Total paradoxe Auswirkungen

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Hey Leute.

Da es für mich kein "Problem" darstellt, passt das Thema aus meiner Sicht nicht nach "was könnte mein Problem sein" Ich habe auch nicht das Bedürfnis, an den genannten Dingen etwas ändern zu wollen. Mich würde einfach nur interessieren, was ihr dazu sagt, ob ihr ähnliches kennt usw. vielleicht sind solche Auswirkungen ja auch ganz normal und ich weiß es nur nicht!

Eine Eigenbluttherapie beispielsweise, dient ja dazu das Immunsystem zu stärken. Bei mir war es genau anders herum. Nach der zweiten Behandlung war mein Immunsystem total (wirklich total!) im Eimer. Ich werde sonst wirklich nie krank. Höchstens 1x im Jahr ein Bisschen Halskratzen oder sowas, wenn überhaupt. Aber nach der zweiten Behandlung hat es mich total erwischt. Ganze 4 Wochen schleppte ich einen tief sitzenden Husten mit mir herum, der auch mit Medikamenten nur schwer weg ging und insgesamt 8 Wochen dauerte, bis er wirklich zu 100% weg war. Ist es normal, dass bei einer Eigenbluttherapie das Immunsystem schwächer, anstatt stärker wird?

Neulich war mir morgends nach dem Aufstehen schwindelig, ich hatte Konzentrationsprobleme und auch leicht Probleme mit dem Sehen. Bei der Arbeit habe ich meinen BZ gemessen (ich bin nicht Diabetiker) und hatte einen Nüchternwert von 114. Daraufhin habe ich einen Kaffee mit sehr zuckerhaltigem Milchpulver getrunken und mein BZ ging davon runter! Meines Wissens lässt Zucker doch den BZ steigen, anstatt sinken. Oder lag das dann wohl eher am Kaffe (Blutverdünnung) dass mein BZ gesunken ist?

Noch ein eigenartiges Beispiel. Wenn ich viel und häufig esse, (egal was) dann nehme ich ab. Hingegen wenn ich mich normal und gesund ernähre (also keine Diät, aber auch nicht zu ungesund) dann nehme ich zu! Mein Gedanke war, dass es vielleicht mit dem Stoffwechsel zu tun hat, dieser einfach langsamer wird, wenn ich von oft viel essen auf regelmäßig normal essen umsteige. Sonst würde mir keine Begründung einfallen, warum ich bei viel Essen abnehme und hingegen bei normaler Ernährung zunehme. Und das auch nicht jeweils langsam und konstant, sondern von einem Tag auf den anderen merkbar.

Ich habe noch ein paar so paradoxe Beispiele auf Lager, aber ich denke das reicht fürs erste Mal.

Was meint ihr zu den Beispielen? lg Blue.
 

Balsam

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Das ist ja spannend:lachen2:

Ich kenne ein Homöopathikum, dass heißt "Mittel der großen Widersprüche und paradoxen Symptomatik"

Ignatia C30 1x 5 Globuli pro Tag

Vielleicht wollte dieses ja zu Dir finden:wave:
 
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Hallo Bulablue,

ich finde da gar nichts spannend, ich denke eher, es ist höchste Zeit ein paar wichtige Dinge zu überdenken.....Dein Immunsystem ist offensichtlich arg strapaziert und Deine Ernährung bringt den Stoffwechsel in Schwierigkeiten.....

Du schreibst von "viel Essen " und dann wieder von "normaler Ernährung"....und das Du von " normal und gesund " zunimmst....

Für mich gibt es seit einiger Zeit kein " normal und gesund" mehr....was heute bei den meisten als normale Ernährung gilt, ist oft höchst ungesund. Für mich war es so. Ich habe Probleme mit "normalem" Essen....davon werde ich ganz schnell krank. Ich habe Nahrungsmittelunverträglichkeiten und allergische Reaktionen auf bestimmte Speisen oder Stoffe in ihnen. Davon nehme ich zu , auch mal schnell bis 2 Kilo über Nacht.....und Ursache könnte eine "normale" Mahlzeit gewesen sein...Brot , Milchprodukte , Gemüse mit "Gewürzmischung" , Andickung aus viel Chemie...Wurstwaren .....

Also , was isst Du konkret und wann treten Probleme auf ? Da musst Du Dich schon etwas beobachten und versuchen, ZUsammenhänge heraus zu bekommen...

Verdächtig sind: Milch und MIlchprodukte
Brot und Getreide
Fruchtzucker (natürlich) und Glukosesirup- Zuckerstoffe -also alle
Zuckersiruparten aus Mais und Weizen hergestellt .

Schau DIch doch bitte im Wiki um...da stehen Infos zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

LG K.
 

ory

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hallo Bulablue,

was mich "einkleinwenig" irritiert ist:
Da es für mich kein "Problem" darstellt, passt das Thema aus meiner Sicht nicht nach "was könnte mein Problem sein" Ich habe auch nicht das Bedürfnis, an den genannten Dingen etwas ändern zu wollen. Mich würde einfach nur interessieren, was ihr dazu sagt, ob ihr ähnliches kennt usw. vielleicht sind solche Auswirkungen ja auch ganz normal und ich weiß es nur nicht!

was wäre wenn "solche auswirkungen" wirkliche auswirkungen haben :confused:
eine eigenbluttherapie um das immunsystem zu unterstützen obwohl das immunsystem gut funktioniert ,
Ich werde sonst wirklich nie krank
lässt man sich doch nicht einfach mal so machen .:confused:


lg ory
 

Balsam

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Viele lange Zeit oder immer als Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Allergie verkannte Symptome sind auch auf die Schilddrüse, bzw deren Unterfunktion zurückzuführen.

