Themenstarter
- Beitritt
- 08.03.26
- Beiträge
- 8
Hallo zusammen 
Ich bin neu im Forum, noch nicht vertraut mit der Diagnose Histaminintoleranz und würde gerne meinen Weg zur Diagnose beschreiben, in der Hoffnung, dass ihr lieben Menschen mir ggf. bei der Suche des Ursprungs helfen könnt.
Alles begann im April 2025. Zu diesem Zeitpunkt habe ich abgestillt und mein regulärer Menstruationszyklus stellte sich wieder ein. Der Zyklus war regelmäßig, doch meine PMS Symptome waren plötzlich deutlich stärker zu spüren. Ich hatte um den Eisprung bis zur Periode ständig mit Übelkeit und einem Blähbauch zu kämpfen. Zunächst dachte ich, dass dies nun „normal“ sei und mein Körper sich erst neu justieren müsse. Daher wartete ich mit einer weiteren Abklärung meines Befindens ab.
Im September renovierten und sanierten wir das Haus meiner Eltern und zogen Anfang November dort ein. Wie ihr euch sicher vorstellen könnt: der Umbau war anstrengend, stressig und kostete mich unendlich viele Nerven - vor allem mit Kleinkind.
Ab November, nachdem der Stress sehr langsam abflachte, wurden meine Symptome immer stärker. Zunächst nur die Übelkeit, Völlegefühl, Druck im Bauch. Mein Hausarzt verschrieb mir ein PPI, weil er von einer Magenschleimhautentzündung ausging. Den Termin zur Spiegelung hatte ich allerdings erst im Februar.
Ein Termin bei einer Heilpraktikerin mit Blutuntersuchung und Stuhlprobe ergab eine Dysbalance im Darm mit zu vielen E. Coli Bakterien und im Blutbild zu viel oxidativer Stress (Lipidperoxide stark erhöht), Mangel an Magnesium, Kupfer, Zink, D3, zu wenig Coenzym Q10. Die NEMs und das Probiotikum haben keine Besserung gebracht, zum Teil die Symptome verschlimmert.
Hinzu kamen stetig wachsende Ängste, Depressivität und Panikattacken. Ich fühlte mich erschöpft und ausgelaugt. Die Übelkeit blieb und es kamen Kopfschmerzen, extreme Müdigkeit, verschwommenes Sehen, unregelmäßiger Stuhlgang sowie Gewichtsverlust hinzu. Das Unwohlsein nach dem Essen stieg von Mahlzeit zu Mahlzeit.
Ich verlies zeitweise nicht mehr das Haus. Meine ohnehin schon vorhandene Emetophobie (Angst vor dem Erbrechen) steigerte sich dadurch ins unermessliche.
Die Magenspiegelung im Februar ergab keinerlei Auffälligkeiten und der Gastroenterologe schob es auf den Stress. Er erwähnte jedoch in einem Nebensatz, dass es auch eine Histamin Unverträglichkeit sein könne und riet mir „probeweise“ („es könne nicht schaden“) histaminreiche Lebensmittel wegzulassen.
Nun lasse ich seit knapp 1 Woche histaminreiche Lebensmittel weg und merke, dass mich die neue Situation zusätzlich stresst. (Essen war für mich bislang immer ein Regulator in stressigen Situationen.)
Trotz des Auslassens mache ich die Erfahrung, dass die Symptome weiterhin unterschwellig noch vorhanden sind.
Leider bin ich seit Januar arbeitsunfähig und möchte unbedingt wieder zurück zur Arbeit und am Leben teilnehmen - für mich und für meiner Familie!
Ich habe diese Woche einen Hormonstatus machen lassen, nächste Woche bekomme ich ein Kopf-MRT.
Darüber hinaus habe ich nun überlegt NEMs einzunehmen wie bspw. Quercetin, Vitamin C, Vitamin B6
Habt ihr Tipps, welche NEMs mir bei Histaminintoleranz helfen könnten, um den Abbau zu fördern? Hilft Mariendistel?
Zudem möchte ich meinen Darm mit Probiotika, welche mit HIT verträglich sind, aufbauen.
Was glaubt ihr, woran könnte die neu aufgetretene Unverträglichkeit liegen? Was könnte ich dagegen tun?
