Valplast geht nicht? Und jetzt?

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12.03.19
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Hallo,

ich habe hier im Forum schon öfter interessantes gelesen und hoffe jemand kann mir helfen, ich verzweifel hier nämlich gerade.

Ich (w,26) habe seid Jahren einen kaputten Schneidezahn (OK 2.1) der ein riesen Loch hat, zur Hälfte weggebröselt ist und sehr wahrscheinlich schon tot ist. Mein restliches Gebiss hat ein paar kleine Füllungen, sonst ist eigentlich alles ok. Schmerzen habe ich keine mit dem Zahn, nie welche gehabt, aber ein permanentes Unwohlsein vorallem auch in den Nebenhöhlen und dem ganzen Oberkiefer (teils geschwollen).

Das Problem, ich will keine Wurzelbehandlung. Ich bin Angstpatient, ein Freund ganzheitlicher Behandlungen und in mir sträubt sich alles dagegen den Zahn noch länger im Mund zu lassen, ich hab das Gefühl als muss da was raus. Alles was sich da im Kiefer angesammelt hat, ich will das es raus kann. Schwierig zu erklären. Auch sonst bin ich kein Freund von Wurzelbehandlungen, bei mir käme vermutlich sogar noch eine WSR dazu.

Ich bin letztes Jahr zum Zahnarzt, der hat sich geweigert den Zahn zu ziehen und mich wieder weggeschickt. Dann bin ich zu einem anderen Zahnarzt, die hat mich total runtergeputzt, beleidigt und zum Psychlogen geschickt. Danach war ich erstmal komplett fertig und bin zu keinem Arzt mehr.

Jetzt hab ich es ca. 9 Monate später nochmal versucht, wieder bei einem anderen Arzt. Der erste Termin lief gut, Verständniss hat er keins aber wenn ich darauf bestehe zieht er den Zahn, Termin in 2 Wochen. Ich hatte total Panik vor dem Termin, bin hin. Sagt er er zieht nicht, erst müssen wir den Zahnersatz ausdiskutieren. Ich hab ihm nochmal gesagt ich will Valplast. Da hat er aber immer ne "Plastprothese" draus gemacht. Irgendwann hat er dann recht wenig begeistert der Valplast als Interimsprothese zugestimmt. Abdrücke gemacht und fertig. Termin in 2 Wochen. Das Labor braucht recht lang, wäre viel los zur Zeit.

Heute kam der Heil- und Kostenplan, 240,- Eigenanteil Plus Krankenkassenbeteiligung. Dazu ein Anruf, die Valplast geht nicht, ich muss nochmal kommen, wir müssen was anderes machen. Termin wollten sie auf nächste Woche legen, d.h. der Termin für die Behandlung verschiebt sich wieder nach hinten. Warum Valplast nicht geht weiß ich nicht. Meine Vermutung, der 1.1 ist etwas nach Hinten verschoben.

Meine Frage, kann das sein? Das Valplast dann nicht gemacht werden kann? Ich trau dem Arzt nicht. Sein Labor fertigt die Prothese nicht sondern lässt die woanders machen, wo weiß ich nicht. Ich hab das Gefühl als ob der mich Hinhalten will um nicht ziehen zu müssen. Ich will keine Klammerprothese und ich kann mir kein Implantat leisten. Ich beziehe zur Zeit leider immernoch Harz4, ich schaffe es auch nicht mich auf die Jobsuche oder sonstwas zu konzentrieren, weil ständig dieses Zahnthema in meinem Kopf ist. Permanentes Unwohlsein und dieses Gefühl das es nicht vorran geht, es ist so zermürbend.

