Unsere 5 Schlafphasen

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Unsere 5 Schlafphasen
Auch bei Gesunden Menschen vergeht keine Nacht, in denen sie nicht kurz wach werden, mal abgesehen von Durst oder das Gefühl auf die Toilette zu müssen.
Tatsächlich wachen Erwachsene durchschnittlich 10-30 Mal pro Nacht kurz auf, (oftmals ohne dies zu bemerken) um aber sofort weiter zu schlafen, denn das man innerhalb der Nacht mal „kurz“ wach werden kann/wach wird, ist ganz normal und stört den gesunden Schlafrhythmus eigentlich in keinster Weise.

Und wenn man sich das bewusst macht, das es ganz normal ist, nachts mal aufzuwachen, kommt man womöglich auch schneller wieder in den Schlaf.
Unnötige Gedanken, warum der Schlaf mal wieder vorbei zu sein scheint, fällt dann (idealerweise) einfach weg.
Das sieht jedoch anders aus, wenn eine echte Schlafstörungen vorliegt, denn da gerät beim ständigen wach werden der Schlafrhythmus durcheinander und die fünf Schlafphasen können nicht mehr ungestört aufeinander folgen.

1 Einschlafphase
2 Leichtschlafphase
3 & 4 Tiefschlaf
5 REM-Schlaf

Die 1. Einschlafphase
Hier ist der Schlaf in der ersten Phase noch relativ leicht. Selbst die kleinste Störung kann zum Aufwachen führen. Der Körper entspannt sich zunehmend und die Muskelaktivität verlangsamt sich. Rund die Hälfte der Schlafzeit verbringt der Mensch in der Einschlafphase sowie in der anschließenden Phase oberflächlichen Schlafes.

Die 2. Leichtschlafphase
In dieser Phase kommt der Körper weiter zur Ruhe. Die Atemzüge verringern sich, die Atmung wird tiefer und der Pulsschlag verringert sich. Zudem sinkt auch die Körpertemperatur leicht ab. Diese Schlafphase wird auch als Non-REM-Phase bezeichnet. In diesem Schlafstadium finden kaum Augenbewegung statt. Der Körper schaltet sich langsam auf “Standby”: Die Körpertemperatur und der Blutdruck sinken, die Atemfrequenz und der Herzschlag verlangsamen sich.

3 & 4 Tiefschlafphase
Wird auch als Non-REM-Phase bezeichnet, da in diesem Schlafstadium kaum Augenbewegung stattfindet. Der Körper schaltet sich langsam auf “Standby”: Die Körpertemperatur und der Blutdruck sinken, die Atemfrequenz und der Herzschlag verlangsamen sich. Diese Phase ist physisch und psychisch die erholsamste und somit wohl auch die Wichtigste. Die Muskel-und Hirnaktivität sinkt auf ein Minimum herab, die Herzfrequenz verlangsamt sich weiter und die Körpertemperatur bleibt gesenkt. In diesem Zustand ist es entsprechend schwierig, jemanden wach zu bekommen. Die erste Tiefschlafphase - zu Beginn der Nacht - dauert länger als alle anderen Stadien des Tiefschlafs: etwa eine Stunde. Später verkürzen sich die Tiefschlafphasen immer mehr.

5. REM-Phase (auch Traumschlafphase)
„Rapid Eye Movement“, charakteristisch für diese Phase sind die schnellen Augenbewegungen unter geschlossenen Liedern. Hier wird am intensivsten und längsten geträumt. In dieser Phase ist die Muskulatur komplett entspannt und fast vollständig regungslos.
Durch das Träumen beschleunigt sich unsere Hirnfrequenz in dieser Phase deutlich. Zusätzlich nimmt auch unsere Herzfrequenz zu, und wir atmen nicht mehr langsam und tief wie noch in der Tiefschlafphase, sondern schnell und flach.
Jeder von uns verbringt etwa 2 Stunden jede Nacht mit Träumen, unabhängig davon, ob man sich an die Träume erinnert oder nicht. Warum wir eigentlich Träumen, ist bisher noch nicht wirklich bekannt, aber aufgrund der Traumerzählungen lässt sich vermuten, dass das Träumen viele unbewusste Prozesse anstößt und innere Konflikte verarbeitet.
Im letzten Drittel des Schlafes steigt die Konzentration des Stresshormons Kortisol im Blut an und der Körper bereitet sich darauf vor aufzuwachen.

Interessant finde ich: Ein kompletter Schlafzyklus dauert durchschnittlich 90 bis 110 Minuten, wobei jede Phase zwischen 5 und 15 Minuten andauern kann, diese Schlafphasen verlaufen zyklisch von Phase 1 bis zum REM-Schlaf und beginnen dann wieder von neuem mit Stufe 1. Allerdings hängt die Zeit, die in jeder dieser Schlafphasen verbracht wird auch vom Alter ab.

Gruß ory
 
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