Start einer Initiative zur Erhebung des Corona-Immunitätsstatus

Themenstarter
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Ich bin da gerade drübergestolpert bei den Nachdenkseiten und denke das könnte interessant sein für diejenigen, die eh mit dem Gedanken spielen einen LTT auf Corona zu machen.

Müsste mir das aber auch noch in Ruhe durchlesen, aber so geht die Information erst mal nicht verloren.

Mit der neuen Bürgerinitiative „Evidenz der Vernunft“, die das Ziel hat, den Immunitätsstatus in breiteren Teilen der Bevölkerung zu überprüfen, will Dr. med. Elke Austenat gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen möchte sie anhand des Immunitätsstatus überprüfen, wie viele Menschen bereits eine Immunität erreicht haben. Damit will sie klären, ob die derzeit massiv betriebene Impfkampagne überhaupt erforderlich ist. Zum anderen möchte sie dafür sorgen, dass den Menschen die Angst genommen wird. Es wird vermutet, dass sehr viele Menschen Corona bereits durchgemacht haben – also im Neusprech „symptomlos erkrankt“ waren. Diese Menschen wissen nicht, dass ihr Immunsystem völlig ausreichend war, der Krankheit zu widerstehen. Ein derartiges Wissen würde aber vielen die Angst vor der Krankheit nehmen, die in breiten Teilen der Bevölkerung emotional mit der schwarzen Pest gleichgesetzt wird.


Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=75467
 
wundermittel
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Interessant ist, dass man über diese Initiative zu einem Immunitätsnachweis kommen kann, falls man einen positiven Test (vermutlich LTT oder Ak) hat.


Immunitätsbescheinigung​

Unter dem Strich ist das einzige was zählt, der Beweis, man ist immun.​

Normalerweise wird diese Bestätigung, nachdem das Laborergebnis vorliegt, vom behandelnden Arzt ausgestellt. Aber, auch das ist uns bekannt, dass nicht alle Ärzte, aus welchen Gründen auch immer, sich der rational sachlichen Medizin verpflichtet fühlen.
Wer also Problem beim Zertifizieren seiner Immunität hat, kann diese Zertifizierung bei uns beantragen. Erfahrene Ärzte werden diese vornehmen.


Voraussetzungen dafür sind:​

1. Übersendung der Original-Laborbefunde per Mail an die Mail [email protected]
2. Schriftliche Einwilligungserklärung, dass der beauftragte Arzt (Vordruck wird bei Anforderung übersandt) berechtigt, das Laborergebnis beim untersuchenden Labor nachfragen können, ob der Test dort auch wirklich erhoben wurde. Diese Möglichkeit der Überprüfung ist leider in diesen wirren Zeiten von Lüge, Fake, gezielter Verdrehung und böswilliger Unterstellung im Interesse der Beteiligten geboten. Es ist nicht hilfreich, wenn Behörden an der Echtheit des Zertifikates Zweifel haben.
Wobei man auch hier manipulieren kann, indem man Blut eines Corona Genesenen ans IMD unter eigenem Namen schickt und damit den LTT machen lässt.
 
regulat-pro-immune

Kate

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Erstmal: Danke sehr für den interessanten Fund und das Teilen hier.

Wobei man auch hier manipulieren kann, indem man Blut eines Corona Genesenen ans IMD unter eigenem Namen schickt und damit den LTT machen lässt.
Das wäre aber zumindest ein ziemlicher logistischer Aufwand. Bestellt man den Kurier in die Arztpraxis und der Arzt verpackt alles, müsste dieser mitspielen und würde sich strafbar machen.

Nachdem ich bisher auf diesem Stand war

... und das ziemlich ärgerlich finde, erzählte mir gerade vorhin eine Freundin am Telefon, sie hätte von jemandem gehört, der einen auf AKs basierenden "Immunitätsnachweis" von einem Arzt bekam. Frage wäre auch, ob der Arzt Ärger bekommt, wenn offiziell der Nachweis unter diesen Bedingungen nicht erstellt werden darf.

