Seltsame Vorkommnisse im Genitalbereich

Themenstarter
Beitritt
03.02.13
Beiträge
1
Hallo,

seit einiger zeit beschäftigt mich eine Sache, über die ich bis jetzt geschwiegen habe, und versucht habe zu ignorieren.
Ich versuche es mal so gut wie möglich zu beschreiben:
An meinem linken Hoden (falls man es so nennt) scheint etwas zu sein. Der linke ist seit einiger Zeit viel größer als der andere, ist sozusgen viel praller gefüllt. Allerdings ist nicht der "hoden" an sich größer geworden, sondern es scheint etwas an dem Hoden dranzusein. Es ist sehr weich, bewegbar, und eigentlich komplett schmerzfrei. Beim googeln habe ich manche Beiträge gelesen, die das selbe Problem bei sich hatten, dort wurde gesagt, dass es wahrscheinlich eine Drüse ist, also irgendwie eine ansammlung von wasser, was eigentlich nicht schlimm wäre. Allerdings macht man sich natürlich schon so seine Gedanken, ob es nicht vielleicht Krebs oder was weiß ich sein könnte. Ich habe es mir mal ein bisschen genauer angeschaut und würde sage, dass der Inhalt der linken "hodenhälfte" sozusagen doppelt so groß ist wie der des rechten. Beim genaueren ertasten habe ich an der "verbindung" von dieser, ich nenne es mal "Ansammlung", zu dem Hoden selber ein etwas härteres, komisches Ding gefunden, das wie eine Art Schnur dort ist, allerdings nur sehr kurz.

Ich denke dass ich eigentlich einen Arzt das mal ansehen lassen sollte, was eigentlich klar ist, allerdings kann ich mich selber nichtt dazu bringen das zu tun, da ich zum einen Angst davor habe mit meinen Eltern zu reden, und auch nicht weiß zu welchem Arzt man da gehen muss (sprich: hausarzt (was bei mir eine Frau ist), urologe? etc.)

Ich bin 19 Jahre alt und bin seit ich sehr klein bin beschnitten, da ich eine Vorhautverängung hatte (glaube ich), und habe seit dem probleme damit mich vor anderen Personen (außer meinen Eltern oder so) nackt zu zeigen.

Ich hoffe ihr könnt mir erst mal weiterhelfen.

MfG
 
wundermittel
Beitritt
27.08.09
Beiträge
1.570
Ich denke dass ich eigentlich einen Arzt das mal ansehen lassen sollte, was eigentlich klar ist, allerdings kann ich mich selber nichtt dazu bringen das zu tun, da ich zum einen Angst davor habe mit meinen Eltern zu reden, und auch nicht weiß zu welchem Arzt man da gehen muss (sprich: hausarzt (was bei mir eine Frau ist), urologe? etc.)

Ich bin 19 Jahre alt und bin seit ich sehr klein bin beschnitten, da ich eine Vorhautverängung hatte (glaube ich), und habe seit dem probleme damit mich vor anderen Personen (außer meinen Eltern oder so) nackt zu zeigen.




Hallo,

ich glaube mit 19 Jahren müsstest Du nicht mehr mit Deinen Eltern reden, wenn Du zum Arzt gehen möchtest...
Oder bist Du über Deine Eltern privat versichert? Kenne mich damit nicht aus...

Und meines Wissens nach lassen sich viele Männer freiwillig beschneiden, weil sie es so als ästhetischer oder auch ganz einfach als reinlicher empfinden. Davon abgesehen sind ganze Bevölkerungsgruppen und Religionszugehörigkeiten beschnitten... also beschnitten zu sein sollte sicherlich kein Problem darstellen, mit so einem gesundheitlichen Problem bei einem Arzt vorstellig zu werden.

Natürlich gibt es ein Schamempfinden, beim Einen mehr, beim Anderen weniger stark ausgeprägt. Bei mir ist es auch stark ausgeprägt. Daher verstehe ich Dich gut. Aber die von Dir genannten Gründe sollten Dich jedenfalls nicht davon abhalten, die Sache ärztlich abklären zu lassen.

Und ja, ein Urologe wäre die erste Anlaufstelle.

Grüße
Lukas
 

Windpferd

Hallo,

zuständig ist primär ein Androlog. Oder ein Urolog mit Zusatzausbildung in Andrologie.