Das Schlimmste ich kann nicht mal eben den Arzt wechseln, weil die Anderen ja wieder nicht ziehen wollen. Da geht das Elend wieder von Vorne los. Der Arzt wo ich jetzt bin ist gar nicht meins aber ich klammer mich so daran der er wenigstens überhaupt eingewilligt hat zu ziehen. Ich weiß einfach nicht mehr weiter, was kann ich denn jetzt tun? Am Liebsten würd ich sagen zieh und dann können wir immernoch drüber reden was rein kommt, nur das wird dann kein Interimsersatz sein, ergo zahlt die Kasse gar nichts mehr und ich sitz auf 370,- und hab noch mehr Diskussionen mit dem Arzt, bei Vorstellungsgesprächen macht sich die Lücke oben auch nicht so gut aber dann könnte ich wenigstens den Zahnersatz machen lassen wo ich möchte.

Hilfe, kennt sich jemand mit Valplast besser aus als ich? Is das bei Zahnschiefstand wirklich nicht möglich? Oder weiß jemand einen Zahnarzt (Brandenburg, Potsdam oder südlich Berlin) wo ich definitiv weiß, das der zieht und ich nicht wieder umsonst hinfahre? Ich schaff das einfach nicht mehr ständig wieder alles erklären müssen, dafür das dann doch nichts passiert.

Sorry ziemlich lang geworden, die Hälfte davon is wahrscheinlich irrelevant. Kann mir jemand helfen?

verzweifelte Grüße vom
Pfotenfreund
 
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zu einem zahnarzt, der so ein theater macht, würde ich nie mehr gehen.

ruf doch einfach mal alle zahntechniker in der umgebung an und frag die, wer da valplast macht und mit welchem zahnarzt er zusammenarbeitet.
und dann alle kieferchirurgen.
gute (oder halbwegs gute) schicken patienten zum zahn ziehen oft zum kieferchirurgen. und falls einer der zahnärzte, die dir ein kieferchirurg evtl. empfiehlt der gleiche ist, den ein zahntechniker genannt hat, hast du wahrscheinlich einen für dich brauchbaren.
und mehr zu valplast kannst du sicher noch bei google erfahren. :)

lg
sunny
 
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02.10.10
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Hallo,

wenn Du alle Zahnärzte bei Dir durch hast (so hört sich das an), dann müsstest Du es halt weiter weg probieren. Das mit dem Zahnziehen ist so ein leidiges Thema.
Warum kannst Du das mit der Prothese nicht danach klären, das ist mir nicht klar?! Woran konkret ist es geknüpft, dass die Kasse zahlt?

Viele Grüße
 
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Hey ihr Zwei,

danke für die Antworten. Ja Zahntechniker abklappen klingt gut, ich hab nur sorge das der Valplastzahnarzt dann wieder nicht ziehen will.

Das Problem ist, das mein jetziger Zahnarzt nicht zieht bevor eine Prothese fertig ist. Einfach weil es eben der Schneidezahn ist. Und die Krankenkasse zahlt Valplast nur anteilig, wenn es eine Interimsprothese ist, als Dauerprothese wird es nicht untrrstützt. So wie ich das verstanden haben muss der Zahn dafür frisch gezogen sein.

Weiß jemand wie das mit Röntgenbildern und Abdrücken ist? Wenn ich den Zahnarzt wechsel will ich ja nicht gleich wieder alles neu machen lassen, muss der Zahnarzt das raus geben wenn ich das möchte? Und wie ist das mit den dafür entstandenen Kosten? Zahlt ja normal die Kasse schätz ich aber auch nich mehrfach denk ich mal.

Über Valplast hab ich alles gegoogled was ich finden konnte, zu Zahnschiefstand konnte ich nichts finden leider. Also muss ich entweder davon ausgehen das mein ZA mist erzählt oder das Labor mies ist oder es wirklich nicht geht. Als einzige Alternative kenne ich nurnoch Klammerprothesen. Optisch würde mich das nicht stören aber ich habe gelesen, dass die Klammerzähne dadurch komputt gehen und mir gruselts da auch ziemlich vor den Klammern. Außerdem ist die Gaumenplatte so groß, das würde mich wohl auch etwas stören aber am meisten sorge ich mich eigentlich darum, das ich einen ZA brauche der ohne 5 Termine, monatelanges Warten und zig Diskussionen einen Zahn zieht, den man tot erhalten könnte.

