gar nicht als Schmetterling identifiziert.
Natürlich schaute ich zuhause direkt im Internet nach - und fand weitere Besonderheiten über ihn heraus.

Zuerst einmal: anders als sein Name erwarten lässt handelt es sich bei diesem kleinen Falter gar nicht um ein Widderchen. Es imitiert mit seinem Aussehen das Veränderliche Widderchen, welches giftig für Vögel ist und darum von diesen natürlich strikt gemieden wird.
Auf diese Weise schützt sich das clevere Kerlchen ebenfalls vor Fressfeinden.

Wieder so ein kleines Wunder der Natur!

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.......

Das Weißfleck - Widderchen (Amata phegea) liebt sonnige Waldränder und heckenreiche, offene Waldlichtungen, ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Unterfamilie der Bärenspinner und erreicht eine Flügelspanne von 35 - 40 Millimeter.
Seine Flügel sind schwarzblau und haben weiße Flecke, deren Anzahl und Größe unterschiedlich sein können. Ein weiteres Merkmal ist der auf dem Hinterleib befindliche breite, gelbe Ring.
Wenn man genau hinschaut, entdeckt man auf den schwarzen Fühlern seine weißen Spitzen.
Obwohl das Widderchen zu den Nachtfaltern gezählt wird, ist es tagaktiv und man sieht es von Juni - Juli fliegen.

Liebe Grüße von Wildaster

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Die Biologin "Jasmina Neudecker"erzählt in diesem Video von ihrem Abenteuertrip durch den Harzer Wald und erklärt erfrischend und fesselnd, warum der Wald ein Ort voller Mythen und Wunder ist.
Auf eine neue spannende Art und Weise erfahrt ihr hier viel über den Wald.

Meine Abenteuer aus dem Harzer Wald werden nachgereicht.....🥾🎒🌳🌲

 

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