Auf jeden Fall ist Bewegung drin und das finde ich gut :)

Gruß
Kate
 
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Bestellt man den Kurier in die Arztpraxis und der Arzt verpackt alles, müsste dieser mitspielen und würde sich strafbar machen.
Ich bestelle den Kurier immer nach Hause. Das würde schon gehen, würde ich aber auch nicht machen, da ich nicht lüge.

Frage wäre auch, ob der Arzt Ärger bekommt, wenn offiziell der Nachweis unter diesen Bedingungen nicht erstellt werden darf.
Naja, das ist dann nicht das Problem des Patienten. Man muss aber auch erst mal positiv sein, so wahrscheinlich ist das ja nicht.
 
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UK hat eine große Antikörperstudie gestartet.

Ziel ist es zu schauen, wie sich natürl. "Immunität" (Antikörperbildung) entwickelt. (Ob AKs ja/nein...)

Jeder mit pos. PCR bekommt die Möglichkeit mitzumachen und bekommt auf Wunsch 2 Heim Antikörpertests zugeschickt (ein Opt-In).

Pro Tag sind bis zu 8.000 Personen (>18 Jahre) geplant.

Der erste Test soll so schnell wie möglich gemacht werden.

Der zweite 28 Tage nach pos. PCR.


Hier die offizielle UK Gov Seite:


Lt. Dr. Campbell soll der Test zwischen "Impfantikörpern" (Spikeprotein AKs) und "Infektantikörpern")(ergänzend zu Spike auch Nucleopepsid, E-Protein...) und jeweils igGs und igMs unterscheiden.

So lese ich das auf der offiziellen Seite nicht raus (hab aber nur oberflächlich gesucht).

Wenn es tatsächlich in der Form gemacht wird, bin ich schon sehr auf die Ergebnisse gespannt.

Ich werde mir einen Reminder auf Mitte Okt. setzen - zu dem Zeitpunkt sollten erste Ergebnisse da sein.

lg togi
 
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Eigentlich sagt aber doch die Tatsache schon viel, dass da bisher nix passiert ist und eigentlich sollte es obligatorisch sein, JEDEN Impfling vor dem Einspritzen experimenteller Gen-Giftmixturen erstmal darauf zu testen... Das Unterlassen desselben empfinde ich als kriminell. Zumal das "draufimpfen" bei vorhandener Immunität weitere Risiken birgt.
 
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Jeder mit pos. PCR bekommt die Möglichkeit mitzumachen und bekommt auf Wunsch 2 Heim Antikörpertests zugeschickt (ein Opt-In).
Wichtiger erschiene es mir, wenn stichprobenmäßig auch in der Bevölkerung ohne positiven PCR-Test der Immunstatus erhoben würde, um die Lage der Immunität des Volkes festzustellen. Vor einer neuen Booster-Impfung sollte das selbstverständlich sein.
Interessant, dass offenbar zwischen natürlich erworbener und Impf-Immunität unterschieden werden kann. Ich bin geimpft, habe aber bereits im Frühjahr 2020 eine beginnende Grippe mit CDL abgefangen, die evtl. Covid gewesen sein könnte. Ob das der Fall war, würde mich schon interessieren.
 
regulat-pro-immune
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Wichtiger erschiene es mir, wenn stichprobenmäßig auch in der Bevölkerung ohne positiven PCR-Test der Immunstatus erhoben würde, um die Lage der Immunität des Volkes festzustellen. Vor einer neuen Booster-Impfung sollte das selbstverständlich sein.
Das fände ich auch gut !

Gibt es denn überhaupt erprobte Tests auf Antikörper wie z.B. diesen, die man selbst durchführen kann?:
...