Die suche nach ganzheitlichen Zahnärzten hat mir nicht viel gebracht, den einen gibts nicht mehr und der andere war die schlimmste Behandlung die ich jemals bei einem Arzt hatte, und das ganz ohne überhaupt etwas zu machen. Am Telefon bekomme ich nie sinnvolle Aussagen. Da heißt es immer, das kann man erst sagen, wenn man es gesehen hat. Dann warte ich zwei Wochen auf den Termin um festzustellen ... Umsonst. Diskussionen, Unverständniss, Ärger. Ich werde einfach nicht für Voll genommen, ich seh sehr jung aus und durch die Zahnarztangst schaffe ich es nicht überzeugend auf zu treten. :(

Ich brauche einen ZA den ich nicht mehr erst überzeugen muss, sondern einen der versteht das ein toter Zahn nicht toll ist und gleich bereit ist den raus zu hohlen. Dafür würde ich auch 100 km nach Berlin fahren. Ich hab nur Angst, das es wieder umsonst ist. :(

Vielleicht hab ich bei Kieferchirurgen mehr Glück, mal schauen. Bei dem hier in der Stadt müsste ich 8 Wochen auf einen Termin warten, bis dahin dreh ich durch.

Liebe Grüße
 

togian

Huhu,
bist Du Dir sicher, dass der Zahn tot ist? (Kältetest, Röntgen....)
Ich hatte auch mal einen "Kandidaten"- super unangenehm der Druck von oben. Hab ihn nach langem Hin und her ziehen lassen (auch nach langen Diskussionen) - der Druck ist geblieben. Also war es wahrscheinlich nicht der Zahn.
(und mittlerweile bin ich den Druck los. Ich vermute einfach, dass meine Nebenhöhlen das Thema waren).

lg togi
 
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Hallo Togi,

der Zahn war bis vor kurzem noch vital (sag ich, mein vorletzter Arzt meinte der sei tot) weil er immer bei Kälte weh getan hat, ich konnte nurnoch lauwarmes trinken und bei kaltem Wind nicht strechen. Jetzt kann ich wieder kaltes trinken, schmerzen oder Druck habe ich dort nicht. Außer bei Kälte tat er nie wirklich weh. Aber der Zahn ist auf der Rückseite zu 3/4 weg und vorne zur Hälfte. Ich habe seid ein paar Wochen ständig laufende Nase, dicke Lymphknoten am Unterkiefer, Schmerzen im Kiefergelenk und Schwellungen im linken Oberkiefer. Auf dem Röntgenbild war schon vor einem Jahr ein dunkler Fleck unter der Wurzel, da war aber wie gesagt noch ein Kältereiz vorhanden. Das Neueste Röntgenbild habe ich nie gesehen, der Arzt hat den Zahn tatsächlich auch nie untersucht. Ich denke aber auch das er jetzt tot ist. Und selbst wenn nicht, die Karies rausbohren würde ihm unweigerlich den Rest geben.

Das dir umsonst ein Zahn gezogen wurde ist natürlich schlimm, das tut mir leid. Hast du dich für Zahnersatz entschieden und wenn ja welchen?

Der einzige Zahnarzt der hier mit Valplast arbeitet ist leider genau der, der sich so unmöglich benommen hat als ich dort war. Aber ich habe mittlerweile noch eine Zahnärztin gefunden wie naturheilkundlich arbeitet. Dort werde ich mal nachfragen auch wegen Valplast.

Das mit den Röntgenbildern ist gut, Tierärzte geben einem die nie, dachte das is beim Menschenarzt auch so. Dann werd ich meinen Arzt mal auf die Füße treten.

