Umstellung der Psyche nach "Beseitigung des Problems"

Ich denke nicht dass es eine generelle Störung in der Synthese vorliegt, mein Zustand war damals begründet (starker Stress, Todesfall, nicht zufrieden etc.)

Ich kann es aushalten wenn es innerhalb der nächsten Wochen aufhört, ich möchte eigentlich nicht wieder beginnen weil ich denke dass ich kein Mangel, sondern Entzug bemerkbar macht.

Hast du Erfahrung mit dem Serotoninentzug? Wenn ja, wie waren die Zeitabstände in Bezug auf Dauer, Beginn etc?

LG
Daniel
 
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Nein, ich habe keinen Entzug mitgemacht. Ich substituiere zur Zeit L -Tryptophan und habe mich informiert.

Deine Schilderung kann ja nur auf Enzug oder einer grundsätzlichen Störung beruhen.

Der Entzug hätte bereits schon nach wenigen Tagen spürbar sein müssen. Eine grundsätzliche Störung macht sich wiederum nach Wochen bemerkbar.

Es ist schwer dieses jetzt herauszuknäulen. Ein Burn-out, was ja letztendlich so eine Art Erschöpfungsdepression ist, kann ja auch von einer Störung der Serotoninsynthese herrühren. Auch wenn Psychologen es gerne andersherum sehen.

Weiterhin können Mängel an B6 und Omega3-Fettsäuren vorhanden sein. Nach längerer hochdosierter Einnahme kann es zu einer Störung im Dopaminhaushalt kommen. Dies gilt es alles zu bedenken.

Herzliche Grüße
Kayen
 
Nachdem was ich bisher gelesen habe, auch in Foren zum Thema Antidepressiva kann es auch (stark) verzögert zu Entzugserscheinungen kommen. Ich denke das ist individuelle davon abhängig wie die basis des patienten ist, wie lange substituiert wurde und mit was.

Es ist aber mühsig zu spekulieren, ich werde weiter ohne leben und nur erneut substituieren wenn es gar nicht mehr geht...

LG
 

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