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Schizophrenie - Weisheitszähne

Themenstarter
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04.11.06
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Hallo.
In diesem Thread wollte ich diskutieren ob es einen Zusammenhang zwischen Schizophrenie gibt und Weisheitszähnen.
Ich selber leide seit Juni 2005 an Schizophrenie und meine Weisheitszähne sollten eigentlich schon lange raus.Sie drücken und schmerzen manchmal.Ich wollte mir im Winter jetzt nen Termin zum Ziehen machen lassen.
Schreibt mal von euren Erfahrrungen.

Danke.

LG

P.S.:Ich leide auch an Heuschnupfen..vielleicht gibs da auch nen Zusammenhang?!
 
Themenstarter
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04.11.06
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Ja das Buch habe ich auch.
Nur steht das nicht zu Schizophrenie drin nur zur Depression.
Habt ihr denn mal von einen Zusammenhang gehört?

LG
 
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24.09.04
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Schizophrenie - Weisheit des ganzheitlichen Menschen

Also für mich hat Schizophrenie eher mit der Weisheit des ganzheitlichen Menschen zu tun, sich ein "Hilfssystem" zu erschaffen, um mit diesem Leben oder bestimmten Situationen umgehen zu können. Vor allem mit vergangenen Situationen, die mit vielen aus Hilflosigkeit und Überforderung verdrängten Gefühlen verbunden sind...
 
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07.12.06
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Ich kenne Schizophrenie nur als Anpassung an unterschiedliche Situationen, Menschen, die s"unvereinbar" sind. Wie jemand der ein Doppelleben führt, auch eine Doppelpersönlichkeit entwickelt. Es gibt aber auch eine krankhafte Schizophrenie, die sich völlig unabhängig von den Umweltbedingungen entwickelt, ich denke du meinst letztere...
 

oli

Wie ich von einem Psychologie-Pfleger und -studenten weiss, wird unter dem Begriff Schizophrenie eine ganze Latte von Symptomen zusammen gefasst.
Das nennen sie "Formenkreis der Schizophrenie".
Die Übergänge zu Gesunden sind fließend, es gibt sogar Patienten, die nach einer kurzen Phase der Schizophrenie wieder "normal" sind.

Ursachen werden viele angenommen (Traumen, organische Schäden, ...), bewiesen scheint so richtig nichts...

Wenn eine Sch. aber durch Drogen ausgelöst werden kann, warum nicht auch durch Gifte aus Zahnherden (Drogen sind ja auch "nur" Gifte) ?
 

goldi

Hallo, Asiate,

möglich ist es..., aber sehr wahrscheinlich sind noch weiteren Ursachen vorhanden, nach denen man suchen muss.

Zitat:
...Bisweilen ist auch das limbische System im Gehirn betroffen. So ist der Fall eines Schülers bekannt, dem der Psychiater wegen drastischer Gefühlsschwankungen eine Schizophrenie attestierte. Erst als die verzweifelten Eltern einen in EAV geübten Zahnarzt aufsuchten, wurde die wahre Ursache gefunden. Nach Entfernung des kranken Weisheitszahnes war der Junge wieder völlig normal.

Quelle:
https://www.schrotundkorn.de/2001/sk0108g3.htm

Liebe Grüße

goldi
 
Themenstarter
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04.11.06
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Hallo.
Also ich habe jetzt im Forum gelesen das tote Zähne auch Ärger machen können?!
Ich habe seit gut 2 Jahren einen toten Backenzahn.Ich hab auch im Januar einen Termin beim Doc weil auf den Röntgenbildern wohl irgendwas an der Wurzel nicht passte.
Soll ich meinen Doc mal drauf ansprechen?Was für Möglichkeiten gibt es?Ziehen?

Danke für eure Antworten.

LG
 

Bodo

Wahnsinn ist das, was viele Zahnärzte mit toten Zähnen machen.
Statt das einzig Richtige zu tun, diesen nämlich zu ziehen, den Wurzelkanal
zu reinigen, den darunterliegenden Kiefer mechanisch auszufräsen und die
Wunde nicht zuzunähen sondern mit Tetracyclinsalbe auszutamponieren -
schwätzen sie einem teure Zahnerhaltungsmaßnahmen wie Wurzelfüllung und
"Zahnaufbau" auf. Das ist für ihr Konto ein Segen - für die Gesundheit des
Patienten jedoch ein Fluch.