Lg
 
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10.01.04
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Hallo Pfotenfreund,

Du könntest auch beim Hersteller von Valplast direkt anrufen:
https://www.weithas.de/de/valplast

Die bieten da zwar wohl Hilfe für Zahnärzte an, aber wenn sie hören, daß Du Valplast möchtest, aber eigentlich keinen ZA findest, der es verwendet, werden sie hoffentlich auch Dir Auskunft geben.

Hast Du schon mal über ein (Keramik-)Impantat nachgedacht?

Grüsse,
Oregano
 

togian

Hi Pfotenfreund,
oh, das klingt ja wirklich so, als würde Dein Körper eine Entlastung an der Stelle verlangen.
Hast Du schon mal geschaut welchem Organ der betroffene Zahn zugeordnet ist?
Bei mir hatten alle "Dickdarmzähne" ein Problem. Schon interessant, da mal den Konnex zu sehen.

Sorry, punkto Zahnersatz/Prothese kann ich Dir nichts sagen. Bin selbst auf der Suche. (Bei mir eilts nicht, weil sie weiter hinten sind).
Es gibt ja leider so viele konträre Aussagen. :schock:

Mein ZA mag Valplast auch nicht. Ich vertrau ihm generell/er ist sehr ehrlich. Aber er hat halt auch nicht alle Infos/das gesamte Bild. Das hat keiner.
Und trotzt gefühlt guter Beratung habe ich schon eine Prothese die ich nur kurz verwenden konnte und damit sinnlos Geld ausgegeben. Eine "Klebeprothese" - da war ich der Meinung einer der Zähne die das halten sollte, sei nicht stabil genug. Lt. Röntgen war der super. Und kaum war die Prothese drinnen - war es sehr sehr unangenehm. Hab mich 2 Wochen rumgequält (gehofft, dass ich mich gewöhne) - aber musste sie mir dann rausnehmen lassen (schade, war wirklich hübsch).

Jetzt hab ich eine Kassenprothese - so richtig mit Gaumenplatte. Sie stört mich zum Glück nicht, ist aber natürlich dennoch ein Fremdkörper. Die Klammern hab ich mir auch schlimmer vorgestellt (rutschen ganz leicht und ohne zu kratzen drauf). Aber ich verwende sie dennoch sehr selten (wie gesagt, meine Lücke ist weiter hinten).


lg togi
 
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Hallo Oregano,

danke für den Tipp mit Weithas. Implantat ist finanziell keine Option, jedenfalls nicht vor 2020. Titan vertrage ich nicht und Keramik im Frontzahnbereich liegt wohl bei 2,5 - 3,5 k. Da es sich um den oberen Schneidezahn handelt, will ich ungern jahrelang mit der Lücke rumlaufen.

Hallo togi,

ja die Zuordnung habe ich mir schon angeschaut, auf körperlicher Ebene kann ich leider keinen Zusammenhang erkennen (Niere, Blase) zumindest habe ich damit seid 5 Jahren keine Probleme mehr gehabt. Das Loch im Zahn habe ich erst seid 4 Jahren, vlt hat der Karies aber unbemerkt früher begonnen. Allerdings besteht aus psychologischer Sicht ein Zusammenhang zwischen den Schneidezähnen und der Beziehung zu den Eltern. Hier sehe ich eher noch einen Zusammenhang. Oben links steht für die Mutter (bei mir ist der Zahn aber deutlich kaputter als die Beziehung zu ihr) und oben rechts für den Vater (angekratzt und nach Hinten verschoben, das passt ganz gut) und der Zweite rechts vor dem ersten steht für "über dem Vater stehen, früher Auszug von Zuhause" auch das passt gut. Auf körperlicher Ebene hab ich den 36 gerade noch als Problem, der gehört zum Imunsysthem und der macht auch immer Probleme wenn die Lymphknoten dick sind. Aktuell auch wieder, ich glaube das ist die Quittung für das Problem mit dem 21er. Da wird ja ständig das Imunsysthem belastet. Ich spüle abwechselnd mit CDL/DMSO und Oreganoöl um das im Griff zu behalten und versuche es mit gesunder/entzündungshemmender Ernährung.