Ich bin total verzweifelt…
Viele Grüße
Claudi@
Ich bin neu im Forum, noch nicht vertraut mit der Diagnose Histaminintoleranz und würde gerne meinen Weg zur Diagnose beschreiben, in der Hoffnung, dass ihr lieben Menschen mir ggf. bei der Suche des Ursprungs helfen könnt.
Alles begann im April 2025. Zu diesem Zeitpunkt habe ich abgestillt und mein regulärer Menstruationszyklus stellte sich wieder ein. Der Zyklus war regelmäßig, doch meine PMS Symptome waren plötzlich deutlich stärker zu spüren. Ich hatte um den Eisprung bis zur Periode ständig mit Übelkeit und einem Blähbauch zu kämpfen. Zunächst dachte ich, dass dies nun „normal“ sei und mein Körper sich erst neu justieren müsse. Daher wartete ich mit einer weiteren Abklärung meines Befindens ab.
Im September renovierten und sanierten wir das Haus meiner Eltern und zogen Anfang November dort ein. Wie ihr euch sicher vorstellen könnt: der Umbau war anstrengend, stressig und kostete mich unendlich viele Nerven - vor allem mit Kleinkind.
Ab November, nachdem der Stress sehr langsam abflachte, wurden meine Symptome immer stärker. Zunächst nur die Übelkeit, Völlegefühl, Druck im Bauch. Mein Hausarzt verschrieb mir ein PPI, weil er von einer Magenschleimhautentzündung ausging. Den Termin zur Spiegelung hatte ich allerdings erst im Februar.
Ein Termin bei einer Heilpraktikerin mit Blutuntersuchung und Stuhlprobe ergab eine Dysbalance im Darm mit zu vielen E. Coli Bakterien und im Blutbild zu viel oxidativer Stress (Lipidperoxide stark erhöht), Mangel an Magnesium, Kupfer, Zink, D3, zu wenig Coenzym Q10. Die NEMs und das Probiotikum haben keine Besserung gebracht, zum Teil die Symptome verschlimmert.
Hinzu kamen stetig wachsende Ängste, Depressivität und Panikattacken. Ich fühlte mich erschöpft und ausgelaugt. Die Übelkeit blieb und es kamen Kopfschmerzen, extreme Müdigkeit, verschwommenes Sehen, unregelmäßiger Stuhlgang sowie Gewichtsverlust hinzu. Das Unwohlsein nach dem Essen stieg von Mahlzeit zu Mahlzeit.
Ich verlies zeitweise nicht mehr das Haus. Meine ohnehin schon vorhandene Emetophobie (Angst vor dem Erbrechen) steigerte sich dadurch ins unermessliche.
Die Magenspiegelung im Februar ergab keinerlei Auffälligkeiten und der Gastroenterologe schob es auf den Stress. Er erwähnte jedoch in einem Nebensatz, dass es auch eine Histamin Unverträglichkeit sein könne und riet mir „probeweise“ („es könne nicht schaden“) histaminreiche Lebensmittel wegzulassen.
Nun lasse ich seit knapp 1 Woche histaminreiche Lebensmittel weg und merke, dass mich die neue Situation zusätzlich stresst. (Essen war für mich bislang immer ein Regulator in stressigen Situationen.)
Trotz des Auslassens mache ich die Erfahrung, dass die Symptome weiterhin unterschwellig noch vorhanden sind.
Leider bin ich seit Januar arbeitsunfähig und möchte unbedingt wieder zurück zur Arbeit und am Leben teilnehmen - für mich und für meiner Familie!
Ich habe diese Woche einen Hormonstatus machen lassen, nächste Woche bekomme ich ein Kopf-MRT.
Darüber hinaus habe ich nun überlegt NEMs einzunehmen wie bspw. Quercetin, Vitamin C, Vitamin B6
Habt ihr Tipps, welche NEMs mir bei Histaminintoleranz helfen könnten, um den Abbau zu fördern? Hilft Mariendistel?
Zudem möchte ich meinen Darm mit Probiotika, welche mit HIT verträglich sind, aufbauen.
Was glaubt ihr, woran könnte die neu aufgetretene Unverträglichkeit liegen? Was könnte ich dagegen tun?
Ich bin total verzweifelt…
Viele Grüße
Claudi@