Verstoss von münchner Zahnärztin gegen das Meldegesetz

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Hallo,

1990 bekam ich von Dr. S. Z., Zahnärztin in München, zu meinen
14 Goldinleys die ersten 3 Kronen bzw. eine teilverblendete Brücke, weil
Zahn 26, von dem ich das ausgefallene Inley mitbrachte, nicht mehr zu
retten sei.

Wohl 2001 wurde die Praxis von Dr. C. K. übernommen. Dort sagte man
mir am Telefon, Dr. Z. sei in Griechenland. Auf Einwurfeinschreiben reagierte
Dr. K. nicht.

Von der Auskunft 11833 bekam ich 02.2004 aber die münchner Rufnummer von
Dr. Z. sie und Ihr Mann waren dort stets erreichbar.

Dr. Z. sagte am Telefon, das Kronenmetall sei hochwertig und enthalte
kein Palladium, das Zahnlabor sei auch etwa 2001 geschlossen worden.
Ich kann das aber nicht glauben.

Wie das Zahnlabor hiess und was als letztes bei ähnlich gelagerten
Fällen verwendete Material sei, dazu bekam ich keine Auskunft.

Laut münchner Einwohnermeldeamt ist Dr. Z. nicht gemeldet, ein letzter
Wohnsitz wurde im Formular nach meiner 5-Euro-Anfrage auch nicht genannt.

Es sei nicht Aufgabe des Einwohnermeldeamtes Verstössen gegen das
Meldegesetz nachzugehen. Die korrekte Adresse solle jeder Interssent
einzeln z.B. per Detektei ermitteln lassen.

Bei der Telekom-Auskunft 11833 wird nun die Telefonnummer für Dr. Z. nun
auch nicht mehr genannt.

Was kann man da machen?
 
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Mir ist nicht ganz klar, warum Du die Adresse der Ärztin suchst :? . Möchtest Du sie verklagen - nach mehr als 10 Jahren (so lange müssen normalerweise auch die Karteikarten der Patienten aufbewahrt werden)? Oder warum ist Dir Ihre Adresse so wichtig? Evtl. ist sie ja auch in den Himmel umgezogen und lebt nicht mehr?
Gruß,
Uta
 

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20.02.04
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Hallo Uta,

in meiner Anfrage stand doch schon welche Ihnformation ich haben wollte.

Patienteninformationen beim allen Zahnärzten müssen nicht automatisch nach 10 Jahren komplett verschwinden.

Es sollte von der Zahnärztin eine Angabe gemacht werden, aus welcher Metalllegierung die 1990 eingesetzte Brücke sei, bzw. aus welchem Material sie teilverblendete Brücken etwa 1995 oder danach herstellen lies.

Die AOK München meldet sich auf die schriftliche Anfrage vor 4 Wochen auch nicht.

Ist für die Brücke nun eine Materialprüfung aus Metallstänen möglich, bevor die Brücke entfernt wurde?
 
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10.01.04
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Hallo Klaus,
das ist wirklich ein Problem :( . Ich nehme an, Du hast die Rechnung Deiner Zahnärztin für die damaligen Arbeiten nicht mehr? Dort würde nämlich wohl auch die Rechnung des Zahntechniker-Labors dranhängen, so daß Du evtl. dort nachfragen könntest.
Ich nehme schon an , daß ein geeignetes Labor aus den metallspänen das Material feststellen könnte, z.B. das Bundesinst. für Materialprüfung oder so ähnlich in Braunscheig. Nur ob die das machen und was das kostet: keine Ahnung :? .
Wenn es die Praxis nicht mehr gibt, fürchte ich, daß die Patientenunterlagen auch nicht mehr vorhanden sind...
Viel Glück,
Uta
 
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Hallo Uta,

vielen Dank für Deine Info vom 07.03.2004, zur Materialprüfung ggf. in Braunschweig.

Die Praxis von Dr. Z. wurde 2001 von Dr. K. übernommen, die sich wie zuerst geschildert auch nicht äussert.

Die Rechnung die ich hier habe, enthält nur mit Schreibmaschine geschrieben und mit Tipex ausgebessert eine Position, eine Materialangabe ist nicht dabei.

Bei der AOK München habe ich vor ca. einem Monat auch schriftlich nach Telefonat angefragt, ob es bei den damaligen Eingaben, u.a. wohl von mir, eine Materialangabe gibt. Dort würden die Unterlagen mindestens 10 Jahre aufgehoben, aber ich habe auch keine AOK-Antowrt erhalten.
 
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10.01.04
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Hallo,
Du könntest einfach mal beim TÜV anrufen und dort ein bißchen bohren, wer denn solche Materialprüfungen macht. Die kennen sich da sicher irgendwie aus und können weiterhelfen...
Die neue Praxisinhaberin müßte doch eigentlich wissen, mit welchem Labor die frühere ZÄ zusammengearbeitet hat :? :) . Oder: wie wäre es mit einer Kleinanzeige im örtlichen Käseblatt mit der Frage, ob jemand das entsprechende Dentallabor kennt? ;)
Gruss,
Uta
 
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Hallo Uta,

vielen Dank für Deine Antwort vom 08.03.2004. Am ca. 10.03.2004 habe ich darauf geantwortet, dass nach vielen Telefonaten es weder bei der Materialprüfstelle an der Universität Braunschweig, dort werden nur Baustoffe wie Stahlträger und Betonplatten geprüft, noch beim TÜV eine Möglichkeit gibt, die Legierungszusammensetzung von Zahnmetallen feststellen zu lassen.

Sollen bei http://www.symtome.ch keine Preise bei dringend gesuchten Leistungen genannt werden? Ich habe den Text dieses Artikels nun hier abgespeichert und schaue in einigen Tagen mal wieder vorbei ob mein Text diesmal vom Moderator(in) eingestellt wurde.

Die einzige Möglichkeit die ich fand ist die beim "Umweltmedininisches Labor Bremen", http://www.mlhb.de laut dort Dr. Köster werden aufgrund von 100 mg Metallspänen, gegen ca. 165 Euro, die Legierungsbestandteile in % genannt.

Gibt es irgendwo eine preiswertere Analysemöglichkeit? Ich habe deswegen u.a. die Zahnärztekammern in München und Stuttgart danach befragt, bei www.gzm.org genannte Zahnärzte in Freiburg und Nagold, niemand kannte eine Analysemöglichkeit.
 
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