Meinst du mit Klebeprothese eine Klebebrücke? Also mit Befestigung am Nachbarzahn? Da hatte ich auch überlegt, kostet halt wieder recht viel glaub ich und geht wohl nicht wenn der Nachbarzahn eine Füllung hat, bei mir beidseitig der Fall, außerdem die Zahnfehlstellung.

Danke für deine Erfahrungen zur Klammerprothese! Man liest so viel Schlechtes darüber aber was du schreibst klingt ja ganz gut. Es wäre zumindest schnell und günstig. Die Optik stört mich ja nicht, aber dieses Kratzen auf den Zähnen hatte ich mir ziemlich übel vorgestellt. Mit der Gaumenplatte könnte es schwierig werden durch meinen starken Würgereflex aber beim Frontzahn geht die ja normal nicht soo weit nach hinten. Hoff ich. Vielleicht ist das ja doch keine so schlechte Idee, wenigstens bis alles verheilt ist und eine andere Lösung gefunden werden kann.

Gruß
 
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30.08.18
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Implantate finde ich auch zu überdenken. Ein Implantat ist auch ein Störfelder, ein Fremdkörper. Ich meinerseits würde kein Implantat machen. Das darf zum Glück jeder für sich selbst fühlen und entscheiden.
 
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12.10.18
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ein implantat ist sehr teuer.
"Dennoch können pro Zahnimplantat von einem Schneidezahn zwischen 1800 und 3000 Euro anfallen, die der Patient als Eigenanteil stemmen muss. "
https://www.kosten-beim-zahnarzt.de/zahnimplantat-kosten.html

außerdem gibt es auch dabei rel. oft komplikationen und eine wesentlich kürzere haltbarkeit als oft propagiert. offiziell sind nach 10 jahren noch 90 % funktionstüchtig ( wenn man zu den 10 % gehört, hat man viel geld in den sand gesetzt), aber das sind angaben derer, die mit implanten viel geld verdienen, also nicht unbedingt glaubwürdig. es gibt auch andere aussagen:

"Gutachter Wolfgang Kirchhoff, Zahnarzt aus Marburg, sagt: „40 Prozent aller Implantate sind mit Komplikationen behaftet.“ "
https://www.test.de/Zahnimplantate-Das-sollten-Sie-wissen-1736013-2736013/


ob das eine gute alternative ist, weiß ich nicht,

https://kieferorthopaede-vonrom.de/alternative-zu-zahnimplantat/

klingt aber interessant und wie weit und schnell zähne bei erwachsenen noch nach vorn oder hinten rutschen können, hab ich bei mir in den letzten 3 jahren ganz ohne manipulationen an den zähnen feststellen können.
aber auch, daß schon extrem lockere zähne (bei mir ein oberer schneidezahn) wieder rel. fest im kiefer sitzen können, wenn man sich nicht auf die zahnärzte verläßt, sondern selbst geeignete maßnahmen ergreift, wobei dann auch bis dahin therapieresistente entzündungen , zahnschmerzen, zahndefekte, zahnfleishcbluten usw usw ohne jede zahnarztbehandlung komplett aufhören.

lg
sunny
 
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20.03.09
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Hallo pfotenfreund,

wenn davor und dahinter ein Zahn ist, dann gibt es keinen Grund, der gegen eine Valplastprothese spricht. Der Abdruck muss gut gemacht sein. Bei mir musste kaum korrigiert werden, also geschliffen. Das Ding sitzt perfekt seit Anfang an.

Ich hab auch ausser dem einen Zahnarzt hier noch keinen erlebt, der diese Prothese nicht schlecht redet. Bin echt froh, dass ich die habe.