NeutrobodyPlex – NMI entwickelt Testsystem zur Überwachung des Immunstatus nach Corona-Infektion

27.4.2021
Am NMI Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut in Reutlingen entwickelte die Forschungsgruppe um Prof. Dr. Ulrich Rothbauer einen Nanobody, mit dem sich eine schützende (neutralisierende) Immunantwort nach einer SARS-CoV-2-Infektion bzw. -Impfung nachweisen lässt. Anwendung findet der Nanobody NM1267 bereits in dem Testsystem NeutrobodyPlexTM. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler veröffentlichten ihre Studienergebnisse heute in der Fachzeitschrift EMBO Reports. ...


Grüsse,
Oregano
 

Kate

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Dieses Setting
Jeder mit pos. PCR bekommt die Möglichkeit mitzumachen und bekommt auf Wunsch 2 Heim Antikörpertests zugeschickt (ein Opt-In).
... finde ich auch unbefriedigend und sehe es so:
Wichtiger erschiene es mir, wenn stichprobenmäßig auch in der Bevölkerung ohne positiven PCR-Test der Immunstatus erhoben würde,...

Es ist ja völlig unklar, wie viele von uns schon "still gefeit" sind.

Bei mir ginge es genau darum, ich habe nicht mal eine einzelne, bestimmte Zeitspanne in Verdacht (kommt ja immer mal wieder vor, dass man/frau aus welchen Gründen auch immer nicht ganz fit ist). Ich plane weiterhin den Test vom imd und werde auf den linken Seite wohl fast alle Kreuzchen machen (außer bei IgA). Bin aber noch nicht ganz fertig mit der Recherche (gibt ja auch anderes, worum man sich kümmern muss). Schade, dass man so einen Test im Rahmen einer Studie nicht bezahlt bekommt, ich würde auch x Fragebögen gewissenhaft ausfüllen dafür.

Gruß
Kate
 
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Hat inzwischen mal jemand den LTT machen lassen? Ich werde es vermutlich in den nächsten 1-2 Wochen machen lassen.
 

Kate

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Hallo Grantler
Hat inzwischen mal jemand den LTT machen lassen?
Ja, samt Antikörpern (habe auf dem Anforderungsbogen links alles angekreuzt außer IgM und PCR). Das Ergebnis ist negativ. (Die Antikörper auch, bis auf die IgGs auf zwei endemische Coronaviren, mit denen nach einigen Studien ein etwas geringeres Risiko für einen schweren Verlauf einhergeht, Literatur wird im Befund genannt.)

Gruß
Kate

EDIT
Ich habe zu meinem Ergebnis einen Thread neu eröffnet:
 
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Grantler schrieb: Mit der neuen Bürgerinitiative „Evidenz der Vernunft“, die das Ziel hat, den Immunitätsstatus in breiteren Teilen der Bevölkerung zu überprüfen, will Dr. med. Elke Austenat [...] anhand des Immunitätsstatus überprüfen, wie viele Menschen bereits eine Immunität erreicht haben. Damit will sie klären, ob die derzeit massiv betriebene Impfkampagne überhaupt erforderlich ist. Zum anderen möchte sie dafür sorgen, dass den Menschen die Angst genommen wird.
Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=75467

Ist das evtl. diejenige Ärztin?
Laurianna schrieb: Weil's gerade passt:
Razzia in Berlin: Ärztin soll im großen Stil Impfpässe gefälscht haben