Der Hausarzt untersucht TSH und TPO, und idealerweise auch die freien Werte. TSH muß man als Patient auch immer selber im Auge behalten.

Ich höre immer "An der Schilddrüse liegst nicht!" oder "Alles ok!"
und dann zeigt sich das die alten Grenzwerte und nicht die neuen genutzt wurden. Neue TSH Grenzwerte: 0,3-2,5!

Ein TSH über 2,5 insbesondere zusammen mit typischen Symptomen der SD-Unterfunktion wie Gewichtszunahme, Frieren, Unkonzentriertkeit, Langsamkeit, Libidoverlust oder Magen-Darm-Störungen, Blähungen, Verstopfungen, Ziegen und Schmerzen unten links. Manchmal sogar häufige Zystenbildungen! Regelveränderungen, Unfruchtbralkeit, Fehlgeburt. Tinitus, Schwerhörigkeit, Heiserkeit, zuniedrige Körpertemperatur, zugeschwollene kleine Augen, wenig Haare außen an den Augenbrauen.

Aber insbesondere im fortgeschrittenen Alter hat man vielleicht nur eines dieser potentiellen Symptome. Daher wird es meist nicht oder erst spät diagnostiziert.

Da muß man als Patient selber drauf achten und den Arzt bitten, darauf zu schauen. Selbst dann kann es noch einige Zeit und Ärztewechsel dauern bis einem die erforderliche Therapie zuteil wird.
 
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01.06.10
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Hallo Balsam,

ich freue mich, das Dir damals so schnell geholfen werden konnte....aber diesen Text schreibst Du nun Jedem....vielleicht trifft es ja auch manchmal zu?

Es kann aber auch genauso gerade umgekehrt herum sein. Die Hormone im Körper unterliegen komplizierten Rückkoppelungsmechanismen....da wird durch andauernde Reaktionen im Bauch auch letztendlich der TSH beeinflusst.

Meine Nahrungsmittelintoleranzen sind von Natur her ganz normal....Laktoseintoleranz ist genetisch bedingt und eigentlich der häufigste Fall bei den Menschen weltweit gesehen. Krank wird man dadurch erst, wenn in fast allen irgendwie bearbeiteten Lebensmitteln auch Milchpulver oder "Zuckerstoffe" ( Wurst z.B. ) drin sind ....oder Milch und Joghurt angepriesen werden, um Calziumdefizite aufzufüllen , die vermutlich genau wegen dem übermäßigen Verzehr derselben entstanden sind...so , ist nur ein Beispiel , an was ich aber oft denke. Fructoseintoleranz dito....


Viele lange Zeit oder immer als Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Allergie verkannte Symptome sind auch auf die Schilddrüse, bzw deren Unterfunktion zurückzuführen.


.

Andersherum wird natürlich auch ein Schuh drauss, eine träge Schilddrüse wirkt bremsend auf die Verdauung ...wer sicher sein will, testet doch bloß mal für 1-2 Wochen das Weglassen üblicher Verdächtiger....
 
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Balsam

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Das Weglassen einzelner Nahrungsbausteine ist ein probates Mittel das Symptom zu bekämpfen. Denn die eigentliche Ursache ist, wenn es die SD ist, daran dass jede einzelne Körperzelle zu langsam oder unvollständig arbeitet.

Die Darmzotten resorbieren nur "die Hälfte", die Leber macht nur die Halfte Galenflüssigkeit, also kann auch nur die halbe Fett emulgiert werden...Fettstühle sind die Folge. Die Bauchspeicheldrüse stellt weniger Insulin her...es kommt also zuwnig Zucker aus dem Blut ins Gewebe, zu den Nerven, die werden langsam und man wird mehr und mehr "dement" (reversibel gottseidank bis zu einem gewissen Grad). Die Magen-Belegzellen produzieren zuwenig Salzsäure, dadurch werden die Proteien nicht ordentlich denaturiert...die Verdauung verzögert sich, wird unvollständig...Enzyme wie Amylase oder Maltase werden zu wenig produziert...da merkt man dann dass man mit Getreide Schwierigkeiten hat...welche Unverträglichkeitn ergeben sich daraus?...Pepsin wird weniger produziert..also wieder Schwierigkeiten mit dem Eiweißverdau...also spürt man wenn ich weniger Eiweiß essen werden die Beschwerden geringer...usw usw

Was ich damit sagen will...wenn so ein ünergeordneter Aufpasser (Schilddrüse) nicht funktioniert, dann leiden alle Zellen darunter...und irgendwann kann man gar nix mehr essen..nur noch hydrolysierte Aminosäuren in einer Boullion ohne Fett.

Das ganze unverdaute Fett lagert sich dann an den Gefäßwänden ab und macht erstmal Artheriosklerose...Demenz und Herzinfarktrisiko steigen....man stirbt dann nicht direkt an der Schilddrüse sondern an einem der vielen verschiedenen Symptome.

Stimmt, immer jüngere Frauen (und einige Männer) bekommen Hashimoto. Der übermäßige Jodzusatz in der Tiermast ist sicher mit eine Ursache. Das sehe ich genauso, wiederspricht meiner Einschätzung in keinster Weise. ich wollte nur aufzeigen dass eine Frau spätestens ab 45 ihre Schilddrüse untersuchen lassen sollte, insbesondere wenn sie unter Verdauungsstörungen leidet, depressiv oder zu langsam für diese Welt geworden ist.
 
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