Es ist Deine Entscheidung und er ist der Dienstleister ... wenn Du willst, dass der Zahn gezogen wird, dann hat er das zu tun. Schlimm, dass die da immer eingreifen wollen. Die wenigsten Zahnärzte kennen sich mit Umweltmedizin aus. Die, die sie kennen, ziehen auch, weil sie wissen, dass Wurzelbehandlung krank machen kann.

Wünsche Dir viel Erfolg,
VG
julisa
 
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02.10.10
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Na ja, ich weiß von einem Zahnarzt, der von einem Patienten verklagt wurde, nachdem er den Zahn auf dessen Wunsch gezogen hat. Der Patient hat Recht bekommen.

Ich würde aber selber schon sicherstellen, dass der Zahn wirklich tot/entzündet ist. Da kann man ja mit DVT ein bisschen mehr sehen. Nur weil soviel Karies dran ist, heißt ja nicht, dass man ihn nicht retten kann (ich meine, ohne Wurzelbehandlung).

Und die Krankenkasse zahlt Valplast nur anteilig, wenn es eine Interimsprothese ist
Warum muss das aber vor dem Zahnziehen geklärt sein? Interimsprothese heißt ja, vorläufig, bis ein Implantat gemacht wird. Da es üblich ist, nach dem Zahnziehen erst ein halbes Jahr zu warten, bis man Implantate macht, muss da meiner Meinung nach gar nichts vorher entschieden sein (scheint mir jedenfalls gar nicht plausibel). Vielleicht sagt der Zahnarzt das nur so. Ich würde mal bei der Kasse anrufen und so tun, als würdest Du später ein Implantat machen wollen. Dann hättest Du die 2 Dinge entkoppelt.
Und wegen Zahnarzt kannst Du ja mal bei Verbänden von Umweltzahnmedizin schauen, die haben ja i.a. mehr Verständnis für die Problematik toter Zähne (aber auch nicht alle, leider). Z.B. Internationale Gesellschaft für Ganzheitliche ZahnMedizin e.V.: Ärzte für ganzheitliche Zahnmedizin

Viele Grüße
 
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12.03.19
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Huhu,

das mit den Implantaten is ja heftig. Das die nicht der Hit sind hatte ich gewusst aber das die Ergebnisse so schlecht sind hätte ich nicht gedacht. Dann sieht es mit Alternativen echt düster aus, eine Brücke möchte ich ja auch nicht.

Wegen der Vitalität, also der Zahn ist wirklich stark karös. Er hat bis vor ein paar Wochen massiv auf Kälte reagiert und jetzt kann ich einen Eiswürfel dran halten und merke nichts, außer ein bischen was ganz oben am Zahnhals. Die Wahrscheinlichkeit das der noch vital ist geht gegen 0 und einen Arzt zu finden der das auch noch glaubt ist fast unmöglich. Ich denke nicht das der noch zu retten ist, also muss er raus.

Heute war der Termin wegen der Valplast, der Arzt hatte den Techniker hergebeten und der hat mir jetzt erklärt warum das bei mir nicht geht. Meine Zähne sind zu klein und zu filigran um da einen festen Gripp zu bekommen. Selbst mit der Klammerprothese wird es eine Herausvorderung. Er macht mir eine Valplast wenn ich darauf bestehe aber Garantie und Nachbearbeitung bekomme ich nicht darauf, weil sie eh innerhalb kürzester Zeit nicht mehr passen wird.

Naja jetzt wird die Klammerprothese gemacht, hilft ja nichts aber sie wird auf jedenfall bis zum ursprünglichen Termin an Donnerstag fertig sein und dann wird gezogen. Ich hoffe die Klammer geht nicht zu hoch auf den Eckzahn, der Zahnhals ist recht empfindlich aber das konnte er mir nicht versprechen. Er meint bei meinem Gebiss muss er jeden Millimeter nutzen den er kriegen kann.

