Schmerzen nach Magenspiegelung

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Ich weiß, viele haben bereits gesagt, dass Schmerzen danach völlig normal seien. Bei mir ist das jedoch ein etwas anderer Fall. Ich habe eine Verengung des Speiseröhre, mir ist damals eine halbe schmerztablette im Hals stecken geblieben. Die Ärzte im Krankenhaus sind mit den normalen Geräten nicht durch gekommen und mussten deshalb Spezialgeräte verwenden. Ebenfalls wurde mir geraten, meine Speiseröhre erweitern zu lassen, damit solche 'steckenbleiben Unfälle' nicht mehr passieren. Um nochmal genau sicher zu gehen, wollte ich eine Magenspiegelung durchführen lassen. Am Mittwoch, also vor 2 Tagen hatte ich diese dann auch. Ich hatte demich Arzt von der Verengung und dem Einsatz der Spezialgeräte erzählt gehabt. Ich denke, dass Praxisräume jedoch nur ein Set an Geräten haben.. Jedenfalls hatten 2 weitere Patienten ebenfalls eine Magenspiegelung. Beiden ging es danach gut, Schmerzen hatten sie nicht wirklich und auch trinken war problemlos. Nicht für mich. Als der Wirkstoff nachliefern und ich etwas Wasser trinken wollte überkam mich ein dermaßen starker Schmerz... Meine Schmerzgrenze liegt eigentlich sehr hoch, aber das schockte mich wirklich. Ich ging auf die Toilette, da sich viel Speichel und auch etwas Schleim in meinem Mund ansammelt und es runterzuschlucken war mit Schmerzen verbunden und daher undenkbar. Beim ausspucken kam auch etwas (also wirklich wenig) Blut mit raus. Danach hatte ich noch ein mal eine Besprechung mit dem Arzt. Ich erzählte ihm von den starken Schmerzen. Er meinie, er wäre mit seinen Geräten und ein bisschen Druck durchgekommen... Dabei haben warscheinlich die SchleimHäute gereizt und daher der Schmerz. Es schien so, als sähe er das als normal an. Ich sollte mich, wenn es schlimmer wird oder nicht weggeht jedoch nochmal bei ihm melden. Heute ist Freitag, ich habe 2 Tage gewartet und die Schmerzen sind immer noch da. Essen schaffe ich kaum und auch beim Trinken spüre ich noch Schmerzen vorallem im unteren Bereich der Speiseröhre. Meine ernsthafte Frage ist, ob das wirklich so normal ist?! Nach dem Eingriff im Krankenhaus hatte ich nichts! Keine Schmerzen, gar nichts! Ich war top fit danach! Und jetzt aufeinmal das?! Hinzu kommt, dass die anderen Patienten keine Schmerzen verspürten. Ich möchte gar nicht wissen, wie genau der Arzt mit Gewalt seine Instrumente in meine Speiseröhre bekommen hat... Aber demnach ist es ja absolut kein Wunder... und ich als Patient kann da nichts machen?? Ich kann nur hier sitzen und abwarten? Ich habe dort heute morgen angerufen, da Freitag ist, habe der Arzt kaum Zeit, er würde sich aber am Ende seiner Schicht melden. Ja, schön und gut.. Aber er wird mir auch nur sagen abzuwarten und mir vielleicht, oder hoffentlich Schmerzmittel aufschreiben. Was soll ich jetzt machen?! Die Schmerzen haben sich nicht verschlechtert, jedoch sind sie beim Essen oder Trinken irgendwann so stark, dass ich aufhören muss. Auch zwischenzeitlich verspüre ich etwas leichtere Schmerzen im unteren Bereich der Speiseröhre.
 
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Ich habe eine Verengung des Speiseröhre,
Hallo Lavede,
warum ist deine Speiseröhre verengt? Hast Du das Problem immer schon oder ist es erst mit der Zeit entstanden?
Jedenfalls hatten 2 weitere Patienten ebenfalls eine Magenspiegelung. Beiden ging es danach gut,
Hatten die auch eine verengte Speiseröhre?

Inwieweit man dem Arzt wegen der Beschädigung der Schleimhäute einen Kunstfehler unterstellen kann, kann ich nur schwer beurteilen. Wenn man da einen Verdacht hat, gibt es sicherlich Anwälte die man einschalten kann. Aber dann müssen natürlich auch wieder erst Gutachten erstellt werden etc. Das dauert. Einen anderen Arzt könnte man natürlich auch so wegen einer Zweitmeinung aufsuchen.

Was jetzt die akuten Schmerzen betrifft, würde ich bei mir wohl erwarten, dass sie nach 2-3 Tagen langsam beginnen abzuklingen.
Zusätzlich zu den Verordnungen des Arztes könntest Du es vielleicht mit GeloRevoice-Halstabletten versuchen, die wurden mir von einer Apothekerin zur Linderung der Beschwerden empfohlen, als ich mal versehentlich etwas Kalkreiniger verschluckt hatte.
Bei einem Zink- und/oder Vitamin B-Mangel könnte es auch zu Wundheilunsstörungen der Schleimhäute kommen. An sowas werden Ärzte aber kaum denken, weshalb Du da vermutlich selbst aktiv werden müsstest, wenn Du dieser Möglichkeit nachgehen willst.
(Als ich mal eine Verletzung am Ellbogen hatte, die über Monate nicht besser wurde, haben mir deshalb 30 mg Zink schon innerhalb eines Tages enorm geholfen, denn ich hatte einen starken Zinkmangel). Das wären also auch noch Möglichkeiten, die im Falle eines Mangels bei der Regeneration eventuell helfen könnten.
Es gibt noch andere Nährstoffe die für die Regneration der Schleimhäute wichtig sind. Da könnte man dann gff noch weiter forschen, falls die schon genannten Sachen nicht helfen.

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Grüße
Hans
 

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