Ich habe die komplette Meldung zur Razzia am Vortag extra nochmal aus dem alten Newsticker rausgesucht (27.1.2022 13:31 Uhr):
+++ 13:31 Razzia in Berlin: Ärztin soll im großen Stil Impfpässe gefälscht haben +++
Polizei und Staatsanwaltschaft in Berlin sind zu einer Razzia bei einer 77-jährigen Ärztin wegen mutmaßlicher Impfpassfälschung angerückt. Nach Angaben der Ermittler steht die Medizinerin aus dem Stadtteil Wilmersdorf im Verdacht, gegen Zahlung von jeweils mindestens 180 Euro zahlreiche falsche Impfbescheinigungen in Impfpässe eingetragen zu haben. Mit diesen konnten sich Ungeimpfte dann digitale Impfzertifikate erschleichen. Wie Polizei und Generalstaatsanwaltschaft in der Hauptstadt weiter mitteilen, erstrecken sich die Ermittlungen auch auf eine mögliche Verbindung der Frau "ins Milieu der organisierten Kriminalität". Am Mittwoch durchsuchten Einsatzkräfte die Praxis und die Privaträume der Beschuldigten. Dabei beschlagnahmten sie Beweismittel, darunter auch mutmaßlich gefälschte Aufkleber mit Chargennummern.
Zur Razzia - geradezu grausig die meisten Kommentare hier:
(.1.)
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Über Elke Austenat in symptome.ch:
(.1.) (.2.) (.3.) (.4.) (.5.) (.6.) (.7.)
Über Elke Austenat im Netz:
(.1.) (.2.) (.3.) (.4.) (.5.) (.6.) (.9.) (.10.) (.11.) (.12.)
 
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Ist das evtl. diejenige Ärztin?
Das könnte evtl. sein, auch wenn sie lt. Wikipedia erst 76 Jahre ist.

Dass hier gegen 180 € Impfpässe gefälscht wurden, glaube ich dann aber nicht. Eher wurde von dem Geld ein LTT gemacht und im Falle des positiven Tests eine Immunität bescheinigt. (was dann medizinisch auch vermutlich korrekt wäre)
 
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Dazu die weitere Berichterstattung (APOTHEKE ADHOC 05.01.2022 Seite 1, Seite 2, Seite 3):
Dr. Elke Austenat hat eigentlich eine durch und durch beachtenswerte Vita: Die Ost-Berlinerin ist promovierte Internistin, saß in der DDR wegen versuchter Republikflucht zwei Jahre in politischer Haft, wurde von der Bundesrepublik freigekauft und eröffnete 1985 in West-Berlin die erste teilstationäre Diabetesklinik in Deutschland, die sie bis 2007 leitete. Parallel war sie von 1994 bis 2006 Chefredakteurin des Fachmagazins „Diabetes Heute“ – ihr stellvertretender Chefredakteur war ab 2001 ausgerechnet Günter Schabowski. Im Lauf ihrer medizinischen Karriere erhielt sie zahlreiche Preise, darunter den Johann-Gottlieb-Fichte-Preis der Humboldt-Universität Berlin. Sie steht also, so könnte man annehmen, fest auf dem Boden des wissenschaftlichen Mainstreams.

Doch das hat sich anscheinend mit der Corona-Pandemie geändert. [...]

Ihr Ansatz: Sie geht davon aus, dass ein großer Teil der Bevölkerung aufgrund einer unbemerkten Durchseuchung bereits immun ist, und will das mit einer Studie in Eigenregie nachweisen.
Vor diesen Bescheinigungen warnt nun die LAK Rheinland-Pfalz ihre Mitglieder: „Insbesondere scheint problematisch, dass wohl einige Apotheken diese Immunitätszertifikate als Grundlage für die Erstellung eines EU-Covid-Genesenennachweises verwenden, was gemäß § 23 Nr. 5 Covid-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) nicht zulässig ist“, so das von Geschäftsführer Dr. Tilman Scheinert unterschriebene Rundschreiben. [...] „Weiterhin wird interessierten Kreisen dort ein Dokument zum Download zur Verfügung gestellt, mit dessen Vorlage Apotheken dazu gebracht werden sollen, ein Genesenenzertifikat widerrechtlich auszustellen, insbesondere durch Hinweis auf ein vermeintliches Haftungsrisiko der Apotheken.“