Dafür wird dann Donnerstag auch gleich beim Backenzahn (36) geschaut was da los ist. Da ist ja seid 10 Jahren schon die Füllung raus gefallen und der zwackt auch etwas ab und zu. Dann hab ichs hoffentlich erstmal hinter mir und ich hoffe die Klammern sind nicht zu schlimm und vorallem hoff ich das jetzt nicht wieder irgendwas dazwischen kommt!

Danke für eure Unterstützung. :kiss:

Das kein Zahnarzt ziehen will finde ich schon sehr anstrengend, es ist ja schließlich mein Mund und meine Gesundheit, da muss ich doch selber entscheiden können was damit passiert. Eine Wurzelbehandlung ist ja schließlich auch eine Operation die nicht so schnell getan ist. Einem Zahnarzt musste ich unterschreiben das ich ausdrücklich Keine Wurzelbehandlung will, und das obwohl er den Zahn Nicht gezogen hat. Den Arzt im Nachhinein zu verklagen ist natürlich auch gemein. Die Ärzte haben aber zu mir nie gesagt, "ich darf nicht ziehen" sondern immer "ich will nicht ziehen. Ich könnte den soooo schön machen". Ne danke


Alles Liebe
Pfotenfreund
 
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10.01.04
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Hallo Pfotenfreund,

das ist wirklich eine blöde Situation auch deshalb, weil Dir niemand garantieren kann, daß nun eine Besserung eintritt.

Ich drücke die Daumen, daß die Klammerprothese erst einmal eine gute Lösung ist und daß der 3.6er Zahn soweit ok ist.

Ist bei Dir denn schon einmal ein CT vom Kiefer gemacht worden?

Grüsse,
Oregano
 
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Ach, wirklich viel Besserung erhoffe ich mir gar nicht, ich habe wahrscheinlich schon seid 10 Jahren eine "Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)". Das kam in Folge der kieferortophädischen Behandlung damals (4 Spangen). Meinen Unter- und Kreuzbiss hab ich immernoch, die Zähne sind wieder schief und ich hatte wärend und noch 3 Jahre nach der Behandlung mehrfach Kiefersperren und eingeklemmte Nerven im Kiefergelenk.

Nein ein CT wurde nie gemacht, die Backenzähne wurden auch nicht mit geröngt, zuletzt vor 8 Jahren bei der WeisheitszahnOP. Seid dem schauen alle immer nur noch auf den Schneidezahn, weil der so gruselig aussieht. Da sich die Kiefergelenke in den letzten 5 Jahren langsam erhohlt haben (ich war sogar mal bei der Physio deswegen, Schiene meinte der würde nichts bringen) hab ich mich irgendwie dran gewöhnt. Ich möchte aber schon mal nen ringsrum Bild mit allen Zähnen haben und ich werd auch auf ne Aufbisschiene pochen, vlt hilft es ja doch ein bischen. Leider haben viele Zahnärzte ja gar kein richtiges Röntgengerät mehr und nutzen nurnoch diese kleinen Filmchen zum in den Mund stecken. Das geht bei mir weiter hinten nur leider nicht wegen dem starken Würgereiz. Bei der Zahnklinik krieg ich, wenn ich richtig Druck mache und von starken Schmerzen rede, in 12 Wochen einen Termin zum Röntgen :schock: das hab ich dann gelassen, ich glaube mein jetziger ZA hat auch so ein Gerät, muss ich mal genauer kucken.
 
Themenstarter
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12.03.19
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Hallo zusammen,

so der Zahn ist draußen. Gestern morgen gezogen, ging ganz schnell alles ohne Warten oder drumrumreden. Der Zahn ist auch zum Glück nicht abgebrochen sondern kam als Ganzes raus. Schmerzen hatte ich nicht, auch nicht als die Betäubung aufgehört hat. Ist innerhalb von ein paar Stunden abgeschwollen und ich kann auch schon wieder ziemlich normal essen.

