Sport bei KPU / Mitochondropathie / NO-Stress

Kate

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Ich hatte früher mal geschrieben:

Meine erste "Begegnung" mit Dr. Kuklinskis Ausführungen hat spontanes Befremden ausgelöst, weil ich mir beim besten Willen keinen Zusammenhang zwischen dem Defekt am Knochengerüst (HWS) und dem Stoffwechsel vorstellen konnte. Dies ist aber doch recht sauber belegt worden von ihm an fast 200 Patienten mit Hilfe des Hirnschrankeneiweißes S-100 vor und nach entsprechender "Provokation". Keine wirklich statistisch relevante Fallzahl, aber schon mal ein Indiz.

Das, was da als "Provokation" benutzt wird, hat mich direkt etwas schockiert: Es sind Alltagsbelastungen wie Gehen auf hartem Untergrund und HWS-Drehungen und z.T. Sportarten, die ich - in etwas abgemilderter Form hinsichtlich der Stoßbelastungen - betreibe (Joggen geht bei mir gar nicht, ging schon in der 8. Klasse nicht, mir wird umgehend flau dabei, obwohl ich sportlich bin; aber der Cross-Trainer im Fitness-Center schien mir als gute Alternative). Mir wird bei diesen "Provokationen" regelmäßig flau, von leichtem Schwindel bis hin zu Übelkeit und Sehstörungen. Einmal bin ich nach dem Sport sogar gegen eine Hauswand gelaufen, weil sich plötzlich alles drehte... Ich habe das lange ignoriert, weil es mir sowieso immer schlecht geht und ich irgendwie ja trotzdem leben will. Nun ja, jetzt kann ich das nicht mehr ignorieren. Was ich draus mache, weiß ich noch nicht, da mir auch nicht klar ist, wo er genau die Trennungslinie zwischen Bewegung und Sport zieht (Kuklinski sagt, Bewegung ja, Sport bzw. bestimmte Sportarten nein.) Und ich bin bewegungshungrig und brauche/benutze Sport oft als "Spannungsabfuhr". Zudem sollte man ja gerade bei einer instabilen HWS eigentlich eine umso stabilere Hals-Muskulatur haben, oder? Ich meine auch, dass sich das Muskeltraining bei mir durchaus bewährt hat (HWS, LWS, auch seelische Stabilität). Das von K. beschriebene cervico-cephale Syndrom (HWS macht "Kopfprobleme") habe ich definitiv. Und ich habe leider den starken Verdacht, dass - über das momentane Unwohlsein hinaus (das ich schlucken würde) - diese "Provokationen" weiteren Schaden in meinem Körper angerichtet haben/anrichten. Dies vermute ich u.a. deshalb, weil's die letzten Jahre so bergab ging mit mir und ich in diesen Jahren verstärkt anfing, (Ausdauer-)Sport zu treiben.
Da (siehe rot Markiertes) habe ich doch durch den Kuklinski-Vortrag, der hier neulich netter Weise verlinkt wurde, neue Erkenntnisse gewonnen: Er hält "schnelles Gehen" bzw. Nordic Walking (dazu gibt es hier im Forum "Bewegungsmangel" einige Infos) für ideal. Das freut mich ganz besonders :) da ich das erstere in den letzten Monaten verstärkt betreibe, nachdem ich mich nicht mehr auf den Crosstrainer traute, und das "zweitere" ins Auge fasse, um den Oberkörper mehr mitzutrainieren. Ich achte auf gutes Schuhwerk (Sportschuhe) und wenn möglich weichen Untergrund und... ich habe den Eindruck, dass mir das ganz gut tut. Es ist wohl so, dass bei diesen "Sportarten" die HWS gerade so heftig erschüttert wird, dass es als Muskeltraining gut ist :kraft: aber keine (weiteren) Schäden provoziert :bang:

Gruß
Kate
 
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