APOTHEKE ADHOC 8.2.2022 (Seite 1, Seite 2):
Ausgangspunkt sei dabei eine Firma im Oberallgäu gewesen. Nachdem ein dortiger Mitarbeiter versucht hatte, mit einer Bescheinigung von „Evidenz der Vernunft“ zu belegen, dass er sich nicht gegen Corona impfen lassen muss, erkundigte sich das Unternehmen beim Gesundheitsamt. Dessen Antwort war klar und es meldete den Fall an die Regierung von Schwaben, das ihn wiederum an das StMGP weitermeldete. [...] Also hat das Ministerium weitere Behörden eingeschaltet: „Aufgrund der fehlenden Rechtskonformität des Angebots der Seite wurde die Angelegenheit durch das StGMP an das Land Berlin weitergegeben, wo laut Impressum der Firmensitz der Seite zu verorten ist.“ Und nicht nur das: Das StGMP hat nach eigenen Angaben auch das bayerische Justizministerium und die lokalen Strafverfolgungsbehörden eingeschaltet sowie die Bayerische Apothekerkammer und die Bundesapothekerkammer über die Vorgänge informiert. Ob bei den Behörden bereits Ermittlungen eingeleitet wurden, kann das Ministerium auf Anfrage noch nicht bestätigen.
 
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minon, du kennst ja auch schon seit 2009 die interne Regel, dass Zitate nicht den eigenen Beitrag ersetzen sollten, und auch nicht können.
Was ist deine Meinung dazu?
Und im Zusammenhang mit dem Thema hier überhaupt?
Meinst du nicht auch, dass eine moderne Katastrophenwissenschaft im Katastrophenmanagement einer Infektionskatastrophe von Anfang an den Immunitätsstatus möglichst vieler Menschen repräsentativ erfassen sollte? Ohne wenn und aber?
Und dass alles andere nicht Katastrophenwissenschaft sondern katastrophale Wissenschaft ist?
Also unmoderne, unseriöse, nicht evidenzbasierte Wissenschaft?
Manche stehen ja voll darauf und fahren voll darauf ab.
Wie ist das bei dir?
 

Kate

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Hallo Gerd,

Deinen punktuellen Einwand verstehe ich nicht, denn die Ärztin war ja nicht erst im letzten Beitrag Thema, sondern es ging gleich im Eingangsbeitrag von Grantler darum, dass deren "Bürgerinitiative „Evidenz der Vernunft“ (...) das Ziel hat, den Immunitätsstatus in breiteren Teilen der Bevölkerung zu überprüfen..." (https://www.nachdenkseiten.de/?p=75467).

Bezüglich Zitaten gibt es die von Dir genannte Regel nicht, sondern in Bezug auf Links. Auch ich sehe es allerdings nicht gern, wenn sich nicht mehr die Mühe gemacht wird, die Hauptaussagen oder die (für den Schreiber) relevanten Aussagen in eigenen Worten zusammenzufassen. Auch wenn Ihr die Einhaltung des Zitatrechts ja jeweils zu prüfen habt (zu Zitaten siehe auch Zitieren und Anwendung der Zitatfunktion, dort auch Links zu Nutzungsbedingungen und Boardregeln), ist das aus meiner Sicht nicht hilfreich beim Lesen und um den Überblick über den Argumentations-Faden zu behalten.

Gruß
Kate
 
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Es gibt noch einen Test, den man selbst durchführen kann:

Vom Marktführer - preiswerte Messung 1 x / Woche - 99,9% genau

Seit Mai 2020 können wir im Rahmen unserer Praxislaborgemeinschaft in Münster den Elecsys® Anti-SARS-CoV-2 Antikörpertest der Firma Roche bestimmen. Er gilt offiziell als der weltweit genaueste SARS-CoV-2 (Coronavirus) Antikörpertest. Der Elecsys® Anti-SARS-CoV-2 ist ein Immunoassay für den qualitativen In-vitro-Nachweis von Antikörpern (einschließlich IgG) in Humanserum und -plasma gegen das SARS- Coronavirus 2 (SARS-CoV-2). Durch eine Blutprobe kann der Test, der auf einem Doppelantigen-Sandwich-Format basiert, Antikörper gegen das COVID-19 verursachende neue Coronavirus nachweisen. Dadurch kann der Kontakt einer Person zum Virus sowie eine daraus resultierende, mögliche Immunität gegen das Virus angezeigt werden. Der Test ist zu nahezu 99,9% empfindlich und ebenso genau. Das Ergebnis wird als entweder "positiv" oder "negativ" ausgewiesen. Die Bestimmung erfolgt einmal die Woche dienstags, die Blutentnahme ist täglich möglich.