Bodo
 

goldi

Zitat:

"In einem toten Zahn - selbst wenn er korrekt gefüllt ist - bleibt den Fäulnisbakterien genügend Raum, um hochtoxische Stoffwechselprodukte wie Putrescin, Cadaverin, Merkaptan und Thioäther zu bilden. Es entstehen auch krebserregende Stoffe wie Indol, Scatol, Tryptophan und freie Radikale. Die starke Wirkung all dieser Leichengifte ist belegt."


Quelle:
https://f11.parsimony.net/forum16512/messages/50995.htm
 

u.s.

Die Weisheitszähne (8er) werden nicht umsonst auch "Hirnzähne" genannt.

Ich würde dir eine umfassende Diagnostik empfehlen - falls du noch unverträgliche Materialien (mittels Allergietesten herausfinden) in den Zähnen hast, auf gar keinen Fall Zähne ziehen lassen, ehe diese beseitigt sind. Mit Wohngiften ist es genau dasselbe. Wenn vorher allergisierende Substanzen nicht aus der Wohnung heraus sind, können sich Allergene so erneut und noch tiefer in den Kiefer einlagern.

ciao
 

Anne B.

Ulf, ich denke, dass insbesondere nach den Epikutantests durch das Ziehen vereiterter (Weisheits-)Zähne das Immunsystem ziemlich heftig überstrapaziert wird, was m. E. in Einzelfällen sogar Psychosesymptome hervorufen kann. Die Einlagerung von Wohngiften in den Kiefern nach gezogenen Zähnen, halte ich auf Grund der minimalen Dosis von Giften in der Raumluft eher für ziemlich unwahrscheinlich und überzogen.

Entscheidend und problematisch sind m. E. die allergischen Reaktionen auf die im Nervengewebe und in der Raumluft befindlichen Gifte und die gleichzeitige Abwehrreaktion auf die bakteriellen Keime während der Herdentfernung und seiner Ausheilung. Ich kann jedem deshalb nur raten, sich bereits vor der Kiefersanierung so "allergiearm" wie möglich zu ernähren und Gifte, insbesondere die, auf die man allergisch ist, auch im Wohnbereich strikt zu meiden. So bleibt genügend Energie zur baldigen Genesung nach dem Entfernen kranker Zähne und den darunter befindlichen Toxinen.
 

u.s.

Ulf, ich denke, dass insbesondere nach den Epikutantests durch das Ziehen vereiterter (Weisheits-)Zähne das Immunsystem ziemlich heftig überstrapaziert wird, was m. E. in Einzelfällen sogar Psychosesymptome hervorufen kann. Die Einlagerung von Wohngiften in den Kiefern nach gezogenen Zähnen, halte ich auf Grund der minimalen Dosis von Giften in der Raumluft eher für ziemlich unwahrscheinlich und überzogen.

Hey Anne,

rate mal, warum Leute, die nicht ihre Wohngifte beseitigten bis zu 60 (!) mal zum "Nachfräsen" gehen mussten.

Entscheidend und problematisch sind m. E. die allergischen Reaktionen auf die im Nervengewebe und in der Raumluft befindlichen Gifte und die gleichzeitige Abwehrreaktion auf die bakteriellen Keime während der Herdentfernung und seiner Ausheilung. Ich kann jedem deshalb nur raten, sich bereits vor der Kiefersanierung so "allergiearm" wie möglich zu ernähren und Gifte, insbesondere die, auf die man allergisch ist, auch im Wohnbereich strikt zu meiden. So bleibt genügend Energie zur baldigen Genesung nach dem Entfernen kranker Zähne und den darunter befindlichen Toxinen.

Stimme ich zu.

ciao

-Ulf
 
Themenstarter
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04.11.06
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Sind diese Gifte die in toten Zähnen entstehen im Blutbild nachweisbar?ÌCh hab letzen ein großes Blutbild machen lassen aber da war alles ok.Oder wird das nicht standartmäddig getestet?!
Können diese Leichengifte denn vielleicht auch eine Schizo (mit)auslösen?

LG
 

u.s.