Der 3.6 hat nach Aussage vom ZA nichts. Zumindest hat er nichts finden können, ich denke aufgrund der Fissurenversiegelung muss hier definitiv ein Röntgenbild her irgendwann. Ein MRT wäre vlt auch eine gute Idee wegen der Kiefergelenke.

Soweit ist aber erstmal alles gut. Das einzige Problem ist die Prothese.

Die Klammern gehen auf den 1.4 und 2.4, sind also nicht sichtbar und stören auch nicht. Das Gefühl ist 1:1 wie mit einer Zahnspange, auch weil die Gaumenplatte recht stramm drin sitzt. Zwischen dem künstlichen Zahn und dem Kieferkamm ist allerdings recht viel Luft was Optisch sehr auffällt und ich bleibe mit der Lippe an der oberen Kante vom Zahn hängen. Ich hoffe das wird besser wenn die Prothese aufgefüttert wird. Montag habe ich Termin.

Das andere Problem ist, dass ich mit Prothese um Mund die Backenzähne nicht mehr zusammen bekomme, weil die Schneidezähne aufs Plastik beißen. Also zum Essen muss die Prothese raus sonst kann ich nicht kauen. Das macht auch das Tragen recht anstrengend für den Kiefer aber vlt elongieren die Backenzähne ja ein bischen, das täte dem Kiefer vielleicht ganz gut und auch den Backenzähnen. Das Plastik abschleifen hat der ZA versucht, die Prothese ist an der Stelle schon mega dünn und noch weniger Material und der Zahn bricht ab.

Bei einer Valplast hätte ich vermutlich das selbe Problem, ich werde wahrscheinlich nicht um eine Brücke herumkommen. Durch meinen tiefen Biss sind Prothesen nicht wirklich möglich. Ich werde mal nach einer Marylandbrücke fragen, das ist zwar recht teuer und nicht so gut haltbar aber der Zahnverlust ist geringer. Auf lange Sicht vielleicht trotzdem die beste Lösung? Den Biss zu korrigieren hat man früher schon mit div. Spangen versucht aber recht erfolglos, daher wohl auch die Gelenkprobleme.

Was mich auch stört ist das ich mit der Prothese schnell einen trockenen Mund bekomme und ständig so eine Art Halsweh habe. Aber zumindest ist es beim Sprechen ganz ok und man sieht es nicht gar so sehr wie ohne Prothese.

Ich hoffe das mit der Optik kann Montag gefixt werden, weil so richtig gut fühle ich mich damit nicht und ich hab nächste Woche einen Einstellungstest, da will ich nicht mit wackelnder Prothese oder gar ohne Zahn hin. :schock:

Ansonsten fühle ich mich aber besser als mit dem kaputten Zahn, der OK im Bereich der Backenzähne ist meiner Meinung nach auch schon etwas abgeschwollen und die Lymphknoten am UK links sind auch wieder fast normal. Jetzt noch ausleiten und so und dann ist das hoffentlich wieder gut alles. Vielleicht bleibt der 3.6 jetzt dann auch still, wo die Lymphknoten in dem Bereich nicht mehr drücken.

Nur der Zahnersatz, da muss sich auf Dauer noch was besseres finden.

Alles Liebe :wave:
 
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02.10.10
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Hallo Pfotenfreund,

was für eine Prothese hast Du denn nun drin, die Dir Probleme macht? Ich dachte, Du wolltest Valplast, jetzt hast Du es aber doch nicht?
Da hast Du die Prothese ja ziemlich schnell gekriegt. Ich dachte, man soll immer ein bisschen warten, weil sich der Kiefer am Anfang am stärksten zurückbildet. So dass man nicht sobald unterfüttern muss (wo ich bei Valplast immer noch nicht weiß, wie gut das geht). Oder ist das ein Provisorium?
Na, wenn geschwollene Lymphknoten zurückgehen, war die Entscheidung mit dem ziehen ja auf jeden Fall richtig!

Viele Grüße
 
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