Exakte Antikörpertiter - Bestimmung jeden Tag

In Zusammenarbeit mit einem Facharztlabor können wir Ihnen einen Test anbieten, der nicht nur zwischen "positiv" und "negativ" entscheidet, sondern die genaue Antikörpermenge gegen das SARS-Cov-2 ausgibt. Sie erhalten so eine noch genauere Einschätzung über Ihren Immunitätsstatus. Die Kosten liegen geringfügig über denen des Roche-Testes, dafür wird er in dem Labor an jedem Wochentag bestimmt
< Die CE-gekennzeichneten Testsysteme weisen eine vergleichbar hohe Sensitivität und Spezifität auf wie der Test von Roche. Mit dem verwendeten Test können IgG - Antikörper nachgewiesen werden, die gegen die S1- Domäne des SARS-CoV-2-Spike-Proteins gerichtet sind. Die geringe Homologie dieser Domäne zu anderen humanpathogenen Coronaviren sorgt für die hohe Spezifität des Testsystems. ...

Wenn diese Tests tatsächlich so genau sind, hat man damit immerhin die Möglichkeit, selbst nachzuschauen, ob man durch eine unerkannte Infektion eine gewisse Immunität entwickelt hat. In Bezug auf eine unerwünschte Impfung werden diese Tests allerdings wohl kaum nutzen.

Grüsse,
Oregano
 
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Was ich aus meiner Sicht für bemerkenswert halte, ist,

1.) dass die anfänglichen, banalen Vorwürfe lt. Presse (#14) zzgl. miesester Kommentare inzwischen nicht mehr im Blätterwald kommen (so weit ich sehe), nämlich:
Laurianna bzw. Quelle:
Verdacht, gegen Zahlung von jeweils mindestens 180 Euro zahlreiche falsche Impfbescheinigungen in Impfpässe eingetragen zu haben

eine mögliche Verbindung der Frau "ins Milieu der organisierten Kriminalität"

mutmaßlich gefälschte Aufkleber mit Chargennummern.

2.) Stattdessen könnte es (#16) bei Austenat um einen handfesten Standpunkt gehen, nämlich um formalrechtliche Un-/konformität vs. Geltung von professioneller Fachkompetenz (med./pharm.). In Eigenregie. Die Stichpunkte sind: "nicht zulässig"/"widerrechtlich" vs. "nachweisen" (obwohl genau das rechtlich ausgeklammert ist...). Ich habe es in #16 für dich extra nochmal fett markiert, Gleerndil.

Streecks Ansatz z.B. ist seine professionelle Kompetenz vs. politisches Handeln. Auf diplomatische Weise: Er versucht an- und v.a. ausdauernd, sich mit seinem Fachwissen Gehör zu verschaffen. Stöhr hatte sich auch schon explizit & genervt zu derselben Dimension geäußert.

3.) Der Mitarbeiter, der sich an seinen Chef/Pers.Abt. o.ä. gewandt hat (statt sich eine fachkompetente Apotheke zu suchen), hat´s in diesem Fall verbockt, möchte man meinen. Wobei er möglicherweise im Vorfeld nicht AU war und dann auch kaum eine Chance gehabt hätte, seinem AG den Genesenenstatus plausibel zu erläutern.

Was ich noch nicht überprüft habe:
Ob es auf Austenats Website tatsächlich mathematische Unstimmigkeiten gibt (wie APOTHEKE ADHOC schreibt) oder gar noch Bedauerlicheres.

Wie ist das bei dir?
 
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