Schwindelgefühl beim Inhalieren

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28.12.11
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Hallo,

der erste Infekt hat bei mir gerade die Grippezeit eingeläutet, passend zum Jetlag der Winterzeitumstellung.
Was mir nun schon öfter aufgefallen ist, ich aber ständig zu posten vergesse, dass mir beim Inhalieren mit dem Inhalator (Kochsalzlösung) immer schwindelig wird, und zwar schon nach einer Minute. Wenn ich die fünf Minuten durchhalte, bin ich schon ziemlich benommen, wie bei Sekundenschlaf und Arme, Beine und Gesicht kribbeln. Ich bin ein Tiefatmer, weil ich mir das bei der Meditation so angewöhnt habe, beim Inhalieren achte ich aber extra darauf, nur leicht und flach zu atmen (50% lungenkapazität), sonst würde ich schon nach ein bis zwei Minuten flach liegen.

Der letzte Lungenfunktionstest war 2012 und ergab beste Werte. Solange ich genug Thiamin, Folsäure und Calcium/Magnesium einnehme, habe ich auch beim Treppensteigen keine Atemnot, also Lungentechnisch dürfte alles OK sein.

Hat jemand eine Idee?

LG,
Makro
 
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Ich bin ein Tiefatmer, weil ich mir das bei der Meditation so angewöhnt habe, beim Inhalieren achte ich aber extra darauf, nur leicht und flach zu atmen (50% lungenkapazität), sonst würde ich schon nach ein bis zwei Minuten flach liegen.

Hallo Makro,

bei großer Lungenkapazität könnte das an einem Zuviel von Sauerstoff liegen. Bei Hyperventilation wird einem daher schwindelig. Fragt sich wie schnell die Atemzüge aufeinander folgen.

Möglich wäre auch, daß die inhalierten Stoffe oder einer für Dich nicht geeignet ist. Oder zu heiß?

Gruß,
Clematis
 
Hallo,

es ist kalter Dampf aus dem Inhalationsgerät. Die Salzlösung halte ich für unbedenklich, da mir dann am Meer z.b. auch schwindelig werden müsste, nur eben nach entsprechend längerer Zeit an der Brandungsluft, da die Konzentration beim Inhalieren höher ist.

Das mit der tiefen Atmung, ich habe eine relativ langsame, tiefe Brust/Bauchatmung, müsste sich meiner Meinung nach dann auch bei normalen Verhältnissen ähnlich auswirken, denn der Sauerstoffgehalt wird ja um den Volumensanteil der Tröpfchen in der Luft niedriger.
Das hat mich allerdings zum Nachdenken gebracht und dabei kam mir der Gedanke, dass die Tröpfchen in der Luft die Atmung automatisch vertiefen, weil der Organismus "denkt", dass der Sauerstoffgehalt der Luft sinkt und daher die Atmung so verändert, dass mehr Sauerstoff aus der Atemluft gewonnen wird. Auch beim Inhalieren mit der bewusst "leichteren" Atmung bleibt daher ständig der leichte Drang wieder tiefer zu atmen.

Wäre das eine schlüssige oder wenigstens richtungsweisende Hypothese?

LG,
Makro
 
Sauerstoffgehalt wird ja um den Volumensanteil der Tröpfchen in der Luft niedriger.
dass die Tröpfchen in der Luft die Atmung automatisch vertiefen, weil der Organismus "denkt", dass der Sauerstoffgehalt der Luft sinkt und daher die Atmung so verändert, dass mehr Sauerstoff aus der Atemluft gewonnen wird.

Hallo Makro,

eine interessante Hypothese, wenn man davon ausgeht, daß der Körper wegen des hohen Wasseranteils verstärkt den vorhandenen Luft-Sauerstoff aufnimmt. Unbewußt tiefere Atmung oder einfach erhöhte Nutzung des vorhandenen Sauerstoffs. Eine ähnliche Körperreaktion entsteht beim Hungern - hier verwertet der Körper dann alles bis auf den letzten Krümel und vieles was er sonst ausscheiden würde. Ißt man dann wieder ausreichend, behält er diese neu, aus der Not erlernte Funktion noch für einige Zeit bei. Danach normalisiert sich das wieder.

Ich kenne Hyperventilation vom freien (ohne Geräte) Tauchen. Dabei atmet man 3-4 Mal besonders langsam und tief ein und aus. Sättigt so jede Zelle mit Sauerstoff, der dann beim Tauchen eine Reserve darstellt. Macht man das noch öfter wird einem schwindelig, es kann sogar zu Krämpfen kommen. Irgendwo gibt es da eine Grenze, wenn es zu viel wird.

Gruß,
Clematis
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sollte es zumindest sein, ist das Original vom Hersteller.
Ich mische mal eine 5% Lösung mit Steinsalz (direkt aus dem Bergwerk) ab und achte auf Unterschiede.
 

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