Was die Scham angeht: die hat jeder. Die Herausforderung ist, sie genau an den Stellen, an denen es notwendig ist, willentlich zu überwinden. Dann wird sie kleiner.

Das Geschlecht der Ärztin / des Arztes spielt absolut keine Rolle. Sie / Er muß was verstehen und Dein Vertrauen haben.

Gruß
Windpferd
 
regulat-pro-immune
Beitritt
27.08.09
Beiträge
1.570
zuständig ist primär ein Androlog. Oder ein Urolog mit Zusatzausbildung in Andrologie.




Der Androloge ist eher für typische Männererkrankungen im hormonellen Bereich zuständig, oft beim alternden Mann oder auch bei Kinderlosigkeit, die am Mann liegt, etc. Vielerorts gibt es außerdem gar keinen Andrologen...

Wenn es um das Abtasten und der Untersuchung des Hodens geht, sollte nach wie vor der Urologe die richtige Anlaufstelle sein - ebenso wie z.B. für die Prostatauntersuchung per Abtasten.
Einen Urologen ohne Kenntnisse diesen Bereich betreffend, gibt es ohnehin nicht.

Die Urologie ist ein Teilgebiet der Medizin. Sie beschäftigt sich mit den harnbildenden und harnableitenden Organen, also mit Niere, Harnblase, Harnleiter und Harnröhre. Urologen behandeln zudem auch Krankheiten der Geschlechtsorgane des Mannes, also der Hoden, Nebenhoden, Samenleiter, Samenbläschen, des Penis, sowie der Prostata und decken damit Bereiche der Andrologie ab. Es gibt Überschneidungen zur Nephrologie, Gynäkologie, Neurologie, Onkologie und Chirurgie.
Urologie

Grüße
Lukas
 
Beitritt
23.11.08
Beiträge
32
Hallo,

ich könnte mir vorstellen das es die Nebenhoden sind die du da spürst!?

Am besten Du gehst zu einem Urologen u läßt dich abtasten! Das muss Dir gar nicht unangenehm sein, der sieht das jeden Tag!

:hexe: zum Urologen!

Grüße
Bugs
 
Beitritt
04.02.13
Beiträge
146
Hallo User 111111,

bei Deine "seltsame Vorkommnisse im Genitalbereich" kann es sich um einen Hodenbruch (Skrotalthernie) handeln.
Natürlich kann es auch eine Wasseransammlung sein die sich da im Hodensack angesammelt hat.
Aber da kannst Du alleine nichts machen, Du solltest schon schnell zum Urologen gehen und das genauer untersuchen lassen.
Und wofür schämst Du dich? Wir sind alle Menschen und jeder hat doch irgendetwas! Stell Dir vor, die Ärzte und Ärztinnen würden sich auch schämen - na das wäre ja ein durcheinander!

Also, raff Dich auf und mach einen Termin beim Urologen!!!

Aber es wäre dann auch mal schön zu erfahren wie es denn bei Dir ausgegangen ist.
Danke schon jetzt im voraus!

Schau mal unter nachfolgender Adresse nach:

Hodenbruch - eine Ursache bei Veränderungen am Hodensack - MEDIZIN ASPEKTE | medizin-aspekte.de

Ich wünsch Dir viel Erfolg.

Liebe Grüße Eisenstein
 
Beitritt
11.01.13
Beiträge
414
Ich würde aber in diesem Fall dringend einen Arzt aufsuchen
und nicht noch viel länger damit warten.

Auch nicht googeln, oder lesen, sondern dort hingehen,
zu einem Arzt. Alles andere sind nur Vermutungen uund falls es doch
etwas sein sollte (was ich nicht hoffe) dann bist Du auf jeden Fall
auf der sicheren Seite, denn Du hast es abklären lassen.

Alles Gute für Dich,
wünscht der Abendschein
 
Beitritt
10.01.04
Beiträge
69.052
Der Threaderöffner war seit dem 3.2. nicht mehr hier.

Hallo User,
liest Du noch mit?

Grüsse,
Oregano
 
regulat-pro-immune
Beitritt
28.02.13
Beiträge
35
auch wenn er nicht mehr hir war will ich trotzdem was dazu sagen weil ich es einfach sagen muss :).

es könnte sehr gut sein dass es eine varikuzele ist. unangeneh und die entfernung wird auch wohl nicht von einer pflicht krankenkass übernommen wenn man dadurch keine einschrenkungen hat.
 
Oben