Blutbild ist meist normal. War nach ungeschütztem Ausbohren meiner Amalgamfüllungen auch völlig normal. Konventionelle Medizin kann man bei chronischen Vergiftungen durch Zahn- und Wohngifte vergessen. Die Mediziner lernen in ihrer Ausbildung nichts darüber. Toxikologische Diagnostik ist aber der heutige "Angelpunkt" der Medizin, wenn es um Ursachenforschung geht. Leider wird die Forschung durch notwendige Drittmittel finanziert von einer Industrie, die am Herausfinden der Ursachen nicht interessiert ist, da dann gerade auf sie unglaubliche Schadensersatzforderungen zukämen.

Leichengifte im Morgenspeichel sind nur ein Anzeichen dafür, dass Zahnherde bestehen (entstehen durch eingelagerte Zahn- und Wohnigifte, die entfernt werden müssen). Sie schädigen aber auch so den Organismus zusätzlich . Cadaverin (das Leichengift) aus Roggen hatte um 1900 in Russland heftigste Vergiftungen bei der Bevölkerung angerichtet, die unsachgemäß verarbeitetes Getreide aßen.

Hatte selbst Zahnherde und bekam vor 5 Jahren, für ein Jahr lang ein Medikament gegen Schizophrenie - half gar nichts, außer, dass es mich verwirrt und fett machte. Einzig die Beseitigung meiner speziellen Allergene aus dem Kiefer und der Wohnung brachte erhebliche Besserung.

Bitte informieren unter www.toxcenter.de

und eigentlich noch wichtiger, als das Internet sind folgende Bücher:

Daunderer, Max,

- Amalgam
- Gifte im Alltag
- Atlas der Giftherde (in Klinische Toxikologie in der Zahnheilkunde)

Falls kein Geld, in der Bibliothek bestellen lassen.

Mehr Tipps kann ich nicht geben. Selbst bilden bringt viel mehr.

ciao

-Ulf
 
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20.01.06
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hi asiate,

im großen bzw kleinem blutbild sind keine "gifte" ersichtlich. das problem von uns vergifteten ist das gift im gewebe, nervensystem, usw. hättest du ne erhebliche menge im blut, und das ist meine laienhafte meinung, könntest du wahrscheinlich nicht mehr hier mitschreiben.

zweitens: ob du es nun leichengifte, wohn- oder zahngifte nennst, es sind gifte und die gehören nicht in den körper. als meine meinung: jede art von gift, welches zb in den hirnstoffwechsel eingreift, kann zb eine schizophrenie auslösen. psychiater, neurologen, etc machen doch auch cannabis, extasy, kokain, pilze (alles gifte) udgl für psychosen verantwortlich.

warum sollte dann quecksilber, leichengifte oder formaldehyd keine psychosen auslösen?!?! stell dir (und deinem psychiater) mal die frage.

eins muss ich wenns um schizophrenie geht, aber schon noch anmerken: daunderer geht meines erachtens sehr leichtfertig mit dem begriff "schizophrenie" um. für ihn sind alle, welche sich nicht helfen lassen (bsp.: raucherbein, trotzdem weiterrauchen) schizophren. manchmal denke ich, benutzt er diesen begriff mehr als pauschalschimpfwort für seine gegner.

für mich schizophrene bzw menschen welche an einer psychose leiden, menschen, welche einer medikation bedürfen, fantasieren, stimmen hören, etc u damit nicht klar kommen.

bevor ich auf die wahre ursache meiner beschwerden kam (amalgam, etc), wurde ich auch mit psychopharmaka vollgestopft, nahm stark zu u war quasi ein zombie.

hätte ich dem psychiater damals erzählt, dass ich glaube (weiß), dass ich chronisch vergiftet bin, hätte er die medikation nach oben korrigiert.
bin davon überzeugt, dass in der psychatrie eine vielzahl von umweltkranken liegen u zu tode therpiert werden........

etwas offtopic, aber musste sein.

greetz
human
 
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20.01.06
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zu ulf's buchtipps:

ich persönlich finde gerade daunderers buch: "gifte im alltag" eher ungeeignet, da quasi ne latte von symptomen zu den dazu passenden giften angeführt ist. wobei viele gifte die selben symptome verursachen. der satz: "gifte verursachen eine vielzahl von beschwerden" hätts auch getan. zum aufzeigen, dass gifte schlecht sind, reichts alle mal, aber schlau werd ich daraus nicht.

greetz
human
 

u.s.

Wenn du mal die Allergieteste gemacht haben wirst und dich fragst, auf was du in Zukunft alles achten solltest (Inhaltsstoffe von Möbeln etc.), wirst du es zu schätzen wissen.
 
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